Deutschland: Zu Hause bei Elfen und Feenwesen

Arbersee im Bayeruschen Wald

Bayerischer Wald: Seele, Geist und Körper kommen im „Birkenhof am Elfenhain“ in Grafenwiesen zur inneren Ruhe

Die kleine Elfe schwebt über dem Brunnen und lächelt ihr verzaubertes Lächeln. Und überall haben sich Kobolde und Feen versteckt. Sie beobachten ganz aufmerksam. Oder lugen hinter dem Birkenwäldchen hervor, der dem Areal seinen Namen gegeben hat. Zur Ruhe kommen – im Einklang mit der Natur und den vier Elementen Erde, Wasser, Luft und Feuer – ist im „Spirit und Spa-Hotel Birkenhof“ von Ingrid und Johann Gmach in Grafenwiesen mitten im Bayerischen Wald, unbeschwert möglich. Das Haus für Körper, Geist und Seele will mit magisch-mystischen und menschlichen Momenten verzaubern.

Meditation im hauseigenen Kräuergarten

Feenwesen und Elfen haben Hotelchefin Ingrid Gmach schon immer fasziniert. Was andere vielleicht für einen Spleen halten, lebt sie selbstbewusst. „In der Natur kann man die Kraft finden, sich erden“, macht sie den Gästen bei der morgendlichen Meditation im hauseigenen Kräutergarten deutlich. Wie ein Baum mit tiefen Wurzeln, die bis in die wärmende Erdmitte reichen, darf man sich in Harmonie mit der Umgebung fühlen. Und Ingrid Gmach zerstreut schlechte Gedanken, verströmt positive Energie, die sie in die Umgebung schickt. Jeden Morgen treffen sich die Hotelgäste mit ihr zur Feenplatzeröffnung, um die eigene Mitte zu finden.

Birkenhof Hotelchefin Ingrid Gmach

Birkenhofchefin Ingrid Gmach

Aber keine Angst, wer den putzigen und manchmal auch neckisch drein schauenden Fabelwesen nichts abgewinnen kann, fühlt sich im „Birkenhof“ ebenso wohl. Im neuen Sinnesreich und dem großzügigen Wellnessbereich geht es nicht um Elfen und Engel. Doch auch hier steht die Natur im Vordergrund. Auf der Basis der vier Elemente Erde, Wasser,  Luft und Feuer regen die Anwendungen Körper und Geist an und lassen die Seele baumeln. Ins Reich der Fantasie wollen die neuen Räume entführen. Im Stil der chinesischen Pagode im Englischen Garten in München entstanden auf vier Stockwerken lichtdurchflutete Behandlungsräume mit Blick auf die bewaldeten Hügel des Bayerischen und des angrenzenden Böhmerwalds. Daneben gibt es verschiedene Wohlfühlprogramme, von Thai Chi bis Gongmeditation. Und den ganz besonderen Blick vom Dachpool auf Grafenwiesen sollte man sich nicht entgehen lassen.
Hinaus in die Natur entführt Birgitt Gruber bei ihren Kräuterführungen, die regelmäßig im Hotel starten. „In meiner Hexenküche kommen viele Wildkräuter, die auf den Wiesen und im Wald wachsen, zum Einsatz“, scherzt die Kräuterpädagogin. Wer wilde Melde nicht kennt und bisher aus dem eigenen Garten verbannt hat, wird von ihr eines Besseren belehrt. Sauerklee und Spitzwegerich verarbeitet sie zu Salat, der Holunder wird als Saft genossen. Und alle Kräuter ordnet sie den Sternzeichen und damit auch den vier Elementen zu.
Trocken sind die Führungen rund um Grafenwiesen beileibe nicht. Denn Birgitt Gruber hat eine kleine Verkostung vorbereitet, etwa einen Sirup aus Fichtennadeln, der gegen Erkältungen hilft. Den darf man gemütlich auf dem Waldsofa kosten und dem Konzert der munter zwitschernden Vögel lauschen. Hotel Birkenhof im Bayerischen Wald
Rund um die Kräuter dreht sich auch alles bei Franz-Xaver Treml. Der Kräuterpapst kümmert sich um die würzigen Pflanzen im 4000 Quadratmeter großen Kräutergarten des Birkenhofs und steht den Gästen mit Rat und Tat zur Seite. Ob Erdbeerminze, Coca-Cola-Strauch oder die unterschiedlichsten Thymiansorten: Probieren und riechen sind beim Gang durch die Anlage angesagt. Nicht nur beim mehrgängigen Abendessen kann man die Kräuter dann kosten, sondern auch im frischen Kräuterwasser im großzügigen Speiseraum.
Doch auch die Umgebung lädt zu vielen Aktivitäten ein. Mit dem Rad oder zu Fuß die Wälder und Wiesen durchstreifen, ist stets möglich. Hoch hinaus geht es am wenige Kilometer entfernten Großen Arber. Mit der Gondel hat man den Gipfel des höchsten Bergs des Bayerischen Waldes rasch erreicht und kann die wunderbare Aussicht genießen oder im Winter die gut ausgebauten Pisten nutzen. Bei guter Sicht erhascht man sogar einen Blick auf die Gipfel der Alpen. Und anschließend lockt der Rundweg um den Arbersee, ein Relikt aus der Steinzeit und ein wunderbares Naturbiotop. Oder man unternimmt eine Stippvisite zu den zahlreichen Glasbläsereien.
Die Nähe und Verbundenheit zur Natur sind zum Markenzeichen der Region geworden. Energie auftanken, das innere Gleichgewicht finden: Familie Gmach hat im Birkenhof eine besondere Wohlfühlatmosphäre geschaffen.

Diana Seufert

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