Deutschland: Weihnachtsmärkte in Franken

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Das „Plönlein“ mit dem Siebersturm in Rothenburg

Mit Tradition, romantisch und stimmungsvoll: Die Weihnachtsmärkte in Fürth, Rothenburg ob der Tauber und Dinkelsbühl

Advent, jedem das andere: locker und lustig am Punschstand oder mit Kind und Kegel zum Christkindlmarkt; vorweihnachtliche Festlichkeit mit klassischer Musik und feinen Genüssen oder Rückzug ins Bauernhaus mit einem Gläschen Hochprozentigen hinterm Kaminfeuer. Die drei Mittelalterstädte bieten eine Vielfalt an stimmigen Feiern und traditionellem Brauchtum.

Christkind und Mittelaltermarkt in Fürth

Eben noch Waldorfschülerin, steht Lena nun auf dem Balkon des Handwerkerhauses auf der Fürther Freiheit. Ein Chor stimmt Weihnachtslieder an. Plötzlich Licht, ein Raunen geht durch die Menge. Da ist es, das Christkind. Das Fürther Christkind in seinem langen, weißen Gewand, eine Krone auf dem goldgelockten Haar, eingerahmt von vier Engeln. „Vom Himmel hoch, da komm ich her, wie war mein Weg so weit und schwer. Doch weil ich weiß, dass diese Stadt so schöne alte Kirchen hat, komm‘ ich besonders gern, begleitet von einem hellen Stern“, verkündet es feierlich.

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Lena, Waldorfschülerin, ist in diesem Jahr Christkind in Fürth

Alle Jahre wieder, am Donnerstag vor dem ersten Advent, wird in Fürth der Weihnachtsmarkt mit dieser Zeremonie eröffnet. Umringt von Kindern, bahnt sich das Christkind seinen „irdischen“ Weg durch „Lichterglanz und Budenzauber“. „Andere wollten Prinzessin werden, ich seit meiner Kindheit Christkind“, erzählt die junge Frau. Als Christkind besucht sie Obdachlose, Kranke, Altenheime, Kinderheime. „100 Termine stehen bis Weihnachten an“, erzählt sie bei einem leckeren Eierpunsch, der der beste in ganz Deutschland sein soll. Punsch wurde übrigens in Indien erfunden und als „punch“ von den Engländern nach Europa gebracht. „Im Punch steckt das Wort Fünf, indisch „pantsch“. Der war nämlich eine Mischung aus fünf Zutaten: Rum oder Arak, Wein oder Wasser, Tee, Zucker und Zitronensaft – verdammt gut, genauso wie der „weiße“ Winzer-Glühwein.

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In Fürth ist der Mittelaltermarkt mit Getränken, Plätzchen und Speisen nach alten Rezepten sehr beliebt

Nur wenige Schritte sind es zu den Buden des Mittelaltermarktes, aus denen es duftet, funkelt und schalmeit; Öllampen und Kerzen sorgen für Atmosphäre. Oscar, der Feuertänzer, schwingt brennende Fackeln zur Musik auf historischen Instrumenten; Schmiede hämmern „alte“ Ritterhelme in Form; Zauberer ziehen Kinderscharen um sich, Filzer werkeln an ihren bunten Kreationen. Fröstelnde Besucher können sich in einem Eichenzuber aufwärmen – dazu werden Honigkekse und Hypocrass aus Wermut und Rosenwasser gereicht – angeblich nach Rezepten der Hildegard von Bingen.

Auf der „Altstadtweihnacht“ auf dem Waagplatz dürfen nur lokale Künstler Marktstände mieten: Hutmacher, Buchbinder, Kerzenzieher, Schnitzer, Glasbläser. Zehn Tage lang können Besucher und Künstler ausführlich und intensiv miteinander ins Gespräch kommen. „Hier werdet Ihr kaum Japaner und Chinesen sehen, die sind in Nürnberg“, bemerkt der Veranstalter nicht ohne Ironie.

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Vieles wird vom Glanz des Budenzaubers überstrahlt. Ein zweiter Blick aber lohnt sich. Denn das 1000 Jahre alte Fürth hat mehr als 2000 Baudenkmäler, fast keine Kriegslücken. Der alte Handelsweg, von Frankfurt nach Prag, führt über den „Grünen Markt“ mit schönen Kaufmannshäusern. Gebaut wurden sie in Fachwerk, später, für die Reichen, in Sandstein; ab 1850 wurde Schiefer über das Fachwerk genagelt. Juden und Christen lebten hier ohne Trennung Haus an Haus, Ghettos gab es keine. – Bummelt man gegen Mittag über die Gustav-Straße, Fürths Kneipenmeile, erklingt vom Rathausturm „Stairway to heaven“ von Led Zeppelin. Fehlt da nicht etwas? Ja, natürlich: das Bier! Gibt es aber wirklich überall, im „Grüner“-Brauhaus muss es allerdings ein Tucher Hefeweizen sein. Köstlich zum „Schäufele ofenfrisch“ – knusprigem Schweinefleisch mit Blaukraut.

Weihnachts-Wintermärchen in Rothenburg ob der Tauber

Bereits seit dem 15. Jahrhundert verwandelt sich Rothenburg ob der Tauber alljährlich zum Advent in ein Weihnachts-Wintermärchen. Hier, wo sich Burgenstraße und romantische Straße kreuzen, verbinden sich Sightseeing und Adventsfreuden in fußgängerfreundlicher Nachbarschaft. Zwei Besonderheiten hat das Städtekleinod von Natur aus zu bieten: den Mauerring und die romantischen Fachwerkhäuser mit Siebersturm am Plönlein und entlang der Schmiedgasse. Vor solcher Kulisse mundet auch hier, in der Weinbaustadt Rothenburg, „weißer“ Winzerglühwein zu altdeutschem Weihnachtsgebäck.

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Der Reiterlesmarkt von Rothenburg gilt als einer der schönsten in Franken

Die Auftritte des „Rothenburger Reiterle“, einer Figur aus mystisch grauer Vorzeit, gelten als Höhepunkte der Adventszeit. Und die glitzernde Weihnachtswelt in der Herrengasse muss man gesehen haben! Ob mit oder ohne Schnee, im Weihnachtsdorf der Käthe Wohlfahrt ist immer Bilderbuch-Winter: 30.000 der schönsten deutschen Weihnachtsartikel in festlicher Dekoration sind ganzjährig im Angebot – von 50 Cent bis zur ‚Spieldose der Welt‘ in limitierter Serie zu fast 2000 Euro. Kunstvollen Baumschmuck gibt es, Krippenfiguren, Rauschgoldengel und die wertvollen Pyramiden aus dem Erzgebirge gibt es Unikate hervorragender Künstler und Kunsthandwerker. Mittendrin öffnet sich die Himmelspforte; sie führt direkt in das Deutsche Weihnachtsmuseum: was für ein Erlebnis! Man läuft auf Sternenboden, schaut in blauen Himmel mit weißen Wolken, erfährt alles über Weihnachtsbäume, -schmuck und -bräuche vom späten 16. Jahrhundert bis in unsere Zeit. Ein Weihnachtstraum!

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Zauberhafter Baumschmuck aus vergangener Zeit im Weihnachtsmuseum von Rothenburg

Draußen im Lichtermeer treibt einen kalter Wind in die prachtvolle St.-Jakobs-Kirche. Prunkstück des gotischen Baus ist der Heilig-Blut-Altar mit Szenen aus der Passions-geschichte – um 1500 von Tilman Riemenschneider geschnitzt. „Rothenburg hat auch jüdische Tradition. Heute noch stehen in der Judengasse 600 Jahre alte Häuser. Man spricht auch vom fränkischen Jerusalem“, erläutert Gästepfarrer Gussmann. Wird es Nacht, ruft der Nachtwächter zum Rundgang mit Hellebarde und Laterne durch Tore und düstere Gassen, Tore, über Plätze in diffusem Licht. Spannend und kurzweilig sind seine Geschichten über die Stadt und ihre Menschen im Mittelalter.

Ihr Kinderlein kommet – nach Dinkelsbühl

Was wäre Weihnachten ohne „Ihr Kinderlein kommet“? Das Lied ist im nahen Dinkelsbühl entstanden; Christoph von Schmid, Theologe, Erzähler und damals erfolgreicher Jugendschriftsteller hat im 18. Jahrhundert den Text verfasst, sein Komponist blieb unbekannt. Weihnachtsstimmung kommt auf, wenn das Lied durchs Münster St. Georg rauscht. Die mächtige, spätgotische Hallenkirche mit dem zu kurz geratenen romanischen Westturm steht im Schnittpunkt zweier mittelalterlicher Handelswege, Kern der Freien Reichsstadt Dinkelsbühl.

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Diese kleinen Saxophonistinnen gehören zum Advents-Jugendorchester Dinkelsbühl.

Die Neugier auf die adventsgeschmückten, großen Fachwerkhäuser draußen vor der Kirche treibt die Besichtigung voran. Fünf prächtige Giebelhäuser, um 16. Jahrhundert erneuert, boten Kaiser Karl V. und Schwedens König Gustav Adolf eine standesgemäße Herberge. Ein Steinwurf weiter beeindrucken das einstige Lagerhaus „Schranne“ sowie das „Deutsche Haus“. Dessen reich dekorierte Fassade aus rotem Fachwerk soll eine der schönsten Süddeutschlands sein. Die historische Altstadt mit Mauerring und unzähligen Türmen zeigt sich nahezu unversehrt. Das haben die Bürger ihrem – bayrischen – König Ludwig I., dem Großvater des Romantikers und Schlösser-Sammlers Ludwig II., zu verdanken. „Es bleibt alles so, wie es ist“, war sein Credo und seine Allerhöchste Anordnung. Nichts durfte abgerissen oder verändert werden.

Die Leuchte folgen einem leuchtenden Stern. Der weist den Weg zum Weihnachtsmarkt im idyllischen Innenhof des Heilig-Geist-Spitals. Hier dreht sich vieles um Musik, Licht und wunderschönes Kunsthandwerk. Zwischen den Ständen begrüßt in Mitra und rotem Mantel mit weißem Rauschebart der Bischof-Nikolaus die Besucher. Auf der Bühne musizieren Kinder, spielen mal Besinnliches, mal Jazz. Dann endlich wieder die obligaten Bratwürstl, gebrannte Mandeln, noch einen Glühwein – das schmeckt auch dem Christkind und seinem Engel.

Text und Fotos: Katharina Büttel

Frankreich: Das Ecomusée d’alsace im Elsass wird zum Adventsdorf

Seufert,

Noch ist der Teig für die Plätzchen ein bisschen klebrig. „Einfach noch weiter kneten“, sagen Manon Morgen und Funda Kara. Bredala, die für das Elsass typischen Plätzchen, wollen sie mit den Besuchern zaubern. Es ist kalt in der guten Stube. Rauch zieht aus dem Ofen in den Raum. Gemütlichkeit sieht anders aus. Die beiden jungen Frauen tragen keine flotten Shirts und lässige Jeans, sondern Kleider mit weiten Schürzen, die Haare unter einer hübschen Haube züchtig versteckt.

Im Ecomusée d’alsace, Foto: Diana Seufert

Im Ecomusée d’alsace, Foto: Diana Seufert

Sie und weitere 150 Freiwillige wollen das elsässische Dorfleben wie vor 100 Jahren wieder zum Leben erwecken. Das Ecomusée d’Alsace von Ungersheim – das Freilichtmuseum wenige Kilometer nördlich von Mulhouse – steht derzeit ganz im Zeichen von Weihnachten.
Stimmungsvoll sind die mehr als 70 Häuser geschmückt und verbreiten eine heimelige Atmosphäre. Draußen kräht der Hahn lauthals, während drinnen im großen Haus zusammen mit den Besuchern die Plätzchen ausgestochen oder aus süßem Hefeteig Manalas, Hefemänner, geformt werden. Nicht nur Kinder machen sich gerne ans Werk. Auch viele Erwachsene holten sich so die Erinnerungen an schöne Kindertage wieder zurück.
Im Ecomusée d’alsace, Foto: Diana Seufert Vor 30 Jahren öffnete das Freilichtmuseum im Oberelsass seine Pforten und ist seither zum Besuchermagnet geworden. Fast 200 000 Gäste zählt man jährlich. Und schon bei der Eröffnung der Weihnachtsschau, die bis 4. Januar geht, strömen die Besucher in Scharen. Sie lassen sich gefangen nehmen von der interessanten Symbiose zwischen historischen Häusern und der Moderne, die immer wieder miteinander verwoben werden.
„Unser Museum ist einzigartig“, schwärmt Direktor Eric Jacob. Denn es werden nicht nur über 40 000 Exponate aus dem Alltag ausgestellt, sondern hier wird das Dorfleben Anfang des 20. Jahrhunderts lebendig. Drei Häuser seien sonntags regelmäßig bewohnt, erzählt er. „Wir wollen die Zeiten nicht verklären, sondern authentisch darstellen und Emotionen vermitteln.“ Das ist dem Direktor wichtig.
Durch die Häuser streifen, einen Blick in die Spezerei mit den historischen Spielsachen und der hübschen Puppenstube werfen, Schmied und Wagner, Schuhmacher und Töpfer über die Schulter schauen oder selbst beim Backen und Töpfern Hand anlegen: Die Besucher sollen eintauchen in die Welt der Vorfahren, die bei weitem nicht so romantisch war, sondern harte, mühevoller Arbeit und Entbehrung bedeutete. Um Holz zu sparen, trafen sich die Familien eines Dorfes früher reihum in den einzelnen Häusern. Während die Frauen für das Essen zuständig waren oder auch strickten, fertigen die Männer unterschiedliche Bastelarbeiten an. „Das war einfach das Fernsehen vor vielen Jahrzehnten“, sagt Jacob.

Seufert,  Ecomusée d’Alsace
Einer der 150 Freiwilligen ist Guy Macchi. Der 66-jährige Sundgauer ist gelernter Mauer und hat beim Wiederaufbau der Häuser geholfen. Bei der Kutschenfahrt über das weitläufige Gelände gerät er ins Schwärmen. „Wir wollten die alten Gebäude nicht verfallen lassen“, erzählt er mit einem Leuchten in den Augen. Das älteste Gebäude, ein Wohnhaus aus Turckheim, ist von 1492. Auf das Fachwerk mit den verschiedenen Konstruktionen lenkt er den Blick. Gleich neben dem Wohnturm von Mulhouse schmiegt sich ein Fischerhaus von 1520 an den kleinen See, den sich die Enten erobert haben. Jetzt im Winter müssen sie das Wasser nicht mit den Störchen teilen. Im Frühjahr dagegen kommen wieder mehr als 30 Brutpaare zurück und bauen ihre Nester auf den Dächern weiter aus. „Das kann auch ein Problem werden“, macht Experte Macchi deutlich. Denn so ein Nest wiegt mehrere Hundert Kilogramm. „Eine schwere Last für so ein altes Haus.“
Ecomusée d’Alsace, SeudertAnfang der 1980er Jahre wurden die ersten Häuser auf das zehn Hektar große Dorf „umgepflanzt“. Mit 19 Gebäuden startete das Museum, nun sind es über 70. „Die alten Häuser können uns Antworten geben für das Zusammenleben der Menschen für die Zukunft.“ Davon ist Jacob überzeugt. Und deshalb entsteht inmitten der historischen Gebäude eines aus dem 21. Jahrhundert aus Holz und Lehm, an dem Interessierte gerne mithelfen können. Zum Gelände, dessen Fläche sich vervierfacht hat, gehören auch Wald, Streuobstwiesen mit 215 diversen historischen Apfelsorten, Rebland, Kräuter- und Gemüsegärten sowie Seen.
Ecomusée d’Alsace, SeufertWeihnachtliche Atmosphäre verströmt das Museum allerorten – nicht nur in den drei Gärten, die dem Christkind, dem Nikolaus und dem bösen Hans Trapp, dem elsässischen Knecht Ruprecht, gewidmet sind. Die Blicke zieht vor allem das blaue Haus des Christkinds und dessen zauberhafter Garten auf sich: mysteriös, poetisch und geheimnisvoll zugleich. Die Krippe der Handwerker wird auch schnell zum Besuchermagnet, die Geschichte des Weihnachtsbaums gibt neue Einblicke auf die grünen Zweige und das abendliche Schauspiel erinnert an die Geburt des Jesuskindes – Weihnachtsstimmung ohne kommerziellen Kitsch und blinkende Lichterketten.

Text und Fotos: Diana Seufert
Info
Das Ecomusée d’Alsace
Im Freilichtmuseum im Elsass, zwischen Colmar und Mulhouse, haben Besucher seit 1984 die Möglichkeit, in den historischen Häusern das dörfliche Leben kennenzulernen. 150 Freiwillige und 40 hauptamtliche Mitarbeiter vermitteln ein authentisches Bild. Mittlerweile ist es eines der bedeutendsten Museen Europas.
Zu erreichen ist das Gelände nicht nur mit dem Auto, sondern auch per Zug über Straßburg oder Mulhouse an den Bahnhof Bollwiller. Wer will, kann sich von dort mit der Pferdekutsche abholen lassen und im Hotel im Museum übernachten.
Geöffnet hat das Freilichtmuseum bis 4. Januar und macht danach wieder im Frühjahr auf.

Deutschland: Gänse-Verlosung und Weihnachtstauchen

Weihnachtsmärkte in Meck-Pomm

Wenn von den festlich geschmückten Ständen der Duft von Glühwein und anderen kulinarischen Spezialitäten durch die leuchtenden Straßen der Städte und Städtchen zieht, stimmen große und kleine Weihnachtsmärkte in Mecklenburg-Vorpommern auf das nahende Fest ein. Bis kurz vor die Feiertage und manchmal auch darüber hinaus vereinen die Märkte und auch andere weihnachtliche Veranstaltungen traditionelles Brauchtum mit internationalen Einflüssen und locken mit unterschiedlichen Angeboten über 2,5 Millionen Gäste aus Deutschland, Skandinavien und dem Baltikum nach Mecklenburg-Vorpommern. Mutige können am Weihnachtstauchen teilnehmen und Glückliche eine Weihnachtsgans gewinnen.

Größter Weihnachtsmarkt Norddeutschlands in Rostock

Die historische Innenstadt Rostocks verwandelt sich im festlichen Lichterglanz vom 24. November bis zum 22. Dezember 2011 in den größten Weihnachtsmarkt Norddeutschlands, der mit einem 34 Meter hohen Riesenrad, turmhohen Weihnachtsbäumen und einer sieben Meter hohen Weihnachtspyramide auch die höchsten Attraktionen bietet. Bis zu 1,5 Millionen Gäste werden erwartet. Sie können zahlreiche Fahrgeschäfte, den traditionellen Märchenwald und Glühweinpartys an der Märchenbühne, auf der ein vielfältiges Weihnachtsprogramm aufgeführt wird, besuchen. Auf einer mehr als drei Kilometer langen Bummelmeile werden zahlreiche regionale und exotische Köstlichkeiten und Geschenkideen von rund 300 prächtig geschmückten Verkaufsständen aus Deutschland, Skandinavien und dem Baltikum geboten. Viel zu entdecken gibt es für Gäste auch auf dem historischen Weihnachtsmarkt am Kloster zum Heiligen Kreuz, auf dem altes Handwerk zusammen mit mittelalterlicher Musik und historischer Gastronomie wie zum Beispiel Ziegengulasch und Mutzbraten präsentiert wird.

Weitere Informationen: www.rostocker-weihnachtsmarkt.de

Wer dem Trubel des Weihnachtsmarktes entfliehen möchte, dem bietet sich ein Besuch des Weihnachtsmärchens der Compagnie de Comédie „Die Schöne und das Tier“ auf der Bühne 602 vom 15. November bis 29. Dezember 2011 an. Das Weihnachtskonzert am dritten Adventssonntag in der Neuapostolischen Kirche Warnemünde regt dazu an, sich mit dem christlichen Geschehen am Weihnachtsfest zu befassen.

Weitere Informationen: www.rostock.de

Weihnachtsmarkt im Herrenschloss auf dem Rittergut Nustrow

Nahe Rostock lädt vom 9. bis 11. Dezember 2011 das Herrenhaus Rittergut Nustrow zum Weihnachtsmarkt ein. Im festlich geschmückten Foyer steht ein großer Weihnachtsbaum, und Besucher können von Ausstellern aus Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und der Pfalz Kunsthandwerk, Kleidung, Bio-Produkte und Wein erwerben. Außerdem findet ein Weihnachtsbaumverkauf statt. Das Rittergut Nustrow veranstaltet zudem an den zwei Weihnachtsfeiertagen einen festlichen Brunch.

Weitere Informationen: www.nustrow.de

Schweriner Weihnachtsmarkt – „Der Stern im Norden“ bis zum Jahresende

Der Schweriner Weihnachtsmarkt, „Der Stern im Norden“, stimmt rund um den imposanten Backsteindom und die historischen Plätze der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns auf das Weihnachtsfest ein. Vom 21. November bis zum 30. Dezember 2011, also länger als in den meisten anderen Orten, verwandeln sich die Altstadtgässchen zu einer weihnachtlichen Bummelmeile auf der knapp 800.000 Besucher flanieren werden. Eine Eislaufbahn auf dem Pfaffenteich mit Eisstockschießen-Turnier, eine Glühweinpyramide, eine Krippen- und erstmals eine Spieluhr-Ausstellung, die unter anderem elektrisch betriebene Karussells, eine Miniatur-Rodelbahn und Eislaufbahn mit beweglichen Mini-Schlittschuhläufern enthält, sowie ein Riesenrad und andere Kinderkarussells bringen winterlichen Spaß für die ganze Familie. Glanzlicht in der Landeshauptstadt ist ein 18 Meter hoher und mit mehr als 10.000 Lichtern geschmückter Weihnachtsbaum. Neben der Weihnachtsmann- und Märchensprechstunde bringen das Kinderzelt „Kids-World“ sowie ein Streichelzoo in der Märchenstraße und eine Band aus Eisbärenteddys den kleinen Besuchern viel Spaß.

Weitere Informationen: www.schweriner-weihnachtsmarkt.de

Ein weiterer Höhepunkt in der Vorweihnachtszeit ist der Kunst- und Handwerkermarkt der „wintersonnenWERKE“ vom 17. bis 18. Dezember 2011 im Freilichtmuseum Schwerin-Mueß. Dabei können Besucher inmitten des historischen Ambientes des alten Bauernhofes die Wintersonnenwende sehen, hören, fühlen und schmecken. Neben dem Verkauf von Kunsthandwerk wird es eine große Kunsttombola mit ausgewählten Unikaten geben. Die Wintersonnen-Wende wird auch auf der Strandkorbwiese im Ostseebad Nienhagen zum zehnten Mal gefeiert. Am 17. Dezember 2011 sind ab 17.00 Uhr am Strand verschiedene Zelte mit regionalen Spezialitäten wie Wurst, Fisch, Schaschlik und Glühwein aufgebaut, und in der Dämmerung wird ein Lagerfeuer entfacht.

Weitere Informationen: www.schwerin.de, www.ostseebad-nienhagen.de

Nach über 20 Jahren wird zudem im Marstall Schwerin wieder Theater gespielt: Das Schweriner Weihnachtsmärchen „Die zerbrochenen Weihnachtstage“ soll in der Vorweihnachtszeit vom 21. November bis 23. Dezember 2011 Groß und Klein festlich einstimmen. Premiere ist am 21. November 2011. Die Geschichte handelt von zwei Weihnachtshelfern, die bei der Rettung des Weihnachtsfestes einige Abenteuer bestehen müssen. Karten können für zehn Euro pro Person erworben werden.

Kontakt: Tel.: 0385 39364237, www.schweriner-weihnachtsmaerchen.de

In Wismarer kommt der Weihnachtsmann über die Ostsee

Wenn der Weihnachtsmann aus dem skandinavischen Wald am 26. November 2011 mit seinem Schiff am Hafen der Hansestadt Wismar anlegt und von Blasmusik begleitet in seiner Kutsche zum Marktplatz fährt, ist die Adventszeit offiziell eröffnet. Der traditionelle Weihnachtsmarkt findet vom 24. November bis 21. Dezember 2011 auf dem historischen Marktplatz statt, den rund 35.000 Gäste besuchen werden.

Zum 16. Wismarer Kunstmarkt wird am 10. und 11. Dezember 2011 erstmals in der Sankt Georgen Kirche eingeladen. Dort zeigen Künstler und Kunsthandwerker der Region Ergebnisse ihrer Arbeit aus Fotografie, Keramik, Weberei, Schmuck oder Flechtwerk- und Textilarbeiten.

Wer Weihnachten gern einmal anders kennen lernen möchte, kann am 11. Dezember 2011 die siebente Seemannsweihnacht mit der Lichterfahrt am Alten Hafen bestaunen oder das schwedische Lucia-Fest vor dem Rathaus am 13. Dezember 2011 miterleben, bei dem die schwedische Lichterkönigin mit zehn schwedischen Begleiterinnen auf dem Markt erscheint.

Auch die Weihnachtsmusik kommt nicht zu kurz: Der NDR präsentiert in Sankt Georgen am 17. Dezember 2011 ein Konzert des NDR Sinfonieorchesters unter der Leitung von Thomas Hengelbrock. Unter anderem werden Stücke von Mozart, Debussy, Strauß und Brahms gespielt.

Kontakt: www.wismar.de

Greifswald im Advent

In der altehrwürdigen Universitätsstadt finden in der Adventszeit verschiedene weihnachtliche Veranstaltungen wie der Greifswalder Weihnachtsmarkt auf dem historischen Marktplatz vom 26. November bis 21. Dezember 2011 statt. Offiziell wird der Markt, zu dem knapp 30.000 Gäste erwartet werden, am 27. November 2011 mit der Ankunft des Weihnachtsmannes am Marktplatz eröffnet, wo er mit einem Feuerwerk am Turm, dem Sternenregen, begrüßt wird. Danach wird ein Riesenstollen für wohltätige Zwecke angeschnitten. Die besinnliche Adventszeit wird unter anderem mit Chorkonzerten im Rathausfoyer begleitet. Zahlreiche Stände bieten regionale Spezialitäten an. Kinder können sich auf eine Weihnachtsmarktbühne, eine Märchenhütte oder eine Fahrt mit der Märcheneisenbahn rund um den Weihnachtsbaum freuen. An den Wochenenden wird im Rathauskeller ein Volkskunstmarkt veranstaltet, und immer freitagabends kann auf der Glühweinparty unter der 18 Meter hohen Weihnachtstanne gefeiert werden. Am 10. Dezember 2011 locken die Geschäfte zum Mitternachtsshopping in die Hansestadt.

