Christian Nowak: Merian Momente Island

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Mit MERIAN momente das Besondere erleben:

MERIAN TopTen: Die Höhepunkte der Insel auf einen Blick

NEU ENTDECKT: Schneller Überblick über die angesagtesten Locations

MERIAN MOMENTE – Das kleine Glück auf Reisen: Tipps für die ganz persönlichen Auszeiten

MIT ALLEN SINNEN – Island spüren und erleben: Für unvergessliche Erlebnisse

GRÜNER REISEN: Empfehlungen für den nachhaltigen Urlaub

Mit MERIAN momente Island erkunden:

Einsam die Fjorde, bizarr die Gebirge, aktiv die Vulkane, heiß die Quellen, mal in Lavawüsten, mal unter Eispanzern sprudeln. Island ist faszinierend, außergewöhnlich, unvergleichlich! Ein Land, das man in allen Dimensionen erleben muss – in seiner Größe wie in den Details.

Das bietet Ihnen MERIAN momente:

Praktische und übersichtliche Sortierung nach Regionen

Fundierte Beschreibungen aller wichtigen Orte und Strände sowie Sehenswürdigkeiten, Museen und Ausflugsziele

Sorgfältig ausgewählte Hotel- und Restaurantempfehlungen sowie Kultur-, Ausgeh- und Shoppingadressen

Stadtpläne von Reykjavík und Akureyri zur schnellen Orientierung

Extra-Faltkarte zum Herausnehmen

Christian Nowak: Best of Norwegen

51KlM5hk8BLBEST OF … ist eine Bildbandreihe professionell fotografiert von renommierten Reisefotografen — – – Bis zu 200 Bilder auf 140 Seiten – – – Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis – – – Die 66 wichtigsten Sehenswürdigkeiten einer Destination vorgestellt in Wort und Bild – – – Kenntnisreiche Texte – – – Ausführliche Bildunterschriften – – – Farbiger Lageplan zu jedem Highlight – – – Detailliertes Register und Übersichtskarte. Enge, tief in die Küste eingeschnittene Fjorde mit unzähligen Wasserfällen, glasklare Seen und dichte Wälder, schneebedeckte Hochgebirge und weite Täler, die einzigartige Inselwelt der Lofoten die Landschaften Norwegens bieten eine faszinierende Vielfalt. Die höchsten Berge liegen in Jotunheimen, ewiges Eis vor allem in den großen Gletschergebieten des Jostedalsbreen und Svartisen. Das Land im hohen Norden Europas ist Sinnbild für einzigartiges Naturerleben zwischen Meer und Bergwelt. Seinen Reichtum erwarb das Land einst durch Fischerei und Handel, von dem heute noch die Städte entlang der Küste künden, allen voran Bergen und Ålesund. Trondheim mit seiner prächtigen Kathedrale ist bis heute Krönungsort des norwegischen Königshauses. Urbanes Zentrum des Landes ist Oslo, die Hafen- und Hauptstadt im Südosten. Der Reihenband Best of Norwegen stellt die 66 lohnenswertesten Reiseziele vom Kap Lindesnes bis zum Nordkap vor. Dabei dürfen Sehenswürdigkeiten wie der Preikestolen, der Jostedalsbreen und Städte wie Bergen und Oslo natürlich nicht fehlen. Doch es findet sich auch Sehenswertes abseits der typischen Ziele: Etwa die Senja-Insel oder der Fischmarkt von Bergen. Die 66 Highlights geben einen umfassenden Eindruck von der Vielfältigkeit Norwegens.

Christian Nowak: Baedeker SMART Island

51CZ-g-B0kLDer Baedeker SMART Island führt mit perfekten Tagesprogrammen durch alle Gebiete Islands und zeigt die beliebtesten Attraktionen, jeweils mit Tipps für kleine Pausen in Cafés, Restaurants oder Bars.

Den Auftakt bilden die TOP 10 Islands: die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, die man unbedingt gesehen haben muss, von der absoluten Nummer eins bis zur nicht mehr ganz so wichtigen Nummer zehn. Erleben, was Island ausmacht – dabei helfen die Tipps des „Island Gefühls“, zum Beispiel Spaziergänge in weißem oder schwarzem Sand, die echte Mitternachtssonne auf Grimsey genießen oder essen Sie mit und bei Einheimischen. „Das Magazin“ erzählt spannende und unterhaltsame Geschichten z. B. über die Besiedlung Islands, das Hochland, das Islandpferd und die Krimiwelt.

