Österreich: Schmerzfrei zum aufrechten Gang

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Sanfte Therapien für Rücken und Wirbelsäule

Es trägt die Last des Körpers und alles, was man sich sonst auf die Schultern lädt. Dennoch wird das Rückgrat im Alltag oft vernachlässigt. Das Alpine Lifestyle Hotel Jungbrunn in Tannheim/Tirol widmet ihm die Aufmerksamkeit, die es verdient: „Bewegungsapparat – Rücken – Wirbelsäule“ ist eine der fünf Trägersäulen des Jungbrunn-Spa-Konzepts. Dabei behandeln die Therapeuten das „Kreuz mit dem Kreuz“ ganz sanft, etwa mit dem Extensionsgerät SwingMed zur Entlastung der Bandscheiben. Ideale Ergänzung dazu ist die Wirbelsäulen- und Gelenkstherapie Dorn/Breuss. Sie löst Wirbelblockaden und Becken-Fehlstellungen. Das Package „Jungbrunn Fitness Tage“, zubuchbar ab zwei Übernachtungen (nicht im Preis inklusive), kostet ab 348 Euro pro Person. Es beinhaltet oben genannte Treatments, Akupunktmassage und therapeutische Individualtherapie.

Österreich: Wandern im Stubaital mit Weitblick

Kloster Maria Waldrast

Wie eine Perle in der Auster, umschlossen von gewaltigen Bergen, liegt das 35 Kilometer lange Stubaital. Mit seinen saftigen Wiesen, den malerischen Orten Neustift, Fulpmes, Telfes, Mieders und Schönberg und durchflossen vom Ruetzbach, ist es eine Landschaft wie aus dem Bilderbuch. Eine Landschaft, die erwandert werden will.

Spektakulärer Stubaiblick

Vom Ortsrand in Fulpmes führt die Kreuzjochbahn ins Wandergebiet 2000. Fast geräuschlos schließen sich die Türen der Kabinenbahn und man schwebt nach oben. Zeit, den Blick schweifen zu lassen. In 2.136 Meter Höhe ist die Bergstation erreicht und der „Stubaiblick“ greifbar nahe.

Kreuzjochbahn

Ein Panoramaweg führt Wanderer, Schaulustige und Sonnenhungrige zur Aussichtsplattform, deren spektakuläre Stahlkonstruktion über dem Abgrund zu schweben scheint. Weit geht der Blick hinunter ins Tal bis auf das imposante Massiv der Kalkkögel in der Ferne und auf die bizarren Berggipfel ganz nah. An vier Tagen im August kann man hier oben den Sonnenaufgang erleben. Dann fahren schon ab 5.20 Uhr die ersten Gondeln der Bergbahn und auf der Aussichtsplattform drängen sich die Frühaufsteher mit Fernglas und Fotoapparat. Was für ein Augenblick, wenn dann der Sonnenball Sekunde für Sekunde am Horizont emporsteigt und die umliegenden Gipfel in ein zartes rosafarbenes Licht taucht. Und begleitet vom tiefen Klang der Alphörner  – live gespielt von drei Bläsern – beginnt ein strahlend schöner neuer Tag. Kreuzjochbahn

Auf dem Kreuzjoch

Nach einem Frühstück im Panoramarestaurant Kreuzjoch wirkt das eindrucksvolle Erlebnis noch lange nach.  Draußen wartet schon Wanderführer Christian, um uns auf den Alpenpflanzenlehrpfad zu begleiten. Auf schmalem zickzackpfad geht es empor zum Gipfelkreuz, vorbei an Almkräutern, Wiesenblumen und seltenen Gebirgspflanzen, die Christian alle beim Namen nennt. Bergab wandern wir auf dem Naturlehrpfad, der mit zahlreichen liebevoll gestalteten Infostationen viel Wissenswertes über die Tiere und Pflanzen der Gebirgswelt vermittelt.

Weich wie ein Teppich sind die Almwiesen, auf denen gelbbraune Kühe grasen, die dem Wanderer manchmal den Weg versperren. Immer wieder schweift der Blick nach oben zu den imposanten Riesen, deren schroffe Gipfel in den wolkenlosen Himmel ragen. Nach einer kurzen Rast auf der Schlickeralm in 1640 Metern führt der Weg talwärts durch herrliche Lärchenwälder, vorbei am Alpenerlebnispark mit Klettergaten und dem künstlich angelegten Panoramasee bis zur Mittelstation der Kreuzjochbahn.

Der schönste Berg

Malerisch liegt das Dorf Mieders am Fuß des 2.717 Meter hohen Serles. Die Anwohner sind stolz auf Ihren Hausberg, der für Alexander von Humboldt der schönste Berg der Alpen war und den auch Goethe als den Hochalter Tirols bezeichnet hatte. Mit der Serlesbahn geht es hinauf bis auf 1.600 Meter und hinein in ein herrliches Wandergebiet mit Europas höchstgelegenem Kloster Maria Waldrast – einem idyllisch gelegenen Wallfahrtsort mit Klostergasthof und Heilquelle, an deren Wasser sich auch so mancher Wanderer labt. Nach einer zünftigen Jause auf der Ochsenalm oder am Koppeneck lohnt es sich, hier oben  mit Weitblick auf die Berggiganten den Sonnenuntergang zu erleben. Talwärts gleitet man dann ruhig und sicher in der Gondel oder mit Herzklopfen in rasanter Fahrt über 40 Steilkurven auf der 2,8 Kilometer langen Sommerrodelbahn.

Genusswandern

 Beim Wandern im Stubaital kann man sich die Natur auch sprichwörtlich auf der Zunge zergehen lassen. Gaumenfreuden verspricht das Programm Genusswandern, bei dem regionale Spezialitäten wie Wein, Edelbrände, Speck und Honig entdeckt und verkostet werden können. In die Geheimnisse der Stubaier Käsekunst, besonders des Graukäses, wird man z.B. jeden Dienstagnachmittag auf der Schickleralm eingeweiht.

Hütte auf der Sulzenaualm

 Naturschauspiel

Der Wilde-Wasser-Weg mit dem Grawa Wasserfall, dem breitesten der Ostalpen, gehört zu den beliebtesten Wanderungen. Tosend und sprühend stürzt er sich 80 Meter breit aus 450 Metern herab. Von der Grawa Alm führt ein alter Almsteig in steilen Serpentinen durch den Wald bis hinauf zur Sulzenau Alm. In der urigen kleinen Hütte mit rustikalem Mittagsangebot macht man gerne Rast. Hier hat ein Holzschnitzer seiner Fantasie freien Raum gelassen und Tische, Stühle und Bänke mit lustigen oder grimmigen Berggeistern versehen. Steil wie beim Aufstieg geht es hinab bis zum Aussichtspunkt am Wasserfall. Von einer großen Aussichtsplattform kann man das grandiose Naturschauspiel in aller Ruhe beobachten. Und dabei sogar etwas für seine Gesundheit tun. Denn Untersuchungen der Paracelsus Privatuniversität Salzburg haben gezeigt, dass sich schon eine Stunde Aufenthalt am Fuß des Grawa Wasserfalls positiv auf die Atemwege auswirken kann.

