Finnland: Nordlichter

Auch über Lappland kann man von Oktober bis März farbige Nordlichter am Himmel beobachten. Schauen Sie sich die Fotos und das Video von Visit Finland an. Wollen Sie sich die  dunkle Jahreszeit auch am Computer mit farbenprächtigen Bildern vom finnischen Nachthimmel versüßen, dann finden Sie hier den passenden Bildschirmschoner.

Mit 6237 Fotos in fünf Minuten um die Welt

Kien Lam war 343 Tage unterwegs, hat 17 Länder besucht und 6237 Fotos gemacht. Schauen Sie sich die Höhepunkte seiner Reise  in knapp fünf Minuten an.

Deutschland/Berlin: Live at Mauerpark

Musik im Mauerpark

Einst Todesstreifen zwischen Ost und West, ist der Grünstreifen am Mauerpark heute die Spielwiese für Berliner und ihre Gäste. Am Wochenende wird der Park zu einer riesigen Freiluftbühne:  Eine Slideshow von Sven Kästner.

Italien: Ladinische Popmusik – Zauberhaftes für die Ohren aus Südtirol

Langsam verhallt der letzte Ton, die jungen Frauen setzen die Violinen ab, lassen die Mikrophone los, senken die Schultern, heben ihre Blicke und lächeln. Gerade haben die drei Südtirolerinnen auf einer Berliner Bühne das kulturverwöhnte Hauptstadtpublikum verzaubert – mit, man möchte es kaum glauben, ladinischer Popmusik, deren Inhalte so geheimnisvoll erscheinen wie das ganze Konzert dieser märchenhaften Formation namens Ganes. Dann beginnt der lang anhaltende Applaus.

Aber die Geschichte von Ganes beginnt natürlich in Südtirol, in dem Bergdorf Wengen, im Südtiroler Gadertal. „Unser Haus in La Val, wie man Wengen auf italienisch und ladinisch nennt, heißt Rumestluns”, hatte Marlene Schuen in Berlin noch gesagt und dann folgte eine längere Beschreibung, wie man es erreicht, Abzweigungen kamen darin vor, ein Sportplatz, Brücken, Wiesen und schließlich „ein Gebäude unterhalb der Straße“. Dahinter sind nur noch Wälder und Berge, Wolken ziehen darüber hinweg, und für einen kurzen Moment fällt ein Sonnenstrahl auf das Haus, ein „Rai de Sorëdl“, wie die erste Ganes-CD heißt.

Hilda Schuen, die fröhliche Mutter von Marlene und Elisabeth erwartet uns schon. Sie hat die gleichen dunklen Augen und Haare, sowie das gleiche rollende R wie ihre Töchter, und schon an der Türe hängen Ganes-Zeitungsausschnitte und -Konzertankündigungen. Hilda deutet darauf und sagt: „Das ist für mich, als ob sie hier wären.“ Ganes, das sind die drei Cousinen aus La Val: Elisabeth Schuen (30), Marlene Schuen (31) und Maria Moling (26).

Und es liegt an ihrem Erfolg, dass sie nun in Berlin, 1.000 Kilometer weiter nördlich, erzählen, wie es dazu kam. „2007 bis 2009 waren wir gemeinsam mit Hubert von Goisern auf seinem Schiff auf der Donau unterwegs“, beginnt Elisabeth kurz vor dem Konzert zu erzählen. „Wir gaben jeden Abend am Flussufer ein Konzert und haben dabei unglaublich viel dazugelernt“, ergänzt Marlene. Sie spielten Geige und Gitarre und sangen im Hintergrund. „In unserer Freizeit probierten wir dann eigene Songs“, sagt schließlich Maria, und eigentlich war das schon der Anfang von Ganes.

Als dann Hubert von Goiserns Manager ihre Musik hörte und ihnen begeistert seine Unterstützung versicherte, dachten sie darüber nach, wie es wäre, eine CD mit ladinischer Popmusik einzuspielen. Im Mai 2010 ist sie erschienen, und seither touren sie durch Europa. „Jetzt stehen wir halt vorne auf der Bühne“, sagt Marlene als wäre nichts gewesen.