In vier nach Regionen gegliederten Kapiteln werden die wichtigsten und interessantesten Sehenswürdigkeiten vorgestellt und auf erlebnisreichen Tagestouren erkundet, die natürlich auch Zeit für genussvolle Pausen einplanen. Detailreiche 3D-Grafiken blicken auf Geysire und auf die „Perle“.  Abgeschlossen werden die einzelnen Kapitel mit den Beschreibungen ausgewählter Restaurants, der besten Shoppingmeilen und der attraktivsten Ausgeh-Adressen. Auf einer Radtour  zum Leuchtturm oder bei einem Ausflug ins Selárdalur kann man die vielen verschiedenen Facetten der verschiedenen Regionen kennenlernen. Zum Schluss laden die amüsanten „10 Gründe wiederzukommen“ zu einem weiteren Besuch ein – schließlich bietet Island immer wieder Neues.

Picus Lesereisen: Inseln des Nordens

Cover Inseln des NordensDas sind Inselträume: Gletscher, die Eisberge ins Meer schicken, Berge, die aus dem Inland-Eis ragen, Pferde mit Mähnen, die im Wind wehen, die Farben des Nordlichts und des Packeises. Jedenfalls dann, wenn die Inseln im hohen Norden liegen und Spitzbergen oder Lofoten, Island, Färöer oder Grönland heißen. Auf den arktischen Inseln erfüllten sich Barbara Schaefer und Rasso Knoller ihre eigenen Träume und befragten die Einheimischen, wie sie leben und wovon sie träumen.
Barbara Schaefer begab sich auf die Spuren starker Frauen in hohen Breiten. So fuhr sie etwa in Grönland mit Hundeschlitten hinaus und ließ sich von Schamanen von früher erzählen. In Spitzbergen hörte sie sich Eisbären-Geschichten an, in Island schleppte sie einen Heißluftballon in einen erloschenen Krater, töltete durch Dauerregen und ließ sich Sagen erzählen.
Rasso Knoller bewunderte zusammen mit einem Maler auf den Lofoten die Farben des Nordlichts, war mit Walfängern unterwegs, besuchte den legendären Torwart der Färöer, der 1990 seinem Land den Sieg gegen Österreich sicherte, und geriet ins Schwärmen, als die beliebteste Sängerin der Inseln ihm ihre schönsten Lieder vorsang.

Pressestimmen

 

»In kurzen Reportagen fangen die Autoren den Reiz des Nordens ein. Eindringlich schildern sie die Schönheit der Landschaften und laden dazu ein, diese Inseln selbst einmal zu besuchen; vielleicht vergisst ja der eine oder andere auch, nach Hause zu fahren.« –Augsburger Allgemeine, 9. Februar 2010»Die Frage danach, was Menschen – insbesondere Frauen – eigentlich hinauszieht ins eisige, lebensfeindliche Weiß der Arktis, beantwortet die bekannte Reisejournalistin Barbara Schaefer zu Beginn des Buches auf fulminante, amüsante und anschauliche Weise mittels eigener Erlebnisse auf Grönland und durch Bezüge zu anderen ›Eisfrauen‹. Nicht nur als Leserin fängt man sofort Feuer und legt das Buch nicht mehr aus der Hand, bis man es verschlungen hat.« –Panorama, 1. Dezember 2009

 

»Die kurzen Geschichten ziehen den Leser in ihren Bann. Und auch nachdem man das Buch geschlossen hat, lassen einen die Eindrücke, die im Norden erlebt werden wollen, nicht mehr los. Sie warten geduldig, wie die stillen blau-weiß glitzernden Kathedralen des Meeres… « –Nordis, 2. November 2009

 

»Dafür weckt das Buch umso mehr die Reiselust, man entwickelt ein Gefühl dafür, was die Reize dieser rauen Gegend wirklich ausmacht.« –ReiseJournal, 15. August 2009

 

 

 

 

 

 

Rasso Knoller: Finnland – Ein Länderportrait. Lesung auf der Buchmesse

Der typische Finne sitzt am See, gerade aus der Sauna gekommen, greift er als Erstes zum Handy. Vermutlich ruft er aber nur seinen Anrufbeantworter an. Denn er spricht nicht gern. Das kennt man ja schon aus den Filmen von Aki Kaurismäki. Und in denen trinken die Männer auch gern. Am liebsten Bier oder Wodka. Und viel. Dagegen macht der Nachwuchs in den PISA-Statistiken seit geraumer Zeit Furore. Lesen, Schreiben, Rechnen: Überall ist das finnische Kind ganz vorn mit dabei. Und Skispringen kann es auch, denn das lernt es ebenfalls in der Schule. Alles Klischees? Der Journalist Rasso Knoller hat die besten Voraussetzungen, diese Frage zu beantworten. Er hat mehrere Jahre in Finnland gelebt und gearbeitet. Aber viel wichtiger: Er hat unzählige Saunagänge zusammen mit Finnen hinter sich. Bei knapp hundert Grad wird auch der schweigsamste Finne gesprächig. Und erzählt dann, wie es wirklich zugeht in seinem Land.

Weitere Infos: Rasso Knoller, Finnland. Ein Länderportrait, Ch.Links Verlag, 16,90 Euro


Schweden: Die Top 10 Sehenswürdigkeiten von Stockholm

1 Stadshuset

Hier werden die Nobelpreise verliehen. Die mit Mosaiken reich geschmückten Innenräume sind sehenswert. Noch schöner ist aber der Blick vom 106 Meter hohen Turm.

2 Riddarholmskyrkan

An dem charakteristischen Turm mit seiner Gusseisenspitze erkennt man sie schon von Weitem. Drinnen haben 17 schwedische Monarchen ihre letzte Ruhestätte gefunden.

3 Königliches Schloss

Für den Besuch des Schlosses mit seinen vielen unterschiedlichen Museen, sollte man mehrere Stunden einplanen. Ein beliebtes Fotomotiv ist jeden Mittag die Wachablösung durch die Soldaten des königlichen Regiments.

4 Stortorget

Einer der schönsten Plätze Europas: alte Häuser, kleine Cafés und viel gute Stimmung. An der Nordseite des Platzes liegt in dem ehemaligen Gebäude der Börse das Nobelmuseum.

5 Nationalmuseum

Die größte Kunstsammlung Schwedens umfasst neben den bedeutendsten Werken aller wichtigen schwedischen Künstler auch eine bemerkenswerte Sammlung französischer Maler.

6 Insel Skeppsholmen

Die kleine Insel erreicht man über eine Brücke. Auf ihr liegen gleich drei Museen: das Ostasiatische, das Architektur- und das Moderne Museum. Am beeindruckendsten ist das Moderne Museum in dem u.a. wichtige Gemälde von Picasso, Dalí und Matisse ausgestellt sind.

7 Freilichtmuseum Skansen

Bereits 1891 eröffnet, wurden hier Gebäude aus allen Teilen des Landes zusammengetragen. Im Tierpark sind die großen Säugetiere des Nordens zu sehen. Ein ideales Ausflugsziel für Familien.

8 Vasa-Museum

So als sei es erst gestern gesunken, kann man hier das größte Kriegsschiff aus der Flotte Gustav Adolfs bestaunen, das 1628 bei seiner Jungfernfahrt im Hafen unterging.

9 Schloss Drottningholm

Wegen seines barocken Gartens zählt das etwas außerhalb gelegene Schloss zum UNESCO-Weltkulturerbe. Absolut sehenswert ist auch das kleine Schlosstheater, bei dem wie in alten Zeiten die Bühnenmaschinerie noch manuell bedient wird.

10 Millesgården

Das Heim und Atelier des Bildhauers Carl Milles (1875–1955) ist heute ein Museum. Im großen Garten seines Hauses, der hoch über einem Meeresarm liegt, stehen viele seiner Statuen.

