Russland: 6 Pluspunkte für Skiferien in Sotchi

 

Bild 1Rosa Khutor, nur einen Katzensprung von Sotchi am schwarzen Meeren entfernt, ist der feinste Wintersportort Russlands. Tief im westlichen Kaukasus hat man 2014 am Reißbrett eine Musterstadt für die olympischen Spiele geschaffen, der es noch an Patina fehlt, die sich aber schon heute allemal sehen lassen kann.

Unsere Dolmetscherin Galina Nisitarova unterstrich ihre Ausführungen in jedem dritten Satz mit Attributen wie am höchsten, am weitesten, am schnellsten. Gleich ob es um die Lage des Kurortes, die Qualität der Pisten oder den Service in den Hotels handelte. Lediglich die europäischen Besucherzahlen hinkten den Superlativen ein wenig hinterher. Zurzeit jedenfalls sind sie statistisch (noch) nicht erwähnenswert.

Dabei gibt es in Rosa Chutor 94 Kilometer perfekt präparierte Pisten. Davon sogar 13 Kilometer FIS zertifiziert. Manche Abfahrten sind bis spät in die Nacht beleuchtet. Die 27 Lifte und Seilbahnen sind von berühmten Herstellern, so steht es im Prospekt. In der Tat, das Umsteigen von einer Gondel in die nächste geht trotz der im Schnitt täglich 9000 Besucher reibungslos und flott. Die Schneequalität ist pulvriger als in den Alpen. Das verdankt man der Meeresbrise und dem mediterranen Klima, das hier am Meer, knapp 50 km entfernt, vorherrscht.

 

  1. Bild 2. Wer schon fünfzig Mal in Bayern oder Tirol war, sollte einen Schwenk nach Sotschi wagen. Das Abenteuer ist kalkulierbar. Auf der rot gepflasterten Promenade beiderseits des rauschenden Gebirgsflusses Msymta, verirrt sich keiner. Die Brand-Shops vermitteln ein Gefühl, als flaniere man in Kitzbühel. Alles ist vom Feinsten und noch ein bisschen teurer. Als Putin 2002 mit dem österreichischen Präsidenten Klestil in Tirol Ski fuhr, war er so angetan, dass er beschloss, ein „Alpen-Szenario“ im Kaukasus zu schaffen.

 

  1. K1024_Rosa Chutor (16)Wer Romantik liebt, kommt voll auf seine Kosten. Die Fassaden der 14 drei bis vier Sterne tragenden Hotels entlang der Promenade gestaltete man in einer Art „Zuckerbäcker-Architektur“. Sie erinnern an Disneyland. Bei Tageslicht mit nüchternem Auge betrachtet kam mir das Wort Kitsch leicht über die Lippen. Bei nächtlicher Stille und tausendfacher Beleuchtung kippte meine Kritik um in Verzauberung. Als dann noch zentimetergroße Schneeflocken fielen, verliebte ich mich in die Märchenwelt. Statt Autolärm einen rauschenden Gebirgsfluss zu hören, wann und wo hat man das schon?

 

  1. K1024_Rosa kleine Kamera (17) Autos braucht man nicht, man fährt Bahn, Gondel oder Lift. Die Infrastruktur in Rosa-Khutor ist perfekt. Vom Flughafen fährt in kurzen Takten eine Bahn, die einen in 45 Minuten fast ins Zentrum von Rosa Khutor bringt. Für die letzten 800 Meter Taxifahrt kann man noch ein Auge zudrücken. Die Seilbahnen sind allesamt nur ein paar hundert Meter von den Hotels entfernt und bis 23.00 Uhr in Betrieb. Wenn man sich dafür entscheidet, im Olympiadorf auf 1600 Meter Abendbrot zu essen, kann man zehn Minuten später – bei bester Aussicht – den Aperitif im Tal genießen.

 

  1. K1024_Rosa kleine Kamera (45)Dem Meer und dem milden Klima so nah. Wer dem Frost hinter sich lassen möchte,kann mit dem Bus in 40 Minuten in Sotschi sein, sich bei Frühlingstemperaturen am Meer entspannt die Bäderarchitektur der berühmten Sanatorien von Matsesta ansehen. Stalin schwor auf die Heilkraft dieser Quelle. Der gesamte Regierungsapparat übersiedelte manche Jahre wegen seiner geschwächten Gesundheit mit ins milde Sotschi. Der Botanische Garten gehört zu den drei sehenswertesten im ganzen Land. Oleander, Mandelblüten und die gelben Mimosen, sie alle blühen schon reichlich früh in den ersten Märztagen, kann man in den vielenParkanlagen der Stadt bewundern.

 

 

  1. K1024_Rosa Chutor (35)Rosa Khutor ist leistbar. Wer es klug anstellt, kann schon Packages mit Flug und 7 Tage im Drei Sterne Hotel für 750,- Euro bei pulexpress.de oder go-east.de buchen. Condor plant für den Winter 2017/2018 Direktflüge von Berlin-Schönefeld nach Sotschi. Die Flugzeit beträgt knappe drei Stunden. So kann die Anfahrtszeit mit einer Reise in die Alpen konkurrieren. Den Skipass von morgens um 9.00 bis 23.00 Uhr gibt es ab 25.- Euro. Ein großes bayrisches Bier wird für sechs Euro frisch gezapft von strahlenden jungen russischen Mädeln in roten Dirndlkleider serviert. Bayrische Küche steht hoch im Kurs.

 

  1. K1024_Rosa Chutor (31) Rosa Khutor ist ein jungfräulicher Wintersportort für europäische Touristen. Aus dem Russischen übersetzt hat es den bezaubernden Namen: „Rose – abseits des Weges“. Es ist die gehobene russische Mittelschicht, die die Ski-Hänge bevö Modebewusst, brandorientiert gekleidet und gut geschminkt für Selfis. Weit entfernt vom Image der “All-inclusiv-Jogginghosen tragenden Touristen“. Und noch eins soll nicht unerwähnt bleiben. Man hat ein Herz für Kinder. Die Hälfte der eleganten Lobbys sind offene Spielwiesen für die Jüngsten.

 

Text : Veronika Zickendraht

Fotos :Bernd Siegmund, Rosaski-Tourism

Deutschland: Zurück auf die Bretter

Montgolfiade 2011

Die Region Tegernsee Schliersee bietet einen professionell betreuten Wiedereinstieg in den Wintersport

Nicht nur schmerzfrei nach einem Unfall, einer Operation oder bei chronischen Gelenk- oder Wirbelsäulenproblemen leben, sondern auch schmerzfrei Sport treiben können – im Winter 2014 zeigt die Alpenregion Tegernsee Schliersee ihren Gästen den richtigen Weg zurück zum Lieblingssport. Beim siebentägigen Pilotprogramm „Zurück zum Sport – SkiReha“ vom 15. bis 21. März 2014 geht es für die Wiedereinsteiger „zurück auf die Bretter“. Gemeinsam mit dem Expertenteam aus Ärzten, Physiotherapeuten und speziell geschulten Skilehrern finden mit der speziellen Technik-Taktik-Methodik sowohl untrainierte, ältere Sportler, als auch aktive Wiedereinsteiger und Leistungssportler nach Verletzung oder orthopädisch-chirurgischen Eingriffen unter fachkundiger Anleitung zurück zum Sport.

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Zusammen mit dem Tourismusverband Alpenregion Tegernsee Schliersee e.V. und der Tegernseer Tal Tourismus GmbH ermöglichen sechs weitere Partner aus der Region das neuartige Programm. Ideengeber Dr. med. Hubert Hörterer, Leitender Verbandsarzt Ski Alpin Deutscher Skiverband ist von dem Konzept überzeugt: „Natürlich denkt man erst mal an die Risiken beim Skisport. Wir folgen aber ganz klar der Devise: lieber beraten und begleiten, statt den Sport zu verbieten und der Patient geht ohne professionelle Anleitung ein sehr hohes Risiko ein. Und die Alpenregion Tegernsee Schliersee bietet die optimale Gelegenheit vorsichtig wieder mit dem Skifahren anzufangen – durch einfache Pisten, gut ausgebildete Skilehrer und sportbegeisterte Therapeuten und Ärzte“.