TOP OF TYROL

 Neustift ist der bekannteste und letzte Ort im Stubaital, überragt von den Bergmassiven des Elfer, Zwölfer und Habicht. Im Ortsteil Mutterberg an der Talstation der Gletscherbahn hört die Straße auf und die Welt des Stubaier Gletschers beginnt. Etwa dreißig Minuten dauert die Fahrt nach oben. Je höher man kommt, desto größer wird die Zahl der Sessel-/Gondelbahnen und Schlepplifte, die kreuz und quer die Hänge überziehen. Denn hier ist das größte Gletscherskigebiet des Landes mit 110 Abfahrtskilometern und einer Schneegarantie von Oktober bis Juni. P1030929

Die Bergstation Eisgrat in 2.900 Metern Höhe sieht aus wie ein gerade gelandeter Ufo. Jetzt ist das ewige Eis ganz nah. Nicht in strahlendem Weiß sondern in einer Melange aus weißgrau und dennoch faszinierend präsentiert sich die Gletscherlandschaft. Vom Restaurant und Panoramaterrasse geht der Blick hinauf zur Schaufelspitze. Noch eine kurze Fahrt mit der Gondelbahn und in der Jochdohle, dem höchstgelegenen Bergrestaurant Österreichs, könnte man einkehren. Doch zunächst führt eine steile Metalltreppe zum Highlight des Tages, ja der ganzen Reise, zum TOP OF TYROL. Die Gipfelplattform ragt in 3.120 Metern wie freischwebend über dem Gletscher und ist eine Attacke auf die Schwindelfreiheit. Atemberaubend ist der Rundblick über 105 Dreitausender. Von den Ötztaler über die Stubaier Alpen bis zu den Dolomiten reicht der Blick. Hier muss man einfach innehalten, schauen, genießen, sich einfangen lassen vom Zauber dieser imposanten Bergwelt.

 Text und Fotos: Christel Seiffert

Österreich: Mit Lebensmittelunverträglichkeit auf Reisen

Chesa Monte Fiss

Immer mehr Menschen leiden heute unter einer Lebensmittelallergie. Urlaub machen wollen Allergiker aber genauso wie alle anderen. Bleibt die Frage: wohin? Am besten in ein Hotel, das einen hervorragenden Ruf in puncto Urlaub für Allergiker hat. Wie das Verwöhnhotel Chesa Monte im Tiroler Fiss.

„Wenn die Abwehrspieler des Immunsystems überreagieren und der Körper mit entzündlichen Prozessen auf an und für sich harmlose Umweltstoffe reagiert, dann ist sie da –die Geisel der modernen Zeit: die Allergie. Sie kann einem den Alltag vermiesen – und den schönsten Urlaub verhageln. Oder fast noch schlimmer: eine Allergie kann verhindern, überhaupt in Urlaub zu fahren. Zu groß ist oftmals die Angst von Allergikern, dass sie in der Hektik der Restaurant-Rush-Hour doch etwas Falsches erwischen. Aber keine Sorge! Das Verwöhnhotel „Chesa Monte“ in Fiss hoch über dem Tiroler Inntal hat was gegen Allergien: seine bevorzugte geografische Lage, seine strikte Haustier- und Rauchfreiheit –und seine auf Allergiker spezialisierte Feinschmeckerküche.

Foto: Chesa Monte Fiss

Genuss ohne Reue – auch und vor allem für Allergiker

Küchenchef Josef Sieß hat ein Herz für seine Gäste. Für alle Gäste! Besonders für die, die strikt auf ihre Ernährung achten müssen. Vor allem unter Zöliakie-Geplagten (Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit) genießt das Hotel Chesa Monte seit Jahren einen hervorragenden Ruf. Denn bei Küchenchef Sieß kann man sich hundertprozentig darauf verlassen, dass absolut glutenfrei gekocht wird. Das Feine daran: Nur der Allergiker merkt, dass er nichts merkt. Alle anderen merken eh nichts, denn der Allergiker bekommt weder eine spezielle Speisekarte noch ein glutenfreies „Notgericht“, sondern exakt das gleiche Gourmetmenü wie alle anderen. Nur eben glutenfrei. Hexerei? Nein, gute Planung (Allergiker geben bereits bei der Anmeldung schriftlich ihre speziellen Wünsche und Bedürfnisse an) und viel Erfahrung mit glutenfreier Küche. Appetit bekommen? Dann backen Sie einfach die glutenfreie Zucchini-Nuss-Torte nach von Chef-Patisseuse Karoline Jobst.

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Chesa Monte: Sicher beschwerdefrei auf allen Ebenen

Das Vier-Sterne-Verwöhnhotel Chesa Monte liegt auf 1.437 Meter Höhe auf dem sonnigsten Hochplateau Tirols – umgeben von atemberaubender Bergkulisse. Netter Nebeneffekt für Allergiker: Aufgrund von Höhe und klimatischen Bedingungen haben Pollen- und Hausstaubmilbenallergien hier in Fiss keine Chance. Dies belegen auch Untersuchungen der Universität Innsbruck. Dito Schimmelpilzallergien: Laut Prüfungsbericht der Forscher ist die Belastung mit Schimmelpilzsporen so gering, dass kein allergener Reiz entstehen kann. Adios Tierhaar-Allergien – dank des strikten Haustierverbots im gesamten Hotel. Das Hochgebirgsklima ist sehr trocken und hat was gegen allergisches Asthma. Alle Zimmer können selbstverständlich gelüftet werden. Saubere Luft im Hotel freut nicht nur Gäste mit überempfindlichem Bronchialsystem, sondern alle Gäste! Und wie geschrieben: Das Küchen- und Serviceteam vom Chesa Monte ist auf Nahrungsmittelallergien bestens geschult. Hier nimmt man sich viel Zeit, um mit dem Gast gemeinsam einen individuellen Menüplan zu erstellen. Und nun: Bon Appetit!

Service: Urlaub von der Allergie

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Tipps zu den schönsten Ferienzielen für Allergiker

Die Sonne scheint, ein leichtes Lüftchen weht – doch nicht jeder kann sich über das aktuell so schöne Wetter freuen. Denn für viele Menschen geht es mit juckenden Augen, einer laufenden Nase und Niesattacken einher. Im Frühjahr und Sommer herrscht Pollenalarm. Laut Angaben des Deutschen Allergie- und Asthmabundes leiden 16 Prozent der Deutschen unter Heuschnupfen. Und manche Menschen haben über das ganze Jahr hindurch mit Allergenen wie zum Beispiel Hausstaubmilben zu kämpfen. „Allergien bestimmen den Alltag vieler Menschen“, so Christina Bathmann, Sprecherin von Travelzoo® Deutschland. „Unsere Reiseangebots-Experten haben dies zum Anlass genommen, eine Liste mit den schönsten Reisezielen für Pollen- und Hausstaub-Allergiker zusammenzustellen. So bringt der Urlaub die verdiente Erholung und wird nicht von der Allergie überschattet.“

Die Ostfriesischen Inseln

Die Ostfriesischen Inseln sind das ideale Reiseziel für Pollenallergiker. Denn die jodhaltige Meeresluft wirkt auf gestresste Atemwege wie eine Dauerinhalation. Außerdem weht der Wind hier überwiegend vom Meer aus landeinwärts und Pollen haben kaum eine Chance. Viele der ansässigen Kur-Kliniken haben sich auf die Bedürfnisse von Heuschnupfen-, Asthma- und Neurodermitis-Kranken eingestellt. Außerdem können Urlauber bei ausgedehnten Strandspaziergängen entspannen. Auch Sylt und die anderen Nordfriesischen Inseln sind sehr gut als Ferienregion für Allergiker geeignet.

Die Kanarischen Inseln

Wer allergisch auf Birkenpollen reagiert, kann in den belasteten Monaten auf die Kanarischen Inseln ausweichen. Denn hier stehen nicht nur Sonne, Strand und Meer auf dem Programm: Auf den Kanarischen Inseln sind Birkenpollen wie im südlichen Mittelmeerraum kaum nachweisbar. Das Gleiche gilt für viele weitere Pollen, die typisch für deutsche Gefilde sind. Darüber hinaus sind die vor der afrikanischen Küste liegenden Inseln so vielseitig, dass sie sowohl für Familien-, Aktiv- als auch für Party-Urlauber eine Menge zu bieten haben. Wer mag, bucht eine Kreuzfahrt in der Region. Schiffsreisende laufen viele verschiedene Häfen an, bekommen einiges zu sehen und sind gleichzeitig von frischer Meeresluft umgeben.