Rasso Knoller: Nordeuropa – Porträt einer Region

785 Nordeuropa USDänemark, Schweden, Norwegen, Finnland und das weit draußen im Atlantik gelegene Island werden auch unter dem Begriff »Nordeuropa« zusammengefasst: Fünf Länder, die auf eine lange gemeinsame aber nicht immer harmonische politische Vergangenheit zurückblicken können. Ein gut ausgebautes Sozialsystem, lange Zeit vordere Plätze im PISA-Vergleich der Schulen und erfolgreiche Frauen in Politik und Wirtschaft – auf der Habenseite haben die Nordlichter vieles gemeinsam. Aber genauso groß wie die Gemeinsamkeiten sind auch die Unterschiede. Neidisch blicken die klammen Isländer auf den norwegischen Ölreichtum, kopfschüttelnd kommentieren die Schweden die dänische Alkoholpolitik, irritiert reagieren die Finnen auf die dänische Wortgewalt. Und die Rivalität zwischen Norwegen und Finnland auf der einen und Schweden auf der anderen Seite ist ohnehin legendär. Erstmals stellt Rasso Knoller  die nordischen Fünf gemeinsam vor.

Andy Holzer: Balanceakt – Blind auf den Gipfeln der Welt

51EZcJeg06L._BO2,204,203,200_PIsitb-sticker-arrow-click,TopRight,35,-76_SX385_SY500_CR,0,0,385,500_SH20_OU03_Andy Holzers Tourenbuch als Bergsteiger liest sich beeindruckend. Mittlerweile hat er sechs der Seven Summits, der jeweils höchsten Berge der sieben Kontinente, bestiegen. Ihm fehlt nur noch der höchste Berg der Welt, der Mount Everest. Der sollte eigentlich 2014 als Verwirklichung aller Träume folgen, doch im Basislager wurde er Zeuge des schweren Lawinenunglücks, bei dem 16 Sherpas ums Leben kamen. Daraufhin war für ihn sofort klar, dass er seine Sachen packen würde.

Aber nicht nur als Expeditionsbergsteiger hat sich Holzer einen Namen gemacht, auch als Felskletterer kann er einiges vorweisen. Die dritthöchste Wand der Ostalpen, die Cinque Torri in den Dolomiten, oder Wände im Kaukasus ist er schon geklettert.

Man mag es kaum glauben, aber der Osttiroler Andy Holzer, Jahrgang 1966, ist von Geburt an blind. Beim Felsklettern und beim Expeditionsbergsteigen orientiert er sich nur mit seinen Fingerspitzen, anhand des Klangs seiner Tritte und des Echos im Stein. Eine ganz wichtige Rolle spielt natürlich auch sein Partner am Seil.

In seinem Buch erzählt er von seinen Verrücktheiten und Träumen und lässt den Leser an seinem aufregenden Leben teilhaben. Bei der Lektüre wird einem nie langweilig, denn man kommt nicht umhin seinen Mut und seine mentale Stärke zu bewundern und sich über seine komische und oft selbstironische Sichtweise zu amüsieren. Das Energiebündel Andy Holzer kann übrigens nicht nur verdammt gut klettern und schreiben, auch seine Vorträge sind grandios.

Dr. Peter Müller

Gut oder schlecht? Zwei Journalisten streiten über ein Buch

Buchcover Carl Hoffman Frauen und Kinder zuerstVor gut einem Jahr hatten wir die folgende Rezension von Rasso Knoller veröffentlicht – eine Kollegin hat sie gelesen und ist anderer Meinung.

Im Anschluss an Knollers Text deswegen heute die Rezension von Barbara Schaefer. Wer trifft eher den Geschmack unserer Leser?

 

 

 

Frauen und Kinder zuerst!

In seinem Buch “Frauen&Kinder zuerst” erzählt der amerikanische Journalist Carl Hoffman von einer Reise um die Welt, bei der er sich die Aufgabe gestellt hat, für jede Strecke das jeweils gefährlichste und unbequemste Verkehrsmittel zu wählen.

