Mit 6237 Fotos in fünf Minuten um die Welt

Kien Lam war 343 Tage unterwegs, hat 17 Länder besucht und 6237 Fotos gemacht. Schauen Sie sich die Höhepunkte seiner Reise  in knapp fünf Minuten an.

Thailand: Koh Samui – Captain Miguel und seine Crew

Rasso Knoller Ankern vor Koh Mae Koh

© Rasso Knoller

 

Der Ang Thong Meeresnationalpark im Süden Thailands ist das perfekte Segelrevier. Profis erfreuen sich an optimalen Bedingungen, und wer nicht segeln kann, mietet sich zum Boot einfach den Skipper mit dazu.

Miguel steuert das Boot hinein in die Bucht von Ao Thong Nai Pan Yai auf der Insel Koh Pangan. Die Sonne ist eben untergegangen und das Schwarz der Nacht legt sich wie ein Seidentuch über den Süden Thailands. Die Sterne funkeln am klaren Himmel, der Mond spiegelt sich im wellenlosen Meer und vom Ufer her locken Strandfackeln Yachttouristen wie uns an. Ein Restaurant reiht sich dort ans andere, der Duft von Massaman Curry weht herüber auf unser Boot. Dass man auch in der Hochsaison immer einen Platz in einem der Lokale findet, liegt daran, dass die Schmetterlingsbucht, wie der lange Name ins Deutsche übersetzt heißt, vom Land her nur schwer zu erreichen ist. Die rumplige Piste, die dorthin führt, ist für Ausflugsbusse tabu.

Segeln im Ang Thong Nationalpark:  Katamaran

© Rasso Knoller

Miguel setzt uns mit dem Beiboot über, der laue Abendwind streichelt die Haut und als wir ins Wasser springen, um das Dinghi an Land zu schieben, umschmeichelt warmes Wasser unsere Beine. Vor der Yai Bar ziehen wir unser Boot auf den Strand. Lampions, Lichterketten und Fackeln zaubern eine Stimmung, als sei das Restaurant einem Märchenbuch entstiegen und man erwartet fast, dass Elfen und Feen an den Tisch schweben, um die Bestellung aufzunehmen. Ganz entspricht die junge Kellnerin zwar nicht dem Märchenklischee, doch auch von ihr serviert, schmeckt das Chang, das Bier mit dem Elefanten auf der Dose, ganz ausgezeichnet. Nach dem wir den ersten Durst gestillt haben, ziehen wir weiter ins nächste Restaurant. Es wurde eben erst neu eröffnet und gehört einem österreichischen Aussteiger. Der ist im Stress und hat keine Lust auf ein Gespräch. Zu viel zu tun.

Aussicht auf grüne Perlen und Haifischflossen

Skipper Miguel

© Rasso Knoller

Miguel ist da cooler. Er hat den europäischen Stress auf dem alten Kontinent zurückgelassen und sich schon ganz an die entspannte thailändische Lebensweise angepasst. Der 31- jährige Portugiese mit Vollbart ist eigentlich Architekt. Jetzt aber steuert er Segelboote durch den Golf von Thailand, ist mit den Gästen eines Yachtvermieters zu Touren durch die Inselwelt des Ang Thong Nationalparks unterwegs. 42 Inseln zählen zu dem Schutzgebiet, und ein jede von ihnen weist gleich ein paar Sandstrände auf – paradiesische Zustände für Wasserratten also.
Ausgangspunkt der Reisen ist Koh Samui, eine Insel, von der Thailandneulinge schwärmen. Die alten Hasen aber beklagen, dass dort inzwischen der Massentourismus angekommen sei und erinnern sich wehmütig an Zeiten, als man noch allein vor seinem Bungalow saß und den ganzen Strand für sich hatte.
Die einen mögen die Veränderung, die anderen bedauern sie – wer mit dem Boot unterwegs ist, dem kann die Diskussion egal sein. Denn sobald die Yacht den Hafen verlassen hat, ist man mit sich und dem Meer allein, und man geht dort vor Anker, wo es einem passt.

Austieg zum höchsten Berg auf Koh Wua Talap

© Rasso Knoller

Nur zweimal auf unserer Reise durch die thailändische Inselwelt, als wir Koh Wua Talap und Koh Mae Koh anlaufen, müssen wir unsere selbstgewählte Einsamkeit aufgeben und die Schönheit der Natur mit anderen teilen. Beide Inseln locken mit atemberaubenden Aussichtspunkten und sind deswegen Ziel vieler Tagesausflügler aus Koh Samui.
Auf Koh Wua Talap – der Insel der schlafenden Kuh – steigt man, skeptisch beäugt von Brillenlanguren, hinauf zum höchsten Berg der Insel. Brillenlanguren sind gut einen halben Meter große Affen mit bräunlich-schwarzem Fell und einem langen Ringelschwanz. Ihren Namen hat man ihnen wegen der weißen Haut verpasst, die ihre Augen einfasst und sie aussehen lässt, als bräuchten sie eine Sehhilfe.
Der Marsch den Berg hinauf ist ziemlich schweißtreibend und führt die letzten Meter über steile Felsen. Über die schwierigsten Stellen helfen Seile hinweg, trotzdem ist der Weg nichts für die Badelatschenfraktion.