Hochgurgl und Obergurgl in Tirol

Der kleine Ferienort Hochgurgl ist auf 2.150 Meter Höhe inmitten der Ötztaler Alpen gelegen und bietet somit die perfekte Höhenluft für Allergiker. Vor allem wer auf Hausstaubmilben reagiert, ist hier richtig. Denn diese kommen ab 1.500 Höhenmetern praktisch gar nicht mehr vor – gleiches gilt für Schimmelpilzsporen. Dazu kommt eine vergleichsweise geringe Pollenbelastung. So können allergiegeplagte Urlauber entspannt durchatmen und die traumhaft schöne Berglandschaft bei einem entspannten Wanderurlaub genießen. Wer mehr Trubel sucht, wird im benachbarten Obergurgl auf 1.930 Meter Höhe fündig.

Die Atlantikküste

Sonnenhungrige Pollenallergiker können auch die spanische, französische oder portugiesische Atlantikküste ansteuern, wie zum Beispiel die Algarve. Denn hier trifft der Wind vom Meer aus aufs Land, sodass sie auf deutlich bessere Bedingungen als im Inland stoßen. Außerdem hilft das Meerwasser bei Hauterkrankungen wie Neurodermitis. Und bei langen Strandspaziergängen können auch Schnupfnasen wieder tief durchatmen. Wer auf Hausstaubmilben reagiert, steuert aber lieber die Nordsee oder das Hochgebirge an.

Bad Hindelang im Allgäu
Bad Hindelang wurde bereits zwei Mal als „allergikerfreundliche Gemeinde“ zertifiziert. Der Ort hat sich komplett auf die Bedürfnisse betroffener Menschen eingestellt – mehr als hundert Unternehmen beteiligen sich mit Angeboten an einem ensprechenden Modellprojekt. Außerdem ist das Heilklima des Allgäuer Kurortes perfekt für Allergiegeplagte geeignet – dank der Höhenlage der Ortsteile Oberjoch und Unterjoch ist die Luft frei von Hausstaubmilben und arm an Pollen- sowie Schimmelpilzsporen.

 

Österreich: Aufatmen in der Gletscherwelt

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Berghotel Rudeolfshütte, Foto: Rudolfshütte

Atemberaubend und gleichzeitig zum tief durchatmen ist ein Aufenthalt im Berghotel Rudolfshütte. Hier, hoch über den grünen Tälern des Salzburger Landes, wohnt man ruhig, umgeben von der beeindruckenden Kulisse der umliegenden Dreitausender, höchst komfortabel und vor allem allergiefrei.

Nicht nur für Allergiker ein Traum: Der Enge und Beklemmung einfach davon schweben. Wenn es mit der 6er-Gondel samt Gepäck auf luftige 2.315 Meter Höhe zum Berghotel Rudolfshütte hinaufgeht, dann heißt es für Pollen und Milben: Wir müssen leider unten bleiben. Auf dieser Höhenlage gibt es zu keiner Jahreszeit Pollenflug und auch Hausstaubmilben sind hier nicht mehr überlebensfähig. Darüber hinaus kümmert sich der Küchenchef höchst kreativ auch um jene, die nicht jedes Lebensmittel vertragen.

Urlaub auch für die Atemwege – relaxen lässt es sich auch bestens im Hochgebirgshallenbad der Rudolfshütte, in der neu erweiterten Wellnesslandschaft mit Naturstein-Panoramasauna, Dampfbad, Tepidarium, Infrarotkabine, Massagen und Ruheraum, oder im hauseigenen Bergfilmkino. Ob Faulenzen oder Sportliches wie Cross-Country-Golf oder Bergwandern, im Drei-Sterne-Hotel über dem Weißsee finden Allergiker jedenfalls mehr Lebensqualität und Entspannung – gleich neben der unberührten Natur des Nationalparks Hohe Tauern, inmitten von imposanten Dreitausendern.

Österreich: Wenn es Nacht wird auf der Gerlitzen und am Dobratsch

Kanzelbahn zur Gerlitzen

Im Süden Österreichs kann man nicht nur am Tag im Schnee viel erleben und Spaß haben. Auch nachts hält die Region rund um Villach, im Dreiländereck zu Slowenien und Italien jede Menge Schneevergnügen parat.
Die Nacht senkt sich über Kärnten und das Städtchen Villach am Zusammenfluss von  Drau und Gail. Doch nicht das Nachtleben des Ortes interessiert, sondern ein ganz anderes Spektakel: Schneeschuhwandern in der Vollmondnacht. Ziel ist der Zehnernock,   der 1900 Meter hohe kleinere Bruder des Dobratsch (2166). „Guter Berg heißt das übersetzt“, erzählt Rangerin Irene. „Weil er das schlechte Wetter oben behält.“ Aber so richtig gut meinen es Berg und Wetter mit den Wanderern an diesem Abend nicht.

Gehversuche mit den Schneeschuhen

Die Schneeschuhe sind angezogen und die ersten Gehversuche führen noch zaghaft in die weiße Pracht. Schnell hat man sich das platte Plastik unter den Sohlen gewöhnt und es kann losgehen. Doch schon nach wenigen Metern wird klar: Gemütlich wird der Marsch nicht. Der Wind bläst in Böen über die Kuppe und peitscht nadelspitze Eiskristalle ins Gesicht. Immer wieder müssen die Wanderer stehen bleiben. Die Spuren der Vorderleute sind bereits vom Winde verweht. Wo bleibt eigentlich der ersehnte Vollmond? Der  macht sich rar, versteckt sich hinter Wolken und der nächsten Bergkuppe und erhellt nur kurz den Weg.  Für das nötige Licht müssen also Stirnlampen herhalten.  Während die Schneeschuhwanderer ob der unwirtlichen Bedingungen bald den Rückzug antreten, kämpfen sich einige Tourengänger und auch Rodler weiter durch das eisige Dunkel. Ihr Ziel ist die Hütte am Zehnernock.

Seufert, gerlitzen

Doch mit der Kapitulation am Berg können die Schneeschuhwanderer leben. Wangen und Finger bitzeln beim Auftauen in der urigen Rosstratte-Hütte. Eis verklebt die Haare und manch einer fischt sogar einen Schneeball aus der offenen Jackentasche, den der  Wind dort Flocke für Flocke hineingetrieben hat.  Jetzt eine zünftige Stärkung mit Kärntner Spezialitäten wie Kasnudeln, Ritschert und Hausgeselchtem – und zum Abschluss einen Zirbenschnaps.  Alles Produkte vom Hof der Wirtsleute Riedel.

