Service: Top 10 der Urlaub-Apps

GetYourGuide App_Credit GetYourGuide

Per Klick zum praktischen Urlaubshelfer: Zur Hauptreisezeit, die von vielen Touristen auch für City-Trips genutzt wird, hat der Touren-Anbieter GetYourGuide (www.getyourguide.de) eine Hitliste nützlicher Gratis-Apps für das Smartphone zusammengestellt. Hier die Top 10 der besten Applikationen für eine rundum gelungene Reiseplanung:
Alle Urlaubsdaten auf einen Blick:
Ein wahres Organisationstalent ist die mobile Anwendung von TripIt. Sie ermöglicht es dem Nutzer, sämtliche Bestätigungsmails für Flüge und Hotels zu sammeln und zu verwalten. Zudem lassen sich die Daten mit dem Kalender synchronisieren und über soziale Medien mit Freunden teilen. www.tripit.com/uhp/mobile

Wie ist mein Hotel vor Ort?
Mit der App von TripAdvisor sind viele Bewertungen zur geplanten Unterkunft abrufbar und es gibt eine große Auswahl von Bildern, die von den Gästen gemacht wurden. Natürlich kann auch gebucht werden. Der Download-Link: www.tripadvisor.de/apps

Welches Verkehrsmittel ist für mich das Beste?
Flüge oder Züge vergleichen – das können viele Apps. Alle Verkehrsmittel gegeneinander abzuwägen ist jedoch neu. Genau dies bietet die Applikation Qixxit aus dem Hause der Deutschen Bahn. Sie navigiert den User von A nach B und bezieht dabei sämtliche Verkehrsmittel mit ein. Das Auto gehört ebenso dazu wie der Fußweg, das Flugzeug oder die Route auf der Schiene .https://www.qixxit.de/qixxit-app

Günstige Flüge in Sekundenschnelle:
Tarife für Flugverbindungen schwanken ähnlich wie die Kurse an der Börse. Umso wichtiger ist es, eine Applikation zu haben, die stets für die richtige Orientierung sorgt. Einen sehr guten Überblick verschaffen sich Smartphone-Nutzer mit der Metasuche von Skyscanner. Hier können sie Flüge durchforsten und werden für die Buchung gleich zum jeweiligen Anbieter weitergeleitet. http://www.skyscanner.de/handy.html

So geht man im Urlaub niemals verloren:
Für die perfekte Navigation vor Ort sorgt die Applikation von Skobbler. Sie leitet den User anhand von GPS zielsicher von A nach B und nutzt dabei die Kartentechnologie von Open Street Map. Der Vorteil gegenüber Google: Die Karten lassen sich im Vorfeld herunterladen und stehen somit auch bereit, wenn einmal keine Internetverbindung vorhanden ist. Das spart Roaming Gebühren. www.skobbler.com/apps

Für spontane Bucher:
Wenn die Entscheidung für eine Übernachtungsmöglichkeit einmal etwas schneller fallen muss, empfiehlt sich die Applikation von Hotel Tonight. Sie zeigt dem User nicht nur Hotels an, die kurzfristig noch frei sind, sondern bietet diese auch zu ausgesprochen günstigen Tarifen an. www.hoteltonight.com

Das passende Abenteuer vor Ort:
Mit der App von GetYourGuide kommt auf keinem City-Trip Langeweile auf. Aus mehr als 25.300 Aktivitäten können User auswählen – von der Segway-Fahrt über eine kulinarische Stadtführung bis hin zum exklusiven Helikopterflug. Ein weiterer Vorteil: Die Applikation kann den Smartphone-Besitzer orten und gibt ihm auf diese Weise maßgeschneiderte Vorschläge für die jeweilige Umgebung. Mit dem mobilen Voucher entfällt zudem das lästige Ausdrucken. http://www.getyourguide.de/apps/

Die Urlaubskasse stets im Blick:
Gerade auf Reisen sitzt das Geld meist etwas lockerer als daheim. Wer angesichts verwirrender Wechselkurse nicht den Überblick über seine momentane Finanzlage verlieren möchte, sollte sich unbedingt die XE Currency App installieren. Mit ihr lassen sich mehr als 180 Währungen weltweit in wenigen Sekunden in Euro umrechnen. Auf diese Weise wird selbst das Feilschen auf orientalischen Märkten zum großen Vergnügen.
http://www.xe.com/apps/android/

Damit auch die anderen Bescheid wissen:
Reisen ist auch ein soziales Erlebnis. Daher gehört die Applikation von Foursquare unbedingt mit ins Reisegepäck. Mit ihr können sich User in Bars und Restaurants einchecken und zum Beispiel sehen, welcher Bekannte dort bereits war oder vielleicht sogar soeben selbst da ist. Zudem kann gezielt nach Locations und ihren Merkmalen gesucht werden – zum Beispiel nach WLAN. Abrufbar unter:
https://de.foursquare.com/download

Für den Soundtrack danach:
Ob Hotelbar, Strandparty oder Open Air-Konzert: Wer sich auch zuhause noch an die schönsten Lieder aus dem Urlaub erinnern möchte, sollte nicht vergessen, Shazam auf sein Smartphone zu laden. Damit lassen sich selbst im Offline-Zustand kurze Song-Segmente mitschneiden und anschließend über verschiedene Musikbörsen erwerben. Wer die Lieder bereits im Hotel herunterlädt, hat gleichzeitig den passenden Soundtrack für den Heimflug auf seinem Handy. www.shazam.com

Das könnte Sie auch interssieren:
http://www.weltreisejournal.de/2014/07/03/service-mobiltaetsportale-im-test/

 

 

 

Service: Was ist barrierefreies Internet?

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Barrierefreies Internet bedeutet, dass eine Internetseite für jeden Benutzer lesbar und bedienbar ist. Sowohl unter technischen Aspekten (Browser, Betriebssystem) als auch bezogen auf die inhaltlichen Gesichtspunkte (Verständlichkeit, Benutzerfreundlichkeit).

Da heute das Internet eine der wichtigsten Informationsquellen sowohl im täglichen Leben als auch bei der Reisevorbereitung darstellt, ist die Hilfestellung der Stadt Brandenburg an der Havel für eine barrierefreie Internetnutzung vorbildlich. Wer die Webseite der Stadt (www.stadt-brandenburg.de) öffnet, findet sofort einen Menüpunkt „Barrierefrei“. Wenn man diesen öffnet, kommt man zu einer Seite, die ausführliche Hinweise für eine barrierefreie Nutzung des Internets enthält. Dies geht von der Einstellung größerer Schriften in verschiedenen Browsern bis zur Empfehlung eines Vorleseprogramms.

Besonders betroffen von Hürden im Internet sind behinderte Menschen. In Deutschland leben acht Millionen Menschen mit Behinderungen – vier von fünf Betroffenen nutzen das Internet. Gut die Hälfte dieser behinderten Nutzer beklagt sich über Barrieren, die sie von einem vernünftigen Gebrauch des Internet abhalten. Zum Beispiel können Blinde nichts mit einer grafischen Navigation anfangen. Sehbehinderte können keine kleinen Texte im Grafikformat lesen.

Um dieser benachteiligten Nutzergruppe die gleichberechtigte Teilhabe an dem Medium Internet zu ermöglichen, hat die Web Accessibility Initiative (WAI), ein Organ des obersten World Wide Web Consortiums (W3C), Zugänglichkeitsrichtlinien festgelegt, die insbesondere behinderten Menschen den Zugang zum Internet erleichtern sollen.

Diese Zugänglichkeitsrichtlinien sind Grundlage einer im Juli 2002 in Kraft getretenen Bundesverordnung zur barrierefreien Informationstechnik. Bei der Gestaltung der Internetseiten der Stadt Brandenburg hat man sich mit den Schwierigkeiten von Betroffenen beim Besuch des Webauftritts auseinandergesetzt und hat das Fachwissen von Institutionen und Programmierern genutzt.

Bedienung für Behindertengruppen

Für die Bedienung durch Blinde empfehlen wir den Einsatz einer Braille-Zeile und ein Vorleseprogramm, z.B. JAWS. Nach dem Laden der Seite müssen Blinde nicht die Seite linearisiert, d.h. von Anfang bis Ende, durchgehen. Ihnen wird ein verstecktes Menü mit folgenden Bereichen angeboten:

Hauptmenü und Suche (Kurztaste 1)

Untermenü (Kurzstaste 2)

Inhalt (Kurzstaste 3)

Rechte Spalte mit Aktuelles, Veranstaltungen und Pinnwand (Kurzstaste 4)

Über Kurztasten sind diese Bereiche von jeder Stelle der Seite jederzeit erreichbar, sodass sich eine ähnlich schnelle Navigation, verglichen mit sehenden Nutzer ergibt.

Arbeiten mit Kurztasten

Um zu den Einträgen im versteckten Menü zu springen und dann dem Link zum Bereich zu folgen, werden Kurztasten benötigt. Diese sind wie folgt in den Browsern nutzbar:

Internet Explorer – Alt-Taste und Kurztaste

Beispiel: Alt + 1, um zum Hauptmenü zu springen

Mozilla Firefox – Alt-Taste und Umschalttaste und Kurztaste

Beispiel: Alt + 2, um zum Untermenü zu springen

Praktische Hinweise zur barrierefreien Gestaltung

Nachstehend finden Sie einige Tipps zur barrierefreien Gestaltung und Navigation auf den gängigen Browsern unter Windows. Detaillierte Informationen über die Einstellungen Ihres Browsers können Sie unter der Rubrik „Hilfe“ in der Menüleiste entnehmen.

Schriftgröße

Internet Explorer 5 und 6

Browsermenü: Ansicht -> Textgröße  oder Maus: Strg + Scrollrad

Mozilla Firefox
Browsermenü: Ansicht -> Schriftgrad

Tastatur: Strg+“+“ (vergrößern), Strg+“-“ (verkleinern), Strg+“0″ (normal)

Maus: Strg + Scrollrad

Opera

Browsermenü: Ansicht -> Zoomfaktor

Tastatur: Strg+“+“ (vergrößern), Strg+“-“ (verkleinern), Strg+“0″ (normal)

Maus: Strg + Scrollrad

Netscape
Browsermenü: Ansicht -> Text-Zoom

Safari

Browsermenü: Ansicht -> Schrift größer, Schrift kleiner oder Normale Textgröße

Tastatur: Strg+“+“ (vergrößern), Strg+“-“ (verkleinern), Strg+“0″ (normal) oder Maus: Strg + Scrollrad

Kontrast

Internet Explorer 5 und 6

Browsermenü: Extra -> Internetoptionen -> Allgemein -> Farben und Eingabehilfen

Mozilla Firefox
Browsermenü: Extra -> Einstellungen -> Farben

Opera

Browsermenü: Seitendarstellung -> Kontrastreich -> Schwarz auf weiß oder umgekehrt

Windows XP (allgemein)

Start -> Systemsteuerung -> Eingabehilfen -> Anzeige -> Einstellungen („Kontrast aktivieren“ muss aktiv sein)

Tastatur

Wenn Sie Schwierigkeiten mit der Maus haben oder lieber über Ihre Tastatur navigieren, klicken Sie die Schaltfläche „Hilfe“ auf der Menüleiste Ihres Browsers an. Hier finden Sie eine Liste der Kurzbefehle für die Tastatur.

Im Internet Explorer können Sie sich beispielsweise über TAB und UMSCHALT+TAB vorwärts und rückwärts zwischen Bildschirmelementen wie z.B. Links, Markierungen auf Bildkarten und der Menüleiste bewegen.

Menüleiste

Sie können Ihre Menüleiste individuell anpassen, indem Sie Schaltflächen hinzufügen oder entfernen, kleine oder große Symbole verwenden und Symboltitel anzeigen oder verbergen. Klicken Sie einfach mit der rechten Maustaste auf die Symbolleiste und wählen Sie „Anpassen“.

Wenn Sie eine Sehbeeinträchtigung haben, möchten Sie vielleicht die Schaltfläche „Größe“ hinzufügen, damit Sie schnellen Zugriff auf die Schriftgröße haben.
Wenn Sie einen Bildschirmleser verwenden, bevorzugen Sie vielleicht kleine Symbole in der Liste „Symboloptionen“ und keine Symboltitel in der Liste „Textoptionen“, damit möglichst viel Bildschirmplatz für den Web-Inhalt verfügbar ist.

 

 

 

Service: Tischreservierung leicht gemacht mit der Appetito-App

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Launch der kostenlosen App in Deutschland, Österreich & Schweiz

Zu jeder Tages- und Nachtzeit und von überall online einen Tisch reservieren – die Appetito-App macht es nun auch in der Schweiz, Deutschland und Österreich möglich. Das kostenlose Online-Tool hat es sich zum Ziel gesetzt, die Reservierung einfach, schnell und mobil zu gestalten – für die Gäste und das Restaurant. In nur vier Schritten finden User aus über 97.000 Restaurants ihren passenden Tisch für Frühstück, Mittag- oder Abendessen. Das Reservieren ist somit keine zeitaufwendige Prozedur, sondern kann bequem von unterwegs erledigt werden. Die 2013 gegründete Appetit Reservation SA entwickelte mit ihren App-Ideen „Appetito“ und der dazu passenden App für Restaurants „AppOpro“ Tools zur mobilen Organisation von Tischreservierungen für Gäste und Restaurants. Nachdem die App in der französischsprachigen Schweiz bereits online ist, startet sie jetzt in der gesamten Schweiz, Deutschland und Österreich.

Innerhalb weniger Sekunden buchen Gäste ihren Tisch zu jeder Zeit über jedes Android- / IOS-Mobilgerät oder über myAppetito.com. Aus einem vielfältigen Restaurant-Pool suchen sich User das gewünschte Restaurant in der Nähe aus und wählen nach einer kurzen Anmeldung den passenden Tisch. Ist die Buchungsanfrage bearbeitet, schickt das betreffende Restaurant dem Gast entweder per E-Mail oder direkt über die App eine Antwort – und dann heißt es „Guten Appetit!“.

Im Vergleich zu bisherigen Anbietern überzeugt das Online-Tischreservierungs-Tool durch eine besonders schnelle, mobile und benutzerfreundliche Handhabung. „Es existiert keine Plattform, die Nutzern Zugriff auf tausende Restaurants in jedem Land gewährt.“, so Olivier Guex, Mitbegründer von Appetito. Ziel der Entwickler ist es die Schweizer Lösung global umzusetzen und auf jedem Kontinent verfügbar zu machen. Als Grundstein für diese globale Ausrichtung der App ist eine Reservierung in vier Sprachen möglich. Die Restaurants erhalten eine in ihre Sprache übersetzte Version der Reservierung. „Wir wollen mit der Expansion in verschiedene Länder auch weitere Sprachen anbieten“, erläutert Olivier Guex. „Vergangenen Juni starteten wir Appetito als Testlauf im französischen Teil der Schweiz mit mehr als 24.000 Restaurants, jetzt ist die App in der gesamten Schweiz verfügbar. Als nächstes beginnt die Einführung in Deutschland, Österreich und den Vereinigten Arabischen Emiraten.“ In Deutschland stehen rund 60.000 Restaurants zur Reservierung bereit, in Österreich ca. 13.000 und in der Schweiz insgesamt 24.000.

 

Service: Das bundesweite Kennzeichnungssystem “Reisen für Alle”

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Im September wurden in Kiel in Kooperation mit der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein (TASH) die ersten 28 “Zertifizierten Erheber Reisen für Alle” ausgebildet.

In einer jeweils 3-tägigen Schulung vermittelten Guido Frank und Benjamin Suthe von der Nationalen Koordinationsstelle Tourismus für Alle e.V. (NatKo) den Teilnehmern in Theorie und mit Simulationsübungen Wissen und Erfahrungen über die Anforderungen von Gästen mit Behinderungen und schulten sie auf das bundesweite Erhebungssystem.

Mit Wasserwaage, Zollstock, Maßband, Fotoapparat und zahlreichen Erhebungsbögen ausgestattet, wurden Übernachtungsbetrieb, Veranstaltungsbereich, öffentliches WC und Wellnessbereich des Tagungsortes erhoben und so die Basis für die ersten Erhebungen in Schleswig-Holstein geschaffen.

In Schleswig-Holstein beteiligen sich insgesamt 11 Pilotregionen an dem Projekt Barrierefreiheit der TASH. In den kommenden Monaten plant Schleswig-Holstein die Erhebung von 280 Betrieben. Auch aus Berlin, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen werden in den nächsten Monaten Erheber auf das bundesweite System geschult, um mit der Umsetzung zu starten und den Gästen mit Behinderung umfassende und verlässliche Informationen für Ihre Buchungsentscheidungen zu liefern.

Die ersten Betriebe werden zur ITB 2014 gekennzeichnet.

Service: Dengue-Fieber auf dem Vormarsch

Aedes_aegypti_biting_humanIn zahlreichen Ländern Mittel- und Südamerikas breitet sich das durch Mücken übertragene Dengue-Fieber weiter aus. Hohe Erkrankungszahlen melden die Länder Brasilien, Mexiko, Honduras, Costa Rica, Ecuador, El Salvador, Honduras, Kolumbien, Peru, Puerto Rico und Venezuela. Costa Rica verzeichnet mit 28 700 registrierten Fällen seit Beginn des Jahres die schwerste Epidemie seit zehn Jahren.  In Honduras, wo bislang rund 19 000 Menschen erkrankt sind, hat die Regierung den Notstand ausgerufen. Reisende nach Mittel- und Südamerika sollten durch konsequenten Mückenschutz einer Infektion mit dem Dengue-Virus vorbeugen, empfiehlt das CRM Centrum für Reisemedizin.

„Die Virusinfektion tritt in den meisten Ländern Mittel- und Südamerikas ganzjährig auf. Das Risiko einer Infektion ist während der derzeitigen Regenzeit jedoch deutlich erhöht“, erklärt Privatdozent Dr. med. Tomas Jelinek, Wissenschaftlicher Leiter des CRM Centrum für Reisemedizin. „Es ist zudem davon auszugehen, dass nur ein Teil der Erkrankungen registriert werden und die tatsächlichen Fallzahlen noch höher liegen“. Weil die Infektion unspezifische Symptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen zeige, blieben viele Fälle von Dengue-Fieber unentdeckt.
Die Infektionserkrankung ist in den meisten tropischen und subtropischen Ländern verbreitet. Schwerpunkte liegen im süd- und südostasiatischen Raum, in Lateinamerika, Zentralafrika und in der Karibik. In diesen Regionen erkranken nach Schätzungen der WHO jedes Jahr etwa 50 bis 100 Millionen Menschen an Dengue-Fieber.
Das Virus wird von der ägyptischen und der asiatischen Tigermücke übertragen. Die Mücken sind vorwiegend tagsüber aktiv, insbesondere in der Morgen- und Abenddämmerung. Schutz vor ihren Stichen bieten Mückenschutzmittel zum Auftragen auf die Haut mit dem Wirkstoff DEET (Diethyl-m-Toluamid) in einer Konzentration ab 30 Prozent. Tagsüber sollten Reisende zu heller und geschlossener Kleidung greifen. Dunkle Kleidung lockt Mücken eher an. Da Moskitos durch dünne Materialien hindurch stechen können, kann es sinnvoll sein, feines Gewebe zusätzlich mit einem Insektenschutz zu imprägnieren. Moskitonetze über dem Schlafplatz und an Fenster und Türen sind abends und nachts als Schutz vor den Insekten ratsam. Eine Impfung gegen Dengue-Fieber existiert nicht.
Symptome der Erkrankung sind Fieber und starke Kopf- und Gliederschmerzen. Obwohl Fieber und Schmerzen nach etwa einer Woche abklingen, leiden die Patienten meist noch mehrere Wochen unter allgemeiner Abgeschlagenheit. Medikamente für eine spezifische Behandlung der Infektion existieren nicht, die Krankheit heilt für gewöhnlich von alleine aus. Bei schweren Krankheitsverläufen können das hämorrhagische Dengue-Fieber oder das Dengue-Schock-Syndrom auftreten, die beide zum Tode führen können. Nach einer Erkrankung sind Betroffene gegen den Virentyp, der sie befallen hat, immun. Stecken sie sich jedoch mit einer anderen Variante des Virus ein weiteres Mal an, verläuft die Erkrankung meist sehr schwer. Das Dengue-Virus kommt in vier Varianten, sogenannten Serotypen, vor. Die Sterblichkeitsrate liegt bei etwa 2,5 Prozent.

 

 

Service: Barrierefrei – das Magazin

Magazin Barrierefrei Reisen

Das Magazin „Barrierefrei“ informiert Sie über verschiedene Themen wie Gesundheit, Sport und natürlich Tourismus unter dem Aspekt Barrierefreiheit. Die aktuelle Ausgabe mit rund 80 Seiten können Sie als PDF-Datei herunterladen.

Service: Sicher und sorglos reisen

Gebeco

Neue Gebeco Broschüre „sicher und sorglos“

Insgesamt 18 Reisen mit Arzt sind in der neuen Gebeco Broschüre „sicher und sorglos – Erlebnisreisen mit ärztlicher Begleitung“ gebündelt. Die Broschüre trifft heute bundesweit in den Reisebüros ein. Sie enthält Reisen innerhalb Europas und in ferne Länder aus den Gebeco Katalogen 2014.

Sicher um die Welt mit Gebeco und ärztlicher Begleitung

Seit zwei Jahren bietet der Kieler Reiseveranstalter Gebeco ärztlich begleitete Reisen an. Nun hat der Veranstalter die „Reisen mit Arzt“ in seiner neuen, heute erscheinenden Broschüre „sicher und sorglos“ zusammengefasst. Prinzip aller Reisen: Ein reisemedizinisch geschulter Arzt begleitet die Gruppenreisen vom Abflug in Deutschland bis zur Rückkehr. Er steht den Gebeco Gästen bei medizinischen Fragen 24 Stunden am Tag mit Rat und Tat zur Seite und informiert sie zum Beispiel über die Gesundheitsrisiken des jeweiligen Urlaubslandes.

„Wir freuen uns über eine steigende Nachfrage nach Gruppenreisen mit medizinischem Begleiter“, berichtet Gebeco Vertriebs- und Marketingchef Jens Hulvershorn. „Die Gäste auf diesen Reisen sind meist etwas älter, das heißt über 40, gebildet und wohlhabend. Sie schätzen das sichere Gefühl, im Urlaubsland einen deutschsprachigen, reisemedizinisch geschulten Arzt an ihrer Seite zu haben“. Das Konzept ist vor allem auf Rundreisen in fernen und exotischeren Ländern, zum Beispiel in Asien oder Südamerika, bei Gebeco Gästen beliebt. So beinhaltet die neue Broschüre zum Beispiel Reisen nach Indien, China, Kambodscha, Vietnam und Laos, sowie nach Südamerika.

Gebeco kooperiert mit dem Centrum für Reisemedizin

Seit mehr als 25 Jahren bietet das Centrum für Reisemedizin (CRM) eine umfassende und qualifizierte reisemedizinische Beratung an. Bis heute hat das CRM wesentlich dazu beigetragen, Gesundheitsprobleme von deutschen Reisenden zu minimieren. Das Centrum berät sowohl Ärzte, Apotheker und medizinisches Fachpersonal, als auch Reisende selbst. Gebeco kooperiert seit 2011 mit dem CRM, das die fachliche Qualifikation aller Ärzte auf den Gebeco Reisen durch länderspezifische Schulungen gewährleistet. Mit ihnen können die Gebeco Gäste „sicher und sorglos“ die Welt erkunden.

Alle Reisen aus der neuen Gebeco Broschüre „sicher und sorglos – Erlebnisreisen mit ärztlicher Begleitung“ im Überblick

Irland – Die grüne Insel erleben, 8-Tage-Erlebnisreise ab € 1.495

Italien, Sizilien – Land des ewigen Frühlings, 9-Tage-Erlebnisreise ab € 1.395

Türkei – Westtürkei ausführlich, 15-Tage-Erlebnisreise ab € 1.385

Türkei – Höhepunkte der Westtürkei, 8-Tage-Erlebnisreise ab € 1.075

Usbekistan – Höhepunkte Usbekistans, 12-Tage-Erlebnisreise ab € 1.845

Marokko – Straße der Kasbahs, 10-Tage-Erlebnisreise ab € 1.425

Südafrika – Wilde Küste und grüne Berge, 14-Tage-Erlebnisreise ab € 2.875

Israel – Israel Highlights, 7-Tage-Erlebnisreise ab € 1.445

Indien – Auf den Spuren des klassischen Rajasthans, 20-Tage-Erlebnisreise ab € 2.295

Indien – Erlebnis-Rajasthan, 12-Tage-Erlebnisreise ab € 1.395

Vietnam, Laos, Kambodscha – Höhepunkte Indochinas, 23-Tage-Erlebnisreise ab € 3.295

Vietnam und Kambodscha – Glanzlichter Vietnams und Kambodscha, 21-Tage-Erlebnisreise ab € 3.295

China – Historische Plätze in China, 12-Tage-Erlebnisreise ab € 1.645

China – Zum Kennenlernen, 9-Tage-Erlebnisreise ab € 1.145

China – Faszination Tibet, 14-Tage-Erlebnisreise ab € 2.395

Kuba – Karibische Vielfalt, 16-Tage-Erlebnisreise ab € 2.895

Mexiko – México clásico, 13-Tage-Erlebnisreise ab € 2.595

Peru, Bolivien, Argentinien, Chile – Südamerika – von Machu Picchu zum Zuckerhut, 16-Tage-Erlebnisreise ab € 4.295

 

Die neue Gebeco Broschüre „sicher und sorglos – Erlebnisreisen mit ärztlicher Begleitung“ ist ab sofort bestellbar unter:

http://www.gebeco.de/service/services/katalogbestellung

Service: Ärztlich begleitete Rundreisen

Ärztlich begleitete Rundreisen

Sie träumen von fernen Ländern und Kulturen? Doch Bedenken um Ihre Gesundheit bremsen Ihre Reiselust? Dann gehen Sie mit Mediplus auf eine Rundreise mit Arzt. Entdecken Sie sicher und sorgenfrei das märchenhafte Taj Mahal, die Farbenpracht indischer Saris und Vielfalt an Gewürzen. Spüren Sie die Dimension der chinesischen Mauer und Verbotenen Stadt. Erleben Sie die Weite namibischer Dünen und Pracht wilder Elefanten.

Reisen mit Arzt und Reiseleitung

Auf unseren Rundreisen begleitet Sie ab Deutschland ein ausgewählter, in der Bundesrepublik zugelassener und intensiv reisemedizinisch fortgebildeter Arzt. Unser enger Kooperationspartner, die MedPrä GmbH, garantiert die Vermittlung und regelmäßige Aktualität des Fachwissens und bietet Ihnen somit ein hohes Maß an Sicherheit und Qualität. Im Reiseland steht Ihnen außerdem eine qualifizierte deutschsprachige Reiseleitung als Ansprechpartner zur Verfügung.