Gipfelblick in KohWua Talap

© Rasso Knoller

Es ist aber nicht der anstrengende Aufstieg, der einen oben angekommen den Atem stocken lässt. Der Blick von der Aussichtsplattform ist schlichtweg gigantisch. Überdimensionale grüne Haifischflossen, sonderbare einarmige Giganten und stachelige Igel scheinen ist drunten aus dem Wasser zu erheben. Wer auch immer die Inseln des Ang Thong Nationalparks geschaffen hat, er hat es an einem besonders kreativen Tag getan.
Zum Aussichtspunkt auf der benachbarten Insel Koh Mae Koh führen praktischerweise Treppen hinauf. Oben angekommen weiß man gar nicht, wohin man zuerst blicken soll – hinaus aufs Meer und die Inselwelt des Nationalparks oder hinab auf einem kleinen Inlandsee, der wie eine blaue Perle vom Grün des Dschungels eingerahmt wird. Angeblich hat er die Macher von „The Beach“ zu ihrem Drehbuch inspiriert. Gedreht wurde der Film dann auf Koh Phi Phi, einer anderen Insel vor der Küste Südthailands.

Ausblick von Koh Mae Koh

© Rasso Knoller

Miguel sagt wie es geht

In Koh Tao liegt die Schönheit vor allem unter Wasser. Die Insel bzw. das Meer davor gilt als Tauchparadies. Gelb, blau, rot – die Fische scheinen allesamt durch den Farbtopf geschwommen zu sein, bevor sie den Weg ins thailändische Wasser gefunden haben. Und dort tummeln sich viele von ihnen in geringer Tiefe – um sie zu sehen, muss man nicht tauchen zu können. Schnorchel und Taucherbrille genügen. Ebenso wenig braucht man einen Segelschein, um in Thailand eine Yacht zu chartern. Wer keine Segelerfahrung hat, mietet sich den Skipper einfach mit dazu. Leute wie Miguel sorgen dann dafür, dass auch Landratten Spaß haben. Der bärtige Portugiese ist bei uns der Chef an Bord. Er hat seine ungelernte Crew gut im Griff, schickt sie zum Anker lichten, Segel setzen oder überlässt einem Rookie auch schon mal das Ruder.

© Rasso Knoller,  Segeln im Ang Thong Nationalpark: Yacht

© Rasso Knoller

Alles aber nur, wenn seine Gäste das auch wollen. Denn Miguel kann das Boot auch alleine segeln und dann können sich die Passagiere ganz auf die Szenerie oder die kalten Biere konzentrieren. Das aber passiert nur selten, erzählt Miguel. Die meisten Gäste wollen mithelfen und denen gibt er dann, wie uns, immer gut gelaunt, seine Anweisungen. Obwohl ich auch nach Tagen immer noch überlegen muss, wo nun genau Luv und Lee liegen und mir Begriffe wie Großsegel, Vorsegel oder Spinnaker noch lange nicht flüssig über die Lippen kommen, fühle ich mich nach einer Woche an Bord doch ein wenig wie Captain Cook, oder na ja, wenigsten wie einer seiner Matrosen.

Text und Fotos: Rasso Knoller

Thailand: Im Himmelszug durch Bangkok

BTS Skytrain,  Bangkok

Skytrain, Bangkok, Foto: Fremdenverkehrsbüro Thailand

Thailands Metropole ist berühmt-berüchtigt für ihre Staus. Deshalb empfiehlt sich für das Stop-over-Ziel Bangkok eine Stadtrundfahrt in luftiger Höhe – im Skytrain.

Tuk-Tuk-Knattern, Hupkonzerte an jeder Ecke, ein verwinkelter Urwald aus Häusern, der von verstopften Straßen durchschlungen wird, rauchende Garküchen, Dunst und Lärm. Der Moloch Bangkok schlürft dich ein und doch hat die Stadt ihre Reize; es gibt Sehenswürdigkeiten von Weltrang, grandiose Fünfsterne-Hotels, jede Menge gute Restaurants, eine Clubszene und Shopping-Center vom Feinsten. Man muss nur wissen, wie man da am besten rankommt.

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Die wendigen Tuk-Tuks fahren durch die kleinste Gasse, Foto: Katharina Büttel

Lassen Sie Taxi und Tuk-Tuk stehen, und nehmen Sie den Skytrain, jene hypermoderne Hochbahn, von der sich seit der Eröffnung 1999 zwei Linien auf Stelzen durch die Hochhausschluchten ziehen und mühelos jeden Stau überholen – schnell, sauber, sicher, pünktlich auf die Sekunde, gut gekühlt auf 18 Grad mit Duft von Zitronengras in der Luft – und aussichtsreich. Man fährt Skytrain in Bangkok, wo immer es geht.