Bei Bären und Schneehühnern 

Die Hütte liegt am Ende der Villacher Alpenstraße,  mitten im Naturpark Dobratsch.  Vor elf Jahren gegründet, ist der erste Naturpark Kärntens ein Anziehungspunkt für große und kleine Besucher. Damals wurden die Skilifte abgebaut, nach Russland verkauft und der Park installiert. Denn der Karstberg ist löchrig wie ein Käse – allein 200 entdeckte Höhlen durchziehen den Karststock.   Seen zum Bescheien der Pisten konnte man daher nicht anlegen. Also hat man aus der Not eine Tugend gemacht und den Berg wieder seinen Bewohnern überlassen. Ein attraktives Familienausflugsziel ist entstanden.  Und sogar  Bären und Schneehühner fühlen sich hier wohl. Ein Geologielehrpfad weist  auf die Geschichte des Berges, seine Besonderheiten und den Bergrutscht im 14. Jahrhundert hin.  Und im nahegelegenen Bad Bleiberg lockt ein Stollenwanderweg über die Historie des Bergbaus.
Das Wasser, das der Berg nicht hält, kommt übrigens bei Villach wieder an die Oberfläche. Und das nicht als kühler Gebirgsbach, sondern in einer 29 Grad Celsius warmen Quelle. Im Thermenresort und in medizinischen Therapiereinrichtungen des Villacher Ortsteils Warmbad werden diese Quellen seit langem genutzt.  Das Thermalwasser wirkt schmerzlindernd und entzündungshemmend.  Im  Urquellbecken des Kurzentrums,  mit einem Boden aus groben Kieseln, kann man entspannt spazieren. Der Inhalt des Beckens erneuert sich übrigens rund alle drei Stunden.

Erste Sprünge von der Schanze

Bei Starkregen tritt das Thermalwasser auch im Maibachl, direkt am Kurpark zutage – vornehmlich natürlich im Mai bei der Schneeschmelze. Türkisblau  und angenehm warm ist die Quelle, in der nicht nur die Einheimischen gerne umsonst und draußen ein Bad nehmen.Natürlich kann man in der Region mit Alpen und Karawanken im Rücken auch perfekt Langlaufen und Skifahren. Im nordischen Zentrum von Villach dürfen selbst Anfänger unter den geübten Augen der Trainer die ersten Sprünge von der Schanze wagen. Weniger Mutige ziehen im Stadion und auf der fünf Kilometer langen Strecke ihre Runden in der Langlaufloipe. Damit das so richtig klappt, gibt es für die Neulinge professionelle Unterstützung. Trainer Jürgen Pinter, der in der österreichischen Nationalmannschaft auch an Weltmeisterschaften teilgenommen hat, ist geduldig  mit seinen Schützlingen, erklärt und gibt wertvolle Tipps.

Schneeschuhwandern an Dobratsch
Die Skifahrer zieht es ins Skizentrum Gerlitzen, dem der Ossiacher See zu Füßen liegt. Für Familien, Anfänger  und Wiedereinsteiger genau das Richtige. Und das hat man sich vor Jahren schon von der österreichischen Wirtschaftskammer zertifizieren lassen. Besonders breite Pisten auf  zehn Übungs-Kilometern machen es großen und kleinen  Ungeübten rund um die Kanzelhöhe auf 1500 Metern leicht, den richtigen Schwung zu lernen.

Bergab beim Vollmondrodeln


Am Abend wartet dort das nächste Vergnügen: Mit dem Pistenbully geht’s Richtung Gerlitzen Gipfel. Hotelchef Franz Pacheiner  hat einen Bully zum Kabinenfahrzeug umgebaut und organisiert die besondere Anfahrt ins frisch umgebaute Gipfelhotel.

K1024_k_bullyMit 300 PS unter der Haube walzt das Schneegefährt  die weiße Pracht platt. Oben angekommen, stehen schon die Rodel bereit. Und mit  schnellen Kufen geht es  auf der zwei Kilometer langen Piste wieder hinunter. Eine Riesengaudi, bei der sich die Erwachsenen wieder ganz jung fühlen dürfen.  Für die „Taxifahrt“ zurück zum Gipfelhotel steht der Bully schon bereit, an den die Schlitten kurzerhand festgemacht werden. 

Seufert. RodelnBeleuchtung auf der Rodelbahn? Fehlanzeige. Beim Vollmondrodeln sollte man auf den Mond vertrauen  – wenn er sich nicht gerade wieder hinter Wolken verbirgt. Das ist nicht nur auf dem Schlitten unpraktisch, sondern auch beim Blick in fremde Galaxien. Denn auf der Gerlitzen steht Österreichs erstes Hotel mit eigener Sternwarte.  „Unter professioneller Leitung erhalten Gäste interessante Ausblicke in die tiefe Welt des Sternenhimmels“, strahlt Franz Pacheiner, nachdem er den Gästen aus dem Bully geholfen hat.
Der Wohlfühlaspekt steht nicht nur beim Sport, sondern auch bei der Entspannung an erster Stelle. Schwitzen muss man in Kärnten nicht nur beim  Schneevergnügen. Das geht auch prima in der Kärnten Therme, die im Sommer 2012 in modernem Stil, dem Hausberg Dobratsch nachempfunden, zusammen mit dem Thermenhotel Karawankenhof errichtet worden ist.  Auf verschiedenen Ebenen gibt es hier Badevergnügen pur. Neben einem Spaßbad mit 1140 Quadratmetern Wasserfläche,  gleich drei Rutschen und einem Crazy River, in dem man auf Gummireifen durch den Kanal katapultiert wird, sorgt ein freitragendes Schwimmbad bei den sportlich Ambitionierten für Adrenalinkicks. Mehrere Saunen, darunter ein großzügiger Damen-Bereich, bringen den Körper zum Schwitzen, oder auch ein türkisches Hamam.  Perfekt für den Ausklang des Schneetages rund um Dobratsch und Gerlitzen.

Diana Seufert

 

Österreich: Durch den unberührten Pulverschnee

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Im Drei-Länder-Eck Kärtnen zwischen Österreich, Italien und Slowenien gibt es viele Möglichkeiten für ruhigen Wintersport

Der Schnee funkelt in der Mittagssonne. Und es knirscht unter den Füßen. Den pudrigen Neuschnee, direkt neben der Skipiste, will man eigentlich gar nicht zerstören, so schön strahlt das Weiß der Abertausend Flocken, die über Nacht gefallen sind. Eine Schneeschuhwanderung am Goldeck, Kärntens Sportberg, mit Blick auf Spittal an der Drau, ist eine perfekte Alternative für alle, die nicht mit Hochgeschwindigkeit den Berg hinunterbrausen wollen.

„Sich Zeit nehmen“ ist dabei das Lieblingswort von Bergführer Peter Auer. Die hat man bei Schneeschuhwandern allemal. Sind die großen „Plattfüße“ erst einmal unter die Winterstiefel geschnallt, geht es gemütlichen Schrittes bergan. Langsam, jeder in seinem Tempo. Das ist Peter Auer wichtig. Nur so könne man sich Zeit nehmen für die Schönheit der Landschaft.

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Dann schwenkt er in den nahen Wald. Hüfthoch liegt der Schnee dort, unberührt und faszinierend. Und wer nicht aufpasst, versinkt schnurstracks in der weißen Pracht. Der Spaß ist es wert, im Schnee zu tollen. Denn bald schon hat man die Bäume hinter sich gelassen und den Gipfel des Goldeck erreicht. Bei Sonnenschein bietet sich eine wunderbare Rundumsicht auf die Bergwelt rund um den Ort Spittal.

Aber an der Kuppe peitscht der eisige Wind die Eiskristalle wie spitze Nadeln vor sich her. Daher lenkt Auer die Schritte etwas schneller auf die Sonnenseite des Bergs in Richtung Skipiste und zur Mosthütte, wo es zur Jause geht. Dort zeigt sich der Winter von seiner schönsten Seite, mit Sonnenschein und strahlend blauem Himmel. Ideal für Sonnenhungrige.

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Das Goldeck ist ein Familienskigebiet. Es gehört zum Skikarussell rund um den Millstädter See – ein perfekter Ausgangspunkt für Touren aller Art. Bergführer Peter Auer ist auch Skilehrer. Und überzeugt, dass jeder den richtigen Umgang mit den beiden Brettern lernen kann. „In zwei Tagen bringe ich das jedem bei“, ermutigt er auch die blutigen Anfänger, die noch wackelig auf dem Ski stehen. Die können dann mit dem „Top-Ski-Pass Kärnten-Osttirol“ innerhalb von 20 Minuten mehrere Skigebiete erkunden. Und am Goldeck mit den 32 Kilometern präparierte Piste gibt es auch die längste schwarze Piste der Alpen: mit einer Länge von 8,5 Kilometern und einem Höhenunterschied von 1600 Metern ein Adrenalinstoß pur. Freerider kommen hier auf rund 50 Hektar ebenfalls auf ihre Kosten.

Dank der Nähe zu Slowenien und Italien kommen Kärnten-Urlauber in den besonderen Genuss von grenzübergreifenden Wintererlebnissen. So bieten sich am Nassfeld auf rund 1500 Meter Seehöhe für Langläufer die zwei schneesicheren Loipen am Lago Pramollo und auf der Tressdorfer Alm an, die Ausflüge nach Italien ermöglichen. Zu geführten Touren können auch Schneeschuhwanderer starten. Bei den etwa drei- bis vierstündigen Ausflügen, die an der Talstation Seltschach beginnen, begibt man sich auf die Spuren der Wildtiere, genießt das Bergpanorama und die Hütteneinkehr mit Schmankerln aus der Alpen-Adria-Küche.

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Ein besonderes Schmankerl gibt es für Tourenskigeher. Am italienischen Monte Lussari, in der Nähe von Villach, führt die technisch einfache Strecke über 1000 Höhenmeter zur kleinen Wallfahrtskirche am Gipfel. Der Berg eignet sich übrigens auch für nächtliche Stirnlampen-Abfahrten.

Wer nach der sportiven Anstrengung die Seele baumeln lassen will, kann in der Region nicht nur die KärntenTherme in Warmbad-Villach testen, sondern auch das erste Kärntner Badehaus am Millstädter See. Diese Wellness-Oase, erbaut unter ökologischen und nachhaltigen Gesichtspunkten, liegt direkt am Ufer und bietet ein herrliches See- und Bergpanorama.

Danach ist man gut gerüstet für das weitere Winterprogramm. Denn auch geführte Rodeln und Schlittschuhlaufen, etwa auf der Natureisbahn auf dem zugefrorenen Weißensee, sollten sich Wintersportbegeisterte nicht entgehen lassen.

Diana Seufert

Österreich: Eine Nacht der Sterne schenken

10_Die_Nacht_der_Sterne, Foto K. Dapra

Von Heiligenblut in weit entfernte Galaxien blicken

Einen unverstellten Blick ins All bietet Heiligenblut am Großglockner an jedem Donnerstag zwischen 20. Dezember 2013 und 30. März 2014. Dann wird im wohl schönsten Bergdorf der Alpen das Licht gedimmt, um dem Sternenhimmel seine ganze Pracht zurückzugeben. Überdies führt ein spezielles Sternegucker-Angebot, das sich ideal als Weihnachtsgeschenk eignet, mit der Grossglockner Bergbahn auf das Schareck, wo nach einer gemütlichen Winterwanderung unter kundiger Anleitung eine Sternenbeobachtung stattfindet. Das Angebot ist für 29 Euro buchbar.

In die Sterne schauen und sich etwas wünschen, sich vom Sternenkundler weit entfernte Galaxien zeigen lassen und am winterlichen Himmel nach dem eigenen Sternbild suchen und sich am offenen Feuer wärmen und heißen Tee trinken – eine solche Sternenbeobachtung mitten in den Alpen ist ein unverwechselbares Erlebnis. Schon die Bergfahrt mit der Gondel hinein in die winterliche Nacht stimmt ein auf die Unendlichkeit des Universums.

Mit Ferngläsern und Teleskopen können Gäste dann eintauchen in ein Planetarium unter freiem Himmel und erleben, wie ausdrucksvoll die Dunkelheit sein kann.

Der Nationalpark Hohe Tauern ist einer der größten Nationalparks in Europa. Der älteste Teil des Parks entfällt auf das Bundesland Kärnten und feierte 2011 sein 30-jähriges Bestehen. Die Hohe Tauern – die Nationalpark-Region in Kärnten mit Österreichs höchsten Berg, den Großglockner (3.798 Meter), als Wahrzeichen, reicht vom Großglocknerdorf Heiligenblut im Westen bis zum mystischen Kraftplatz Danielsberg im Osten.

Österreich: Der Wiener Opernball

Opernball ©WienTourismus  MAXUM

Höhepunkt der Winterballsasion ist der Opernball in Wien. Jedes Jahr im Februar  heißt es „alles Walzer“.

Der Ball der Bälle findet in der Wiener Staatsoper statt. Er ist der große Treffpunkt von Kultur, Wirtschaft und Politik aus dem In- und Ausland. In den vergangenen Jahren wird immer mehr Wert darauf gelegt, dass die KünstlerInnen der Staatsoper im Vordergrund stehen. Sie verleihen dem Ball ein besonderes Flair. Kein Wunder, dass das Fernsehen dieses Medienspektakel live überträgt. Die Kulisse des Opernballs ist einmalig. Pflanzen und üppige Blumengestecke zieren die prunkvolle Feststiege und das Foyer der Staatsoper. Mit Tausenden von Blumen ist auch der Ballsaal geschmückt. Kaum vorstellbar, dass hier drei Abende zuvor noch eine Opernvorstellung stattfand. Gleich nachdem der Vorhang gefallen ist, beginnen rund 600 Handwerker mit dem Umbau. Die Sitzplätze im Parkett werden abmontiert. Über den Orchestergraben hinweg wird in Bühnenhöhe auf einem Gerüst ein Tanzboden verlegt. Statt der sonst üblichen Bühnenkulissen entstehen hier drei Etagen von Bühnen-Logen, um eine Symmetrie zu den Logenrängen im Zuschauerraum herzustellen. Innerhalb von knapp 70 Stunden entsteht so ein harmonisch-einheitlicher, festlich in Gold schimmernder Ballsaal.

Die Eröffnung nur dieses Balles wird als Staatsakt zelebriert. Es ist wie zu Zeiten Kaiser Franz Josephs: Unter Fanfarenklängen erscheinen, mit allen Orden geschmückt, das Staatsoberhaupt und die österreichische Bundesregierung in der Mittelloge der Staatsoper. Genau an jenem Ort, der einst dem Kaiser vorbehalten blieb. Stehend lauschen die über 5.000 BesucherInnen des Opernballs – in großer Abendrobe oder im Frack – den Klängen der österreichischen Bundeshymne und der Europahymne. Ein feierliches Bild. Die Balltradition in Wien ist ungebrochen.

 

 

Service: Die schönsten Almdörfer im Salzburger Land

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Gipfelromantik

Nach einem Nachmittag im Schnee die klirrende Kälte abschütteln, den eingefrorenen Körper am knisternden Kachelofen aufwärmen und mit einer Tasse Tee in den Händen das malerische Panorama genießen: Die über 15 Almdörfer im SalzburgerLand erfüllen den Traum vom eigenen Ruhepol am Berg. Von gemütlich-rustikal bis edel-exklusiv ist für alle Wünsche etwas dabei, vor allem für Familien und Paare, die gemütliches Frühstücken im Kreis ihrer Liebsten schätzen oder ihren Kaffee im Whirlpool auf der Terrasse trinken wollen.

Im Schlafanzug frühstücken. Um halb elf Uhr abends noch einmal in die Sauna gehen. Und eine Schneeballschlacht auf der eigenen Terrasse veranstalten. Das sind nur drei der unzähligen Möglichkeiten, die die Almdörfer im SalzburgerLand ihren Gästen bieten. Wer Individualität schätzt, wird das Angebot und die Annehmlichkeiten lieben. Hier erhält das Wort Freiraum eine neue Bedeutung: Wohlfühlen steht an oberster Stelle. Unkonventionell und ganz nach eigenem Belieben. Alpine Gemütlichkeit und ein Hauch von privatem Luxus sorgen für unvergessliche Urlaubsmomente. Die Häuser sind zum größten Teil aus heimischen Hölzern erbaut und mit rustikalen Materialien ausgestattet. Sie befinden sich auf sonnigen Plateaus oder in unmittelbarer Nähe von Skiliften. Neben privaten Saunen, Whirlpools und Infrarotkabinen bieten viele der Dörfer im Haupthaus ein umfangreiches Wellnessangebot, kulinarische Verwöhnpension oder Kinderbetreuung an.

Tauernchalets in Großarl: Alpiner Luxus für 6 bis 10 Personen
Mit viel Liebe zum Detail laden die Tauernchalets mit ihrer sonnigen Lage in Großarl zu wundersam erholsamen Urlaubstagen. Die Hütten befinden sich nur wenige hundert Meter von der Skischaukel Großarl/Dorfgastein (Ski Amadé) entfernt und bieten mit bis zu 110 m² viel Platz für 6 bis 10 Personen. Die rustikal-luxuriöse Ausstattung mit Kaminofen sowie die bewusst traditionelle Gestaltung sorgen für ein gemütliches Ambiente. Der traditionelle Hüttencharakter in Verbindung mit dem Luxus der eigenen Sauna und dem herrlichen Panorama auf die umliegende Bergwelt der Hohen Tauern garantiert ein vergessliches und besonderes Urlaubserlebnis.www.tauernchalets.com

Almlust Flachau: Aktivität und Unterhaltung
Almlust heißt das aktive Almdorf mitten in Flachau. Die zentrale Lage bietet viele Annehmlichkeiten: Der Skilift ist nur zehn Gehminuten entfernt, der Gratisskibus hält praktisch vor der Tür. Die exklusiv-traditionellen Almhäuser, komfortablen Appartements und Zimmer für zwei bis zehn Personen lassen keine (Urlaubs-)Wünsche offen: Almlodge, Almflat, Almpartment oder Almsmart bieten Urlaubs-komfort für jedes Budget. Mit eigenem Schwimmteich, Hochseilgarten, hauseigenem Adventurecenter und Skischule ist das Almdorf unterhaltungstechnisch bestens ausgestattet. Nach einem langen (Ski-)Tag lädt der „Almness“-Bereich mit Bio-Kräutersauna, finnischer Sauna, Infrarotkabine, Open Air Hot Pot und dem perfekten Blick auf die Hohen Tauern zum Entspannen ein. www.almlust.at

Flachauer Gutshof: 5 Minuten zum Skilift
In traumhafter Lage und nur fünf Minuten vom Skilift und dem Ortszentrum entfernt, bestechen die Alpenchalets des Flachauer Gutshofs mit der Nähe zum Musistadl, wo kulinarische Erlebnisse sowie ein buntes Unterhaltungsprogramm mit täglicher Live Musik geboten werden. Die Alpenchalets sind hochwertig eingerichtet: Jede der Luxushütten verfügt über eine eigene Sauna sowie einen offenen Kamin und viele liebevolle Details, die den Wohlfühl-Urlaub garantieren. Ob mit Freunden oder der Familie – die Alpenchalets sind ideal für einen Urlaub. www.flachauer-gutshof.at

Steinalmdorf in Leogang: Bio-Qualität vom Feinsten
Erholung vom ersten Augenblick an bietet das Steinalmdorf in Leogang: Auf mehr als 150.000 m², direkt an der Skipiste und am Fuße der Leoganger Steinberge erwartet Urlauber ein ganz besonderes Erlebnis. Der Hüttenzauber beginnt im Winter mit einem Knirschen der Holztüren und dem unwiderstehlichen Duft des direkt in die Hütte servierten Salzburger Bio-Frühstücks und endet mit einem Saunagang in der eigenen Almhütte. Die Almhütten im Steinalmdorf auf „4-Sterne“-Niveau sind eine Rückzugsoase für Körper, Geist und Seele. Bei der Auswahl der Hütteneinrichtung wurde auf die Natürlichkeit der Materialien und Rohstoffe geachtet und Augenmerk auf eine biologische Bauweise gelegt. Wer sich dazu noch kulinarisch verwöhnen lassen möchte, kann gegen Voranmeldung im nahe gelegenen Embachhof – ca. 150 Meter Fußweg – ein köstliches Abendessen mit Salzburger Bio-Schmankerln genießen. Steinalmdorf in Leogang: Bio-Qualität vom Feinsten

AlmDorf Großarltal: Eigene Rodelbahn und Kinderübungslift
Jede Almhütte des AlmDorfs Großarltal verfügt über einen großzügigem Wohn- und Essbereich, Kaminofen, Sauna und Dampfbad mit Ruhebereich. Die liebevoll gestalteten Ferienhäuser bieten Platz für vier bis 14 Personen und haben eine Wohnfläche von 90 bis 175 m². Im Winter geht es mit den Skiern direkt vom Haus ins Pistenvergnügen: Der benachbarte Kinderübungslift, die hauseigenen Rodeln, ein Streichelzoo sowie ein Whirlpool, Massagen und Solarium im Haupthaus runden das Angebot ab. www.almdorf-grossarltal.at

Wood Ridge Luxury Chalets: Kanadischer Blockhaus-Luxus in Werfenweng
Die Kanada-Blockhäuser im Feriendorf „Wood Ridge“ tragen klingende Namen wie Wild Moose, Black Bear, Little Beaver oder ganz neu Silver Wolf. In ruhiger und dennoch zentraler Lage bieten sie Wintersportlern urige Gemütlichkeit und beste Erreichbarkeit des Skigebietes. Die Häuser sind unterschiedlich groß: Ob zu zweit oder gemeinsam mit einer anderen Familie – Platz ist für alle. Zahlreiche Extras wie der Bio-Frühstückkorb, Holz zum Befeuern des Kachelofens, Skischuhtrockner, Outdoor-Whirlpool, Internet-Anschluss, eine hauseigene Sauna und echte Indianerzelte bieten viel Luxus in herrlicher Umgebung. www.woodridge.at

Luxuslodge „Zeit zum Leben“ in Annaberg: Wohngenuss auf höchstem Niveau
Die Luxuslodge „Zeit zum Leben“ in Annaberg bieten einen spektakulären Blick auf die Bischofsmütze des Dachstein-Massivs und die Atmosphäre des wildromantischen Lammertals lassen hier die Zeit vergessen. Drei Chalets von 60 – 150 m² bieten Wohngenuss auf höchstem Niveau. Die hochwertig ausgestatteten Häuser bieten jeweils einen persönlichen Wellness-Bereich mit Hotpot, Sauna und Ruheraum. Auf Wunsch genießen Gäste den Service eines 4-Sterne-Hauses: Sei es der „persönliche Koch“, Massage oder Beautyanwendung. Das Motto lautet: Ausspannen, auftanken, genießen – einfach „Zeit zum Leben“! www.luxuslodge.at

Bergdorf Priesteregg in Leogang: Der pure Luxus auf 1.100 Meter
Das Bergdorf Priesteregg in der Nähe des Skigebiets Saalbach Hinterglemm Leogang überrascht mit exklusiven und liebevoll eingerichteten Chalets auf 1.100 Metern Seehöhe. Jedes Chalet verfügt über eine eigene Sauna, eine freistehende „Wellness-Badewanne“ und ein Jacuzzi auf der Terrasse. Wellness-Wanne und Jacuzzi bieten einen bezaubernden Blick auf die lodernden Flammen der offenen Kamine. Ganz neu in der Saison 2013/14 ist das komfortable Willy Bogner Chalet, das mit zahlreichen Annehmlichkeiten wie zum Beispiel einem Multimedia Studio und einem 14 x 4 Meter Infinity Pool lockt. Eine feine Auswahl an Wellness-Anwendungen – von Massagen über Wohlfühlbäder bis hin zu Zeremonien – kann im privaten Ambiente der eigenen Hütte genossen werden. Der nahe gelegene Almgasthof „Huwis Alm“ bietet Abendessen an oder man lässt sich die köstlichen Hüttengerichte gleich im eigenen Chalet servieren. www.priesteregg.at

Hüttendorf Maria Alm: Panoramabar mit Bergblick
Malerisch an die Salzburger Alpen geschmiegt und mit einem herrlichen Ausblick auf die umliegende Bergwelt befindet sich das gemütliche Hüttendorf Maria Alm inmitten des Steinernen Meeres. Die insgesamt 17 Berghütten liegen direkt an der Skipiste, sind mit eigener Sauna oder Infrarot-Kabine ausgestattet. Einen atemberaubenden Ausblick auf die Bergwelt des Hochkönigs bietet die Panoramabar im Herzen des Hüttendorfs, die auch als Seminarschirm (für 80 Personen) genutzt werden kann. Ein zusätzlicher Seminarraum bietet Platz für 25 Personen. In der Dorfbäckerei können Gäste ihr Frühstückskörberl abholen, Wein­liebhaber können in ihrer eigenen Hütte oder im Weinkeller des Hüttendorfs eine Weinverkostung genießen. www.huettendorf.com

Schmankerl-Chalet im Hüttendorf Maria Alm: 185 m² alpine Gemütlichkeit
Der Name des Schmankerl-Chalet ist Programm: Romantiker erwarten unvergessliche Urlaubstage in einer einzigartigen Berghütte samt uriger Atmosphäre gepaart mit jedem nur erdenklichen Luxus und Komfort. Das Chalet befindet sich unweit vom Hüttendorf Maria Alm mitten im Skigebiet und mit Ausblick auf das Steinerne Meer. Die Ausstattung und die Inklusivleistungen des Schmankerl-Chalets umfassen vier Doppelzimmer mit Flachbild-TV, eigenem Bad und Balkon, einen Weinkeller mit Bar, eine Sauna mit Blick auf die Piste, offenen Kamin, Doppelgarage, Skikeller sowie einen Außen-Whirlpool für sechs Personen. Das Schmankerl-Chalet ist 185 m² groß und verfügt über eine zusätzliche 60 m² große Terrasse samt Kneippbecken. www.schmankerl-chalet.com

Almdorf Schlögelberger: Romantisches Almleben im Lungau
Beim Anblick der vier Holzblockhütten im Almdörfl im Lungau schlagen nicht nur die Herzen von bekennenden Romantikern höher. Das prasselnde Kaminfeuer und der dampfende Bauernpunsch lassen die klirrende Kälte draußen vergessen. Direkt vor der Hütte schnallt man sich die Ski an und wirft sich ins Pistengetümmel. Nach einem Skitag macht ein Aufguss in der hütteneigenen Sauna – auch liebevoll „Schwitzkastl“ genannt – müde Glieder wieder munter. Über eine Lärchenstiege gelangt man zu den zwei Schlafkammern. In den Hütten gibt es einen beheizten Skiraum samt Skischuhtrockner. www.schloegelberger.at oder www.almdorf-lungau.at

Sonnleit’n in Abtenau: Zu Gast am Traditionsbauernhof
Der Urlaub in einer der vier Sonnleit’n-Hütten – den „kleinsten Hotels der Welt“ – kann mit dem Aktivprogramm des Traditionsbauernhofs Sonnleit´n kombiniert werden: Gäste lernen dabei allerhand Interessantes über das bäuerliche Leben wie Räuchern, Käsen, Stallarbeit oder heimisches Brauch-tum. Wer bei der Arbeit fleißig mithilft, kann am Ende sogar ein Bauerndiplom erwerben. In warme Decken eingehüllt vor der Hütte sitzen und heißen Tee trinken, gemütliche Winter­spaziergänge durch die verschneite Landschaft machen und schöne Skitage im Skigebiet rund um Abtenau erleben – all das gehört zum romantischen Hüttenurlaub in den Sonnleitn-Hütten. www.sonnleitn-abtenau.at

Naturdorf Oberkühnreit in Neukirchen am Großvenediger: Alles Bio
In der ursprünglichen Umgebung der Hohen Tauern erfährt die Architektur der zehn Chalets im Naturdorf Oberkühnreit, in denen bis zu acht Personen gemütlich Platz finden, einen interessanten Gegenpol. Die Chalets liegen hoch über dem Salzachtal am sonnigen Bergrücken des Wildkogels, sind umgeben vom Panorama der Hohen Tauern und eignen sich bestens für den Familienurlaub. Sie sind alle aus Holz erbaut und mit Bio-Möbeln ausgestattet. Echte Saunaliebhaber finden in der natürlich gestalteten Saunaanlage das perfekte Ambiente, um nach einem erfüllten Wintersporttag zu entspannen. www.naturdorf-neukirchen.at

Almdorf Flachau: Almsauna inklusive
Im Almdorf Flachau im eigenen Chalet zu wohnen, ist eine ganz besondere Art zu urlauben. Schöne Holzschindeldächer, Altholzwände und liebevoll gestaltete Details vermitteln bereits beim ersten Anblick der Hütten ein wohliges Gefühl von Romantik und Erholung. Alle Schlafzimmer verfügen über ein eigenes Badezimmer. Ebenso gehören ein Holzofen, eine Almsauna und ein gemütlicher Wohnraum mit komplett ausgestatteter Küche zum Standard jeder Ferienhütte. Das Almdorf befindet sich direkt an der Skipiste. Winterwanderwege für gemütliche Spaziergänge in der schönen Natur, Langlaufloipen und eine beleuchtete Rodelbahn ergänzen das abwechslungsreiche Sportangebot in Flachau. www.almdorf-flachau.at

Ferienhof Oberreit in Bruck an der Glocknerstraße: Exklusive Saunanutzung
Der Ferienhof Oberreit besteht aus vier gemütlichen Hütten und einem Haupthaus mit einem zusätzlichen Wellness-, Freizeit-, Gastronomie- und Serviceangebot. Der Grundsatz der Naturverbundenheit spiegelt sich in allen Hütten wieder: Sie sind exklusiv mit maßgefertigten Vollholzmöbeln und einem Kaminofen ausgestattet. Direkt neben den Hütten können eine flotte Rutschpartie oder die ersten Versuche mit diversen Wintersportgeräten wie etwa Rodeln gewagt werden. Auf einer Naturbahn können sich die Gäste im Eisstockschießen üben. Die Skiregion Zell am See – Kaprun ist in wenigen Autominuten erreichbar. www.oberreit.at

Stallerhütten im Maria Alm: Romantisch im Hexenhäuschen
Die vier gemütlichen Stallerhütten liegen auf 1.000 Meter Seehöhe, sind aus altem Holz im urigen Stil erbaut und mit einem wärmenden Kachelofen ausgestattet. Da die Hütten direkt neben einer Skiabfahrt liegen, sind sie für Wintersportler in der Region Hochkönig der ideale Ausgangspunkt für Winteraktivitäten. Romantiker können sich’s im kuscheligen „Hexenhäuschen“ so richtig gemütlich machen. www.stallergut.com

Österreich: Gastlichkeit im Zillertal

Seufert,  Wildgerlostal

Das Wildgerlostal mit dem Reichenspitz macht seinem Namen alle Ehre – zumindest, wenn man die raue Schönheit der Natur von der Zittauer Hütte aus genießen will: wild, unbändig und atemberaubend präsentiert sich eines der unbekannteren Täler in der Wanderregion der österreichischen Zillertalarena. Hier ist man mitten drin im Nationalpark Hohe Tauern, dem größten alpinen Schutzgebiet in Österreich.

Eiskaltes Gletscherwasser bahnt sich in Wasserfällen und Kaskaden seinen Weg nach unten zum kleinen See am Naturbad und Alpengasthaus Finkau, dem Ausgangspunkt der Wanderung.  Rund drei Stunden hat Wanderführer Leonhard Obermüller für den Weg auf die idyllisch gelegene Zittauer Hütte auf 2329 Metern  eingeplant. Und die braucht man auch. Zeit sollte man sich nehmen, wenn man die herrliche Umgebung genießen will. Immer wieder bleibt der Blick an den schroffen Felswänden des Tales hängen, die Jahrtausende währende Arbeit des Gletscherschliffs ist deutlich zu erkennen.  Geht es zunächst noch einen gemütlichen Fahrweg durch das vom Gletscher geformte Tal und an genüsslich grasenden  Kühen vorbei, darf man im letzten Abschnitt Kondition beweisen. Am Talschluss führt der Weg über Geröll und teils riesige Steinplatten, vorbei am nächsten Wasserfall stetig bergauf. Steinmandl blicken auf die Wanderer, die die Steinstufen erklimmen. Schwindelfrei sollte man für dieses Schlussstück schon sein, schließlich ist der schmale Pfad nach oben teilweise nur mit einem Seil an der Felswand als Sicherung zu passieren.Während sich Ungeübte für den kräftezehrenden Anstieg Zeit lassen, streben passionierte  Gipfelstürmer schnellen Schrittes in Richtung Zittauer Hütte. Und die lassen sich auch von einsetzendem Regen nicht abhalten. Schließlich „sprüht der Nebel nur ein bisschen Wasser“, wie Leonhard Obermüller erzählt. Und als begeisterter Wanderer kennt er sich in den Zillertaler Alpen aus. Das Bergpanorama entschädigt für die Strapazen. Nicht nur er genießt – an der Hütte angekommen – den grandiosen Ausblick auf den Unteren Gerlossee, hinab ins Tal und das faszinierende Wolkenspiel. Und natürlich eine stärkende Jause drinnen.

Seufert, wildgerlostal

Das Zillertal ist schon seit Jahrzehnten ein Touristenmagnet – im Herzen Tirols und angrenzend an den Nationalpark Hohe Tauern. Seit mehr als 150 Jahren zieht es Sommerfrischler nach Mayerhofen und später nach Zell am Ziller. Nicht nur im Winter, wenn die Skifahrer die Region zwischen Mayerhofen und dem Hintertuxer Gletscher, zwischen Zell, Königsleiten und Gerlosplatte  erobern. Dass sich auch zu allen Jahreszeiten dort genüsslich urlauben lässt, ist man sich im Zillertal sicher. Nicht nur „Bergfexe“ und Mountainbiker kommen bei den unterschiedlichsten Touren voll auf ihre Kosten.

Urige Gastlichkeit wird im Zillertal großgeschrieben. Viele alte Gasthöfe und Restaurants, wie das Wirtshaus „Zum Griena“ in Mayerhofen mit der wohl ältesten Stube des Zillertals oder das „alte Schulhaus“ in Zellerberg mit einer Speisekarte als Schulheft, verwöhnen mit traditionellen Gerichten. Die „Schliechtarnudeln“, ein Nudelgericht mit Graukäse und Ziegenkäse, oder auch „Moosbeerzerggel“ (Blaubeerpfannkuchen) dürfen dabei nicht fehlen. Sie gehören zum Tal wie der Almabtrieb im Herbst und die Hirschbrunft. Und beim Besuch in Zell, dem einstigen Hauptort des Tals, sollte man einen Blick in die barocke Pfarrkirche werfen. Oder sich gleich zum Kochkurs für die Zillertal Krapfen anmelden.  

Diana Seudert, Pfarrkirche Zell

Die Pfarrkirche von Zell

„Die herrliche Luft, das klare  Wasser und unsere schöne Natur und dazu die Besinnung auf die  traditionellen Werte – das wissen die Gäste zu schätzen“, sagen Christina Egger, die Chefin des „Posthotels“ in Zell, und ihr Mann Reinhard Binder.  Das Traditionshaus verbindet als „Umwelt- und Designhotel“ die Tiroler Tradition der Region mit modernem Ambiente. Natürliche  Schönheit und Gemütlichkeit bestimmen das Bild des Hauses, die warme Aura des Holzes darf man in den Suiten und Zimmern mit allen Sinnen erleben. Das Prinzip der  Nachhaltigkeit wird nicht nur bei Lebensmitteln von Bauern der Region deutlich, sondern auch  im solarbeheizten Außenpool und dem kleinen, aber feinen Wellnessbereich.

Damit die  Gäste neben der Natur auch das kulinarische Zillertal kennenlernen, setzt man im Vier-Sterne-Hotel bewusst auf „Bed & Breakfast“ und gibt gerne Tipps. „So entdecken die Gäste die Vielfalt des Tals.“ Oder man holt sich einen Koch einfach aufs Zimmer, der ein herrliches Menü zaubert. Abgeschiedenheit bieten die vier Chalets „Hochleger“ im Nachbarort Aschau mit Blick aufs Zillertal, bei denen Holz aus der Region als Baumaterial dient. Alte Bauernmöbel geben dem modernen Design die besondere Note. Auch hier setzt man auf Nachhaltigkeit und dem Eins sein mit der Natur, ebenso wie bei den vier Appartements  der Golflodge, die direkt am neuen Golfplatz in Uderns entsteht.

Diana Seufert

Österreich: Jungbrunn in Tirol

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7.000 Quadratmeter Wellness – mehr Spa geht nicht

Wer sich und seiner besten Freundin, Mutter oder Tochter mal wieder etwas richtig Gutes tun möchte, entspannt gemeinsam im Jungbrunn im Tannheimer Tal. Der bereits mehrfach ausgezeichnete, 7.000 Quadratmeter große Spa des Alpinen Lifestyle Hotel wurde erst Ende 2011 umgebaut und umfasst acht verschiedene Saunen und Dampfbäder sowie sechs Pools, darunter den beheizten, 20 Meter langen Terrazzo-Außenpool. Stilvoll designte Ruhebereiche bieten jedem Gast eine eigene Liege mit Panoramablick in die Tannheimer Berge. Herzstück ist die sichtbar gemachte, hauseigene Gebirgsquelle. Erholungssuchende haben die Wahl zwischen zahlreichen Health- und Beauty-Anwendungen aus den Alpen und dem Rest der Welt. Das fünftägige Arrangement „Freundinnen Wohlfühltage“ kostet ab 956 Euro pro Frau im Doppelzimmer und beinhaltet je einmal Floaten, eine Gesichtsbehandlung „Quell der Erholung“ von Ericson Laboratoire, eine Pediküre „Raffinesse“ mit Paraffinhandpackung, eine Maniküre „De luxe“ sowie ein Blaue-Kamille-Ölbad. Außerdem im Preis inbegriffen: vier Übernachtungen, freier Zugang zum Jungbrunn SPA Wellness(t), Gratis-Teilnahme am Aktiv- und Entspannungsprogramm sowie die Jungbrunn-Verwöhnpension.