Italien: Heubad im Offline-Hotel

im Heu

Wie vieles so verdankt auch das „Heubadln” seine Entdeckung dem Zufall. In manchen entlegenen Gegenden des Gebirges schliefen die Knechte und Bauern nach der Heumahd einfach unter freiem Himmel im Heu. Als sie am Morgen aufwachten, merkten sie, dass sie sich trotz schwerer Arbeit fit und ausgeruht fühlten. Das „Heubadln” als Therapieform war entdeckt. Bald schon wurde es nicht nur bei Verspannungen, sondern auch zur Linderung von Rheuma eingesetzt. Dabei stellte sich heraus: je höher die Almen, desto artenreicher die Flora und desto heilwirksamer das Heu… Frauenmantel, Edelraute, Arnika, Speik, Quecke, Lolch und Schwingel charakterisieren das Dolomitenheu, wie es rund um das Wanderhotel Rosalpina geerntet wird. Die Blätter dieser Gewächse enthalten ätherische Öle und andere wertvolle Wirkstoffe. Sie duften nicht nur gut, sondern fördern, als Spezialpackungen in der Dampfliege angewendet, die Durchblutung. Und wenn man das Idealbild von „Natur“ beschreiben möchte, dann könnte das „Rosalpina“ in Palmschoß das ohne Worte erledigen. Auf knapp 1.800 m Seehöhe, einer Hochterrasse mitten im Wald mit freigemachtem Blick auf die bekannten Geissler-Spitzen liegt dieses geschichtsträchtige Hotel. Kein gewohnter Alltagslärm, keine anderen Gebäude, keine Straßen und Stromleitungen – rein gar nichts stört die Stille und Beschaulichkeit dieses Ortes. Richtig „offline“ kann man hier die Zeit verbringen, nur der Natur begegnen und mit entspannten Menschen ins Gespräch kommen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *