Kambodscha: Ein Tuk Tuk in Angkor, Teil 1

Angkor Thom

Mit dem Tuk Tuk in Angkor

Entstanden zwischen dem 9. und 15. Jahrhundert, ist Angkor ein zeitloses Zeugnis der Baukunst der alten Khmer. In steinernen Städten und Tempeln, die einst bis zu eine Million Menschen bevölkerten, tummeln sich heute neben Archäologen vor allem Touristen – ein Segen für die Tourismusindustrie und das täglich Brot von Khim Sok, der den Besuchern aus aller Welt die Tempel mit seinem Tuk Tuk zeigt.

 

Es war die Freiheit, die Khim Sok suchte, als er seine Stelle als Rezeptionist in einem Hostel aufgab und sich in die Ungewissheit stürzte. Er lieh sich von einem Bekannten ein Tuk Tuk und kämpfte um jeden Kunden. Die ersten Monate reichte das mühsam erarbeitete Einkommen gerade, um die Miete für die motorisierte Rikscha zu bezahlen. Er sparte eisern und kaufte nach einem Jahr harter Arbeit für 500 US-Dollar sein eigenes, gebrauchtes Tuk Tuk.

Angkor Wat

„Seitdem bin ich frei“, sagt Khim Sok und lächelt zufrieden, auch wenn das Geld in der touristenarmen Zeit von März bis August kaum genügt, damit seine Familie und er satt werden. Er hat eine Frau und zwei kleine Söhne. Mit ihnen teilt er sich ein Zimmer in einem schlichten Mietshaus. Khim Sok sagt dazu: „Früher habe ich für sicheres Gehalt in einem schäbigen Hostel gearbeitet. Heute habe ich kein sicheres Gehalt – und ich lebe in einem schäbigen Raum. Aber weißt du was? Ich würde die gleiche Entscheidung wieder treffen. Es ist wegen der Freiheit.“

von Erik Lorenz

HIER GEHTS WEITER ZUM TEIL 2

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *