Deutschland: Berlin. Open Air Gallery auf der Oberbaumbrücke

Knoller, Künstler auf der Oberbaumbrücke in Berlin

Sonntag 6.7.2014  auf der Oberbaumbrücke.

Sommer, Sonne, bunte Farben … und gut für den Rücken ist es auch.

Zweimal im Jahr Open Air Kunst auf Berlins schönster Brücke.

 

Costa Rica: Erstmals auf der Weltkulturerbeliste

Foto: Visit Centroamérica, Steinkugeln Diquís

Insgesamt vier Ausgrabungsstätten im Diquís-Delta im Südosten von Costa Rica wurden am 23. Juni 2014 zum UNESCO Welterbe der Menschheit erklärt: Finca 6, Batambal, El Silencio und Grijalba-2. Hier findet man die berühmten Steinkugeln der Diquís-Kultur, die das Komitee wegen ihrer weltweiten Einzigartigkeit auszeichnete. Die archäologischen Stätten sind ein Spiegelbild der Kultur der Diquís und damit wichtige Zeitzeugen der politischen, sozialen und wirtschaftlichen Strukturen des präkolumbianischen Volkes. Die Region im Südwesten des Landes, in der die neuen UNESCO-Stätten liegen, zählt zu den ärmsten Regionen des Landes. Man hofft nun, dass dieser Landesteil durch die Auszeichnung vermehrt in den Fokus der Touristen gerät.

Dänemark: Die Top 10 Sehenswürdigkeiten von Kopenhagen

1 Rundetårn

Über den stufenlosen, 209 Meter langen Wendelgang den Rundturm besteigen und den Blick über die Stadt schweifen lassen.

2 Christiansborg Slot

In diesem Schloss tagt das dänische Parlament, und hier empfängt die Königin ihre Gäste. Die prächtigen Empfangsräume dürfen besucht werden.

3 Nyhavn

Auf der lebendigen Promenade des »Neuhafens« lässt sich der Tag in einem der vielen Restaurants wunderbar ausklingen.

4 Hafenrundfahrt

Mit dem Wasserbus die am Hafen gelegenen Sehenswürdigkeiten entdecken und das Stadtpanorama während der Bootsfahrt genießen.

5 Amalienborg Slot und Wachablösung

Am Wohnort der königlichen Familie findet jeden Tag um 12 Uhr die Wachablösung statt.

6 Kleine Meerjungfrau

Die bronzene Figur von Edvard Eriksen ist das Wahrzeichen der Stadt.

7 Tivoli

Der traditionsreiche Freizeitpark liegt mitten in der Stadt.

8 Nationalmuseet

Die Ausstellungen zur Geschichte Dänemarks sind außergewöhnlich präsentiert; die ethnografische Sammlung lässt sogar Museumsmuffel staunen.

9 Ny Carlsberg Glyptotek

Eine der bedeutendsten Sammlungen antiker Kunst in einem herrlichen Ambiente: Das Museum zählt zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Kopenhagens.

10 Statens Museum for Kunst

Beeindruckendes Zusammenspiel von historischem Gebäude und modernem Anbau: Die Nationalgalerie präsentiert die Meister dänischer Malkunst.

 

 

Dänemark: Die Kleine Meerjungfrau – Kopenhagens Wahrzeichen

Kleine Meerjungfrau, Visit Denmark

Etwa 15 Minuten dauert der Weg von Kopenhagens berühmtem Hafenbecken Nyhavn mit den historischen Schiffen und den bunten, alten Häuserfassaden zum Wahrzeichen der dänischen Hauptstadt. Am Ende eines sanften Rundbogens, den die Promenade Langelinie hier schreibt, sitzt die Kleine Meerjungfrau auf einem Findling. Halb Mensch, halb Meereswesen wartet sie seit genau 100 Jahren auf ihren Prinzen – am 23. August 1913 wurde Den Lille Havfrue feierlich der dänischen Öffentlichkeit übergeben.

Die Überraschung der oft weit gereisten Besucher ist immer wieder so groß wie die nach dem 1837 erschienen Märchen gleichen Namens von Hans Christian Andersen entstandene Skulptur klein: Nur 125 Zentimeter misst die Bronzefigur – ein Geschenk des Bierbrauers und Kunstmäzens Carl Jacobsen („Carlsberg“) an seine Heimatstadt Kopenhagen. Auch im Sommer 2013 sieht die „Havfrue“ jung aus wie damals, am Tag ihrer Einweihung. 15 Jahre alt ist sie laut Märchendichter Andersen. Ihre Schönheit wirkt bescheiden. War so bescheiden auch Ballerina Ellen Price, die 1909 die Hauptrolle im Ballett „Die Kleine Meerjungfrau“ am Königlichen Theater tanzte? Nach ihr schuf Bildhauer Edvard Eriksen (1876–1959) der Überlieferung nach sein Kunstwerk. Doch angeblich wollte die Tänzerin nicht nackt Modell stehen – und so trägt die Jubilarin zwar ihr Gesicht mit den sanften Zügen. Doch für den Körper sprang angeblich Edvardsens Frau Eline ein.

Geliebt – und verwundet
Doch an die große kleine Jubilarin reichen alle diese Arbeiten nicht heran. Doch so be- und geliebt das dänische Nationalsymbol auch ist, musste die „Havfrue“ in ihrem langen Leben dennoch schon turbulente Zeiten durchmachen – sogar enthauptet wurde sie schon. Und das gleich mehrfach. 1964 war die 175 kg schwere Skulptur erstmals kopflos: Wer dahinter steckte, ist bis heute unklar. 1984 fehlte ihr ein Arm – die Täter meldeten sich freiwillig. 1998 war es erneut der Kopf, der verschwand. Die Anklage gegen einen verdächtigten Fotografen musste fallengelassen werden. Am 11. September 2003 wurde die Kleine Meerjungfrau komplett vom Sockel gerissen, wohl mit Hilfe von Sprengstoff. Freiwillig verlassen hat die millionenfach Fotografierte ihren Stammplatz in Kopenhagen aber nur ein Mal: Ein halbes Jahr lang war die „Havfrue“ anlässlich der Expo 2010 zu Gast in Schanghai – ihre einzige Reise.

 

Irland: Burgen in Hülle und Fülle

Kylemore-Abbey-2

Burgen in Irland – schaurig und schön!

Burgen in Irland gibt es fast wie Sand am Meer. Aber warum? Auch in anderen europäischen Ländern finden sich viele Festungen aus dem Mittelalter. Aber gerade mit Irland verbinden Menschen häufig automatisch den Begriff Burgen. Das mag vielleicht an dem Image der grünen Insel und entsprechenden Touristik-Werbekampagnen liegen, die – wie auch in Großbritannien – Reisefreunde mit der mystischen Seite des Landes locken möchten. Und das zu Recht, denn so kann man den manchmal recht widrigen Wetterverhältnissen doch etwas Positives abgewinnen! Burgen in Irland wirken bei Nebel, Regen und grauem Wetter noch imposanter und schaurig-schöner.

Burgen Hülle und Fülle

Die Anzahl der Schlösser und Burgen in Irland ist tatsächlich auffällig hoch. Es gibt um die 30.000 Festungen, einige von Ihnen existieren nur noch als Ruinen, die aber trotzdem nicht vergessen und oft sogar vielbesuchte Touristenattraktionen sind wie das Blarney Castle. Die Iren lieben ihre teils gut erhaltenen, teils nur noch in Bruchstücken vorhanden Anlagen ebenso wie die ausländischen Besucher.

Eine Begründung für die große Zahl könnte darin liegen, dass die irischen Fürsten und Adligen im Mittelalter viel und heftig mit sich selbst, den Normannen und gelegentlich auch mit den britischen Nachbarn stritten. Es ging dabei meist um die territoriale Eigenständigkeit der Fürstentümer. Dafür kämpften die Burgherren mit allen Mitteln und konnten sich so recht gut behaupten. Ihre trutzigen Wehranlagen haben mit Sicherheit einen großen Anteil an ihren Erfolgen gehabt.

Bei den Angriffen wurden zwar viele Burgen in Irland stark beschädigt, aber dank dem Traditionsbewußtsein der Iren und dem Willen zur Bewahrung ihrer Kulturgüter wurden viele wieder in Stand gesetzt und restauriert.

Burgen in Irland sind relativ gleichmäßig über die gesamte Republik verstreut. Man findet sie im Osten um Dublin und in Zentral-Irland genauso wie im Westen Irlands und in Nordirland.

Alte sehenswerte Gemäuer

Es gibt so viele Burgen in Irland, dass man seine Reise allein mit dem Besuch dieser vielen Schlösser, Klöster und Burgen füllen kann, ohne dass einem dabei langweilig wird.

Zu den Wahrzeichen Irlands zählt zum Beispiel das Rock of Cashel im südlichen Zentral-Irland nordöstlich von Tipperary. Ein auffälliges Merkmal dieser Burganlage ist sein idealtypischer Rundturm. Seine exponierte Lage auf einem Hügel – 65 m über den Dächern der Stadt Cashel – hat ihm zu seiner Berühmtheit verholfen. Rock of Cashel gehört zu den Burgen in Irland, die noch ein Innenleben haben. Es handelt sich hier also nicht um eine leere Ruine, bei der nur noch die Hülle stehen geblieben ist.

Intakte Burgen in Irland

Dublin Castle
Die aus dem 13. Jahrhundert stammende Burg, die mitten in Dublin auf einer Anhöhe zu finden ist, wurde im 18. und 19. Jahrhundert von Grund auf neu gestaltet und besteht jetzt im Kern aus zwei Höfen mit den um sie errichteten Gebäuden. Sie diente zur Zeit der britischen Vormachtstellung als Regierungssitz. Heutzutage ist sie nur noch alle sieben Jahre im Mittelpunkt des politischen Geschehens, und zwar dann, wenn der neue Staatspräsident in sein Amt eingeführt wird. Zu besichtigen sind aber nur einzelne Abschnitte des Schlosses.

Dublin-Castle

Kilkenny Castle

Von der ebenfalls im 13. Jahrhundert erbauten Burg im Südosten Irlands sind nur noch die drei Rundtürme erhalten, die übrigen Gebäude stammen aus den nachfolgenden Jahrhunderten. Sehenswert ist die große viktorianische Halle, die man sich unbedingt ansehen sollte.