Ist schon die Themenstellung an sich sonderbar, wird sie zum richtigen Ärgernis, wenn die Vorgabe nicht eingelöst wird. Denn Hoffman meistert auf seinen Reisen weder Abenteuer, noch erlebt er irgendwelche Katastrophen. So muss er sich darauf beschränken, von früheren Unglücken zu erzählen. Nur weil sich irgendwann auf der Strecke, die er bereist, ein Unglück zugetragen hat, fühlt sich auch Hoffman als Held. Als er mit einer brasilianischen Fluglinie von Porto Alegre nach Sao Paolo fliegt, schreibt er: ”Ich spielte eindeutig mit dem Feuer, das begriff ich auf einmal. Als ich durch die Flughalle voller Menschen lief, hätte ich am liebsten meine Familie umarmt, menschliche Nähe, Trost und Wärme gespürt”.
Als Gefahrenpunkt hat Hoffman auf diesem Flug die gut aussehenden Flugbegleiterinnen ausgemacht: “Die Stewardessen trugen eng anliegende blaue Röcke und exakt sitzende weiße Blusen mit ausladendem Dekolleté und zehn Zentimeter hohen Stöckelschuhen. Der Airbus war lupenrein sauber”. Klar, dass man sich da unsicher fühlen muss. Die Brasilianerinnen seien zwar freundlich, aber im Falle einer Katastrophe sicher überfordert, vermutet Hoffman. Im US-amerikanischen Luftraum können man sich da schon sicherer fühlen. Denn dort seien die Stewardessen griesgrämig,  hätten aber eben “jahrzehntelange Erfahrungen gesammelt.”
Frauen&Kinder zuerst! ist ein ärgerliches Buch. Es ist das Buch eines eitlen Journalisten, der gerne im Mittelpunkt steht, und deswegen alles, was er macht, zu einer Heldentat stilisiert. Hoffman reist ohne jeden Luxus, ist auf einfachstem Niveau unterwegs  – das aber macht jeder Rucksackreisende auch, ohne sich deswegen gleich für Superman zu halten.
Eine Reise um die Welt, wie sie Hoffman unternommen hat, wäre eine hervorragende Gelegenheit gewesen, sich mit den Menschen zu beschäftigen, die einem begegnen. Aber auch diese Gelegenheit nutzt der Autor nicht. Ihn interessieren die Menschen nur, wenn er sie – wie etwa die schönen Brasilianerinnen – als mögliches Gefahrenpotential ausmacht.

Carl Hoffman, Frauen&Kinder Zuerst!, btbVerlag, 14,99 Euro  ´

Und hier die Rezension von Barbara Schaefer

Carl Hoffman, amerikanischer Reporter, der unter anderem für Outside und National Geographic Traveler schreibt, hat eine ungewöhnliche Weltreise unternommen: Einmal um den Globus mit den gefährlichsten Fortbewegungsmitteln der Erde. Er fliegt mit Cubana Airlines, fährt mit den schlechtesten Bussen über die Anden, mit den schrottigsten Fähren über Flüsse, und immer wieder mit Kleinbussen über kaum vorhandene Straßen in Afrika. Herausgekommen ist dabei weit mehr als eine launige Reisereportage, wie es der alberne Titel vermuten lässt, sondern ein kluges Buch übers Reisen. Hoffman ist nicht nur um die Welt gefahren, um etwas über sich zu erfahren, sondern weil er erleben wollte, wie die Millionen von Menschen tagtäglich unterwegs sind, die in keiner Tourismusstatistik auftauchen. Reisen war, so weiß Hoffman, fast immer ein mühsames Unterfangen, das man nur notgedrungen auf sich nahm. Und die Menschen, die in klapprigen Minibussen die „Erde auf dieser kaum wahrgenommenen Hauptschlagader des Massenverkehrs umkreisten“ taten das, weil sie sich kein Flugticket leisten konnten, und es sich auch nicht leisten konnten, nicht zu reisen. Hoffman weiß um die Absurdität darüber, dass es für ihn „etwas Belebendes hat, mit der gefährlichsten Fluggesellschaft der Welt zu fliegen“. Wie er auch weiß, wie seltsam er oft auf seine Mitreisenden wirkt. Er kennt sich aus mit den Rhythmen des Reisens, wie sich das Reisen auf die Psyche auswirkt, das ständige Wegfahren und Heimkommen, die Ruhe im Rastlosen und das Rastlose in der Ruhe. Dennoch beobachtet er vor allem die anderen Reisenden und erst in zweiter Linie sich selbst. Dabei fehlt es nicht an unterhaltsamen Episoden. Einmal, in Kenia, bekommt er nach einer tagelangen Reise einen regelrechten Anfall, er brüllt den boy im Minivan an, er solle ihn sofort herauslassen, und stürmt hinaus „als ob ich zu lange unter der Wasseroberfläche gewesen wäre“. Und gegen Ende der Reise, als er in einem hanebüchen abgerockten 20-Tonner mitfährt, der Propangas nach Ulaanbataar bringt, ohne Heizung, bei minus 40 Grad, auf kaum sichtbarer Straße, – wird ihm langweilig. Er erkennt, Reisen lohnt sich nur, „wenn die Augen frisch waren“. Sobald die Neugier und die Offenheit der Welt gegenüber nachließen, müsse man zum Ausgangspunkt zurückkehren. „Für immer auf Reisen sein konnte man nicht.“ Für immer daheim zu bleiben scheint aber für Carl Hoffman auch keine Lösung zu sein. Im April diesen Jahres war er in Ägypten, im September in Afghanistan.                         

