Deutschland: UNESCO-Weltkulturerbe Berliner Museumsinsel

5x Kultur auf der Museumsinsel in Berlin 

 

Zu den größten Schätzen Berlins zählt die Museumsinsel mit dem Alten Museum, der Alten Nationalgalerie, dem Neuen Museum, dem Pergamonmuseum und dem Bodemuseum.

Die Museen der Museumsinsel wurden während des Zweiten Weltkriegs schwer beschädigt. Die Restaurierungsarbeiten dauerten bis weit ins neue Jahrtausend hinein an. Das Bodemuseum ist seit 2006 und das Neue Museum sogar erst seit Herbst 2009 für die Öffentlichkeit zugänglich. Aber es wird weiter gebaut auf der Museumsinsel. In den kommenden Jahren werden nach Plänen des britischen Stararchitekten David Chipperfield ein neues Eingangsgebäude und unterirdische Verbindungsgänge zwischen den Museen – die „Archäologische Promenade“ – entstehen.

1999 nahm man die Museumsinsel auf die UNESCO-Liste des Welterbes auf. Nach der Wiedereröffnung des Neuen Museums hat dort die Nofretete ihre Heimat gefunden, im Pergamonmuseum gehört der namensgebende Alter aus dem 2. Jh. v. Chr. zu den Highlights, in der Alten Nationalgalerie hängen die Bilder großer Meister aus dem 19. Jahrhundert, wie etwa Manet, Monet oder Renoir. Im Alten Museum sind Teile der Antikensammlung und im Bodemuseum die Skulpturensammlung, das Museum für Byzantinische Kunst und eine der weltgrößten Münzsammlungen untergebracht.

Rasso Knoller

Info. Staatliche Museen zu Berlin, Museumsinsel, Bodestr. 1-3, Tel 030/ 266 42 42 42

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