Deutschland/Usedom: Sommerfrische wie zu Kaisers Zeiten

Seufert Usedom

Usedom: Die Ostseeinsel zieht ihre Besucher nicht nur mit dem Charme des Wilhelminischen Zeitalters in den Bann

Der Wind haucht nur ganz zart über die schlanken Gräser der Dünen und die Ostsee, die sich leicht kräuselt. Gemächlich plätschern die Wellen an den Strand. Die Stille wird jäh vom Gekreisch der Möwen unterbrochen. Majestätisch lassen sich die Vögel auf dem Geländer nieder und inspizieren neugierig die Besucher. Zu so früher Stunde haben sich nur wenige Touristen auf die sonst sehr belebte Seebrücke gewagt, um die ruhige Stimmung zu genießen. Auch ausgesprochene Morgenmuffel lassen sich von der Atmosphäre verzaubern. Und ganz Mutige zieht es in die kühle See zum ersten Bad des Tages. Im Dunst sind schwach die Frachter auszumachen, die direkten Kurs auf die polnische Nachbarstadt Swinemünde nehmen. Das Seebad Ahlbeck und die Insel Usedom im Rücken, verliert sich die Weite des Meeres am Horizont. Usedom, im nordöstlichen Zipfel der Republik gelegen, zieht seine Besucher auf besondere Weise in den Bann.
Seufert  Usedom Die Kaiserbäder Alhbeck, Heringsdorf und Bansin haben sich ihren Charme als Seeheilbäder bewahrt. An der Uferpromenade funkeln die historischen Villen um die Wette und buhlen um die Gunst der Betrachter. Schon im 19. Jahrhundert waren die kleinen Orte an der Ostsee ein beliebtes Reiseziel – nicht nur für die Berliner. Die frische Meeresluft zu genießen, war schon etwas Besonderes. Und so lässt sich die Bäderarchitektur der Wilhelminischen Zeit noch immer bestaunen. Und auch bewohnen, denn so manches Haus beherbergt eine Pension oder ein Hotel. Wer Luxus und Eleganz liebt, steigt im Ahlbecker Hof ab, was auch Kaiser Franz-Josef von Österreich, Königin Silvia von Schweden oder auch Kurt Masur, der Dirigent und Ehrenschirmherr des Usedomer Musikfestivals, schon getan haben. Anhand von Fotografien ließ man den alten Glanz von 1890 wieder aufleben, wie Hotelier Rolf Seelige-Steinhoff seinen Gästen stolz erzählt. Der Chef der Seetel-Gruppe, die 15 Häuser der unterschiedlichsten Kategorien vereint, schwärmt von seiner Insel, der Schönheit, der Natur, die sich vielfältig erkunden lässt, aber auch von der wechselvollen Geschichte. So manches Haus, das zu Zeiten der DDR als Erholungsheim fungierte, wurde nach der Wende restauriert. Und einige Feriendomizile brachten beim Umbau Erschreckendes hervor: Doppelte Wände mit versteckten Mikrofonen, um die eigenen Bürger zu bespitzeln.
Heute scheint das auf Usedom weit weg. Auch wenn die Reste der ehemaligen Hubbrücke bei Karnin, als südwestliche Verbindung zum Festland, ein noch schlimmeres Kapitel der Geschichte offenbaren. Die Bahnlinie verband die Insel mit dem Festland.