BTS Skytrain,  Bangkok

Skytrain, Bangkok, Foto: Fremdenverkehrsbüro Thailand

Rund 60 Stufen tiefer, unter den mächtigen, fast 15 Meter hohen Stelzen der Trasse ducken sich alte Häuschen, drängeln sich Menschen vor Garküchen, von denen die Stadt an die 40.000 hat. Eine Köchin brutzelt im Wok gebratenen Reis mit Krabben; die Portion zu 30 Baht – keine zwei Euro. In die verlockenden Gerüche von den kleinen Ständen wabern von den alten Stadtbussen schwarze Rußwolken. Auf acht- bis zwölfspurigen Straßen tost der Verkehr, Tuk-Tuk-Fahrer bieten ihre Dienste an. Aber die meisten Passanten gehen an ihnen vorbei und nach oben – zum Skytrain.

Oben boomt Bangkok. Oben wird gebaut, was das Zeug hält: Hotels, Shopping-Center, Bürogebäude, zum Himmel strebende Türme wie der 319 Meter hohe Baiyoke Sky Tower. Oben spiegeln sich Glasfassaden, glitzern Paläste moderner Architektur, rollt der Verkehr auf mautpflichtigen Hochautobahnen mitten durch die Stadt. Oben ist Bangkok auf dem Weg vom faszinierend-chaotischen Moloch zur geordnet-funktionierenden Metropole. Kurz gesagt: unten kocht die Stadt, oben kühlt der Skytrain Kopf und Körper.

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Shopping von Boot zu Boot auf Bangkoks Khlongs, Foto: Katharina Büttel

Wer das alte, traditionelle Bangkok sehen will, fährt bis Saphan Taksin, der westlichen Endstation der Silom-Linie direkt am Central Pier. Hier legen im Minutentakt Boote an, die den River Chao Phraya flussaufwärts fahren. Liegender Buddha, die Kultstätten Wat Arun und Wat Phra Keo, der Königstempel, das Häusergewirr von Chinatown und die berühmte „Writer’s Lounge“ im legendären „Oriental Hotel“ sind vom Fluss aus bequem zu Fuß zu erreichen.

Wer noch Zeit hat, jagt von hier aus in einem der bunt geschmückten Longtail-Boote durch die Klongs nach Thonburi zum Königlichen Barkenmuseum. Bereits im 14. Jahrhundert fuhren bis zu 200 dieser kostbar geschnitzten Barken zu Ehren des Königs in Prozession auf dem Fluss; heute sind von den noch 50 rot lackierten Booten nur 15 ständig zu sehen.

Am späteren Abend lässt es sich von der Memorial Bridge aus über den nächtlichen Blumenmarkt Pak Klong Talad bummeln – die tropische Blütenpracht ist überwältigend.

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Der 45 Meter lange Buddha in Wat Pho, Foto: Katharina Büttel

Der von Siemens gebaute Skytrain, ein Milliardenprojekt, rauscht völlig schadstofffrei mit 35 Kilometern/Stunde an den Dächern Bangkoks vorbei – von sechs Uhr morgens bis Mitternacht. Fahrtzeit für die Gesamtstrecke: keine Stunde; mit dem Taxi das Dreifache. Dazu der Preis: Kurzstrecke kostet 80 Cent, zwischen den Endstationen Mo Chit und On Nut um die zwei Euro; dieselbe Strecke per Taxi nicht unter zehn Euro.

Apropos Mo Chit: hier liegt Bangkoks Wochenmarkt Chatuchak – samstags und sonntags von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Der Markt der Märkte ist ein gigantisches Warenlager, ein labyrinthischer Albtraum und Fundgrube für alles, was das Herz begehrt. Chatuchak ist heiß, stickig und stets überfüllt – aber es lohnt sich! Im Gewühl der 15.000 Marktstände gibt es Hunde, Kleidung, Möbel, Garküchen, Seidenstoffe, Kunsthandwerk. In Sektion 26, bei den Antiquitäten- und Stoffhändlern, findet man – schöne Souvenirs! – Schalen aus Mangoholz und glänzend lackierte Rattankörbe.

Jim Thompson kennt in Bangkok jeder, obwohl er seit 50 Jahren nicht mehr gesehen wurde. Es ist jener Amerikaner, der nach dem zweiten Weltkrieg die Thai-Seide international bekannt, ja berühmt machte, und der in den 60er-Jahren unter mysteriösen Umständen spurlos im Dschungel von Malaysia verschwand. Sein original erhaltenes Wohnhaus in schönster, alter Thai-Architektur – das Jim Thompson’s House – ist heute Museum mit Seiden-Shop und luftigem Restaurant – ein paar Schritte nur von der Station National Stadium entfernt.