Cahir Castle

Das nur 25 km südlich des Rock of Cashel gelegene Cahir Castle aus dem 13. und 15. Jahrhundert hat eine imposante Erscheinung. Die mit runden und eckigen Türmen verstärkte Außenmauer umgibt einen dreistöckigen Bergfried, dessen Innenausstattung jedoch weniger sehenswert ist: Die Einrichtung aus dem 17. Jahrhundert ist recht einfach und grob.

Ross Castle

Das Ross Castle wurde im 15. Jahrhundert auf der Landzunge im Lough Lean erbaut und gehört zu der Stadt Killarney im Südwesten Irlands. Die Innenausstattung des Turms entspricht der seiner Erbauerzeit. Man bekommt hier ein Einblick in das Leben eines Clanchefs: Damit der Boden nicht so kalt war, wurden die Schlafräume mit Erde bedeckt, als Toilettenpapier dienten den Herrschaften Moos und Blätter.

Bunratty Castle

Das zu Irlands Vorzeige-Schlössern zählende Bunratty Castle liegt nordwestlich von Limerick unweit des Shannon und stammt aus dem 15. Jahrhundert, sein Bergfried ist quadratisch und die große Halle sowie die Wohnräume ließ der kulturliebende Graf, der das Schloss 1954 erbte, mit Möbeln aus der Erbauerzeit ausstatten und gab die Räumlichkeiten zur Besichtigung frei. Besonders sehenswert ist auch das angrenzende Freilichtmuseum, das die Häuser von Bauern und Fischern aus dem Mittelalter originalgetreu präsentiert.

Beispiele historischer Klöster in Irland

Kylemore Abbey

Die wunderschöne Klosteranlage Kylemore Abbey mit einem ebenso schönen viktorianischen Garten liegt im Connemara Nationalpark im Westen Irlands und wurde erst im 19. Jahrhundert erbaut. Benediktinerinnen führten hier lange Zeit eine Mädchenschule, heute kann sie besichtigt werden.

Kloster Clonmacnoise

Eine weitere Berühmtheit Irlands ist die mehr als 1400 Jahre alte Klosteranlage Clonmacnoise die nicht nur im geographischen  Zentrum Irlands liegt, sondern hunderte Jahre das irische Zentrum der Gelehrten war. Fast schon legendär sind die drei Hochkreuze, von denen das Cross of Scriptures das bekannteste ist.

Irische Ruinen

Blarney Castle

Der vor den Toren Corks an Irlands Südküste gelegene dreistöckige Festungs- und Wohnturm stammt aus dem 15. Jahrhundert und diente 300 Jahre als Bardenschule. Heutzutage ist sie eine Touristenattraktion aufgrund des Blarney Stones, den man küssen muss, um immer eine passende Ausrede parat zu haben!

Schloss Blarney bei Cork

Dunluce Castle

Eine der größten Ruinen von Burgen in Irland ist die des Dunluce Castle in Nordirland. Seine besondere Lage auf einem zerklüfteten Felsen an Antrims Küste bescherte ihm zu bewohnten Zeiten nicht immer Glück: Im 17. Jahrhundert versank ein Teil der Küche mitsamt den Bediensteten im Meer. Das könnte auch der Grund dafür gewesen sein, dass Dunluce Castle seitdem leer steht. In diesem Jahrhundert begann man alleridngs mit Stabilisierungsmaßnahmen um dieses Kulturgut nicht gänzlich ans Meer zu verlieren.

 

Großbritannien: Whisky – Das Nationalgetränk der Schotten

Auchentoshan Distillery

Der Herbst ist eine wunderbare Zeit, um Glasgow und das Land der über 100 Whisky-Brennereien zu bereisen. Denn Glasgow ist der ideale Ausgangspunkt für eine Reise rund um das „Wasser des Lebens“, wie die Schotten ihren Whisky gerne nennen. Kurz hinter den Stadtgrenzen befinden sich zwei der ältesten Brennereien Schottlands, in Glasgow selbst bieten Whisky-Bars und -Stores die besten Scotch-Whiskys des Landes an und neben zahlreichen Verkostungs-Veranstaltungen gibt es in der schottischen Metropole noch vieles mehr zu entdecken.

Beispielsweise, dass Whisky nicht nur ein Getränk für harte Männer, sondern durchaus auch für genießerische Frauen ist. Kein Wunder, denn wenn einem ein Hauch von Marzipan, etwas Honig und eine leichte Prise Vanillearomen um die Nase weht, es im Glas goldgelb schimmert und auf der Zunge eine weiche, warme Süße liegt, bevor der Whisky langsam die Kehle hinunter rinnt, dann erlebet man geschlechterunabhängig, was genau Whiskygenuss pur eigentlich bedeutet.

Bottle and glass close-upBis heute rätseln die Wissenschaftler, ob Irland oder Schottland das Ursprungsland des Whiskys ist. Fakt ist jedoch, dass das Wort Whisky erstmalig 1736 erwähnt wurde. Knappe 100 Jahre später gründete George Connell im Jahre 1833 die Destillerie Glengoyne, die heute mehr denn je Besucher aus der ganzen Welt anzieht. Besonders aufregend: In der idyllisch an einem Wasserfall gelegenen Destillerie können Besucher bei der „Bottle your own“ Tour ihren eigenen Single Malt Whisky abfüllen und sich anschließend mit stolzer Brust und einer Urkunde „Whisky Master Blender Extraordinaire“ nennen. Glengoyne ist übrigens eine der ganz wenigen Destillerien, die sich immer noch in unabhängigem schottischen Familienbesitz befindet (www.glengoyne.com).

Alternativ zur Glengoyne Brennerei bietet sich auch ein Besuch der Auchentoshan Destillerie an, die sogar noch älter ist und als letzte verbleibende Destillerie in den Lowlands gilt. Durch eine heutzutage nur noch sehr selten durchgeführte Dreifachbrennung entsteht dort ein besonders leichter und sanfter Whisky – und damit der perfekte Gegenpart zum meist eher rauen und rauchigen Scotch (www.auchentoshan.com).

Zurück in Glasgow fällt die Entscheidung wohin es gehen soll nicht schwer. Erster Anlaufpunkt ist in der Regel die „Pot Still Bar“ (www.thepotstill.co.uk) in der Argyle Street, die zu den besten Whisky Bars der Stadt zählt und mittlerweile mehr als 370 Whisky Sorten führt. Whiskyspezialisten finden hier auf jeden Fall einen kompetenten Ansprechpartner und garantiert mehr als eine hervorragende Empfehlung. Übrigens ist die Pot Still Bar auch der Gründungsort des ersten „Ladies Only Whisky Clubs“, der erst vor wenigen Tagen seinen ersten Geburtstag feierte und schon weit über die Grenzen Glasgows bekannt ist.

Dass Frauen und Whisky ein gutes Team sind, zeigt auch die Verkostung der Glasgow Malt Whisky Company (www.glasgowmaltwhiskycompany.com): Whisky, it’s a women’s world! Eine Verkostung nur für Frauen, die neben herausragenden Whiskys auch sechs Frauen vorstellt, die ihre Lebensaufgabe in der Herstellung der besten Whiskys gefunden haben.

Nur ein paar Häuser von der Pot Still Bar entfernt befindet sich die liebevoll designte Bar „The Ben Nevis“ (www.thebennevis.co.uk). Nach dem höchsten Berg der Schotten benannt, findet man hier eine Hommage an Schottland und seine Geschichte. Steinwände, dunkles Holz und ein knisternder Kamin laden zum perfekten Whisky Genuss ein.

„It’s a bar, it’s a restaurant, it’s a club, it’s a venue, it’s a.church“. Mit wenigen Worten ist die Location „Oran Mor“ (www.oran-mor.co.uk) im Westend erklärt. Dort kann man prima essen und nach dem Dinner dann in die hauseigene Whisky Bar weiterziehen, in der sich allabendlich Whiskyfreunde treffen und die ein oder andere der immerhin 250 Sorten verkosten.

Whisky Tasting Good Spirit and Co.

Im November sollten sich Fans des schottischen Whisky’s das „Glasgow Whisky Festival“ in den Kalender eintragen. In der Veranstaltungslocation „The Arches“ bieten über 40 Aussteller die besten Whiskys Schottlands aber auch der ganzen Welt an. Darüber hinaus kann man dort auch zahlreiche Dinge rund um das Thema Whisky erwerben, beispielsweise Bücher, Kunst, Essen und vieles mehr. Weitere Informationen zum Festival sind unter www.glasgowswhiskyfestival.com zu finden.

Auch immer mal wieder einen Besuch wert, ist die Homepage der Tennent`s Training Academy. Neben zahlreichen Kochkursen werden hier auch Bier-, Wein-, Cocktail- und natürlich Whiskyschulungen angeboten. Für zwei Stunden bekommen Whisky Enthusiasten aber auch Neulinge einen tiefen Einblick in die Welt der schottischen Whiskys (www.tennentstrainingacademy.co.uk).

Wer es wirklich ernst meint mit dem Whisky, sollte niemals die Stadt verlassen ohne im „The Good Spirit Co“ (www.thegoodspiritsco.com) in der Bath Street gewesen zu sein. Regale, soweit das Auge reicht und mit allem was das Herz eines Whiskyliebhabers begehrt. Mit diesem Laden haben sich drei Whiskyfreunde den ersten großen Traum verwirklicht. Der zweite ist eine eigene kleine Brennerei. Doch bis es soweit ist, bieten Mark, Matthew und Shane neben kreativen Whisky-Verkostungen auch den hauseigenen Whisky „Cask23“ an, der im Laden in einem Fass reift und den man abgefüllt in einer 20cl Flasche erwerben kann. Ein wohl perfektes Mitbringsel, das es in keinem Duty Free Shop zu kaufen gibt.

