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	<title>Das Weltreisejournal</title>
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	<description>Reisen weltweit</description>
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		<title>Nächste Woche NEU&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 23:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[featured]]></category>

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		<description><![CDATA[Russland  - Schweden - Deutschland - Kanada - Papua Neu Guinea]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="padding:5px 0 5px 0; text-align:left; float:left;"><a href="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/plugins/max-banner-ads-pro/max-banner-ads-lib/include/redirect.php?id=29" target="_blank" rel="nofollow"><img src="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/mbp-banner/leaderboard_728x90_20110619200347.gif"   /></a></div>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-5695" title="Foto: Nowak, St. Petersburg, Erlöserkirche" src="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/uploads/IMG_8401-645x430.jpg" alt="" width="645" height="430" /></p>
<p><strong>RUSSLAND</strong></p>
<p>St. Petersburg: Venedig des Nordens, die Schöne an der Newa oder einfach Piter, beim Anblick von soviel Pracht kommt jeder ins Schwärmen.</p>
<p><strong>SCHWEDEN</strong></p>
<p>Stockholm: Die längste Galerie der Welt befindet sich im Untergrund &#8211; in den Bahnhöfen der Metro.</p>
<p><strong>KANADA</strong></p>
<p>Auf Fischzug in den Gewässern des Nordwestens </p>
<p><strong>DEUTSCHLAND</strong></p>
<p>Kulinarischer Besuch in der Uckermark</p>
<p><strong>PAPUA NEUGUINEA</strong></p>
<p>Das Festival von Goroka</p>
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		<title>Österreich:Tiersafari in Kärnten</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 13:40:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[featured]]></category>
		<category><![CDATA[Großglockner]]></category>
		<category><![CDATA[Kärnten]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Safari]]></category>
		<category><![CDATA[Steinbock. Murmeltier]]></category>

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		<description><![CDATA[In Kärnten auf der Pirsch So romantisch wie der Name ist auch die Lage von Heiligenblut. Mächtige Berge gruppieren sich zur eindrucksvollen Kulisse um das Dorf mit der kleinen Wallfahrtskirche, deren schlanker Turm in den Himmel zu streben scheint. Der Tag ist noch jung und die Sonne strahlt von einem zartblauen Himmel. Vor dem Hotel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="aligncenter size-large wp-image-5825" title="C. Rieder, kärnten Steinboecke" src="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/uploads/kärnten-seifert-texst-Steinboecke_c_rieder-645x455.jpg" alt="Steinböcke in Kärnten " width="645" height="455" /></strong></p>
<h1>In Kärnten auf der Pirsch</h1>
<p>So romantisch wie der Name ist auch die Lage von Heiligenblut. Mächtige Berge gruppieren sich zur eindrucksvollen Kulisse um das Dorf mit der kleinen Wallfahrtskirche, deren schlanker Turm in den Himmel zu streben scheint. Der Tag ist noch jung und die Sonne strahlt von einem zartblauen Himmel. Vor dem Hotel Glocknerhof, wo wir uns mit einem exzellenten Frühstück gestärkt haben, steht der Nationalpark-Wanderbus und Ranger Markus erwartet uns schon. „Seid ihr bereit für das kommende Abenteuer“, fragt er gut gelaunt. Welche Frage! Eine Safari in Kenia hat der eine oder andere von uns schon mal gemacht, aber am höchsten Berg Österreichs? Verständlich, dass unsere Erwartungen hoch sind.</p>
<p>Markus drängt zum Aufbruch und los geht die kurvenreiche Fahrt auf der berühmten Großglockner Hochalpenstraße. Schon die ist ein Erlebnis an sich, denn mit fast einer Million Besuchern jährlich gehört sie zu den drei Top-Sehenswürdigkeiten Österreichs. Eine Traumstraße – 48 Kilometer lang mit 36 Kehren schlängelt sie sich vorbei an blühenden Almwiesen und Bergwäldern und überwindet dabei einen Höhenunterschied von 1.500 Metern. Dann ist die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe auf 2.369 Metern erreicht. Atemberaubend ist der Blick auf die Dreitausender, und der höchste Berg der Alpenrepublik scheint zum Greifen nah. Schon  Kaiser Franz Josef und seine Sissi waren vom Großglockner fasziniert und wanderten 1856 zu jener Stelle, die seitdem  seinen Namen trägt. Als lebensgroße Pappfiguren sind sie auch heute präsent und viele Besucher stehen Schlange, um sich mit ihren Gesichtern als Franz und Sissi fotografieren zu lassen. <img class="alignright size-medium wp-image-5834" title="seiffert, Kärnten" src="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/uploads/seiffert-1-P1010378-225x300.jpg" alt="Berglandschaft in Kärnten" width="225" height="300" /></p>
<p> Wir treffen uns am Besucherzentrum mit Markus, wo er aus seinem riesigen Rucksack für jeden ein Fernglas hervor zaubert. Doch zunächst geht es ins Innere des Berges, in den Gamsgrubenweg. Der führt fast vier Kilometer lang durch sechs in den Fels gegrabene Tunnel, in denen an vielen Stellen die mystische und sagenhafte Welt des Berges erlebbar ist. Wieder am Tageslicht wölbt sich ein pastellblauer Himmel über uns und der gigantischen Bergwelt mit ihren schneebedeckten Gipfeln. Tief unten die Pasterze, der längste Gletscher der Alpen, zehn Kilometer ewiges Eis. Wir wandern auf dem Gamsgrubenweg, einer einmaligen Panoramastraße hoch über der beeindruckenden Gletscherlandschaft. Immer wieder eröffnet sich ein neuer Ausblick, laden Bänke zum Verweilen ein, um den Blick auf den nahen Großglockner zu genießen, dessen Spitze sich gerade hinter einem weißen Wolkenhut versteckt. Während dessen sind wir mit den Augen auf der Jagd nach den versprochenen Wildtieren. Doch so sehr wir uns auch anstrengen, keine Gämse klettert auf den Felsen herum und auch kein Steinbock ist in Sicht. „Es gehört etwas Glück dazu, bei einer Safari die Tiere sehen zu können“, tröstet uns Markus. Die beste Zeit sei morgens ab 9 Uhr oder nachmittags ab 16 Uhr.<img class="alignright size-medium wp-image-5830" title="Ch. Seiffert, Kärnten " src="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/uploads/seifert-P1010332-300x225.jpg" alt="Kühe in Kärnten " width="300" height="225" /></p>
<p>Seit dreizehn Jahren ist Markus Ranger &#8211; er weiß alles über die Geologie, die Tiere und Pflanzen im Nationalpark und gibt sein Wissen gern an naturbegeisterte Urlauber weiter. Doch dann stellt er plötzlich sein Stativ auf. Mit seinem geschulten Auge und einem Fernrohr mit 60-facher Vergrößerung hat er einen der „Könige der Alpen“ entdeckt. Hinter einem Felsblock ist zwar nur der Kopf mit den gewaltigen Hörnern zu sehen, aber es ist ein überwältigendes Gefühl, dem Steinbock per Fernrohr sozusagen Auge in Auge gegenüber zu stehen. „Das ist der fünfjährige Hans, ich erkenne ihn an seinem Ohrring, einer von 250 Steinböcken hier im Revier“, erzählt Markus. Vierzehn Tiere seien schon mit Halsbändern ausgestattet worden, so dass  ihre Wanderwege bekannt sind. Er erzählt auch von Rupert, den er vor sechs Jahren mit einem Sender ausgestattet hat und der seitdem viel unterwegs war. Ein außergewöhnliches und seltenes Ereignis sei es für ihn gewesen, als er in einer Mulde eine Gruppe von zwanzig Steinböcken beobachten konnte.</p>
<p>Aufgeregt nach diesem fantastischen Erlebnis halten wir weiter Ausschau. Auf einem Grat sind noch einmal zwei Böcke zu sehen, doch leider in weiter Ferne. Umso mehr erfreuen wir uns an den putzigen Murmeltieren, die sogar für ein Foto stillhalten. <img class="alignright size-medium wp-image-5828" title="seiffert Murmeltiere" src="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/uploads/seiffert-P1010369-225x300.jpg" alt="Murmeltiere in Kärnten" width="225" height="300" /></p>
<p>Denn der Ranger zeigt uns, wie man sich ihnen bis auf wenige Meter nähern kann. Der Gamsgrubenweg ist auch Schutzgebiet für Pflanzen. Markus kennt sie alle – den gelb-blühenden Ganzwurz, die Alpenaster oder das Stengellose Leinkraut, das Hundert Jahre braucht, um zu wachsen. „Wollt ihr das Edelweiß sehen“, erkundigt er sich. Natürlich wollen wir. Und er muss nicht lange suchen. An einem leicht abschüssigen Hang blühen sie, weiß im grünen Gras. Das Edelweiß wächst erst ab einer Höhe von 2.200 Metern, erfahren wir. An der Hand von Markus  klettern wir ein paar Schritte abwärts, um die seltenen Blumen ganz nah zu sehen. Denn Vorsicht ist geboten, tief unten „lauert „ die Pasterze. Die wollen wir anschließend zu Fuß erkunden.</p>
<p>Mit der Gletscherbahn geht es hinunter auf´s ewige Eis. Bis zum Fuß der roten Bahn reichte einst die Pasterze. Doch seit 1850 ist durch die Klimaerwärmung der Gletscher um 2,6 Kilometer zurück gewichen. Jetzt führen hölzerne Treppenabsätze und ein Fußweg hinunter, vorbei an gelben und weißen Blumen, die hier wieder Wurzeln schlagen konnten. Es ist ein ziemlich langer Abstieg, der uns ein Gefühl für den dramatischen Rückgang des Gletschers vermittelt. An einigen Stellen markieren Schilder den Gletscherstand in den zurückliegenden Jahrzehnten. Nach dem letzten Schild mit dem Datum vom Jahr 2000 stehen wir dann auf der Pasterze. Unter der körnigen, weißgrauen Oberfläche schimmert das Eis in zartestem hellblau. Ein Lehrpfad führt vorbei an Gletscherspalten. Man kann auch eine Gletschersafari machen, bei der sich Mutige unter Anleitung eines erfahrenen Rangers in eine Spalte abseilen lassen.   Mit der letzten Gletscherbahn um 16 Uhr erreichen wir dann wieder die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe. </p>
<p>Neben dem Steinbock gehören auch Bartgeier zu den im Nationalpark wiedereingebürgerten Tieren. Diese majestätischen Vögel haben im Seebachtal beim Höhenluftkurort Mallnitz, unserem nächsten Ziel, eine neue Heimat gefunden. Das romantische Seebachtal mit dem Stappitzersee gilt als eines der schönsten Hochgebirgstäler der Hohen Tauern. Zwischen steil aufragenden grünbewaldeten Bergen führt ein Naturlehrpfad durch das Tal, das von der Hochalmspitze überragt wird. Aus großer Höhe stürzen Wasserfälle herab, unten plätschert der muntere Seebach  und auf  den blühenden Almwiesen und steilen Hängen grasen gelbweiße Kühe. Hier begleitet Ranger Martin die Gäste beim Wandern oder per E-Bike. Wir entscheiden uns für´s E-Bike. Der Talboden ist eben, da macht das Radeln Spaß und wir sind auch schneller als zu Fuß an der Schwusserhütte, wo die Räder geparkt werden. Danach geht es nur noch zu Fuß weiter. <a href="h"><img class="alignright size-medium wp-image-5832" title="seiffert, Edelweiß " src="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/uploads/seiffert-P1010367-300x225.jpg" alt="Edelweiß" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Plötzlich  kreist ein schwarzer Punkt am Himmel. „Das ist unser Bartgeier“, freut sich Martin. Schnell geht das Fernglas von Hand zu Hand. Doch die Entfernung ist zu groß, um sich vorstellen zu können, dass seine Flügelspanne fast drei Meter beträgt. Zwei Bartgeierpaare seien hier heimisch geworden, erzählt Martin voller Stolz. Und im Hort hoch oben am Felsen wachse ein Junges heran. Hinter der Schwusserhütte ist der gemütliche Wanderweg zu Ende. „Auf zur Rotwildpirsch“, ermuntert uns Martin. Durchs Unterholz kraxeln wir auf rutschigem Waldboden steil nach oben bis zu einer Lichtung. Und da steht er – ein stolzer Rothirsch mit ausladendem Geweih. Alle halten den Atem an, sind ganz still und genießen den Anblick, bis er gemächlich wieder im Wald verschwindet. Nach dem Abstieg kehren wir in der Schwusserhütte ein, wo ein reiches Angebot auf hungrige und durstige Wanderer wartet. Bei einer Brettljause mit Schnapserl und hausgemachtem Topfenstrudel wirkt das eindrucksvolle Erlebnis noch lange nach.</p>
<p>Christel Seiffert</p>
<p><strong>Info: </strong></p>
<p><strong>Österreich Werbung</strong></p>
<p><strong>Tel.: </strong>00800 400 200 00,  <strong>Internet: </strong><a href="http://www.austria.info/" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.austria.info/?referer=');"><span style="color: #3366ff;">www.austria.info</span></a>,  <a href="http://www.glocknerhof.info" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.glocknerhof.info?referer=');"><span style="color: #3366ff;">www.glocknerhof.info</span></a></p>
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		<title>Schweden: Mit dem Kanu an der Westküste</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 13:57:26 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mit Joakim auf dem Meer Das Meer vor der Küste Westschwedens ist ein Paradies für Kajakfahrer. Die vielen Inseln schützen die Paddler vor allzu hohen Wellen und locken sie zu spannenden Ausflügen an Land. Joakim Hermanson führt hier regelmäßig Touren für Anfänger und Fortgeschrittene durch. Wir sind zu fünft mit dem Kajak vor Tjörn, einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1><img class="aligncenter size-large wp-image-5810" title="Knoller, Kajaktour Tjörn 3" src="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/uploads/K1024_Kajaktour-Tjörn-3-645x483.jpg" alt="Kajaktour Tjörn" width="645" height="483" /></h1>
<h1>Mit Joakim auf dem Meer</h1>
<p><em>Das Meer vor der Küste Westschwedens ist ein Paradies für Kajakfahrer. Die vielen Inseln schützen die Paddler vor allzu hohen Wellen und locken sie zu spannenden Ausflügen an Land. Joakim Hermanson führt hier regelmäßig Touren für Anfänger und Fortgeschrittene durch.</em></p>
<p>Wir sind zu fünft mit dem Kajak vor Tjörn, einer Insel nördlich von Göteborg, unterwegs. Ruhig und entspannt paddeln wir übers Meer. Das Wasser kräuselt sich nur leicht, und selbst Anfänger wie wir haben keine Probleme die Miniwellen zu meistern. Auch das Wetter leistet seinen Beitrag zu der gelungenen Tour &#8211; die Sonne macht im schwedischen Sommer Überstunden. An Tagen wie diesem ist ein hoher Lichtschutzfaktor wichtiger als Kenntnisse im Kajakfahren.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-5813" title="Knoller, Kajaktour Tjörn 1" src="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/uploads/K1024_Kajaktour-Tjörn-1-300x225.jpg" alt="Tjörn, Westschweden" width="300" height="225" />Doch auch bei schlechteren Wetterbedingungen fühlt man sich bei Joakim Hermanson gut aufgehoben. Joakim ist unsere Guide und der Besitzer von Upplevelsebolaget – der Erlebnisfirma. Zwar bietet er auch Touren auf dem Festland an, aber Ausflüge mit dem Kajak sind seine Spezialität. Umgerechnet 90 Euro kostet die Tagestour  vor den Inseln; das Picknick an einem einsamen Strand ist im Preis inbegriffen. Das Picknick ist ohnehin einer der Höhepunkte des Tages: Denn dann packt Joakim nicht nur seine Leckerein aus dem wasserdicken Packsack, sondern er erzählt auch über die Natur der Inseln und über umweltbewusstes Reisen. Upplevelsebolaget hat sich nämlich besonders dem Ökotourismus  verschrieben und wurde für seine Leistungen auf diesem Gebiet schon mehrfach ausgezeichnet.</p>
<p>Rasso Knoller</p>
<p><strong>Info:</strong></p>
<p>Upplevelsebolaget, Gustafsberg 320, 451 91 Uddevalla, Tel. 052213100, <a href="www.upplevelsebolaget.com"><span style="color: #3366ff;">www.upplevelsebolaget.com</span></a>, Tagestouren ab 1000 Sek, Drei-Tages-Touren um 3900 Sek.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-5816" title="Knoller, Kajaktour Tjörn 7" src="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/uploads/K1024_Kajaktour-Tjörn-7-645x483.jpg" alt="Kanutour, Tjörn" width="645" height="483" /></p>
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		<title>Lettland: Die Schöne an der Daugava</title>
		<link>http://www.weltreisejournal.de/2012/05/16/lettland-die-schone-an-der-daugava/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 23:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Altstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Daugava]]></category>
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		<category><![CDATA[Jugendstil]]></category>
		<category><![CDATA[Lettland]]></category>
		<category><![CDATA[Riga]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzhäupterhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit seiner Mischung aus Mittelalter, Jugendstil und Holzarchitektur gilt Rīga als eine der schönsten Städte Nordeuropas.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1><img class="aligncenter size-large wp-image-5701" title="Foto: Nowak: Riga, Schwarzhäupterhaus" src="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/uploads/LET-0022-Riga-Schwarzhäupterhaus-645x425.jpg" alt="" width="645" height="425" /></h1>
<h1>Riga – eine der schönsten Städte Nordeuropas</h1>
<p>Schwarzhäupter nannten sich früher die unverheirateten Kaufleute, die sich zu Gilden zusammenschlossen und in Rīga eine wichtige Rolle spielten. Ihr prachtvolles Haus war immer einer der Brennpunkte des kulturellen Lebens und zeugte vom Reichtum der Besitzer. Hier wurden Konzerte gegeben und hohe Gäste empfangen, außerdem beherbergte es eine der größten Sammlungen wertvoller Silbergegenstände. Doch der Zweite Weltkrieg beendete jäh diese Ära, denn am 29. Juni 1941 wurde das Schwarzhäupterhaus vollständig zerstört.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-5705" title="Foto: Nowak, Riga, Freiheitsstatue" src="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/uploads/LET-0035-Riga-Freiheitsstatue-195x300.jpg" alt="" width="195" height="300" />Während der Sowjetzeit hatten die Rīgaer dann andere Sorgen und so wurde das Wahrzeichen der Altstadt am Rathausplatz<img class="alignright size-medium wp-image-5708" title="Foto: Nowak, Riga, Jugendstilfassade, Alberta iela" src="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/uploads/LET-0045-Riga-Jugendstilfassade-Alberta-iela-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /> erst nach der Unabhängigkeit wieder aufgebaut und im Dezember 1999 feierlich eingeweiht. Heute ist seine reich verzierte Backsteinfront wieder ein Schmuckstück und in vielerlei Hinsicht ein Symbol für den Willen Rīgas, die schönste Metropole des Baltikums zu werden.</p>
<p>Diesem Ziel ist die lettische Hauptstadt schon ein gutes Stück näher gekommen, denn zum 800-jährigen Jubiläum im Jahre 2001 hat sich die Jugendstilstadt an der Daugava mächtig herausgeputzt und auch in den Jahren danach hat sich schon wieder viel verändert. Einen schönen Blick auf die Stadt mit ihren vielen unterschiedlichen Kirchtürmen kann man von einer der Brücken über die Daugava werfen, die das alte Rīga von den Neubauvierteln trennen.</p>
<p>Natürlich zieht es die meisten Besucher in die Altstadt, in die Einkaufsstraßen, in die nach dem Grau der Sowjetzeit schon längst bunte Farben und der Konsum eingezogen sind. Immer gut besucht sind auch die vielen gemütlichen Restaurants und Kneipen. Ein Bummel durch die oft mit Kopfsteinen gepflasterten Gassen der Altstadt führt zwangsläufig zum Dom, dem größten Gotteshaus des Baltikums, zum Schloss, das einst als Ordensburg gebaut wurde und zu den Resten der alten Stadtmauer mit dem Pulverturm. Auch Petrikirche, Jakobikirche, Schwedentor, verschiedene Gildehäuser und das alte Zollgebäude sind einen Abstecher wert.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-5711" title="Foto: Nowak, Riga, Schwarzhäupterhaus" src="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/uploads/LET-0027-Riga-Schwarzhäupterhaus-193x300.jpg" alt="" width="193" height="300" />Am Brivibas Bulvaris, einer der Lebensadern der Stadt, reckt die schlanke Freiheitsstatue, eines der symbolträchtigsten<img class="alignright size-medium wp-image-5712" title="Foto: Nowak, Lettland, Riga, Laimauhr" src="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/uploads/2-044LET-0052a-Lettland-Riga-Laimauhr1-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" /> Wahrzeichen Rīgas, ihre Arme in den Himmel. In den Händen hält sie drei goldene Sterne als Symbol der historischen Provinzen Kurzeme, Latgale und Vidzeme. In den 1930er Jahren errichtet, war sie immer ein unübersehbares Zeichen für das Streben nach Freiheit und Unabhängigkeit, so war es auch nur logisch, dass zu ihren Füßen viele Demonstrationen gegen die Sowjetunion stattfanden. Es mag nicht das schönste Wahrzeichen der Stadt sein, aber für die Rīgaer ist es das Wichtigste.</p>
<p>Genügend Zeit sollte man sich für die vielen, oft wunderschönen Jugendstilfassaden nehmen, denn nirgendwo sonst findet man so viele frisch restaurierte Jugendstilhäuser wie hier. Entstanden sind sie in den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg, als Rīga einen regelrechten Bauboom erlebte. Es war die Zeit des Jugendstils, und deutsche und lettische Architekten schufen prachtvolle Mietshäuser, allen voran Michail Eisenstein, der Vater des bekannten Regisseurs Sergej Eisenstein. Seine unverkennbare Handschrift trägt auch die schönste Rīgaer Jugendstilstraße, die Alberta Iela, mit sechs von ihm entworfenen, prachtvollen Mietshäusern. Aber auch viele andere Straßen nördlich der Altstadt sind sehenswert, denn die Fassaden mit den opulenten Ornamenten, Löwenköpfen und Phantasiegestalten erstrahlen fast alle wieder in neuem Glanz.</p>
<p>Christian Nowak</p>
<p><strong>Infos</strong></p>
<address><strong>Touristeninformation Riga</strong></address>
<address>Ratslaukums 6</address>
<address>Tel. 00371 67 03 79 00</address>
<address>Mail: <a href="mailto:info@rigatic.lv">info@rigatic.lv</a></address>
<address><a href="http://www.liveriga.com" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.liveriga.com?referer=');"><strong><span style="color: #3366ff;">www.liveriga.com</span></strong></a><br />
</address>
<address><strong> </strong></address>
<p><strong><em>Riga Card</em> </strong>bietet kostenlose Dienstleistungen und Ermäßigungen bei einem Aufenthalt in Riga an. Mit der Riga Card kann man kostenlos mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren und Busstandrundfahrten machen sowie ermäßigt oder kostenlos Museen besuchen. Außerdem gibt es Ermäßigungen in vielen Restaurants, Hotels, bei Autovermietungen und anderen Dienstleistungen (24 Std. 17 Euro, 48 Std. 20 Euro, 72 Std. 26 Euro).</p>
<p><strong>Schnieder Reisen</strong> bietet von Ende April bis Mitte September 8-tägige (7 Übernachtungen) kombinierte Flug/Busreisen in die drei baltischen Hauptstädte Vilnius, Riga und Tallinn ab 948 Euro an. Buchung und weitere Informationen unter:</p>
<address><strong>Schnieder Reisen</strong></address>
<address>Hallbrookkamp 29</address>
<address>22177 Hamburg</address>
<address>Tel. 040-380 20 60</address>
<address>Fax 040-388 965</address>
<address>Mail: info@baltikum24.de</address>
<address><a href="http://www.baltikum24.de" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.baltikum24.de?referer=');"><strong><span style="color: #3366ff;">www.baltikum24.de</span></strong></a><br />
</address>
<address></address>
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		</item>
		<item>
		<title>Cabo Verde: Trittsteine im Atlantik</title>
		<link>http://www.weltreisejournal.de/2012/05/15/cabo-verde-trittsteine-im-atlantik/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 23:00:29 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[featured]]></category>
		<category><![CDATA[Ilhas de Barlavento]]></category>
		<category><![CDATA[Ilhas de Sotavento]]></category>
		<category><![CDATA[Inseln über dem Wind]]></category>
		<category><![CDATA[Inseln unter dem Wind]]></category>
		<category><![CDATA[Kapverden]]></category>
		<category><![CDATA[Kapverdische Inseln]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor der Küste Senegals liegen neun Vulkaninseln – die Kapverden. Einige sind flache Wüsteninseln mit Traumstränden, andere überraschen mit bizarren Gebirgen und wilden Schluchten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1><img class="aligncenter size-large wp-image-5689" title="Foto: Nowak, Cabo Verde, Santo Antao" src="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/uploads/IMG_0282k1-645x483.jpg" alt="" width="645" height="483" /></h1>
<h1>Die Kapverden &#8211; Inseln unter dem Wind, Inseln über dem Wind</h1>
<p><em>Bom dia, Cabo Verde! Willkommen auf den Kapverdischen Inseln – im  Niemandsland zwischen Europa, Afrika und den beiden Amerikas – winzige  Punkte in der Weite des Ozeans. Braune, verdorrte Geröllwüsten  vulkanischen Ursprungs, bizarr gefaltete Gebirge, endlose Sandstrände  und hin und wieder ein paar grüne Tupfer tropischer Vegetation – neun  Inseln mit Herz und Seele, die niemand vergisst, der sie gesehen hat. </em></p>