Kontakt: www.greifswald.de

Zehnter Barocker Adventsmarkt in Ludwigslust

Vom 24. bis 27. November 2011 werden die Besucher des Adventsmarktes am Alexandrinenplatz in der jüngsten Barockstadt Deutschlands zum zehnten Mal zurück ins 18. Jahrhundert versetzt. Schausteller flanieren in Gewändern aus alten Zeiten vor dem märchenhaften Schloss auf dem kleinen historisch nachempfundenen Markt. Vorweihnachtliche Leckereien nach alten Rezepten, Weihnachtssingen, ein traditioneller Nussknacker-, Bauern- und Kunsthandwerkermarkt, ein Barockfeuerwerk, ein Märchenwald und ein lebender Adventskalender runden die Zeitreise ab.

Kontakt: www.stadtludwigslust.de, www.mecklenburg-schwerin.de

Weihnachtsmarkt Stralsund wieder im Rathauskeller

Der Weihnachtsmarkt vom Stralsunder Stadtmarketing heißt vom 25. November bis 23. Dezember Gäste und Einheimische in dem mit fast 1.500 Quadratmetern großen Gewölbekeller des Rathauses in einem ruhigen, weihnachtlichen Ambiente willkommen. Handwerker, Künstler und Händler bieten ihre Produkte sowohl im Rathauskeller als auch im Rathausdurchgang an. Ein Novum sind der Kunsthandwerkermarkt sowie weihnachtliche Konzerte in der Nikolaikirche. Auf dem Neuen Markt sind bis zum 19. Dezember 2011 Karussells jeglicher Art unter weihnachtlichem Sternenhimmel zu finden. Ein besonderer Tipp ist die Aussicht von der Spitze der Marienkirche über den Weihnachtsmarkt bis hin zur Rügenbrücke, dem größten Brückenbauwerk Deutschlands.

Kontakt: www.weihnachtsmarkt-stralsund.de

Nach individuellen Geschenken für die Lieben kann am 18. Dezember 2011 beim fünften Kunstmarkt im Speicher am Katharinenberg gesucht werden. Außerdem können Gäste vom 25. November bis zum 20. Dezember 2011 an Nachtwächterführungen durch Stralsund teilnehmen, die auch auf Schwedisch angeboten werden.

Kontakt: www.stralsundtourismus.de

Weberglockenmarkt in Neubrandenburg mit Glühweinkreationen

Der historische Weberglockenmarkt in der Innenstadt Neubrandenburgs zeichnet sich durch seinen nostalgischen Charakter und seine Schlichtheit aus. Vom 25. November bis zum 20. Dezember 2011 locken Stände mit Kunsthandwerk und kulinarischen Spezialitäten vom Ofenbrot bis hin zu elf verschiedenen Glühweinsorten. Außerdem können die knapp 100.000 erwarteten Gäste eine Weihnachtsbühne mit Musik und Theater sowie Fahrgeschäfte bestaunen. Eine Eislaufhalle auf dem Marktplatz ist vom 25. November 2011 bis 3. Januar 2012 geöffnet. Auf weitere Überraschungen und Aktionen können sich die Gäste am Kunsthandwerkerwochenende am 3. und 4. Dezember 2011, beim Adventsshopping am 27. November und 17. Dezember 2011 sowie bei der Mühlenweihnacht am 10. und 11. Dezember 2011 freuen. Seinen Ursprung hat der Weberglockenmarkt in der Geschichte eines Webers, der im Schneegestöber dank der Weihnachtsglocken den rechten Weg nach Hause fand.

Kontakt: www.weberglockenmarkt.de

Adventsmarkt in der größten Feldsteinscheune Deutschlands

Der Adventsmarkt in der Bollewicker Scheune in der Nähe von Röbel (Müritz) verbreitet an den ersten drei Adventswochenenden jeweils samstags und sonntags mit weihnachtlichem Duft von Pfeffernüssen, interessanten Glühweinkreationen und Plätzchen weihnachtliche Stimmung. Auf zwei Etagen präsentieren Hand- und Kunsthandwerker ihre Fertigkeiten wie beispielsweise Schnitzen, Filzen, Räuchern, Bleiverglasen, Schmuckherstellen und Kerzenziehen an dekorierten Ständen. Ein umfangreiches Bühnen- und Kinderprogramm mit der Gestaltung von Pfefferkuchenhäuschen, Weihnachtsmannwunschbriefkasten und -besuch sowie ein überdimensional großer Adventskalender sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung. Am vierten Advent, dem 18. Dezember 2011, sind Gäste um 15.00 Uhr zu einem traditionellen Weihnachtskonzert mit der Neubrandenburger Philharmonie in die Scheune eingeladen.

Kontakt: www.scheune-bollewick.de und www.diescheune.de

Mecklenburger Seenplatte: Weihnachtsgans-Verlosung in Waren

Eine von hundert Weihnachtsgänsen können Gäste des Warener Weihnachtsmarktes am 10. Dezember 2011 um 15.00 Uhr bei der Gänseverlosung gewinnen. Die Lose können vorab durch Einkäufe in den Geschäften von Waren gesammelt werden und liegen nach dem Totensonntag aus. Vom 9. bis 11. Dezember 2011 können Gäste auf dem Alten Markt in Waren verschiedene herzhafte und süße Speisen sowie Punsch und Glühwein probieren, ein Weihnachtsbühnenprogramm erleben sowie Kinderfahrgeschäfte und die Weihnachtsmann-Sprechstunde besuchen. Am 11. Dezember findet zudem eine lange Einkaufsnacht statt.

