Schweden: Neue Bäume entlang der Ufer des Götakanals

16.000 Bäume wurden am Ufer des Göta Kanals gepflanzt, als die Wasserstraße vor zweihundert Jahren quer durch Schweden gegraben wurde. Heute ist die längste Allee Schwedens in Gefahr, weil viele Bäume alt und krank geworden sind.

Baumpaten helfen mit Geld und Spaten

Um die schöne Wasserstraßen-Allee auch für kommende  Generationen zu bewahren, werden Jahr für Jahr neue Bäume gepflanzt. Doch diesen Winter müssen besonders viele Ulmen und Eschen durch widerstandsfähigere Bäume wie Kastanie, Ahorn und Linde ersetzt werden. Die Göta Kanal-Gesellschaft lädt deswegen Unterstützer zur Pflanz-Aktion ein und bietet Baum-Anteile und Baum-Patenschaften an. Für 2000 SEK (ca. 230 Euro) wird der Name des Paten auf einer Tafel am Kanal verewigt. Natürlich darf der Pate seinen Baum bei einer Zeremonie auch selbst einpflanzen.

Die Baumreihen, die dem Lauf der historischen Wasserstraße durch Wiesen und Felder folgen, sehen nicht nur schön aus. Sie erfüllen auch eine wichtige Funktion: Mit ihren langen Wurzeln halten die Laubbäume das Erdreich zusammen und stabilisieren das Ufer des Kanals.

 

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