Und jetzt ist Eure Meinung gefragt. Wie gefällt Euch Hoffmanns Buch? Wir sind auf Eure Zuschriften gespannt. 

Irland: Polyglott on tour

Polyglott on tourDer benutzerfreundliche Polyglott-Reiseführer von Rasso Knoller und Christian Nowak  mit innovativem Tourenkonzept bringt den Leser zu den schönsten Reisezielen Irlands. Entdecken Sie mit Polyglott on tour Dublin, Belfast und die Cliffs of Moher. Der Reiseführer enthält zusätzlich 24 Touren, z. B. rund um Athlone. Neben einem ausführlichem Infoteil verraten die Autoren in dem Buch auch ihre Lieblingsziele auf der “grünen Insel.“

Picus Lesereisen: Trolle, Schnee und Saunakult

Picus Lesereisen Trolle, Schnee und SaunakultWenn bereits zwei Menschen am selben Seeufer Einheimische von Überbevölkerung sprechen lassen, wenn in der gesunden Sauna Würstchen am heißen Stein vor sich hin brutzeln und das eine oder andere kühle Bier dazu getrunken wird, und wenn erwachsene Männer mit Hingabe debattieren können, wo genau nun der Weihnachtsmann herkommt, dann ist es unübersehbar: Die Skandinavier haben ihre eigenen Sitten. Dieser Sonderband stellt eine Auswahl von Texten aus den erfolgreichen Bänden der Reihe Picus Lesereisen zu den Lebensgewohnheiten, Traditionen und Naturschönheiten Dänemarks, Finnlands, Norwegens und Schwedens dar. Sie entführen nicht nur in einsame Hütten oder zu Abenteuern unter freiem Himmel, sondern auch mitten hinein in den Trubel von mitternächtlichen Shoppingtouren und zu einem mittelalterlichen Wikingermarkt. Dabei lernt man die wundersamen Besonderheiten der Finnen kennen, erfährt, warum in Schweden alle »duktig« sind, staunt über die Fortschrittlichkeit der norwegischen Königsfamilie und ergründet das Geheimnis, warum das dänische Hotdog einfach am besten schmeckt. Mit Beiträgen von: Rasso Knoller, Nina Freydag, Franz Lerchenmüller, Barbara Schaefer und Helge Sobik.

Christian Nowak: DuMont Bildatlas Norwegen Süden

51OT+GqRR1L__BO2,204,203,200_PIsitb-sticker-arrow-click,TopRight,35,-76_SX385_SY500_CR,0,0,385,500_SH20_OU03_aaaZu den schönsten Norwegen- Erlebnissen gehört ganz sicher die Reise mit einem der Hurtigrutenschiffe, die in Bergen starten und die Küste entlang nach Norden fahren. Unvergesslich die großen Fjorde und die Fjells und nachts das Polarlicht, das zu den beeindruckendsten Naturschauspielen überhaupt gehört. Es gibt aber auch ein völlig anderes Norwegen mit fast schon südlichem Flair, mit heißen Sommertagen und herrlichen Sandstränden an der Südküste. Die Hauptstadt Oslo ist eine lebendige Metropole, eingebettet zwischen Wasser und Wald: Hier lebt der König, sitzt die Regierung und zeigen weltberühmte Museen ihre Schätze. Exklusive Boutiquen und schicke Läden sowie charmante Kneipen und edle Restaurants runden den Besuch ab.