Italien: Ladinische Popmusik – Zauberhaftes für die Ohren aus Südtirol

Langsam verhallt der letzte Ton, die jungen Frauen setzen die Violinen ab, lassen die Mikrophone los, senken die Schultern, heben ihre Blicke und lächeln. Gerade haben die drei Südtirolerinnen auf einer Berliner Bühne das kulturverwöhnte Hauptstadtpublikum verzaubert – mit, man möchte es kaum glauben, ladinischer Popmusik, deren Inhalte so geheimnisvoll erscheinen wie das ganze Konzert dieser märchenhaften Formation namens Ganes. Dann beginnt der lang anhaltende Applaus.

Aber die Geschichte von Ganes beginnt natürlich in Südtirol, in dem Bergdorf Wengen, im Südtiroler Gadertal. „Unser Haus in La Val, wie man Wengen auf italienisch und ladinisch nennt, heißt Rumestluns”, hatte Marlene Schuen in Berlin noch gesagt und dann folgte eine längere Beschreibung, wie man es erreicht, Abzweigungen kamen darin vor, ein Sportplatz, Brücken, Wiesen und schließlich „ein Gebäude unterhalb der Straße“. Dahinter sind nur noch Wälder und Berge, Wolken ziehen darüber hinweg, und für einen kurzen Moment fällt ein Sonnenstrahl auf das Haus, ein „Rai de Sorëdl“, wie die erste Ganes-CD heißt.

Hilda Schuen, die fröhliche Mutter von Marlene und Elisabeth erwartet uns schon. Sie hat die gleichen dunklen Augen und Haare, sowie das gleiche rollende R wie ihre Töchter, und schon an der Türe hängen Ganes-Zeitungsausschnitte und -Konzertankündigungen. Hilda deutet darauf und sagt: „Das ist für mich, als ob sie hier wären.“ Ganes, das sind die drei Cousinen aus La Val: Elisabeth Schuen (30), Marlene Schuen (31) und Maria Moling (26).

Und es liegt an ihrem Erfolg, dass sie nun in Berlin, 1.000 Kilometer weiter nördlich, erzählen, wie es dazu kam. „2007 bis 2009 waren wir gemeinsam mit Hubert von Goisern auf seinem Schiff auf der Donau unterwegs“, beginnt Elisabeth kurz vor dem Konzert zu erzählen. „Wir gaben jeden Abend am Flussufer ein Konzert und haben dabei unglaublich viel dazugelernt“, ergänzt Marlene. Sie spielten Geige und Gitarre und sangen im Hintergrund. „In unserer Freizeit probierten wir dann eigene Songs“, sagt schließlich Maria, und eigentlich war das schon der Anfang von Ganes.

Als dann Hubert von Goiserns Manager ihre Musik hörte und ihnen begeistert seine Unterstützung versicherte, dachten sie darüber nach, wie es wäre, eine CD mit ladinischer Popmusik einzuspielen. Im Mai 2010 ist sie erschienen, und seither touren sie durch Europa. „Jetzt stehen wir halt vorne auf der Bühne“, sagt Marlene als wäre nichts gewesen.

Die Ganes, die der Formation den Namen gaben, wohnen in dem Bach, der am Haus der Eltern in La Val vorbeifließt. Es sind magische Märchenwesen aus der ladinischen Mythologie, fabelhafte Frauen, mal Feen, mal Nixen, mal Hexen, die die Menschen unter anderem mit ihren schönen Geräuschen verzaubern. Und dieser Ganes-Bach weist zugleich den Weg zum Haus der Molings. Als wir auch dort anklopfen, bittet Hildas Schwester Rita in die Bauernstube und auch ihr sieht man die Ähnlichkeit zu ihrer Tochter an. „Gestern hat Maria angerufen – ich glaube sie war in Belgien“, erzählt sie und gesteht, dass sie während der Tournee manchmal nicht so genau weiß, wo ihre Tochter steckt. „Wir sind aber schon sehr froh, dass sie so erfolgreich sind“, erzählt sie weiter. „Es gehört ja auch Mut dazu, so etwas Unsicheres wie ladinische Popmusik zu machen.“ Die Stimmung in der Stube ist herzlich und natürlich, ganz so, wie die drei Mädels sich nun der Welt präsentieren.

Der Konzertzauber in Berlin beginnt gegen acht Uhr abends: Die drei betreten die Bühne, und sehr schnell hat die Solostimme von Maria das Publikum erfasst. Wenig später erzeugen die dreistimmigen Harmoniegesänge, Instrumente- und Gesangsoli eine Gänsehaut. Die populäre, aber doch auch anspruchsvolle und komplexe Musik hat Einflüsse aus Jazz, Funk, Soul und auch Klassik. Und als wäre all das nicht schon außergewöhnlich genug, klingen die Texte mal portugiesisch, mal italienisch, mal osteuropäisch und dann doch wieder wie nichts von alledem. Nach dem Lied „Da sòra“ (alleine) wendet sich Maria Moling lachend ans Publikum und fragt: „Nutella und Mortadella habt ihr verstanden, oder?“ Wohl wissend, dass der Rest geheimnisvoll unbestimmt bleibt. „Das ist nun mal unsere Muttersprache und in der können wir Gefühle am besten äußern“, hatte Maria zuvor gesagt, und Elisabeth meinte: „Unsere Songs funktionieren auch deswegen so gut, weil Ladinisch eine sehr melodische Sprache ist.“