Wer an der Thong Lo-Station, müde vom lauten Banglampoo-Markt und vom Großstadtstress, aussteigt, hat es nur fünf Gehminuten auf der Sukhumvit Road bis zum „Marriott Hotel‘“, einer modernen Oase inmitten der Hektik von Downtown Bangkok. Das Restaurant „The District“ – fünftbestes von 7000 in Bangkok – ist ein echter Geheimtipp und die Dachterrassen-Bar in luftiger Höhe bietet neben guten Cocktails einen spektakulären Rundblick über die „Stadt der Engel“, wie „Bangkok“ übersetzt heißt.

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Open-air-Restaurant des Marriott-Hotels, Foto: Katharina Büttel

Bangkoks Nachtleben hat viele Facetten: die Station Nana befindet sich im Zentrum des nächtlichen Geschehens. Schicke Clubs und angesagte Bars sind vor allem entlang der ellenlangen Sukhumvit Road zu finden. Hot Spot im 65. Stock des State Tower in der Silom Road ist das “Sirocco“; auf seiner Dachterrasse trifft sich ganz Bangkok zum Dinner oder auf einen Drink an der sensationellen Bar. Wer nicht schwindelfrei ist, sollte den Platz auf dem gläsernen Boden über dem „Abgrund“ meiden und die himmlischen Aussichten auf die Stadt besser aus sicherer Entfernung von der Terrassenmitte aus genießen. Hier oben, mit einem Glas Thai Rumba in der Hand, sind Lärm und Chaos vergessen: Bangkok ist eine Stadt zum Verlieben – aber erst auf den zweiten Blick.

Text: Katharina Büttel

 

Ostasien: Die AIDAdiva – Eine Kleinstadt auf See

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Gut 30 Grad ist es am Abend. Die Lichter der Skyline glitzern im Meer. Ein lauer Wind weht in der Tropennacht und leise vibriert der Schiffsdiesel. Die AIDAdiva verlässt den Hafen und nimmt Kurs aufs offene Meer.

Auf Deck 11 steht Kapitän Sven www.aida.de Laudan mit den vier goldenen Streifen. Er hat noch Dienst. Mit nur zwei Joysticks und den Blick auf die Monitore navigiert er die schwimmende Kleinstadt durch das nächtliche Meer. Er zeigt auf die Öltanker, deren Lichter wie verschüchternde Glühwürmchen leuchten. „Da vorbeizukommen ohne etwas zu beschädigen ist immer wieder eine Herausforderung. Der Hafen ist zu eng und zu befahren“, erzählt er.

IMG_1014Über 2000 Passagiere hat das Kreuzfahrtschiff „AIDA diva“ in seinem Bauch verschluckt hat. Das schwimmende Hotel ist 252 Meter lang, 32,2 Meter breit, mit eigenem Wasser- und Stromwerk, Shops, Galerien, Biertanks und sogar einem Casino. Am Frühstückstisch sitzen Ruth und Hannelore, die sich an vergangene Zeiten erinnern, als es noch Tischordnungen gab, die Passagiere sich fürs Dinner fein machten. Der Ober mit den weißen Handschuhen noch Eclairs zum Tee reichte. Der Cluburlaub auf See mit der AIDA bricht mit einigen Traditionen. Den Bug ihrer bisher neun Schiffe ziert ein roter Kussmund. Man lockt  jüngere Paare und Familien.  42 Jahre ist das Durchschnittsalter an Bord. Es gibt kein Captain´s Dinner, kein Schlips und Smoking. Dafür Saunawelt, Badespaß, Decksliege oder Joggingpfad, alles ist inklusive. Ebenso die Büfetts. Wer es gediegener haben möchte, wählt eins der a la carte Restaurants. Natürlich gegen Aufpreis.

IMG_0801Börsen Stammtisch auf hoher See? Nein, wie eh und je ruft es über den Lautsprecher: Bingo Time. Meist laufen dann doch betagte Herrschaften über flauschige Teppiche dem versprochenen Spaß entgegen. Bezahlt wird mit Bordkarte. Ganz gleich, ob Spielscheine, oder in der Kunstgalerie, Fotoladen oder Bar, einfach die Kabinenkarte vorzeigen, unterschreiben und alles wird abgebucht. Ein Bier kostet 3.50 Euro, ein Glas Champagner 7 Euro. Über sein Soll kann sich der Passagier später auf dem Flachbildschirm seiner Kabine informieren. Am Ende der Reise steckt dann die komplette Rechnung im Briefumschlag. Darauf wirft so mancher der Gäste einen ernüchterten Blick.