Weitere Informationen: www.warener-weihnachtsmarkt.de, www.waren-tourismus.de

Die Mecklenburgische Seenplatte bietet daneben vor allem beschauliche und traditionelle Veranstaltungen an, zum Beispiel die kleinen Weihnachtsmärkte in Neustrelitz, Bornmühle oder Röbel und die Aufführung „Der Nussknacker“ vom Marion-Etten-Theater Lindenberg am 10. Dezember 2011 in der Regionalschule am Gotthunskamp in Röbel.

Kontakt: www.mecklenburgische-seenplatte.de

Größter Adventskranz bei Karls in Rövershagen

Vom 5. November 2011 bis zum 26. Februar 2012 erwartet Jung und Alt in Karls Erlebnis-Dorf in Rövershagen ein abwechslungsreiches Angebot: Der mit drei Metern Durchmesser größte Adventskranz Mecklenburg-Vorpommerns ist zu bewundern. Ab dem 15. Dezember 2011 stattet der Coca-Cola-Truck dem Erlebnis-Dorf einen Besuch ab. Gäste können zudem mit Ponyschlitten fahren, im Weihnachtspostamt werden Wunschzettel versandt, frisch gebrannte Mandeln gibt es in der Nussrösterei, in der Bonbon-Manufaktur finden Märchenstunden statt und bis zum Heiligen Abend bieten sechs verschiedene Bastelstationen die Möglichkeit, kreative Weihnachtsgeschenke zu gestalten.

Kontakt: www.karls.de

Fischland-Darß-Zingst: Weihnachtstauchen in Prerow

Das traditionelle Weihnachtstauchen findet am 26. Dezember dieses Jahres erstmalig im Ostseebad Prerow statt. Wenn rund 50 Taucher für einen guten Zweck an der Seebrücke um 14.00 Uhr in die Ostsee steigen und mit Weihnachtsbaum und Schatzkiste im Gepäck zurückkehren, werden hunderte Schaulustige erwartet. Kleine und auch große Gäste sind zudem zur Weihnachtsmannsprechstunde und zu weihnachtlicher Live-Musik eingeladen.

Am Freitag vor dem ersten Adventswochenende wird zudem der Weihnachtsmarkt „Lütten Wiehnacht“ auf dem Museumshof im Ostseeheilbad Zingst gehalten. Schwedische Lichtermädchen singen am 3. Dezember in der Seemannskirche von Prerow und erinnern so an das Luciafest, das am 13. Dezember in Schweden gefeiert wird. Außerdem werden an den Wochenenden zwischen dem 27. November 2011 und dem 6. Januar 2012 jeweils auf dem „Advents- und Rauhnächtemarkt“ im Kaminzimmer des Darß-Museums in Prerow feine kunsthandwerkliche Arbeiten aus der Region und anderen Ostseeländern ausgestellt.

Kontakt: www.fischland-darss-zingst.net, www.prerow.de

Usedom: Zauberhafte Winterwelt in den 3 Kaiserbädern

Auch auf der Insel Usedom gibt es in diesem Jahr viel Weihnachtliches zu entdecken: Zum vierten Mal eröffnet Väterchen Frost am 27. Dezember 2011 um 15.00 Uhr den Wintermarkt der drei Kaiserbäder an der Promenade des Seebads Heringsdorf. Neben einem abwechslungsreichen Kinderprogramm bietet der Wintermarkt mit musikinszenierten Feuerwerken auch Attraktionen für die großen Gäste. Bis zum Neujahrstag sorgen außerdem der Handwerkermarkt und die kleinen Gastronomiestände mit allerlei kulinarischen Angeboten und Glühwein für eine gemütliche Atmosphäre. Außerdem lohnen sich ein Besuch auf der Eisbahn nahe der Seebrücke Heringsdorf oder ein wärmender Glühwein am Strand.

Am ersten Adventssamstag wird in Heringsdorf eine Weihnachtsausstellung von Holger Koch mit musikalischer Begleitung von Anette Richter und Maria Schüler eröffnet, und am ersten Adventssonntag können Gäste einem Adventskonzert vom Barock Orchester Berlin im Kaiserbädersaal des Maritim Hotels lauschen.

Kontakt: www.usedom.de

Binzer Weihnachtsmarkt „Engel, Licht & Meer“

Weiß wie die Kreidefelsen auf Rügen sind die reich verzierten Fassaden der berühmten Bäderarchitektur-Villen im Ostseebad Binz – mit dieser Kulisse empfängt der Weihnachtsmarkt „Engel, Licht & Meer“ seine Gäste vom 8. bis zum 11. Dezember 2011 um 16.30 Uhr im erleuchteten Kurpark und im Haus des Gastes. In diesem Jahr feiert „Binz im Kerzenschein“ seine Premiere: In der Adventszeit verzichtet die Stadt jeden Samstag ab 16.00 Uhr möglichst auf elektrisches Licht – so auch bei der Wunderkerzen-Wunschminute, bei der im Dunkeln jeder Besucher eine Wunderkerze erhält und sich etwas wünschen kann, worauf gemeinsam ein Weihnachtslied gesungen wird. Auf dem Markt können Besucher eine lebendige Krippe bewundern, kulinarische Köstlichkeiten probieren oder mit der Kindereisenbahn fahren. Zudem gibt es ein Weihnachtskino und -postamt. Ab dem 10. Dezember 2011 wird zudem die Eisbahn „Eiszeit“ im Seepark wieder für winterliches Vergnügen sorgen. Am 29. Dezember 2011 findet dort auch eine Eisparty statt.