Medikation während der Rundreise

Voraussetzung für alle Rundreisen ist ein guter allgemeiner Gesundheitszustand. Da Sie unebenes Gelände, mitunter Gefälle und steile Treppen begehen werden, ist es wichtig, dass keine wesentliche Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit besteht. Insbesondere im Fall von Vor- oder chronischen Erkrankungen weisen wir Sie darauf hin, ausreichend Ihrer eigenen, zyklisch einzunehmenden Medikamente mitzunehmen. Bitte konsultieren Sie vor Reisebeginn hierzu Ihren Hausarzt. In unseren Reiseleistungen sind keine Arzneimittel enthalten. Im Gepäck Ihres begleitenden Arztes befinden sich eine begrenzte Anzahl medizinischer Artikel, die eine umgehende Erstversorgung im Notfall sicherstellen. Beim Kauf von Medikamenten vor Ort steht Ihnen unser Arzt selbstverständlich hilfreich zur Seite. Aktuelle medizinische Hinweise zu allen Destinationen und Tipps für die Reiseapotheke entnehmen Sie bitte dem unteren Teil dieser Seite.

Medizinische Betreuung im Reiseland

Während der Rundreise ist der mitreisende Arzt 24 Stunden für Sie erreichbar. Er leitet mögliche Notfallmaßnahmen ein und berät Sie zu Infektionskrankheiten und Prophylaxe. Die medizinischen Gegebenheiten vor Ort wurden im Voraus ermittelt. Sollten Sie auf der Route eine Praxis aufsuchen müssen oder sollte eine stationäre Behandlung erforderlich sein, begleitet Sie unser Mediziner in Absprache mit der Reiseleitung in die entsprechende Einrichtung.

TÜV-zertifizierte Kundenzufriedenheit

Überschaubare Gruppengrößen machen eine individuelle medizinische Betreuung möglich. Wir freuen uns, dies regelmäßig im positiven Feedback unserer Kunden bestätigt zu bekommen. Und weil die Qualität der Reisen für uns an erster Stelle steht, lassen wir unsere Kundenzufriedenheit unabhängig und jährlich vom TÜV Rheinland überprüfen. So können Sie guten Gewissens mit Mediplus die Welt entdecken.

Häufig gestellte Fragen zu Reisetauglichkeit, Reisevorbereitung und Reiseapotheke

Wer kann nicht mitreisen?

Personen mit eingeschränkter Beinbeweglichkeit, die auf einen Rollator oder Rollstuhl angewiesen sind
Personen, die vor weniger als 4 Wochen einen Herzschrittmacher eingesetzt bekommen haben
Personen, die vor weniger als 4 Monaten einen Herzinfarkt oder eine Herzoperation hatten
Personen mit Atembeschwerden, bspw. auftretende Luftnot, wenn sie 50 m gehen oder ein Stockwerk Treppen steigen
Personen mit zunehmenden Flüssigkeitseinlagerungen (Ödemen)
Personen mit wiederholt auftretendem Schwindel oder Bewusstlosigkeiten

Was ist vor der Reise zu beachten?

Überprüfen Sie die Gültigkeit Ihres Reisepasses.
Erkundigen Sie sich nach einer Reiseversicherung, bspw. Dem Mediplus Basis- und Ergänzungsschutz vom Testsieger der Stiftung Warentest
Informieren Sie sich frühzeitig über landesspezifische Reise- und Sicherheitshinweise einschließlich der empfohlenen Impfungen.
Besuchen Sie Ihren Hausarzt mind. 6 Wochen vor Abreise, um Ihre Reisetauglichkeit, Ihre Medikation und den Impfschutz überprüfen zu lassen.
Besorgen Sie ausreichend Ihrer zyklisch einzunehmenden Medikamente und klären Sie ab, ob diese im Handgepäck transportiert werden dürfen.
Packen Sie Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor (>15), Sonnenhut und schützende Kleidung ein.

Empfehlungen für Ihre Reiseapotheke

Mittel gegen Reisekrankheit
Mittel gegen Durchfall, Erbrechen, Blähungen, Verstopfung und Sodbrennen
Elektrolytpräparate
Breitbandantibiotikum
Schmerzmittel (am besten fiebersenkend)
Fieberthermometer
Mittel gegen Erkältungskrankheiten
Verbandszeug sowie Wund- und Heilsalbe
Desinfektionssalbe / -spray
Diclofenac-Salbe gegen Prellungen, Schwellungen, Zerrungen
Insektenschutz
Antiallergikum
Herpes-Salbe

Gesundheits-Tipps für Ihre Fernrundreise

Reisethrombose: Enge Sitzreihen in Bussen und Flugzeugen und damit verbundener Bewegungsmangel, trockene Kabinenluft und geringe Trinkmengen können eine Thrombose auslösen. Minimieren Sie das Risiko, in dem Sie möglichst jede Stunde 5 Minuten durch den Gang gehen, kreisen Sie regelmäßig mit den Füßen, ziehen Sie abwechselnd die Zehen und Fersen hoch und trinken Sie ausreichend Wasser. Gegebenenfalls Kompressionsstrümpfe tragen und mit dem Hausarzt besprechen, ob Heparin-Injektionen notwendig sind.