<p>Ilhas de Sotavento, Ilhas de Barlavento – Inseln unter dem Wind, Inseln über dem Wind. Der Wind ist hier allgegenwärtig, prägt Menschen  und Landschaft. Fast das ganze Jahr hindurch bläst der Nordostpassat –  verlässlich, stetig, treu. Manchmal, wenn der Harmattan aus der fernen  Sahara Staubfahnen über das von der Trockenheit erbarmungslos  geschundene Land jagt, erscheint die Luft trübe und die Sonne milchig.  Nur im Sommer, wenn der feuchtheiße Südwestwind weht, steigt die  Hoffnung auf Regen. Dann prallt der Passat gegen die hohen Bergkämme,  steigen die Wolken auf und kühlen sich ab, kondensieren, spenden in den  höheren Lagen ein wenig Feuchtigkeit in Form von Wolken und Nebel.  Gerade genug für ein paar grüne Oasen inmitten von Schutt und Geröll.  Die Inseln ohne hohe Berge gehen leer aus, ihnen bleibt nur die Hoffnung  auf den spärlichen Niederschlag, der an ein paar Tagen im Jahr etwas  Linderung bringt. Viel zu oft aber vergehen Jahre ganz ohne Regen – auch  die Kapverden bleiben von der Sahelkatastrophe nicht verschont.</p>
<p><strong>Eine Geschichte zum Weinen</strong></p>
<p>Cabo Verde – Inseln am grünen Kap von Afrika, ein Name wie er  tragischer nicht sein könnte. Wer kann hier leben? Wer der Armut und der  Dürre trotzen, fernab vom 21. Jahrhundert,  am Rande der Zeit? Beim Blick in die Geschichte wird es düster: 500  Jahre portugiesische Kolonie, als ausgebeuteter Außenposten zwischen den  Welten. Piratenunterschlupf und Zwischenstation im Sklavenhandel  zwischen Afrika und Amerika, dann Kohlehafen der East India Company.  Dazwischen immer wieder Hungersnöte und Elend – eine Geschichte zum  Weinen. Als letzte Hoffnung blieb immer wieder nur die Emigration.  Hunderttausende machten sich im Laufe der Jahrhunderte auf den Weg in  eine bessere Zukunft, hauptsächlich nach Amerika. So ist es nicht  verwunderlich, dass heute mehr Kapverdianer im Ausland als auf den  Inseln leben. Aber immer war die Trauer der Auswanderer groß, und die  Bande in die alte Heimat blieben bestehen – materiell und immateriell.</p>
<p><strong>Unerschütterlicher Optimismus</strong></p>
<p>Auch wenn jede Insel ihre landschaftlichen Höhepunkte hat, das  wirklich Faszinierende sind die Menschen. Geboren aus einer ewigen  Vermischung von Schwarz und Weiß, die alle nur erdenklichen Brauntöne  der Haut hervorgebracht hat. Europa, Indien, Afrika – die Erdteile haben  ihre Spuren hinterlassen und an Augen-, Haar- und Hautfarbe mitgewirkt.  Bei solch einer Vielfalt sind auch genetische Kapriolen nicht  verwunderlich, die manchmal dunkelhäutige Menschen mit blonden  Kraushaaren und blauen Augen hervorbringen. Allen Kapverdianern  gemeinsam ist der unerschütterliche Optimismus und die ansteckende  Fröhlichkeit. Weder die jahrhundertelange Ausbeutung durch die  Kolonialherren noch die zahlreichen Dürrekatastrophen haben daran etwas  ändern können. “Wir sind Kapverdianer und leben am schönsten Ort der  Welt”, ist ihre Botschaft, so als sei die Geschichte der letzten 500  Jahre spurlos an ihnen abgeprallt.</p>
<p>In jedem noch so entlegenen Dorf schlägt dem Fremden eine unglaubliche Freundlichkeit entgegen. Dem vielstimmigen <strong><em>Bom dia</em></strong> kann man sich einfach nicht entziehen. Es ist ein ehrlich gemeinter Gruß, begleitet vom einem entwaffnenden Lächeln und dem Versuch trotz unüberwindlicher Sprachbarriere ein wenig über den Besucher zu erfahren.</p>
<p>Christian Nowak</p>
<p><a href='http://www.weltreisejournal.de/2012/05/15/cabo-verde-trittsteine-im-atlantik/1-img_2898a-2/' title='Foto Nowak: CAbo Verde, Boavista'><img width="150" height="150" src="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/uploads/1-IMG_2898a-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Foto Nowak: CAbo Verde, Boavista" title="Foto Nowak: CAbo Verde, Boavista" /></a><br />
<a href='http://www.weltreisejournal.de/2012/05/15/cabo-verde-trittsteine-im-atlantik/9-img_0015a/' title='Foto: Nowak, Cabo Verde, Sao Vicente'><img width="150" height="150" src="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/uploads/9-IMG_0015a-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Foto: Nowak, Cabo Verde, Sao Vicente" title="Foto: Nowak, Cabo Verde, Sao Vicente" /></a><br />
<a href='http://www.weltreisejournal.de/2012/05/15/cabo-verde-trittsteine-im-atlantik/10-img_0626a/' title='Foto: Nowak, Cabo Verde, Santiago'><img width="150" height="150" src="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/uploads/10-IMG_0626a-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Foto: Nowak, Cabo Verde, Santiago" title="Foto: Nowak, Cabo Verde, Santiago" /></a><br />
<a href='http://www.weltreisejournal.de/2012/05/15/cabo-verde-trittsteine-im-atlantik/21-img_3624a/' title='Foto: Nowak, Cabo Verde, Boavista'><img width="150" height="150" src="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/uploads/21-IMG_3624a-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Foto: Nowak, Cabo Verde, Boavista" title="Foto: Nowak, Cabo Verde, Boavista" /></a><br />
<a href='http://www.weltreisejournal.de/2012/05/15/cabo-verde-trittsteine-im-atlantik/34-img_0362a/' title='Foto: Nowak, CaboVerde, Sao Vicente, Mindelo'><img width="150" height="150" src="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/uploads/34-IMG_0362a-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Foto: Nowak, CaboVerde, Sao Vicente, Mindelo" title="Foto: Nowak, CaboVerde, Sao Vicente, Mindelo" /></a><br />
<a href='http://www.weltreisejournal.de/2012/05/15/cabo-verde-trittsteine-im-atlantik/img_0282k-4/' title='Foto: Nowak, Cabo Verde, Santo Antao'><img width="150" height="150" src="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/uploads/IMG_0282k1-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Foto: Nowak, Cabo Verde, Santo Antao" title="Foto: Nowak, Cabo Verde, Santo Antao" /></a></p>
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		<title>Irland: Mittelalterliche Klostermauern</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 09:45:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Slideshows und Videos]]></category>
		<category><![CDATA[featured]]></category>
		<category><![CDATA[Franziskaner]]></category>
		<category><![CDATA[Irland]]></category>
		<category><![CDATA[Kloster]]></category>
		<category><![CDATA[Moyne Friary]]></category>
		<category><![CDATA[Ruine]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ehemalige Franziskanerkloster Moyne Friary liegt zwischen Killala und Ballina im County Mayo. Die Klosterruine zählt zu den schönsten des Landes.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-large wp-image-5613" title="Foto Nowak, Moyne Friary" src="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/uploads/Foto-Nowak-Moyne-Friary-31-645x430.jpg" alt="" width="645" height="430" /></p>
<h1>Moyne Friary – Eine der schönsten Klosterruinen</h1>
<p>Leicht zu finden sind die Überreste des Franziskanerklosters von Moyne nicht. Nur mit Glück entdeckt man das Schild Moyne Friary auf einer der winzigen Straßen zwischen Killala und Ballina im County Mayo. Beware of the Bull hat der Bauer vorsichtshalber an seinen Zaun geschrieben. Und überlässt jedem beim Marsch über seine Wiese die Entscheidung, ob man es mit friedlich grasenden Kühen oder weniger friedlichen Bullen zu tun hat. Doch dann steht man vor den Resten des Mitte des 15. Jahrhunderts von MacWilliam de Burgo errichteten Klosters. Obwohl schon 1590 von dem damaligen englischen Gouverneur von Cannacht, Sir Richard Bingham, niedergebrannt, ist die Anlage bis heute erstaunlich gut erhalten. Es fehlen zwar die Dächer, doch die Kirche, der Kreuzgang, die Sakristei, die Küche und das Refektorium sind noch gut zu erkennen. Über Treppen gelangt man ins Obergeschoss und hat von dort einen weiten Blick über sattgrüne Wiesen und die Mündung des Flusses Moy. Nichts stört die Ruhe an diesem mystischen Platz, der Jahrhunderte überdauert hat.</p>
<h3><strong>Slideshow mit Impressionen von Moyne Friary</strong></h3>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><a href='http://www.weltreisejournal.de/2012/05/14/irland-mittelalterliche-klostermauern/foto-nowak-moyne-friary-1/' title='Foto Nowak, Moyne Friary 1'><img width="645" height="430" src="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/uploads/Foto-Nowak-Moyne-Friary-1-645x430.jpg" class="attachment-large" alt="Foto Nowak, Moyne Friary 1" title="Foto Nowak, Moyne Friary 1" /></a><br />
<a href='http://www.weltreisejournal.de/2012/05/14/irland-mittelalterliche-klostermauern/foto-nowak-moyne-friary-2/' title='Foto Nowak, Moyne Friary 2'><img width="645" height="430" src="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/uploads/Foto-Nowak-Moyne-Friary-2-645x430.jpg" class="attachment-large" alt="Foto Nowak, Moyne Friary 2" title="Foto Nowak, Moyne Friary 2" /></a><br />
<a href='http://www.weltreisejournal.de/2012/05/14/irland-mittelalterliche-klostermauern/foto-nowak-moyne-friary-3/' title='Foto Nowak, Moyne Friary 3'><img width="645" height="430" src="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/uploads/Foto-Nowak-Moyne-Friary-3-645x430.jpg" class="attachment-large" alt="Foto Nowak, Moyne Friary 3" title="Foto Nowak, Moyne Friary 3" /></a><br />
<a href='http://www.weltreisejournal.de/2012/05/14/irland-mittelalterliche-klostermauern/foto-nowak-moyne-friary-13/' title='Foto Nowak, Moyne Friary 13'><img width="645" height="430" src="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/uploads/Foto-Nowak-Moyne-Friary-13-645x430.jpg" class="attachment-large" alt="Foto Nowak, Moyne Friary 13" title="Foto Nowak, Moyne Friary 13" /></a><br />
<a href='http://www.weltreisejournal.de/2012/05/14/irland-mittelalterliche-klostermauern/foto-nowak-moyne-friary-4/' title='Foto Nowak, Moyne Friary 4'><img width="645" height="430" src="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/uploads/Foto-Nowak-Moyne-Friary-4-645x430.jpg" class="attachment-large" alt="Foto Nowak, Moyne Friary 4" title="Foto Nowak, Moyne Friary 4" /></a><br />
<a href='http://www.weltreisejournal.de/2012/05/14/irland-mittelalterliche-klostermauern/foto-nowak-moyne-friary-5/' title='Foto Nowak, Moyne Friary 5'><img width="645" height="430" src="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/uploads/Foto-Nowak-Moyne-Friary-5-645x430.jpg" class="attachment-large" alt="Foto Nowak, Moyne Friary 5" title="Foto Nowak, Moyne Friary 5" /></a><br />
<a href='http://www.weltreisejournal.de/2012/05/14/irland-mittelalterliche-klostermauern/foto-nowak-moyne-friary-6/' title='Foto Nowak, Moyne Friary 6'><img width="645" height="462" src="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/uploads/Foto-Nowak-Moyne-Friary-6-645x462.jpg" class="attachment-large" alt="Foto Nowak, Moyne Friary 6" title="Foto Nowak, Moyne Friary 6" /></a><br />
<a href='http://www.weltreisejournal.de/2012/05/14/irland-mittelalterliche-klostermauern/foto-nowak-moyne-friary-7/' title='Foto Nowak, Moyne Friary  7'><img width="645" height="430" src="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/uploads/Foto-Nowak-Moyne-Friary-7-645x430.jpg" class="attachment-large" alt="Foto Nowak, Moyne Friary  7" title="Foto Nowak, Moyne Friary  7" /></a><br />
<a href='http://www.weltreisejournal.de/2012/05/14/irland-mittelalterliche-klostermauern/foto-nowak-moyne-friary-8/' title='Foto Nowak, Moyne Friary 8'><img width="645" height="430" src="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/uploads/Foto-Nowak-Moyne-Friary-8-645x430.jpg" class="attachment-large" alt="Foto Nowak, Moyne Friary 8" title="Foto Nowak, Moyne Friary 8" /></a><br />
<a href='http://www.weltreisejournal.de/2012/05/14/irland-mittelalterliche-klostermauern/foto-nowak-moyne-friary-9/' title='Foto Nowak, Moyne Friary 9'><img width="645" height="430" src="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/uploads/Foto-Nowak-Moyne-Friary-9-645x430.jpg" class="attachment-large" alt="Foto Nowak, Moyne Friary 9" title="Foto Nowak, Moyne Friary 9" /></a><br />
<a href='http://www.weltreisejournal.de/2012/05/14/irland-mittelalterliche-klostermauern/foto-nowak-moyne-friary-10/' title='Foto Nowak, Moyne Friary 10'><img width="645" height="430" src="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/uploads/Foto-Nowak-Moyne-Friary-10-645x430.jpg" class="attachment-large" alt="Foto Nowak, Moyne Friary 10" title="Foto Nowak, Moyne Friary 10" /></a><br />
<a href='http://www.weltreisejournal.de/2012/05/14/irland-mittelalterliche-klostermauern/foto-nowak-moyne-friary-11/' title='Foto Nowak, Moyne Friary  11'><img width="645" height="430" src="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/uploads/Foto-Nowak-Moyne-Friary-11-645x430.jpg" class="attachment-large" alt="Foto Nowak, Moyne Friary  11" title="Foto Nowak, Moyne Friary  11" /></a><br />
<a href='http://www.weltreisejournal.de/2012/05/14/irland-mittelalterliche-klostermauern/foto-nowak-moyne-friary-12/' title='Foto Nowak, Moyne Friary 12'><img width="645" height="430" src="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/uploads/Foto-Nowak-Moyne-Friary-12-645x430.jpg" class="attachment-large" alt="Foto Nowak, Moyne Friary 12" title="Foto Nowak, Moyne Friary 12" /></a><br />
<a href='http://www.weltreisejournal.de/2012/05/14/irland-mittelalterliche-klostermauern/foto-nowak-moyne-friary-3-2/' title='Foto Nowak, Moyne Friary'><img width="645" height="430" src="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/uploads/Foto-Nowak-Moyne-Friary-31-645x430.jpg" class="attachment-large" alt="Foto Nowak, Moyne Friary" title="Foto Nowak, Moyne Friary" /></a></p>
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		<title>Deutschland: Hollywood im Harz</title>
		<link>http://www.weltreisejournal.de/2012/05/10/deutschland-hollywood-im-harz/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 18:28:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[7 Zwerge]]></category>
		<category><![CDATA[Der schwarze Tod]]></category>
		<category><![CDATA[featured]]></category>
		<category><![CDATA[Fünf Patronenhülsen]]></category>
		<category><![CDATA[Goethe]]></category>
		<category><![CDATA[Harz]]></category>
		<category><![CDATA[König Midas]]></category>
		<category><![CDATA[Pfarrer Braun]]></category>
		<category><![CDATA[Pole Poppenspäler]]></category>
		<category><![CDATA[Quedlinburg]]></category>
		<category><![CDATA[Till Eulenspiegel]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor der Kulisse des Weltkulturerbes Quedlinburg entstanden rund 60 Filme – Abenteuerstreifen, Literaturverfilmungen, Dokumentationen, Kinder- und Märchenproduktionen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-large wp-image-5494" title="Foto: Oliver Gerhard, Schaufensterpuppe vor einer Boutique in der historische Altstadt auf dem Schlossberg, Quedlinburg, Sachsen-Anhalt, Deutschland, Europa" src="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/uploads/oge_desa090916_5774-645x428.jpg" alt="" width="645" height="428" /></p>
<p><strong> </strong></p>
<h1><strong>Drehort Quedlinburg</strong></h1>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Vor der Kulisse des Weltkulturerbes entstanden rund 60 Filme – Abenteuerstreifen, Literaturverfilmungen, Dokumentationen, Kinder- und Märchenproduktionen. </strong></p>
<p>Die Flammen lodern, der Mob tobt. Eine Hexe soll verbrannt werden. Ungewaschene, abgerissene, geifernde Gestalten feuern die Knechte an, die Flammen höher zu schüren. „Verbrennt sie, verbrennt sie!“, schallt es über den Platz. Eine Szene aus dem Spielfilm <strong><em>Der schwarze Tod</em></strong>. „Und danach musste ich mich einen Tag lang von riesigen Kerlen verkloppen lassen“, sagt Sabine Houben. „Das hat riesigen Spaß gemacht!“ Die Quedlinburgerin nahm als Komparsin an Dreharbeiten zu dem Streifen teil, dessen Handlung im finsteren 14. Jahrhundert spielt – gedreht in und um Quedlinburg.</p>
<p><img class="alignleft size-medium wp-image-5496" title="Foto: Oliver Gerhard, Rathaus der Stadt Quedlinburg, Weltkulturerbe der UNESCO, Sachsen-Anhalt, Deutschland, Europa" src="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/uploads/oge_desa08_0836-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" />Die Stadt am Rande des Harzes mit ihrem Weltkulturerbe ist prädestiniert für Filmaufnahmen mit historischem Inhalt: ein mittelalterlicher Grundriss, mehr als 1300 Fachwerkhäuser aus acht Jahrhunderten und Gassen, die so schmal sind, dass kein Auto durchpasst. Besonders beliebt bei den Location Scouts, den professionellen Drehortsuchern, ist der Schlossberg mit seinen felsigen Klippen, den historischen Wohnhäusern und der romanischen Stiftskirche in der Mitte. Winfried Glatzeder führte hier als <strong><em>Till Eulenspiegel</em></strong> einen Schimmel zu seinem Fürsten und Manfred Krug ritt in dem Mantel-und-Degen-Streifen <strong><em>Mir nach, Canaillen!</em></strong> übers Kopfsteinpflaster.</p>