IMG_0975Der Schiffskapitän lässt keinen Zweifel daran, wie sehr ihn das Konzept dieses Kreuzfahrtschiffes verbindet. Es ist das Gefühl der Freiheit. Man verschafft sich einen Überblick über ferne Länder und andere Kulturen gewissermaßen im Vorbeifahren. Es gibt kaum Wartezeiten beim Auschecken zu den Landgängen. Die 600 Mann starke Mannschaft hat die Logistik fest im Griff. Morgens können die Gäste gelassen auf die Pier eines fremden Ortes blicken. Bei Ausflügen warten zwischen den hoch aufragenden Wolkenkratzern Pagoden, Tempel, Moscheen und Kahnfahrten. Einige Gäste verzichtet auf solche Trips. Sie gönnen sich das Bordleben. Genau wie die Crew, die schon über Jahre auf See viel gesehen hat.

IMG_1321In Vietnam, dem letzten Landausgang der Reise kreuzen Mopeds hupend den Weg. Der Blick in die exotischen Länder lässt die Reisenden erkennen, dass sie in der fernen Fremde gelandet sind. Es bleibt wenig Zeit für das trubelige Großstadtleben. Schon am frühen Nachmittag fahren die Busse zurück zum Kai, wo kurz darauf das Schiffssignal dröhnt und der Dampfer pünktlich wieder ablegt. In den kühlen Kabinen liegt das gedruckte Programm für den kommenden Tag auf See. Gymnastik mit Musik auf dem Sportsdeck, Kunstauktion und Verkauf des fertig gestellten Reisefilms im Theatrium. Nicht, dass man es eilig hätte. Auf Heimatkurs drosselt der Kapitän mehrmals die Schiffsdiesel, damit der zweiwöchige Törn nicht zu früh zu Ende geht. Bald taucht Bangkok auf, diesmal an Steuerbord. Dort warten schon die neuen Passagiere auf ihren Traumtrip durch die ostasiatische Welt.

Heidrun Lange

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Thailand: Nachhaltiges Stress- und Burnout-Coaching auf Koh Samui

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Nicht nur einen vorübergehenden Wohlfühleffekt, sondern eine heilsame Wirkung auch nach dem Aufenthalt erzielen die ganzheitlichen Gesundheits-Programme des südthailändischen Healing-Resorts Kamalaya. „Balance & Revitalize“ etwa hilft dabei, langfristig einem Burnout vorzubeugen. Eigens entwickelt von Karina Stewart, Master der Traditionellen Chinesischen Medizin, liegen die Schwerpunkte der Therapie auf gesunder Ernährung, natürlicher Lebensweise und persönlichem Stress-Management. Denn die Kamalaya-Mitgründerin weiß, dass „wir unseren Stress oft selbst kreieren“. Mithilfe von professionellen Coaches gehen Gäste den Ursachen auf den Grund: Sie hinterfragen Gewohnheiten, unrealistische Erwartungen an sich selbst und lernen, zur Ruhe zu kommen. Unterstützend wirken Behandlungen aus Alternativmedizin und asiatischen Heilansätzen.

Karina Stewart (Foto), Mitgründerin des Healing-Resorts Kamalaya auf Koh Samui, ist selbst Master der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)

Thailand: Im Land des Lächelns

Fotograf: Bernd Siegmund

Der Mahout, der Elefantenführer, legt sanft die Handflächen aneinander, verbeugt sich tief und sagt: „Sawasdee khrap“ – „Ich wünsche Ihnen einen guten Tag.“ Sein Gesicht lächelt dabei mit der Strahlekraft von tausend Sonnen. Und hinterlässt den ersten tiefen Eindruck von Thailand. Der zweite geht auf das Konto von Mutter Natur. Die Grundfarbe Grün gibt es hier in den Varianten Reisfeld, Teeplantage, Monsunwald, Palmen, Kautschukbaum, Tropenwald und Rasen. Eingesprenkelt darin sind Farbkleckse aus üppigen Bougainvilleen, Jasmin, Lotosblüten und Orchideen. Thailand ist ein Paradies! Passend dazu warnt der Freund der Elefanten: „Vorsicht Schlangen.“
„Von den zahlreichen Arten in Thailand sind aber nur die Kobra und die Kettenviper giftig“, setzte er hinzu. Beruhigend. Ebenso wie die rauschende Brandung der Andamanensee, eines Randmeeres des Indischen Ozeans. Langsam stellt sich Urlaubsgefühl ein. Man genießt den Strand und die Palmen. Khao Lak ist keine Ortschaft, Khao Lak ist ein kilometerlanges Urlauber-„Freigehege“ mit feinen Sandstränden, Hotelanlagen und Restaurants. Hauptort der Region ist Takua Pa, ein kleines Städtchen von 20 000 Einwohnern. Links und rechts der Nationalstraße 4 werben Souvenirläden und Massagesalons um Touristen, ein Zahnarzt bietet seine Dienste an, die Apotheke preist Viagra in höchsten Tönen.