Infos

Die ladinische Sprache: Ladinisch wird ausschließlich von 30.000 Menschen in  Talschaften Norditaliens verwendet und ist als anerkannte sprachliche Minderheit von der EU gefördert. Die Ladiner, auch Dolomitenladiner genannt, gelten als eigene Ethnie und machen 4 % der Südtiroler Bevölkerung aus (entspricht 18.000 Menschen). Das Ladinische gehört zu den rätoromanischen Sprachen, die eine Untergruppe des Romanischen bilden. Der ladinische Sprachraum erstreckt sich über fünf angrenzende Talschaften. In der nördlichsten Region Italiens sind diese das Grödnertal und das Gadertal in der Provinz Bozen-Süd-tirol sowie das Fassatal im Trentino. Ladinisch spricht man auch in der Provinz Belluno in Venetien, im Buchensteintal sowie zum Teil in Cortina d’Ampezzo. Weiters sprechen die angrenzenden Talschaften Comelico, Agordino und Cadore Ladinisch.

Museum Ladin: Das Museum Ladin in St. Martin in Thurn stellt die ladinische Kultur dar und verdeutlicht besonders die Beziehungen zwischen Landschaft und Lebensweisen  des Volkes.

Musik in Südtirol: Musik hat in Südtirol eine lange Tradition: Es gibt über 212 Musikkapellen in 116 Gemeinden. Die Klangwelt wird durch Kirchenchöre,  Männergesangsvereine und Musikgruppen geprägt, die sich mit überlieferten Südtiroler Volksweisen befassen. Ein Beispiel dafür ist die vierköpfige Band „Opas Diandl“, die die traditionelle Volksmusik der Region durch akustische Instrumente, Jodler und Mundart neu interpretiert. Auch das Trio „Herbert Pixner Projekt“ steht für musikalische Unterhaltung, die neue Rhythmen mit alpenländischer Volksmusik kombiniert, wie etwa mit Jazz und Blues.

 
 
 

Spanien: Eine andere Art zu träumen – Übernachten in Höhlenwohnungen

Die touristischen Unterkünfte in den Höhlen der Regionen Guadix- El Marquesado und Baza-Huéscar haben sich in den letzten Jahren zu einem der beliebtesten und ungewöhnlichsten Ziele der Provinz entwickelt. Im Moment existieren in den beiden genannten Regionen sowie im granadinischen Viertel Sacromonte 31 katalogisierte, geregelte Einrichtungen, die die Übernachtung in Höhlen anbieten. Allen gemeinsam ist die hohe Qualität des Services, die Nachhaltigkeit sowie die Bewahrung und Wiederbelebung einer eigentümlichen Wohnkultur.

Die Höhlenwohnungen in den Hügeln und Schluchten entwickelten sich ohne Bauplan. Sie richteten sich nur nach dem geologischen Relief, dessen Teil sie sind und nach dem Lauf der Sonne. Es gibt keine Straßen oder Gassen. Modernere Konstruktionen mit Reihenhausfassade und Anbauten reihen sich an traditionelle Wohnungen an. Gemeinsam sind ihnen die stattliche Schornsteine und die bunt bepflanzten Veranden.

Im legendären Viertel von Sacromonte gleichen die Höhlen in der heiligen Berglandschaft wahren Tempeln der Romakunst. Sie wirken wie Museen des an moderne Umstände angepassten Höhlenlebens. Während der „Reconquista“, der christlichen Rückeroberung Granadas, befand sich diese Idylle außerhalb der Stadtmauern. Die Wohnhöhlen waren ein Fluchtort für verschiedene Völker und soziale Gruppen wie den Juden und Morisken. Die Chroniken von Sacromonte berichten, dass die „Gitanos“ in Begleitung der Truppen der katholischen Könige in Granada eintrafen und dort für sie als Schmiede arbeiteten. Daher ist es nicht erstaunlich, dass sich schon immer auch Handwerker dem Flamenco widmeten, der aus der alten und verzaubernden Zambra hervorgegangen ist, die noch heute in Höhlen wie Los Tarantos, María La Canastera, Cueva La Rocío oder Venta el Gallo ein vielgesehenes Spektakel ist.

Deutschland: Eisfiguren in Rövershagen

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Bis zum 31. August 2014 können Besucher von Karls Erlebnis-Dorf in Rövershagen nahe Rostock im Rahmen der 11. Eiswelt die größte Eisfigurenausstellung Europas erleben. Angefangen bei den ersten Expeditionen von Amundsen oder Cook führt der Weg in der Ausstellung vorbei an dem Volk der Inuit und seiner jahrhundertealten Tradition aus Fischfang, Iglus und der Mythologie. Auf über 2.000 Quadratmetern begegnen Besucher dabei unter anderem einer Schneekönigin, gewaltigen Eisbrechern, einer Gletscherrutsche und dem nordischen Göttervater Odin auf seinem Thron. Die Erlebniswelt aus Eis und Schnee wurde in einer eigens für die Veranstaltung erbauten Kühlhalle von 17 internationalen Künstlern geschaffen.

Service: Was ist barrierefreies Internet?

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Barrierefreies Internet bedeutet, dass eine Internetseite für jeden Benutzer lesbar und bedienbar ist. Sowohl unter technischen Aspekten (Browser, Betriebssystem) als auch bezogen auf die inhaltlichen Gesichtspunkte (Verständlichkeit, Benutzerfreundlichkeit).

Da heute das Internet eine der wichtigsten Informationsquellen sowohl im täglichen Leben als auch bei der Reisevorbereitung darstellt, ist die Hilfestellung der Stadt Brandenburg an der Havel für eine barrierefreie Internetnutzung vorbildlich. Wer die Webseite der Stadt (www.stadt-brandenburg.de) öffnet, findet sofort einen Menüpunkt „Barrierefrei“. Wenn man diesen öffnet, kommt man zu einer Seite, die ausführliche Hinweise für eine barrierefreie Nutzung des Internets enthält. Dies geht von der Einstellung größerer Schriften in verschiedenen Browsern bis zur Empfehlung eines Vorleseprogramms.

Besonders betroffen von Hürden im Internet sind behinderte Menschen. In Deutschland leben acht Millionen Menschen mit Behinderungen – vier von fünf Betroffenen nutzen das Internet. Gut die Hälfte dieser behinderten Nutzer beklagt sich über Barrieren, die sie von einem vernünftigen Gebrauch des Internet abhalten. Zum Beispiel können Blinde nichts mit einer grafischen Navigation anfangen. Sehbehinderte können keine kleinen Texte im Grafikformat lesen.

Um dieser benachteiligten Nutzergruppe die gleichberechtigte Teilhabe an dem Medium Internet zu ermöglichen, hat die Web Accessibility Initiative (WAI), ein Organ des obersten World Wide Web Consortiums (W3C), Zugänglichkeitsrichtlinien festgelegt, die insbesondere behinderten Menschen den Zugang zum Internet erleichtern sollen.

Diese Zugänglichkeitsrichtlinien sind Grundlage einer im Juli 2002 in Kraft getretenen Bundesverordnung zur barrierefreien Informationstechnik. Bei der Gestaltung der Internetseiten der Stadt Brandenburg hat man sich mit den Schwierigkeiten von Betroffenen beim Besuch des Webauftritts auseinandergesetzt und hat das Fachwissen von Institutionen und Programmierern genutzt.

Bedienung für Behindertengruppen

Für die Bedienung durch Blinde empfehlen wir den Einsatz einer Braille-Zeile und ein Vorleseprogramm, z.B. JAWS. Nach dem Laden der Seite müssen Blinde nicht die Seite linearisiert, d.h. von Anfang bis Ende, durchgehen. Ihnen wird ein verstecktes Menü mit folgenden Bereichen angeboten:

Hauptmenü und Suche (Kurztaste 1)

Untermenü (Kurzstaste 2)

Inhalt (Kurzstaste 3)

Rechte Spalte mit Aktuelles, Veranstaltungen und Pinnwand (Kurzstaste 4)

Über Kurztasten sind diese Bereiche von jeder Stelle der Seite jederzeit erreichbar, sodass sich eine ähnlich schnelle Navigation, verglichen mit sehenden Nutzer ergibt.

Arbeiten mit Kurztasten

Um zu den Einträgen im versteckten Menü zu springen und dann dem Link zum Bereich zu folgen, werden Kurztasten benötigt. Diese sind wie folgt in den Browsern nutzbar:

Internet Explorer – Alt-Taste und Kurztaste

Beispiel: Alt + 1, um zum Hauptmenü zu springen

Mozilla Firefox – Alt-Taste und Umschalttaste und Kurztaste

Beispiel: Alt + 2, um zum Untermenü zu springen

Praktische Hinweise zur barrierefreien Gestaltung

Nachstehend finden Sie einige Tipps zur barrierefreien Gestaltung und Navigation auf den gängigen Browsern unter Windows. Detaillierte Informationen über die Einstellungen Ihres Browsers können Sie unter der Rubrik „Hilfe“ in der Menüleiste entnehmen.

Schriftgröße

Internet Explorer 5 und 6

Browsermenü: Ansicht -> Textgröße  oder Maus: Strg + Scrollrad

Mozilla Firefox
Browsermenü: Ansicht -> Schriftgrad

Tastatur: Strg+“+“ (vergrößern), Strg+“-“ (verkleinern), Strg+“0″ (normal)

Maus: Strg + Scrollrad

Opera

Browsermenü: Ansicht -> Zoomfaktor

Tastatur: Strg+“+“ (vergrößern), Strg+“-“ (verkleinern), Strg+“0″ (normal)

Maus: Strg + Scrollrad

Netscape
Browsermenü: Ansicht -> Text-Zoom

Safari

Browsermenü: Ansicht -> Schrift größer, Schrift kleiner oder Normale Textgröße

Tastatur: Strg+“+“ (vergrößern), Strg+“-“ (verkleinern), Strg+“0″ (normal) oder Maus: Strg + Scrollrad

Kontrast

Internet Explorer 5 und 6

Browsermenü: Extra -> Internetoptionen -> Allgemein -> Farben und Eingabehilfen

Mozilla Firefox
Browsermenü: Extra -> Einstellungen -> Farben

Opera

Browsermenü: Seitendarstellung -> Kontrastreich -> Schwarz auf weiß oder umgekehrt

Windows XP (allgemein)

Start -> Systemsteuerung -> Eingabehilfen -> Anzeige -> Einstellungen („Kontrast aktivieren“ muss aktiv sein)

Tastatur

Wenn Sie Schwierigkeiten mit der Maus haben oder lieber über Ihre Tastatur navigieren, klicken Sie die Schaltfläche „Hilfe“ auf der Menüleiste Ihres Browsers an. Hier finden Sie eine Liste der Kurzbefehle für die Tastatur.