<p>Die Karriere Quedlinburgs als „Harzer Hollywood“ begann 1954 mit der Verfilmung der Novelle <strong><em>Pole Poppenspäler</em></strong> von Theodor Storm. Die DEFA kehrte danach regelmäßig zu Aufnahmen zurück, und auch nach der Wende blieb die Stadt als Drehort populär: <strong><em>Pfarrer Braun</em></strong> ermittelte in Quedlinburg, Otto Waalkes kam für <strong><em>7 Zwerge</em></strong> her und Til Schweiger stand für eine Ritterklamotte vor der Kamera.</p>
<p>Einige historische Produktionen sind nun wieder auf großer Leinwand zu erleben. Im Rahmen des Projektes „Filmstadt Quedlinburg“ werden Wiederaufführungen organisiert, zu denen Regisseure, Schauspieler und Kameraleute als Ehrengäste eingeladen sind. Gezeigt wurde zum Beispiel <strong><em>König Midas</em></strong>, eine Kinderoper von 1962, die komplett in der Harzgemeinde entstand – um dann von der DDR-Zensur ins Archiv verbannt zu werden. Hans-Jürgen Furcht, Initiator von „Filmstadt Quedlinburg“, wurde für dieses Projekt im Rahmen der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ ausgezeichnet.</p>
<p>Der filmverrückte Kulturmanager, der früher mehrere Kinos leitete und sich nach der Wende mit<a rel="attachment wp-att-5497" href="http://www.weltreisejournal.de/2012/05/10/deutschland-hollywood-im-harz/hans-ja%c2%bcrgen-furcht-initiator-des-projektes-filmstadt-quedlinburg-auf-dem-schlossberg-quedlinburg-sachsen-anhalt-deutschland-europa/"><img class="alignright size-medium wp-image-5497" title="Foto: Oliver Gerhard, Hans-Jürgen Furcht, Initiator des Projektes &quot;Filmstadt Quedlinburg&quot;, auf dem Schlossberg, Quedlinburg, Sachsen-Anhalt, Deutschland, Europa" src="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/uploads/oge_desa090916_5767k-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a> einem Wanderkino selbstständig machte, stieß bei seinen Recherchen bislang auf rund 60 Filmproduktionen mit Drehort Quedlinburg: Abenteuerstreifen, Literaturverfilmungen, Dokumentationen, Kinder- und Märchenfilme. „Die Liste der Filme wächst ständig“, sagt Furcht, der inzwischen viele Anekdoten von Filmsets erzählen kann. Aus Geldmangel wurden zum Beispiel bei den Aufnahmen zum Bürgerkriegsdrama <strong><em>Fünf Patronenhülsen</em></strong> die Felsspitzen der Harzer Teufelsmauer weiß angemalt, um die schneebedeckten spanischen Berge zu simulieren. Die Anekdoten und Erinnerungen kommen meist von alten Quedlinburgern, die als Kinderdarsteller an Filmaufnahmen teilnahmen.</p>
<p>Schon in den 1950er-Jahren wurden Stadtbewohner als Statisten engagiert. Eine Tradition, die bis heute Bestand hat: Auch vor den Dreharbeiten zum Spielfilm <strong><em>Goethe</em></strong> mit Moritz Bleibtreu und Henry Hübchen, der 2011 in den Kinos lief, suchte eine Agentur per Zeitungsanzeige rund 400 Komparsen zwischen zwei und 70 Jahren: Frauen, Männer und Kinder, die optisch in das 18. Jahrhundert passen: „Keine gefärbten und gesträhnten Haare, keine Piercings oder sichtbaren Tattoos, keine künstlichen Fingernägel“, stand in der Ausschreibung. Auch Sabine Houben bekam wieder eine Zusage – im Herbst 2009 wurde gedreht. Der Kostümfundus zog solange in ein Autohaus: „Im Schauraum wurden wir in barocke Kostüme gesteckt und in der Werkstatt kamen wir in die Maske“, sagt die Hobby-Komparsin.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-5498" title="Foto: Oliver Gerhard, Fachwerkhäuser am Schlossberg, Stadt Quedlinburg, Weltkulturerbe der UNESCO, Sachsen-Anhalt, Deutschland, Europa" src="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/uploads/oge_desa08_0758-645x428.jpg" alt="" width="645" height="428" /></p>
<p>Houben war auch dabei, als Goethe die junge Lotte kennenlernt, ein romantischer Augenblick, gedreht in der Quedlinburger Marktkirche. Nicht immer ging es so komfortabel zu wie bei dieser Szene: Für die Außenaufnahmen musste auch der historische Stadtkern „in die Maske“. Störende Elemente wie Straßenschilder wurden entfernt, die liebevoll sanierten Fassaden auf alt getrimmt und das sonst blitzblank geputzte Pflaster mit Tonnen von Matsch bedeckt – wie eine Stadt zu Goethes Zeiten nun einmal aussah.</p>
<p>„Wir mussten den ganzen Tag durch die Matschepampe hin und her waten &#8211; in Seidenschuhen und barocken Kleidern“, sagt Houben. Und das in der Oktoberkälte. „Das Tollste an dieser Arbeit ist das Gemeinschaftsgefühl“, sagt sie. „Man hat viel Zeit zum Reden – 90 Prozent der Arbeit besteht aus Warten.“ Das gilt auch für die Stars: Cosma Shiva Hagen nutzte ihre Drehzeit in Quedlinburg sogar, um den Führerschein zu machen.</p>
<p>Oliver Gerhard</p>
<p><strong>Infos:</strong></p>
<p><strong>Unterkunft</strong></p>
<p><strong>Hotel Teophano</strong>, Fachwerkbau aus dem 17. Jahrhundert mit individuell eingerichteten Zimmern, Markt 13/14, 06484 Quedlinburg, Tel. 03946/96300, Fax 03946/963036, <a href="http://www.hoteltheophano.de" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.hoteltheophano.de?referer=');"><span style="color: #3366ff;"><strong>www.hoteltheophano.de</strong></span></a>.</p>
<p><strong>Hotel am Dippeplatz</strong>, familiär geführtes, preisgünstiges Haus im Zentrum, Breite Str. 16, 06484 Quedlinburg, Tel. 03946/77140, Fax 03946/771447, <a href="http://www.hotel-amdippeplatz.de" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.hotel-amdippeplatz.de?referer=');"><span style="color: #3366ff;"><strong>www.hotel-amdippeplatz.de</strong></span></a>.</p>
<p><strong>Auskunft</strong></p>
<p>Tourismus-Marketing Quedlinburg, Markt 2, 06484 Quedlinburg, Tel. 03946/905624, Fax 03946/905629, <a href="http://www.quedlinburg.de" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.quedlinburg.de?referer=');"><span style="color: #3366ff;"><strong>www.quedlinburg.de</strong></span></a>.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-5499" href="http://www.weltreisejournal.de/2012/05/10/deutschland-hollywood-im-harz/naturschutzgebiet-teufelsmauer-nahe-quedlinburg-sachsen-anhalt-deutschland-europa/"><img class="aligncenter size-large wp-image-5499" title="Foto: Oliver Gerhard, Naturschutzgebiet Teufelsmauer nahe Quedlinburg, Sachsen-Anhalt, Deutschland, Europa" src="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/uploads/oge_desa08_0666-645x428.jpg" alt="" width="645" height="428" /></a></p>
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		<title>Deutschland: Floating Houses in Kröslin</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 14:17:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[schwimmende Häuser]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Floating-Houses befinden sich im Krösliner See an der Marina Kröslin in Vorpommern und können als komfortable Ferienhäuser gemietet werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="padding:5px 0 5px 0; text-align:left; ;"><a href="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/plugins/max-banner-ads-pro/max-banner-ads-lib/include/redirect.php?id=29" target="_blank" rel="nofollow"><img src="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/mbp-banner/leaderboard_728x90_20110619200347.gif"   /></a></div>
<h2><a rel="attachment wp-att-5306" href="http://www.weltreisejournal.de/2012/04/29/deutschland-floating-houses-in-kroslin/floating_houses/"><img class="aligncenter size-large wp-image-5306" title="Foto: Rückenwind-Ferien, Floating Houses in Kröslin" src="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/uploads/Floating_Houses-645x420.jpg" alt="" width="645" height="420" /></a></h2>
<h1>Auf schwimmenden Häusern den etwas anderen Urlaub verbringen</h1>
<p>Die Floating-Houses befinden sich im Krösliner See an der Marina Kröslin in Vorpommern und können als komfortable Ferienhäuser gemietet werden. Vom Rande des Yachthafens blickt man über die reizvolle Bodden-Landschaft des Peenestroms, auf den Greifswalder Bodden und über die Inseln Usedom und Rügen. Und auch bis zur Ostsee ist es nicht weit. Der nächste Sandstrand<strong> </strong>im benachbarten Fischerort Freest ist nur ca. 2 km entfernt. Man kann in der Saison aber auch direkt vom Krösliner Hafen aus mit einer kleinen Fähre zur Insel Usedom übersetzen &#8211; dort warten dann über 40 km feiner Ostseestrand sowie die Seebäder mit ihren Seebrücken.</p>
