Thailand: Bangkok – Die schlaflose Diva am Phrayafluss

Liegender  Buddha im at Wat Pho Tempe

Bangkok ist mit 12 Millionen Einwohnern die größte und geschäftigste Hauptstadt Südostasiens. Rund um die Uhr fließt der Verkehr durch die Straßen, in vielen Läden kann man 24 Stunden einkaufen.

Einst galt Bangkok wegen seiner vielen Wasserläufe als „Venedig des Ostens“. So mancher Kanal ist zwar inzwischen unter dem Asphalt verschwunden, doch noch immer ist der Phraya Fluss die Lebensader der Stadt und für Besucher der ideale Weg ihre Sehenswürdigkeiten kennenzulernen. Bequem kommt man auf den Flussfähren zu den meisten Tempelanlagen.

Golden glitzert der Wat Arun Tempel, seine Silhouette spiegelt sich im Wasser des Phraya.  Langsam fährt man mit dem Boot an ihm vorbei und schon taucht die nächste Sehenswürdigkeit, der nächste Tempel, wie aus einer anderen Welt, auf. Doch nicht überall ist Bangkok so beschaulich wie entlang des Flussufers. Hupende Autos, verstopfte Straßen und stickige Luft, auch das ist Bangkok. Königspalast und Wat Phra Kaeo

Die Einheimischen ertragen das meist mit Langmut und bald auch nimmt der Fremde die asiatische Gelassenheit an. Dann macht es auch nichts mehr, wenn sich vor dem Großen Palast – dem Königspalast – die Menschen stauen. Hierher kommen nämlich nicht nur die Touristen aus dem Ausland. Der einstige Wohnort der Königsfamilie ist für die monarchistischen Thailänder so etwas wie eine Pilgerstätte.

Rasso Knoller

 

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