Kontakt: www.ostseebad-binz.de

Englische Weihnachten in Mirow

Anlässlich des 250-jährigen Krönungsjubiläums von der aus Mirow stammenden Königin von Großbritannien Sophie Charlotte lädt das „Drei Königinnen Palais“ in Mirow vom 27. November 2011 bis zum Neujahrstag 2012 an den Adventssonntagen und in der letzten Dezemberwoche zur „Englischen Weihnacht“ ein. Nach einer winterlichen Entdeckungstour über die Schlossinsel warten ein Basar mit original englischen Weihnachtsprodukten und Spezialitäten wie Minced Pies und Plumpudding sowie Informationen zu englischen Traditionen und Brauchtum auf die Gäste. Danach schließt sich ein Besuch der Erlebnisausstellung des Drei Königinnen Palais an, wo der englischen Tradition entsprechend der eine oder andere auf einen Mistelzweig treffen kann.

Weitere Informationen: www.3koeniginnen.de

20 Jahre „Dörpwihnachten up de Tellowsche Däl“

Zum 20. Mal wird am 11. und 12. Dezember 2011 ab 10.00 Uhr in die Tellower Thünen-Scheune auf dem Gut Tellow zur traditionellen Dorfweihnacht unter der großen Tanne eingeladen. Der Weihnachtsmann begrüßt kleine und große Gäste. Handwerker und Händler bieten ihre Produkte, die aus der unmittelbaren Region stammen wie Wolle, Keramik und kulinarische Köstlichkeiten, auf dem Weihnachtsbasar feil.

Kontakt: www.thuenen-museum-tellow.m-vp.de

Weihnachtskonzert im Schloss

Wer die Weihnachtszeit nach Fürstenart erleben möchte, sollte am 11. Dezember um 17.30 Uhr das Jagdschloss in Gelbensande besuchen. Dann präsentiert die Jazzsängerin Jacqueline Boulanger mit französisch-afrikanischen Wurzeln ihren „Weihnachts-Jazz“ im Kaminzimmer des Schlosses und lässt die Besucher mit bekannten Weihnachtsliedern im Stil des Jazz in die Besinnlichkeit der Adventstage eintauchen.

Weitere Informationen: www.jagdschloss-gelbensande.de

„Europäischer Weihnachtsmarkt“ in der Mecklenburgischen Schweiz

In Lohmen bei Güstrow können sich Besucher auf dem „Europäischen Weihnachtsmarkt“ mit Ausstellern aus Tschechien und Dänemark am 26. November 2011 von 11.00 bis 18.00 Uhr auf die Weihnachtszeit einstimmen. Um 14.30 Uhr erreichen gleich zwei Weihnachtsmänner und Väterchen Frost den Dorfplatz. Danach erwartet die Besucher ganztägig ein buntes Unterhaltungsprogramm unter anderem auf der 7,80 Meter hohen Weihnachtspyramide.

Kontakt: www.mecklenburgische-schweiz.com

 

Glühweinwettbewerb in Dargun

In der Kloster- und Schlossanlage Dargun findet am 10. Dezember 2011 ein Weihnachtsmarkt mit Glühweinwettbewerb statt, bei dem die Gäste per Zettel abstimmen, an welchem Stand der beste Glühwein verkauft wird. Der Sieger erhält den Wanderpokal.

Kontakt: Tourismusverband Mecklenburgische Schweiz e.V., Tel.: 03994 299780, info@mecklenburgische-schweiz.de

Weitere Informationen: www.dargun.de

Weihnachtsmarkt und Märchenburg in Neustadt-Glewe

Der Weihnachtsmarkt im westmecklenburgischen Neustadt-Glewe lockt mit der im Märchenstil dekorierten Burg: Geschichten im Burgturm, Puppentheater im Remter der Burg, Eisenbahn fahren, Zimtzucker herstellen, Plätzchen backen, Weihnachtsgeschenke basteln oder Kinderschminken werden geboten.

Weitere Informationen: www.mecklenburg-schwerin.de

Tauchender Weihnachtsmann in Güstrow

In der Ernst-Barlachstadt Güstrow läutet der Natur- und Umweltpark Güstrow am 27. November die Adventszeit mit tauchendem Weihnachtsmann im „Aqua-Tunnel“, Basteln und einem Weihnachtsprogramm ein. Sportlich geht es für Kinder von sechs bis sechzehn Jahren am Nikolaustag beim Nikolauswettschwimmen in dem Schwimmbad „Oase“ zu. Am 11. Dezember 2011 sind dann Erwachsene ab 17 Jahren beim „Weihnachtsbratenwettschwimmen“ dran.

Der Güstrower Weihnachtsmarkt ist in der Zeit vom 9. bis 18. Dezember 2011 geöffnet.

Weitere Informationen: www.guestrow-tourismus.de, www.nup-guestrow.de

Informationen zu weiteren Weihnachtsmärkten im Land, wie zum Beispiel auf dem Gut Brook (25. November 2011 13.00 bis 19.00 Uhr, 26. und 27. November 2011 10.00 bis 18.00 Uhr) oder im Ostseebad Rerik (4. und 11. Dezember 2011) sind im Veranstaltungskalender des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern unter www.auf-nach-mv.de zu finden.