<p>Mit einem Urlaub auf den schwimmenden Häusern schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie verbinden das besondere Urlaubsgefühl auf dem Wasser mit den Annehmlichkeiten eines komfortablen Ferienhauses. Fest verankert liegen die zweistöckigen Ferienhäuser am Rande des Krösliner Yachthafens. Von hier aus genießen Gäste einen Blick auf die vielen Boote, das angrenzende Naturschutzgebiet und können von der oberen Etage zur Insel Rügen und Usedom blicken. In der Comfort-Variante des Ferienhaustyps finden bis zu vier Personen Platz. Im oberen Deck befinden sich wahlweise ein Schlafzimmer mit Doppelbett und eine offene Galerie oder zwei Schlafzimmer. Zudem verfügen die Floating-Houses über ein großzügiges Badezimmer im oberen Deck. Weitere schwimmende Ferienhäuser gibt es in Barth, vor der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst gelegen, und in Krummin auf der Insel Usedom. Wer doch mal ablegen möchte in Kröslin, mietet sich ein Boot und fährt auf Erkundungstour im Greifswalder Bodden oder unternimmt eine Radtour etwa von Kröslin in den beschaulichen Fischerort Freest.</p>
<p>Infos: <a href="http://www.rueckenwind-ferien.de" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.rueckenwind-ferien.de?referer=');"><strong><span style="color: #3366ff;">www.rueckenwind-ferien.de</span></strong></a><span style="color: #3366ff;"> </span>, <strong><a href="http://www.vorpommern.de" target="_blank" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.vorpommern.de?referer=');"><span style="color: #3366ff;">www.vorpommern.de</span></a></strong>. Die Mietpreise liegen zwischen 79,00 und 139,00 Euro pro Haus und Tag.</p>
<p>Tipps zur weiteren Freizeitgestaltung liefert der Tourismusverband Vorpommern unter www.vorpommern.de.</p>
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		<title>Australien: Abgetaucht</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 10:13:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Australien]]></category>
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		<description><![CDATA[Auf dem Schiff Reef Encouter kann man den Tauchschein machen, man muss es aber nicht – im Great Barrier Reef entdecken auch Schnorchler Spektakuläres..]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-large wp-image-5482" title="K1600_Tauchlehrer-zeichen-768x1024" src="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/uploads/K1600_Tauchlehrer-zeichen-768x1024-645x794.jpg" alt="" width="645" height="794" /></p>
<p>Auf dem Schiff <em>Reef Encouter</em> kann man den Tauchschein machen, man muss es aber nicht – im Great Barrier Reef vor der Küste Queenlands entdeckt selbst ein Schnorchler mehr als anderswo ein Tiefseetaucher.</p>
<p>Der Neopren-Anzug sitzt so eng wie die Jeans, in die ich mich vor dreißig Jahren als Teenager gezwängt habe. Ich arbeite mich schwitzend in die Anzugbeine, ziehe das Gummiteil über die Hüfte, presse meine Fäuste in die Ärmel – und fühle mich in diesem Wetsuit letztendlich dennoch sicherer als im Bikini. Nicht wegen der Seewespe, dieser giftigen Würfelqualle, die sich zwischen Oktober und Mai nicht auf hoher See, aber vor den Stränden der Nordostküste Australiens breit macht. Sondern wegen der Temperaturen: Obgleich die Sonne heiß aufs Deck unseres Schiffes, der <em>Reef Encounter, </em>scheint, beginnen Schnorchler und Taucher spätestens nach einer Stunde im Wasser zu frösteln. Und wer möchte dieses Unterwasserparadies schon so schnell wieder verlassen, nur um sich aufzuwärmen? Gibt es doch kaum einen anderen Ort auf der Welt, an dem selbst ein Schnorchler mehr entdecken und bestaunen kann als anderswo ein Tiefseetaucher.</p>
<p>Seit 24 Stunden sind wir auf der <em>Reef Encounter</em>. Haben dort unsere geräumige Kabine bezogen, sämtliche Schuhe verstaut – auf dem Boot gilt Barfußpflicht -, die Düsen der Aircondition mit Papiertaschentücher zugestopft – der Australier mag es gerne eisig frisch –, und das erste leckere Mittagsessen in der rund 50 Mann fassenden Speiseraum zu uns genommen. Und wir sind vor allem eins: gedanklich ganz weit weg von allem. Dank dem sanften Schaukeln des Bootes. Der Meeresbrise, die über unsere Haut streichelt. Und weil wir  in eine andere, so ganz stille Welt abtauchen: In die Welt des Great Barrier Reefs, dieser grandiosen Aneinanderreihung von rund 3.000 korallenbestückten Kleinriffen und unzähligen Sandbänken vor der Küste von Queensland, dem Sunshine State Australiens.</p>
<p>2.200 Kilometer zieht sich das Great Barrier Reef, das größte Korallenriff der Erde, parallel zur Küste des fünften Kontinents entlang. Es ist mehrere Millionen Jahre alt und seit 1981 auch UNESCO-Weltkulturerbe. Manche nennen es ein Weltwunder – was angesichts der Tier- und Pflanzenwelt des Riffs keine Übertreibung ist: Hunderte Korallenarten, die in allen Farben leuchten und sich in unzähligen Formen und Verästelungen präsentieren, finden Taucher und Schnorchler dort. Dazu unzählige bunte Fische wie Limefishes – und harmlose Riff-Haie. Aber auch Schwämme, Seesterne, Moränen und riesige Mantarochen machen diesen Ort zu einem einmaligen. Mitunter ziehen riesige Meeresschildkröten an den Menschen vorbei – hier im Great Barrier Reef leben sechs von insgesamt sieben weltweit vorkommenden Arten. Im August und Oktober kommen noch Buckelwale vorbei, und im November blühen die Korallen besonders prächtig.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-2199" href="http://www.weltreisejournal.de/2012/04/29/fabios-style/taucher-great-barrier-2/"><img class="alignleft size-medium wp-image-2199" title="Knoller, Taucher Great Barrier 2" src="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/uploads/2011/01/Taucher-Great-Barrier-2--300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Doch auch auf dem Wasser, nämlich an Bord des Schiffes, ist das Great Barrier Reef ein Paradies für Erholungssuchende. Etwa am Hastings Reef, wo wir am zweiten Tag ankern. Hier draußen, auf dem Meer, scheint die meiste Zeit des Jahres über die Sonne. Über Cairns, wo wir am Tag zuvor an Bord gegangen sind, hingen noch schwere Regenwolken. Doch schon nach den ersten Seemeilen drangen die ersten Sonnenstrahlen zu uns. Jetzt, 40 Kilometer vom Festland entfernt, schmieren sich die Gäste der <em>Reef Encounter</em> mehrmals täglich dick Sonnenschutzcreme auf Nase und Stirn.</p>
<p>Vier Riffe werden wir während der dreitägigen Cruise besuchen – und keines gleicht dem anderen. Wir ankern mit zwei weiteren Schiffen an einem Ponton; etliche davon wurden speziell für Touristenschiffe im Außenriff eingerichtet. Um das Riff zu schützen, ist die zahl der auslaufenden Schiffe, aber auch der Ankerplätze streng begrenzt worden. Streng reglementiert sind auch die Tauch- und Schnorchelgänge. Vier Stück von je etwa einer Stunde gibt es täglich. Eine Glocke an Bord läutet sie ein – und beendet sie auch. Die Wassergänge derart zu regeln, ist sinnvoll – zum Schutz des Great Barrier Reefs, aber auch, um einer Erschöpfung der Wasserratten vorzubeugen. Außerdem wird, wer nicht am Oberdeck faulenzt und sonnt, sondern sich im Wasser tummelt, von der Besatzung vom Schiff aus wie von einem Lifeguard am Strand beobachtet. „Gebt uns sofort Bescheid, wenn etwa nicht in Ordnung ist – etwa wenn Ihr müde seid oder Panik bekommt“, hatte uns Alex Hunt, einer der Tauchlehrer an Bord, während des erste Briefings an Bord eingetrichtert. „Wenn Ihr Angst habt zu ertrinken, fuchtelt einfach mit den Armen – und wir holen Euch raus.“ Vor jedem Schwimmgang müssen wir uns zudem in eine Liste eintragen – und werden abgehakt, wenn wir wieder an Bord der <em>Reef Encounter</em> klettern – „sonst fahren wir noch ohne Dich zum nächsten Riff – und bis dahin ist es recht weit zu schwimmen“, sagt Alex und grinst dabei breit. „Doch dank der Liste geht uns niemand verloren“.</p>