Fotograf: Bernd SiegmundAlle paar Meter verbreiten Straßenküchen ihren verführerischen Duft. Niemand muss an der Nationalstraße 4 hungern. Für wenige Baht gibt es wunderbare Suppen, gebratene, frittierte oder gegrillte Fleisch- und Fischspeisen, Reis- und Nudelgerichte, Früchte, einladend und frisch. Keine Küche auf Erden ist dem Landesklima so perfekt angepasst wie die thailändische. Gewürze wie Chili, Ingwer, Kardamon bringen den Puls auf Trab. Zitronengras und Limonen bekämpfen jeden Ärger in punkto Kreislauf, pflanzliche Fette sorgen für einen ungetrübten Cholesterinspiegel. Serviert werden die Speisen mit einem Lächeln. Welches aus dem vielfältigen Repertoire es ist, weiß man nicht. Den Thailändern stehen angeblich bis zu 700 Arten zur Verfügung. Jedes Lächeln hat seinen eigenen Namen. Om-Jim zum Beispiel steht für „leicht amüsiert“. Die Thailänder verteidigen, freuen und entschuldigen sich mit Lächeln, sind verblüfft, traurig oder beschämt. Sie können Mauern damit aufrichten und Seelenfestungen erobern.

Fotograf: Bernd Siegmund

Nur wenige Kilometer hinter Takua Pa beginnt der immergrüne Nationalpark Khao Sok. 1980 gegründet, gehört er zu den schönsten der 63 Reservate im Königreich Thailand. Im Zentrum des 739 km² großen Mikrokosmos liegt der mit geschätzten 160 Millionen Jahren älteste Regenwald der Erde. Die Artenvielfalt hier ist beeindruckend. Gut 200 verschiedene Pflanzen wachsen pro Hektar. Riesige Schmetterlinge, Nashornvögel, Libellen, Echsen und Schlangen bevölkern das Paradies. 311 Vogel-, 38 Fledermaus- und 48 Säugetierarten wurden gezählt. Darunter Tiger, Leoparden, Makaken, wilde Elefanten und der gefährdete Malaienbär. Eine währe Attraktion ist der Rachabrapha-Staudamm. Mit seinem Bau 1982 entstand eines der schönsten Gewässer Thailands, der Chiew-Lan-See. Gigantische, bis zu 1000 Meter hohe Kalksteinfelsen wachsen aus ihm empor. Manche kahl, andere bewachsen. Die Bäume sprießen direkt aus dem Felsgestein, holen sich ihre Nahrung aus Kalksteinritzen oder tunken die Wurzeln in den See. Eine Bootstour auf dem 165 km² großem Gewässer unternimmt man gewöhnlich mit dem Longtail, dem laut knatternden „Langschwanzboot“. Die bunten Bänder am Bug sind übrigens der Schutzgöttin des Bootes gewidmet. Ein Tourist sollte das wissen, und sich nicht nach vorn ins Boot setzen. Tut er das doch, kann er eine weitere Variante aus dem Lächel-Repertoire Thailands erleben, lächelnde Missbilligung.

Fotograf: Bernd Siegmund

Im Nationalpark liegt auch das „Elephant Hills Camp“, eine Sozialstation für Elefanten. Als 1989 die Rodung der Wälder in Thailand verboten wurde, verloren nicht nur die Mahouts, sondern auch die als Arbeitstiere eingesetzten Dickhäuter ihre Existenzgrundlage. Fortan sah man die stolzen Riesen, einst Wappentier des alten Königreichs Siam, bettelnd durch die Städte ziehen, mit dem Rüssel Bilder malen oder Urlauber massieren Was für ein trauriges Schicksal… Fand auch Jonathan Chell, der Marketingmanager des „Elephant Hills Camp“. „Die etwa 2000 arbeitslosen Elefanten wieder in die Freiheit zu entlassen, geht nicht, da es kaum noch Gebiete gibt, in die sie sich zurückziehen können. Deshalb bieten wir den Tieren eine möglichst artgerechte Haltung. Außerdem wollen wir unsere Gäste für dieses Thema sensibilisieren, bei ihnen das Bewusstsein für diese traurige Problematik wecken.“ Und wie macht man das am besten? „Indem man den Elefanten nahe kommt“, sagt Chell, „den sanften Riesen das Essen zubereitet, sie füttert, abschrubbt und duscht.“

Fotograf: Bernd Siegmund

Es ist nicht bewiesen, das im Land des Lächelns auch die Elefanten lächeln können. Auf jeden Fall fühlen sie sich im „Elephant Hills Camp“ wohl. Das sieht man ihnen an.