Zeitverschiebung: Beachten Sie die Überschreitung von Zeitzonen bei Dosierung und Einnahme Ihrer Medikamente und vermeiden Sie größere körperliche Belastungen am Ankunftstag.

Physische Überlastung: Vermeiden Sie lange Touren bei extremer Hitze und Kälte. Legen Sie ausreichend Pausen ein und hören Sie auf Ihren Körper. Bei einer Überbelastung der Muskulatur wächst beispielsweise das Risiko zu stürzen.

Ernährung im Reiseland: Um sich vor Bakterien und Lebensmittelinfektionen zu schützen, gilt die Regel „Koch es, schäl es oder vergiss es.“ Als sicher zu betrachten sind durchgegartes Fleisch und Fisch, trockene Lebensmittel wie Brot und Gebäck, selbstgeschältes Obst, industriell abgefüllte, vor allem Kohlensäurehaltige Getränke mit unverfälschtem Verschluss. Verzichten Sie auf Eiswürfel!

Service: Bonusprogramme optimal nutzen

Reisen und dabei sparen

Urlauber, die Punkte bzw. Meilen sammeln, profitieren von dem umfangreichen Angebot vieler Veranstalter.

Wer viel reist, kann auch viel sparen. Für Anbieter aus der Reisebranche wie etwa Hotelketten und Fluglinien ist die Kundenbindung gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten von besonderer Bedeutung. Deshalb lassen sie sich ihre Bonusprogramme einiges kosten. Reisende profitieren von den gutgeschriebenen Punkten für Hotelübernachtungen, Flüge oder Einkäufe. Das Angebot ist überaus komplex.

Eines der bekanntesten Produkte ist die Payback-Karte, die in Deutschland täglich rund 1,5 Millionen Mal an den Kassen der Partnerunternehmen vorgezeigt wird. Partner sind unter anderem Hotelketten wie Best Western, Ramada und Marriott sowie der Autovermieter Europcar. Mehrere Kartenkategorien bieten unterschiedliche Services wie etwa eine weltweite Zahlungsfunktion (Maestro Karte). Umwandlung in Bargeld oder Prämien ist jederzeit möglich. Es können auch Punkte für konkrete Hilfsprojekte gespendet werden.

In vielen Fällen stehen Punkte synonym für Meilen: Sie können in Prämienmeilen des Vielfliegerprogramms Miles&More umgewandelt werden. Ein Punkt entspricht dabei einer Meile. Neben den einfachen Prämienmeilen gibt es Statusmeilen und HON Circle Meilen, die den Status des Fluggastes aufwerten. Gesammelte Meilen sind in Prämien oder Flugtickets umtauschbar. Beispiel: Für 100.000 Punkte gibt es bei den Partnern der Star Alliance (u. a. Lufthansa, Air New Zealand) einen Economy-Freiflug nach Australien. Eine Flugprämientabelle listet auf, bei welcher Gesellschaft wie viele Punkte für den gewünschten Flug benötigt werden. Es lohnt sich, auf Sonderaktionen zu achten: Bei vielen Partnerunternehmen kann man zusätzliche Meilen sammeln. Bei den auch übertragbaren „Meilenschnäppchen“ der Lufthansa spart man bei bestimmten Strecken bis zu zwei Drittel der Punkte/Meilen.

Auch die Umwandlung von Punkteguthaben für Hotelübernachtungen in Flugmeilen ist möglich. Hier sollte man genau rechnen und Flugpreise mit Übernachtungspreisen vergleichen. Oft ist es günstiger, Hotel-Bonuspunkte nur für Übernachtungen einzusetzen. Mit immer zahlreicheren Angeboten versuchen die großen Ketten die Kunden an sich zu binden. Insbesondere die Programme Priority Club Rewards (u. a. InterContinental und Holiday Inn) und Hilton HHonors (Hilton, Waldorf Astoria) sind fürs Punktesammeln gut; auch Hyatt Gold Passport (Hyatt) und Starwood Preferred Guest (u. a. Sheraton, Le Méridien, Westin) bieten viele Annehmlichkeiten und die Möglichkeit, Punkte in Meilen umzuwandeln und umgekehrt.  Auch hier gibt es viele Sonderaktionen, etwa mehrfache Punkteanzahl für sonst wenig gebuchte Übernachtungen.

Autovermieter wie Avis, Budget, Hertz, Sixt und Europcar sind ebenfalls Partner von Miles&More. Beispiel Europcar: Wer der Firma treu bleibt, kann je nach Kartenkategorie bis zu 30 Prozent Rabatte und weitere Vorteile genießen.

Bernhard Mogge