<p>Derart gut betreut, trauen sich selbst einige Tauchnovizen an Bord – ich bin einer von ihnen &#8211; zu einem ersten Versuch mit der Flasche. Auf der <em>Reef Encounter</em> kann man bei längerem Aufenthalt auch den Tauchschein erwerben. Etwas neidisch hatte ich zuvor die Könner unter den Tauchern an Bord beobachtet, wie sie binnen weniger Sekunden im tiefen Wasser verschwinden – und in der Tiefe wohl noch wundervollere Korallen und Fische zu sehen bekommen als Schnorchler wie ich. Doch zuerst steht eine Einweisung durch Tauchlehrer Alex an. Der junge Australier hält eine Sauerstoffflasche hoch und sagt: „Es ist ganz simpel: Atme einfach, strample mit Deinen Beinen und mach den Druckausgleich im Ohr“. Dass Tauchen doch um etliches schwerer ist, wird in den kommenden 30 Minuten des Briefings klar: Alex erklärt, wie die komprimierte Luft aus der Flasche entweicht, wie das Mundstück zu bedienen ist oder der Druckausgleich im Ohr funktioniert – dabei hält er sich die Nase mit Daumen und Zeigefinger zu und simuliert ein „plopp“. Der junge Australier demonstriert uns, welche Handzeichen unter Wasser was bedeuten – „den Arm in die Luft gestreckt, die Hand zur Faust geballt, bedeutet Hilfe“, welche Gefahren ein zu schnelles Ab- und Auftauchen oder ein Tauchgang mit Erkältung oder Bronchitis birgt, und dass wir niemals „ohne Buddie“ unterwegs sein sollten. Später dann, draußen auf der Reling, stöhnen wir über  das Gewicht der 20 Kilo-Sauerstoffflasche auf dem Rücken und lachen über den unbeholfen tapsenden Gang der Mit-Ersttaucher – dabei hatte uns Alex ausdrücklich aufgefordert, die Schwimmflossen erst kurz vor dem Sprung ins Wasser über die Füße zu streifen. <a rel="attachment wp-att-2200" href="http://www.weltreisejournal.de/2012/04/29/fabios-style/schnorchlerin-annika-heuck-2/"><img class="alignleft size-medium wp-image-2200" title="Knoller, Schnorchlerin " src="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/uploads/2011/01/Schnorchlerin-Annika-Heuck-2-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p>Irgendwann hatte uns Alex ein „Ready? Dann springt jetzt“ zugerufen. Sekunden später wundere ich mich über meine Schwerelosigkeit im Wasser – und über die Leichtigkeit, mit der mich das Mundstück zwischen den Lippen mit Sauerstoff aus der Flasche auf dem Rücken versorgt. Ich lasse mich von den leichten Wellen schaukeln – untergehen kann ich ja nicht, Alex hat die Schwimmweste mit ausreichend Wasser gefüllt. Mein Nachbar blickt etwas panisch, doch Alex beruhigt ihn, nimmt ihm die Angst: „Relax. Du kannst jetzt gar nicht untergehen!“ Er möchte, dass wir uns erst einmal im Wasser treiben lassen, wir uns an die ungewohnte Ausrüstung gewöhnen. Dann lässt Alex per Knopfdruck die Luft aus den Westen entweichen. Das Gewicht der Flasche zieht den Körper nun leicht in die Tiefe; fast amüsiert beobachte ich, wie die Wasseroberfläche an meinem Brillenglas vorbei zieht; zuerst sehe ich noch das Boot und zur Hälfte schon die Welt unter Wasser, dann nur noch das glasklare Blau. Welch grandioses Gefühl, in diese fremde Welt einzutauchen – und einfach weiterzuatmen!</p>
<p>Anfänger lassen sich erst einmal an einem dicken Seil in die blau wirkende Tiefe hangeln – was in meinem Fall allerdings keine zwanzig Zentimeter Meter bedeutet. Ich blicke nach oben, über mir reflektiert das Licht der Sonne auf der Wasseroberfläche, ich verharre an dieser Stelle, denn im rechten Ohr funktioniert der Druckausgleich schon nicht mehr. Außerdem dringt mir immer wieder Salzwasser in die Maske – ich habe an Bord die Haare  nicht ausreichend zusammengebunden. Ich bin von meinem ersten Tauchgang dennoch begeistert, schwebe und blicke auf die Taucher unter mir, die langsam und bedächtig mit den Fischschwärmen ziehen und ihre Luftblasen zu mir nach oben schicken. In dieser fremden Welt auch mal zu verharren, das hat uns Alex schon beim ersten Schnorcheln geraten: „Schwimmt nicht zu schnell durchs Wasser“, hat er gesagt. „Bleibt auch mal länger an einer Stelle. Dann vertreibt ihr keine Fische – und seht auch die vielen Fische, die sich wunderbar tarnen.“<a rel="attachment wp-att-2201" href="http://www.weltreisejournal.de/2012/04/29/fabios-style/taucher-blase/"><img class="alignright size-medium wp-image-2201" title="Knoller, Taucher Great Barrier Reef" src="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/uploads/2011/01/Taucher-Blase--225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p>Doch wie lange wird das Taucherparadies Great Barrier Reef noch existieren? Das empfindliche Ökosystem droht von Klimaerwärmung und Tropenstürmen gestört zu werden. „Korallen können nur in einem Gewässer zwischen 18 und 30 Grad Celsius überleben“, erklärt Alex. Sie brauchen den Algenbewuchs, der sie mit Nährstoffen versorgt und auch für die Farbe zuständig ist – doch ist das Wasser zu warm, sterben die Algen ab. Pflanzenschutzmittel und Nährstoffe aus den Düngemitteln von den Feldern, Bananen- und Zuckerrohrplantagen, die vom Regen ins Meer gespült werden, aber auch Abwässer, Treibstoff der Schiffe und Schadstoffe aus den Städten und Ferienressorts an der Küste richten weiteren Schaden an den Korallen an. Die Folge konnte man Anfang des neuen Jahrtausends sehen: Damals waren bis zu 80 Prozent des Riffs geschädigt. Inzwischen, sagen manche, habe sich das Great Barrier Reef wieder weitgehend erholt – Australien hat zum Schutz dieses Welterbes einen Umwelt-Plan entwickelt und auch die Zahl der Ausflugsboote und Ankerstationen reduziert.</p>
<p>An einer der Stationen machen wir für die Nacht Halt. Es ist fast dunkel, die Sonne ist vor wenigen Minuten am Horizont verschwunden. Die 20 Über-Nacht-Gäste der <em>Reef Encounter</em> sind nach einem langen Tag im Wasser angenehm müde und nach dem üppigen Abendessen satt. Wir beugen uns über die Reling, denn nun sind die Haie an der Reihe. Charlie, der chilenische Koch, wirft ein paar Fische über Bord – und sofort versammeln sich Backbord sechs, sieben, acht mächtige Exemplare. Sie sind ungefährlich, aber dennoch faszinierend. Ich wende meinen Blick nach vorne, zur Spitze des Boots. Dort machen sich fünf Tauchprofis für den night-dive bereit. „Das Meer ist nachts nochmals eine komplett andere Welt“, hatte mir einer von ihnen beim Abendessen begeistert erzählt. Und grinsend hinzu gefügt: „Und nachts sind die Haie noch aktiver“.</p>
<p>Martina Hahn</p>
<p><strong>Info</strong></p>
<p>Anbieter: <a href="http://www.reefencounter.com.au/" onclick="pageTracker._trackPageview('/outgoing/www.reefencounter.com.au/?referer=');">http://www.reefencounter.com.au/</a></p>
<ul>
<li>Etwa zwei Millionen Touristen besuchen das Riff jährlich.</li>
<li>Rund 900 Anbieter offerieren Ausflüge per Boot, Hunschrauber oder Kleinflugzeug zum Riff; die meisten ab Cairns und Airlie Beach.</li>
<li>Die Fahrten reichen von Tagestouren bis mehrwöchigen Segeltörns.</li>
<li>Die besten Reviere zum Tauchen und Schnorcheln liegen am äußeren Gürtel des Riffs, dem Outer Barrier.</li>
</ul>
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		<title>Verlosung: Zwei rote Helly Hansen Jacken</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 08:46:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Antarktis]]></category>
		<category><![CDATA[featured]]></category>
		<category><![CDATA[Helly Hansen]]></category>
		<category><![CDATA[Verlosung]]></category>

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		<description><![CDATA[Damit unsere Leser auch gut ausgerüstet sind, wenn das Wetter mal schlecht ist, verlosen wir dieses Mal zwei rote Damenjacken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-large wp-image-5394" title="Foto: C. Nowak" src="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/uploads/IMG_8934aaa-645x472.jpg" alt="" width="645" height="472" /></p>
<h1>Für jedes Wetter gerüstet</h1>
<p>Damit unsere Leser auch gut ausgerüstet sind, wenn das Wetter mal schlecht ist, verlosen wir dieses Mal zwei rote Damenjacken  „W’s New Aden Jacket“ von Helly Hansen , 1 x in Größe M und 1x in Größe S.</p>
<p>Wer gewinnen will,  braucht nur eine einzige Frage  beantworten. Einen deutlichen Hinweis liefert schon das Bild oben: Es geht um die Antarktis.</p>
<p><strong>Wo finden Sie ein Postamt, ein Museum und ein Souvenirgeschäft in der Antarktis?</strong></p>
<p>Wenn Sie die Antwort nicht auf Anhieb wissen, schauen Sie einfach in unseren Antarktis-Blog: <a href="http://www.weltreisejournal.de/2012/02/09/antarktis-blog-ab-14-2-2012" target="_blank">www.weltreisejournal.de/2012/02/09/antarktis-blog-ab-14-2-2012</a>.</p>
<p>Noch ein kleiner Tipp: Halten Sie in dem Blog nach dem Pinguin, der gerne fliegen möchte, Ausschau!</p>
<p>Die richtige Antwort (Name des Ortes) senden Sie bitte an <a href="mailto:info@weltreisejournal.de">info@weltreisejournal.de</a></p>
<p>Einsendeschluß ist der 30.5.2012, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.</p>
<p><img class="aligncenter size-large wp-image-5399" title="Foto: C. Nowak" src="http://www.weltreisejournal.de/wp-content/uploads/IMG_9603a-645x433.jpg" alt="" width="645" height="433" /></p>
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