Service: Bonusprogramme optimal nutzen

Reisen und dabei sparen

Urlauber, die Punkte bzw. Meilen sammeln, profitieren von dem umfangreichen Angebot vieler Veranstalter.

Wer viel reist, kann auch viel sparen. Für Anbieter aus der Reisebranche wie etwa Hotelketten und Fluglinien ist die Kundenbindung gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten von besonderer Bedeutung. Deshalb lassen sie sich ihre Bonusprogramme einiges kosten. Reisende profitieren von den gutgeschriebenen Punkten für Hotelübernachtungen, Flüge oder Einkäufe. Das Angebot ist überaus komplex.

Eines der bekanntesten Produkte ist die Payback-Karte, die in Deutschland täglich rund 1,5 Millionen Mal an den Kassen der Partnerunternehmen vorgezeigt wird. Partner sind unter anderem Hotelketten wie Best Western, Ramada und Marriott sowie der Autovermieter Europcar. Mehrere Kartenkategorien bieten unterschiedliche Services wie etwa eine weltweite Zahlungsfunktion (Maestro Karte). Umwandlung in Bargeld oder Prämien ist jederzeit möglich. Es können auch Punkte für konkrete Hilfsprojekte gespendet werden.

In vielen Fällen stehen Punkte synonym für Meilen: Sie können in Prämienmeilen des Vielfliegerprogramms Miles&More umgewandelt werden. Ein Punkt entspricht dabei einer Meile. Neben den einfachen Prämienmeilen gibt es Statusmeilen und HON Circle Meilen, die den Status des Fluggastes aufwerten. Gesammelte Meilen sind in Prämien oder Flugtickets umtauschbar. Beispiel: Für 100.000 Punkte gibt es bei den Partnern der Star Alliance (u. a. Lufthansa, Air New Zealand) einen Economy-Freiflug nach Australien. Eine Flugprämientabelle listet auf, bei welcher Gesellschaft wie viele Punkte für den gewünschten Flug benötigt werden. Es lohnt sich, auf Sonderaktionen zu achten: Bei vielen Partnerunternehmen kann man zusätzliche Meilen sammeln. Bei den auch übertragbaren „Meilenschnäppchen“ der Lufthansa spart man bei bestimmten Strecken bis zu zwei Drittel der Punkte/Meilen.

Auch die Umwandlung von Punkteguthaben für Hotelübernachtungen in Flugmeilen ist möglich. Hier sollte man genau rechnen und Flugpreise mit Übernachtungspreisen vergleichen. Oft ist es günstiger, Hotel-Bonuspunkte nur für Übernachtungen einzusetzen. Mit immer zahlreicheren Angeboten versuchen die großen Ketten die Kunden an sich zu binden. Insbesondere die Programme Priority Club Rewards (u. a. InterContinental und Holiday Inn) und Hilton HHonors (Hilton, Waldorf Astoria) sind fürs Punktesammeln gut; auch Hyatt Gold Passport (Hyatt) und Starwood Preferred Guest (u. a. Sheraton, Le Méridien, Westin) bieten viele Annehmlichkeiten und die Möglichkeit, Punkte in Meilen umzuwandeln und umgekehrt.  Auch hier gibt es viele Sonderaktionen, etwa mehrfache Punkteanzahl für sonst wenig gebuchte Übernachtungen.

Autovermieter wie Avis, Budget, Hertz, Sixt und Europcar sind ebenfalls Partner von Miles&More. Beispiel Europcar: Wer der Firma treu bleibt, kann je nach Kartenkategorie bis zu 30 Prozent Rabatte und weitere Vorteile genießen.

Bernhard Mogge

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