Die Ganes, die der Formation den Namen gaben, wohnen in dem Bach, der am Haus der Eltern in La Val vorbeifließt. Es sind magische Märchenwesen aus der ladinischen Mythologie, fabelhafte Frauen, mal Feen, mal Nixen, mal Hexen, die die Menschen unter anderem mit ihren schönen Geräuschen verzaubern. Und dieser Ganes-Bach weist zugleich den Weg zum Haus der Molings. Als wir auch dort anklopfen, bittet Hildas Schwester Rita in die Bauernstube und auch ihr sieht man die Ähnlichkeit zu ihrer Tochter an. „Gestern hat Maria angerufen – ich glaube sie war in Belgien“, erzählt sie und gesteht, dass sie während der Tournee manchmal nicht so genau weiß, wo ihre Tochter steckt. „Wir sind aber schon sehr froh, dass sie so erfolgreich sind“, erzählt sie weiter. „Es gehört ja auch Mut dazu, so etwas Unsicheres wie ladinische Popmusik zu machen.“ Die Stimmung in der Stube ist herzlich und natürlich, ganz so, wie die drei Mädels sich nun der Welt präsentieren.

Der Konzertzauber in Berlin beginnt gegen acht Uhr abends: Die drei betreten die Bühne, und sehr schnell hat die Solostimme von Maria das Publikum erfasst. Wenig später erzeugen die dreistimmigen Harmoniegesänge, Instrumente- und Gesangsoli eine Gänsehaut. Die populäre, aber doch auch anspruchsvolle und komplexe Musik hat Einflüsse aus Jazz, Funk, Soul und auch Klassik. Und als wäre all das nicht schon außergewöhnlich genug, klingen die Texte mal portugiesisch, mal italienisch, mal osteuropäisch und dann doch wieder wie nichts von alledem. Nach dem Lied „Da sòra“ (alleine) wendet sich Maria Moling lachend ans Publikum und fragt: „Nutella und Mortadella habt ihr verstanden, oder?“ Wohl wissend, dass der Rest geheimnisvoll unbestimmt bleibt. „Das ist nun mal unsere Muttersprache und in der können wir Gefühle am besten äußern“, hatte Maria zuvor gesagt, und Elisabeth meinte: „Unsere Songs funktionieren auch deswegen so gut, weil Ladinisch eine sehr melodische Sprache ist.“

Infos

Die ladinische Sprache: Ladinisch wird ausschließlich von 30.000 Menschen in  Talschaften Norditaliens verwendet und ist als anerkannte sprachliche Minderheit von der EU gefördert. Die Ladiner, auch Dolomitenladiner genannt, gelten als eigene Ethnie und machen 4 % der Südtiroler Bevölkerung aus (entspricht 18.000 Menschen). Das Ladinische gehört zu den rätoromanischen Sprachen, die eine Untergruppe des Romanischen bilden. Der ladinische Sprachraum erstreckt sich über fünf angrenzende Talschaften. In der nördlichsten Region Italiens sind diese das Grödnertal und das Gadertal in der Provinz Bozen-Süd-tirol sowie das Fassatal im Trentino. Ladinisch spricht man auch in der Provinz Belluno in Venetien, im Buchensteintal sowie zum Teil in Cortina d’Ampezzo. Weiters sprechen die angrenzenden Talschaften Comelico, Agordino und Cadore Ladinisch.

Museum Ladin: Das Museum Ladin in St. Martin in Thurn stellt die ladinische Kultur dar und verdeutlicht besonders die Beziehungen zwischen Landschaft und Lebensweisen  des Volkes.

Musik in Südtirol: Musik hat in Südtirol eine lange Tradition: Es gibt über 212 Musikkapellen in 116 Gemeinden. Die Klangwelt wird durch Kirchenchöre,  Männergesangsvereine und Musikgruppen geprägt, die sich mit überlieferten Südtiroler Volksweisen befassen. Ein Beispiel dafür ist die vierköpfige Band „Opas Diandl“, die die traditionelle Volksmusik der Region durch akustische Instrumente, Jodler und Mundart neu interpretiert. Auch das Trio „Herbert Pixner Projekt“ steht für musikalische Unterhaltung, die neue Rhythmen mit alpenländischer Volksmusik kombiniert, wie etwa mit Jazz und Blues.

