USA: Reisen nach Trump-SA?

© Rasso Knoller

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Die USA haben gewählt und die Welt ist schockiert. Mit einem Präsidenten Donald J.Trump können sich hierzulande nur die wenigsten anfreunden – bisher war der Immobilienmogul ja auch vornehmlich mit rassistischen und frauenfeindlichen Parolen aufgefallen und weniger mit einem schlüssigen politischen Konzept.

Offenbar macht sich auch die deutsche Reiseindustrie Gedanken. Nur einen Tag nach der Wahl hat Urlaubsguru.de – eine der größten unabhängigen Reise-Webseiten Deutschlands –seine mehr als 5,6 Mio. Facebook-Fans und Leser gefragt.

Wer von euch reist nun nicht mehr in die USA? Mehr als 5.000 Stimmen liegen inzwischen vor – und das Ergebnis ist, dass ein Drittel der Befragten die USA künftig meiden wird, 55 Prozent wollen sich nicht durch den Ausgang der Wahl beeinflussen lassen und elf Prozent waren ohnehin nie sonderlich an Reisen in die USA interessiert.

Auch CANUSA, der Spezialist für Reisen nach Nordamerika, meldete sich am Tag nach der Wahl zu Wort. Tilo Krause-Dünow, der Gründer und Geschäftsführer des Unternehmens wird in einer firmeneigenen Pressemeldung zitiert und beschwichtigt: „Für mich persönlich ist der Wahlausgang überraschend, denn in vielen Gesprächen mit unseren Partnern in den USA hatte es sich für mich abgezeichnet, dass Hillary Clinton das Rennen machen wird. Die Wahl von Donald Trump zeigt aber: Alles ist möglich in den USA. Es ist eine andere Kultur, eine andere Welt. Der neue US-Präsident wird das Reiseland der unbegrenzten Möglichkeiten sicher verändern, aber die Menschen, das Land und die Natur werden weiterhin ein großer Magnet für die Touristen sein, die von diesem Kontinent fasziniert sind oder ihn kennenlernen wollen, auch oder vielleicht gerade nach einer solchen Wahl. Ein Buchungseinbruch ist daher nicht zu erwarten. Der Wahlsieg von Donald Trump ist zunächst einmal eine Sache der Amerikaner und so werden es auch die deutschen Touristen sehen.“

Ob die Leser von Urlaubsguru.de Recht behalten werden und der Tourismus Richtung USA tatsächlich einbricht oder ob die Staaten auch in der Trump-Ära weiterhin zu den Lieblingsreiseländern der Deutschen gehören werden, wird erst die Zukunft zeigen. Interessant ist es aber allemal,  wie sehr die Wahl Trumps die deutschen Touristiker in Aufregung versetzt.

Rasso Knoller

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