Im Internet Explorer können Sie sich beispielsweise über TAB und UMSCHALT+TAB vorwärts und rückwärts zwischen Bildschirmelementen wie z.B. Links, Markierungen auf Bildkarten und der Menüleiste bewegen.

Menüleiste

Sie können Ihre Menüleiste individuell anpassen, indem Sie Schaltflächen hinzufügen oder entfernen, kleine oder große Symbole verwenden und Symboltitel anzeigen oder verbergen. Klicken Sie einfach mit der rechten Maustaste auf die Symbolleiste und wählen Sie „Anpassen“.

Wenn Sie eine Sehbeeinträchtigung haben, möchten Sie vielleicht die Schaltfläche „Größe“ hinzufügen, damit Sie schnellen Zugriff auf die Schriftgröße haben.
Wenn Sie einen Bildschirmleser verwenden, bevorzugen Sie vielleicht kleine Symbole in der Liste „Symboloptionen“ und keine Symboltitel in der Liste „Textoptionen“, damit möglichst viel Bildschirmplatz für den Web-Inhalt verfügbar ist.

 

 

 

Deutschland: Go Trabi Go!

Trabi im DDR-Museum, © Sabine Heise/FTB

Trabi im DDR-Museum, © Sabine Heise/FTB

Im DDR Museum in der Berliner Karl-Liebknecht Straße kann man seit Dezember 2013 mit einem Trabi eine virtuelle Spritztour unternehmen und ihn durch eine  Plattenbausiedlung steuern.  Auf die Scheibe des Trabants wird eine originalgetreue 3D-Plattenbausiedlung projiziert, durch die der Besucher den Trabi eigenhändig lenkt, beschleunigt und bremst. Zuvor muss er selbst verständlich den Motor starten – all das wird ergänzt durch die passenden und authentischen Geräusche eines Trabant P 601. Durch das originale Fahrgefühl des Zweitakters und die realistische 3D-Simulation, die eine verdichtete Marzahner Plattenbausituation darstellt, bekommt der Fahrer einen unmittelbaren Eindruck vom Alltagsleben in der DDR.

Trabi im DDR Museum © DDR-Museum „Der Trabi zum Hineinsetzen war ohne Zweifel schon immer ein Highlight unserer Dauerausstellung“, beschreibt Direktor Robert Rückel das Konzept und ergänzt „Durch die neue Installation schaffen wir es, den Besucher spielerisch und emotional an das Thema DDR heranzuführen.“

Österreich: Eine Nacht der Sterne schenken

10_Die_Nacht_der_Sterne, Foto K. Dapra

Von Heiligenblut in weit entfernte Galaxien blicken

Einen unverstellten Blick ins All bietet Heiligenblut am Großglockner an jedem Donnerstag zwischen 20. Dezember 2013 und 30. März 2014. Dann wird im wohl schönsten Bergdorf der Alpen das Licht gedimmt, um dem Sternenhimmel seine ganze Pracht zurückzugeben. Überdies führt ein spezielles Sternegucker-Angebot, das sich ideal als Weihnachtsgeschenk eignet, mit der Grossglockner Bergbahn auf das Schareck, wo nach einer gemütlichen Winterwanderung unter kundiger Anleitung eine Sternenbeobachtung stattfindet. Das Angebot ist für 29 Euro buchbar.

In die Sterne schauen und sich etwas wünschen, sich vom Sternenkundler weit entfernte Galaxien zeigen lassen und am winterlichen Himmel nach dem eigenen Sternbild suchen und sich am offenen Feuer wärmen und heißen Tee trinken – eine solche Sternenbeobachtung mitten in den Alpen ist ein unverwechselbares Erlebnis. Schon die Bergfahrt mit der Gondel hinein in die winterliche Nacht stimmt ein auf die Unendlichkeit des Universums.

Mit Ferngläsern und Teleskopen können Gäste dann eintauchen in ein Planetarium unter freiem Himmel und erleben, wie ausdrucksvoll die Dunkelheit sein kann.

Der Nationalpark Hohe Tauern ist einer der größten Nationalparks in Europa. Der älteste Teil des Parks entfällt auf das Bundesland Kärnten und feierte 2011 sein 30-jähriges Bestehen. Die Hohe Tauern – die Nationalpark-Region in Kärnten mit Österreichs höchsten Berg, den Großglockner (3.798 Meter), als Wahrzeichen, reicht vom Großglocknerdorf Heiligenblut im Westen bis zum mystischen Kraftplatz Danielsberg im Osten.