Bernd Siegmund

Thailand: Durch und durch heilsam – Kamalaya im Süden Koh Samuis

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Im Jahr 2000 entdeckte der Kanadier John Stewart im wilden Süden der thailändischen Insel Koh Samui eine jahrhundertealte Felsenhöhle, in der einst bedeutende buddhistische Mönche lebten und meditierten. Hoch oben auf einem von tropischem Dschungel bedeckten Küstenhang gelegen, eröffnet sich von ihrem Eingang ein weiter Blick über die Insel und das Meer. Wie die Mönche spürte auch Stewart die heilsame Aura dieses Küstenabschnitts, eine besonders starke Verbindung zur Natur und eine Art göttlicher Energie. Deshalb schuf er genau hier gemeinsam mit seiner Frau und Medizinerin Karina das Wellness- und Healing-Resort Kamalaya, in dem heute Erholungssuchende aus aller Welt neue Kraft tanken. Die Magie der Landschaft wurde durch die naturverbundene Architektur erhalten, die Höhle im Herzen der Anlage steht Gästen jederzeit zur Meditation offen. Kamalayas wohltuende Umgebung in Verbindung mit ganzheitlichen Therapien aus Asien und dem Westen soll Besuchern helfen, langfristig ein gesünderes und zufriedeneres Leben zu führen.

 

Thailand: Yoga für Faule

Die traditionelle Thai-Massage ist zwar keine Streichel-Wellness. Aber sie entspannt ganz ungemein.

Als Natsuda gegen Ende der Massage auf meinen Rücken klettert, bin ich fast ein bisschen erleichtert. Was ist schon das Mini-Gewicht der zierlichen Thailänderin gegen ihre kräftigen Hände und Ellbogen? Die haben in der zurückliegenden halben Stunde meinen Nacken geknetet, an meinen Zehenknöcheln gezogen oder sich in meinen Rücken gebohrt. Meine Arme in die Höhe gestreckt und meine Waden auf die Hinterseite des Oberschenkels gedrückt. „Es kann ein bisschen wehtun“, hatte mich die Spa-Chefin im Indigo Pearl Spa am Nai Yang Beach gewarnt. Als ich nach eineinhalb Stunden aufstehe, fühle ich mich ein bisschen wie durch die Mangel gedreht. Und gleichzeitig so wunderbar gedehnt und elastisch wie lange nicht mehr. Natsuda hat einfach die richtigen Punkte getroffen.Die traditionelle Thai Massage, in Thailand „Nuad“ genannt, ist kein Streichel-Wellness.

Manche bezeichnen sie als „Yoga für Faule“. Der Masseur zieht und dehnt den Körper in Positionen, die manchmal an Yoga erinnern. Dabei bleibt der Körper des Klienten zunächst passiv. Der Masseur biegt ihn in Positionen, in die der Massierte von alleine nicht hinein kommt. „Pfeil und Bogen“ heißen die Stellungen, „Spanische Inquisition“ oder „Nussknacker“ – und die ziehen manchmal ganz schön.

Entschlacken und entgiften

Ursprünglich stammt die Technik der Thai Massage aus Indien. Ihr Begründer war Shivago Kumar Baj, Freund Buddhas und Vater der ayurvedischen Medizin. Vor etwa 500 Jahren gelang sie nach Thailand, wo sie vor allem von Mönchen praktiziert wurde. Später verließ die Thai Massage die Klostermauern und wurde als Volksmedizin von Generation zu Generation weiter gegeben. Anderthalb Stunden dauert die Behandlung im Durchschnitt. Halb Pressur, halb Dehnung, stärkt die Technik die Muskulatur von den Schulterblättern bis zum Unterschenkel. Die Behandlung erfolgt nicht wie bei vielen anderen Massagetechniken auf einer klassischen Massageliege, sondern auf einer Matte auf dem Boden. Dadurch kann der Masseur bei seiner Arbeit sein ganzes Körpergewicht einsetzen. Manchmal sieht das dann aus, als fände eine Art Kung Fu auf dem Rücken der Massierten statt.

Anders als die westlichen Massagetechniken betrachtet die traditionelle Thai Massage den Menschen ganzheitlich. Sie geht davon aus, dass im Körper „Meridiane“, beziehungsweise „Nadis“, verlaufen. Mehr als 72 000 dieser Energielinien strömen demnach durch unseren Körper, etwa zehn von ihnen sind für die Massagearbeit wichtig. Nicht die Behandlung der Muskeln steht im Vordergrund, sondern die Stimulierung der Energiebahnen, auf denen wichtige Akupressurpunkte liegen sollen. „Wenn diese Punkte getroffen werden, regt das alle Körperaktivitäten an“, sagt Natsuda. Damit ist die traditionelle Thai Massage auch eng bei Akupunktur, Shiatsu und Reflexzonenbehandlung angesiedelt. Auch viele abgewandelte  Elemente aus der Physiotherapie sind in die Thai Massage eingeflossen. Physiologisch sind die Meridiane oder Nadis allerdings nicht nachweisbar. „Als Nutznießer verspürt man allerdings ein großes Wohlbehagen“, sagt Lutz Hertel vom Wellnessverband Deutschland. Er empfiehlt ganz nach dem

Motto: Was gut tut, ist auch gut.