 
 
 

Cabo Verde: Der Vulkanausbruch des Pico de Fogo von 1995

Fast 3000 Meter hoch ragt der perfekt geformte Kegel des Pico de Fogo in den blauen Himmel, weithin sichtbar als Wahrzeichen der Insel Fogo. Seit jeher leben Menschen in zwei kleinen Dörfern inmitten der Caldeira. Ein paar Dutzend Häuser, die meisten aus scharfkantigen Basaltsteinen errichtet, zeugen von dem ungebrochenen Optimismus auch den widrigsten Bedingungen zu trotzen. Doch am 2. April 1995 war es mit der Ruhe vorbei, der Pico erwachte urplötzlich wieder zum Leben. Die Bergflanke brach auf und Lavamassen ergossen sich in die Caldeira. Die einzige Straße wurde zerstört, das Dorf musste evakuiert werden. Am schlimmsten traf es die Weinkooperative, die Lava begrub einen Großteil der Weinstöcke unter sich und zerstörte die Lebensgrundlage der meisten Menschen. Heute ist der Pico de Fogo wieder ruhig, nur einige gelbe Schwefelfelder und rauchende Spalten zeugen noch vom Ausbruch von 1995.

Der Film entstand zu einem relativ frühen Zeitpunkt des Ausbruchs im Jahr 1995.

http://youtu.be/FNNoMvxfsMw

Irland: Moyne Friary – Eine der schönsten mittel-alterlichen Klosterruinen

Leicht zu finden sind die Überreste des Franziskanerklosters von Moyne nicht. Nur mit Glück entdeckt man das Schild Moyne Friary auf einer der winzigen Straßen zwischen Killala und Ballina im County Mayo. Beware of the Bull hat der Bauer vorsichtshalber an seinen Zaun geschrieben. Und überlässt jedem beim Marsch über seine Wiese die Entscheidung, ob man es mit friedlich grasenden Kühen oder weniger friedlichen Bullen zu tun hat. Doch dann steht man vor den Resten des Mitte des 15. Jahrhunderts von MacWilliam de Burgo errichteten Klosters. Obwohl schon 1590 von dem damaligen englischen Gouverneur von Cannacht, Sir Richard Bingham, niedergebrannt, ist die Anlage bis heute erstaunlich gut erhalten. Es fehlen zwar die Dächer, doch die Kirche, der Kreuzgang, die Sakristei, die Küche und das Refektorium sind noch gut zu erkennen. Über Treppen gelangt man ins Obergeschoss und hat von dort einen weiten Blick über sattgrüne Wiesen und die Mündung des Flusses Moy. Nichts stört die Ruhe an diesem mystischen Platz, der Jahrhunderte überdauert hat.

Slideshow mit Impressionen von Moyne Friary


 

Alaska: Aurora borealis

Nordlichter über Alaska

Diese über den Himmel wabernden Nordlichter wurden in Alaska in der Nähe von Galena aufgenommen. Der Fotograf Chris McLennan hat in kurzem Abstand 50 Einzelaufnahmen gemacht, deshalb hat man den Eindruck, dass es sich um einen Film handelt. Im Vordergrund sieht man sein beleuchtetes Zelt und seine Schlittenhunde. Wollen Sie mehr über Chris McLennan erfahren, schauen Sie sich seine Webseite an: www.cmphoto.co.nz.

Island: Mystische Polarlichter

Winterliche Polarlichter in Island

Auch in Island kann man bei klarem Himmel fantastische Polarlichter beobachten. Der isländische Fotograf Olgeir Andresson hat das Himmelsschauspiel in seiner Slideshow meisterhaft in Szene gesetzt. Mehr über Olgeir Andresson erfahren Sie unter http://olgeir.zenfolio.com

http://youtu.be/KBITgjhjVMU

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