Der umfangreiche Vorab-Check durch auf skispezifische Verletzungen und postoperative Handicaps spezialisierte Orthopäden und Physiotherapeuten ist für das Programm notwendig, um eine adäquate Führung in den Skikursen zu ermöglichen. Alle Ärzte und Therapeuten sind selbst begeisterte Skifahrer und haben in der medizinischen Betreuung von Skiweltcupfahrern große Erfahrung. Davon profitieren auch die Teilnehmer am Programm. Die Schulung der Grundlagen in der Theorie, „Trockenübungen“ beim vorbereitenden Training und dann das Coaching auf der Piste bauen Angst und Unsicherheiten ab und helfen zudem Gefahren zu erkennen und die Fahrsicherheit zu erhöhen. Vorbereitungs- und Entspannungstraining erhalten die Teilnehmer im Fitnessstudio. Für die Entschleunigung zwischendurch sorgen spezielle Wellness- und Kulinarikangebote. Mit gleicher Konzeption plant die Alpenregion weitere Kurse auch in Sportarten wie Golf und Biken.

Skitour_Hirschberg

„Zurück zum Sport – SkiReha“: Das siebentägige Programm von Samstag, den 15. bis Freitag, den 21. März 2014 beinhaltet unter anderem den Check-up beim Orthopäden und Sportmediziner Dr. med. Hörterer sowie den Therapeuten des OsteoZentrums Schliersee, vorbereitende Fitnesstrainings mit Physiotherapie bei medius medizinische fitness, eine Schulung zur richtigen Vorbereitung und Ausrüstung durch die Valife AG sowie die Skikurse mit den speziell geschulten Lehrern der Skischule Tegernsee und ein Langlauf-Training im DSV nordic aktiv Ausbildungszentrum. Zur Entspannung geht es in die monte mare Saunawelt oder auch zur Naturkäserei TegernseerLand e.G.. Abschließend stehen am letzten Tag das individuelle Skifahren und ein finales Skilehrer-Coaching mit zahlreichen Experten-Tipps für eine aktive Zukunft auf dem Programm.

Über die Alpenregion Tegernsee Schliersee

Stilvolle, urbayerische Lebensfreude zwischen Wendelstein, Rotwand & Wallberg – am Fuße der bayerischen Voralpen. Im Winter locken Rodelbahnen, DSV zertifizierte Loipen und Schneeschuhtouren in die Heimat der Winterolympioniken. Im Sommer besticht die Region mit malerischen Wander- und Radwegen für die ganze Familie, Mountainbike Trails punkten bei den Geländefahrern. Ihren Landurlaub an Tegernsee, Schliersee und Spitzingsee erleben Gäste bei lebendigem Brauchtum und traditionellem Kunsthandwerk. Kulinarische Gipfel erklimmen Feinschmecker mit den Werteproduzenten, bei den kleinen & feinen Schmankerl-Betrieben, in den Hofläden der Alpenregion und am „See der Sterneküche“.

Dr.Peter Müller/Stiftung Gesundheit

Re-Setzberg_Wandern

Schweiz: Ladies Week in Engelberg

Skipass gratis

Egal ob mit der besten Freundin oder sogar dem Ehemann – in Engelberg befahren Frauen die Pisten des Schweizer Skidorados vom 18. bis 26. Januar 2014 gratis. So einfach geht’s: Weibliche Gäste, die ihre Unterkunft (Hotel oder Ferienwohnung) während der so genannten „Ladies Week“ für vier oder mehr Nächte in Engelberg buchen, bekommen einen Voucher zugesandt, mit dem sie ihren kostenlosen Skipass dann direkt im Tourist Center vor Ort abholen können und so mindestens 206 Schweizer Franken (166 Euro) sparen. Beim Ausleihen von Ski oder Snowboard erhält Frau ebenso einen Vorzugspreis und bezahlt anstatt dem Preis für vier Tage nur eine Gebühr für zwei Tage (analog dazu: fünf Tage mieten, drei bezahlen, sechs Tage mieten, vier bezahlen). Das macht eine weitere Ersparnis von 50 Schweizer Franken (40 Euro) pro Tag aus. Einzige Bedingung: Die Buchung muss für den oben genannten Zeitraum erfolgen und kann nur über Engelberg-Titlis Tourismus abgeschlossen werden.