Ihre ersten Erfahrungen mit der Thai Massage machen die meisten Deutschen im Urlaub am Strand. Doch kommen auch viele wegen Rückenschmerzen und all der anderen Alltagssymptome immer wieder zur Thai Massage: Migräne, Verspannungen in Nacken und Schultern, Knieprobleme. Doch die Thai Massage kann mehr: Die Drehungen und Dehnungen lockern nicht nur die Muskeln, sie stimulieren auch die Organe. Natsuda spricht von Entschlackung und von einem Entgiftungsprozess, den die Massage auslöst. Neben dem körperlichen Nutzen betont sie den spirituellen Effekt der Thai Massage. „Sie ist wie eine Meditation, als würden Masseur und Massierte miteinander tanzen“, sagt sie.

Martina Hahn

 

Thailand: Bangkok – Die schlaflose Diva am Phrayafluss

Liegender  Buddha im at Wat Pho Tempe

Bangkok ist mit 12 Millionen Einwohnern die größte und geschäftigste Hauptstadt Südostasiens. Rund um die Uhr fließt der Verkehr durch die Straßen, in vielen Läden kann man 24 Stunden einkaufen.

Einst galt Bangkok wegen seiner vielen Wasserläufe als „Venedig des Ostens“. So mancher Kanal ist zwar inzwischen unter dem Asphalt verschwunden, doch noch immer ist der Phraya Fluss die Lebensader der Stadt und für Besucher der ideale Weg ihre Sehenswürdigkeiten kennenzulernen. Bequem kommt man auf den Flussfähren zu den meisten Tempelanlagen.

Golden glitzert der Wat Arun Tempel, seine Silhouette spiegelt sich im Wasser des Phraya.  Langsam fährt man mit dem Boot an ihm vorbei und schon taucht die nächste Sehenswürdigkeit, der nächste Tempel, wie aus einer anderen Welt, auf. Doch nicht überall ist Bangkok so beschaulich wie entlang des Flussufers. Hupende Autos, verstopfte Straßen und stickige Luft, auch das ist Bangkok. Königspalast und Wat Phra Kaeo

Die Einheimischen ertragen das meist mit Langmut und bald auch nimmt der Fremde die asiatische Gelassenheit an. Dann macht es auch nichts mehr, wenn sich vor dem Großen Palast – dem Königspalast – die Menschen stauen. Hierher kommen nämlich nicht nur die Touristen aus dem Ausland. Der einstige Wohnort der Königsfamilie ist für die monarchistischen Thailänder so etwas wie eine Pilgerstätte.

Rasso Knoller

 

Hongkong/Thailand: Der Ferne Osten, wie er tanzt & trinkt

Sehnsucht Asien: Strände und Berge, exotische Kulturen, verführerische Kulinaria – Touristen werden von dem Kontinent, der immerhin 60 Prozent der Weltbevölkerung ausmacht, magisch angezogen. Weltmetropolen wie Hongkong mit seinen nahe gelegenen Inseln oder Bangkok werden gern angeflogen und neu entdeckt. Hier zwei Genießer-Tipps für den Städtetrip:

City Contemporary Dance Company (CCDC) sind Hongkongs 1. professionelle Vollzeit-Tanztruppe und Pioniere des zeitgenössischen Tanzes. Mehr als 30 Jahre schon werden sie vom Gründer Willy Tsao geführt, traten schon in namenhaften Metropolen auf – von New York bis Berlin.
Während der Asien-Pazifik-Wochen begeisterte die Company im Berliner Admiralspalast mit ihrem Programm „Silver Rain“. Mit einer starken Bühnenpräsenz überzeugten die Tänzer mit Auszügen von Werken namhafter Choreographen Hongkongs. Die Inszenierungen zeigen die Verbindung von modernem, westlichen Ausdruckstanz mit chinesischen Tanztechniken – und das im Weltklasseformat.
CCDC ist bei „Heimspielen“ im Hong Kong Cultural Centre zu sehen. Auftrittstermine unter www.ccdc.com.hk.

Heiratsantrag unterm Himmel: Der perfekte Ort für Liebende liegt in Bangkok 63 Etagen über der Erde. Die Skybar des 5-Sterne Hotels „Lebua“ ist einer der beliebtesten Orte in der thailändischen Metropole, wenn es darum geht, um die Hand der Liebsten anzuhalten. Gleich neben der Skybar liegt das Scirocco, das höchstgelegene Freiluftrestaurant der Welt. Wer dort zu viel vom Hauscocktail „Hangovertini“, kann sich am nächsten Tag vielleicht nicht mehr ans „Ja“ erinnern.
Info: www.lebua.com.

Katrin Fiedler//Rasso Knoller