Usedom SeufertDie 1933 errichtete Hubbrücke über den Peenestrom war eine technische Meisterleistung. Nur zwei Minuten dauerte das Anheben der Gleise, damit die Schiffe darunter durch fahren konnten, die stets Priorität hatten. 1945 wurde die Konstruktion von den Nazi gesprengt.
Das dunkelste Kapitel der Insel wird auch im Historisch-Technischen Museum in Peenemünde deutlich. Hier hatten die Nationalsozialisten ihre Raketenforschung intensiviert und unter Wernher von Braun die V1 und V2 geschaffen und eingesetzt. Mit Brauns Rolle, den Tausenden von Zwangsarbeitern und den todbringenden Waffen setzt sich das Museum kritisch auseinander. Und man nutzt die noch erhaltenen Räume, wie beispielsweise das Kraftwerk, zur Versöhnung: Dort findet seit 20 Jahren das Usedomer Musikfestival mit hochkarätigen Musikern statt.
Wer einfach nur Entspannung auf der Insel sucht, schlendert an der Ostsee entlang von einem Seebad zum nächsten. 42 Kilometer perfekter Sandstrand sind ein riesiger Spielplatz für Klein und Groß zum Buddeln und Beobachten.
Die frische Brise und die salzige Luft tun einfach gut. Da lässt sich kaum einer vom plötzlich einsetzenden Nieselregen abhalten. Denn ein gemütlicher Kaffee oder Tee sind am Nachmittag allemal drin. Vielleicht auf der Seebrücke bei Heringsdorf mit dem pyramidenähnlichen Gebäude. Und am Abend darf’s gerne ein kühles Bier sein. Seufert  Usedom Braumeister und Biersommelier Thiemo Schreieder hat als Bamberger 2004 auf der Insel eine neue Heimat gefunden. Und eine Berufung: 1700 Hektoliter süffigen Gerstensaft stellt er her – vom Schwarzbier bis zum Pils. „Biere mit Charakter“ verspricht der Wahl-Usedomer und serviert die fünf Sorten im zünftigen Brauhaus mit dem glänzenden Sudkessel als Mittelpunkt. Bei einer Führung durch den kleinen Gärkeller weiht er die Gäste in die Braukunst ein, ehe es an die Verkostung der Biere in den klassischen Bügelflaschen geht.
Kosten muss man auf der Insel übrigens auch den Räucherfisch. In Rankwitz, zwischen Peenstrom und Achterwasser, führt Juniochefin Christin Reschke durch die Verarbeitungsräume und bis zur Räucherkammer des kleinen Familienbetriebs. Der Anblick der frisch aus dem Rauch geholten Fische lässt schnell das Wasser im Mund zusammenlaufen. Und während draußen die Sonne buchstäblich ins Achterwasser fällt und vereinzelte Angler ihre Ruten aufwerfen, darf man den Tag mit dem Blick auf die herumschwirrenden Möwen ausklingen lassen.

Text und Fotos: Diana Seufert
Interessantes über Usedom
Die Insel Usedom in der Pommerschen Bucht ist durch den Peenestrom und das Stettiner Haff vom Festland getrennt. Die Stadt gleichen Namens ist geprägt von der spätgotischen Marienkirche und dem historischen Stadttor.
Usedom ist mit 1900 Stunden im Jahr sehr sonnenreich. Hier findet sich auch der nördlichste Weinberg Deutschlands und eine Weinkönigin wird wählt.
Einen Abstecher wert sind auch das Wasserschloss Mellenthin und Zempin, das kleinste Seebad, das an der schmalsten Stelle der Insel liegt.
Bequem ist Usedom mit dem Flugzeug zu erreichen. Jeden Samstag gibt es Linienflüge auf die Insel.

 

 

Christian Nowak: Radführer Berlin – Usedom

Der Radfernweg Berlin – Usedom beginnt mitten in der deutschen Hauptstadt und führt 337 km in Richtung Norden zur Ostsee und auf die Insel Usedom. Unterwegs gibt es viel zu entdecken: Die Sehenswürdigkeiten und Szenebezirke Berlins, historische Städte und Dörfer in der Mark Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern wie Bernau, Angermünde, Prenzlau, Anklam und Ueckermünde, die noblen Seebäder Ahlbeck, Heringsdorf, Bansin, Koserow und Zinnowitz an der Küste. Dazwischen radelt man immer wieder durch dörfliche Idylle und viel Natur. Oft geht es ohne Autoverkehr durch stille Wälder und wogende Felder und herrliche Badeseen laden zu Pausen ein. Natürlich darf auch der Werbellinsee nicht fehlen, von dem schon Fontane als Märchenplatz geschwärmt hat.

Der Radweg ist überaus beliebt, abwechslungsreich und familienfreundlich, denn viele Kilometer führt er über asphaltierte, autofreie Fahrradstraßen. Gasthöfe, Picknickplätze und Badestellen entlang des Weges verführen immer wieder zu Unterbrechungen. Uralte Stadtmauern, liebevoll ausgestattete Regionalmuseen, kleine Dorfkirchen, das bedeutendste Bauwerk der norddeutschen Backsteingotik, die Marienkirche in Prenzlau und die traditionsreichen Seebäder Usedoms lassen keine Langeweile aufkommen.

Das Beste auf einen Blick
+ Acht Etappen zwischen 29 und 51 km Länge.
+ Infos zur Streckenführung und Beschaffenheit des Radweges auf jeder Etappe.
+ Eine detaillierte Karte für jede Etappe, dazu noch die wichtigsten Stadtpläne für eine schnelle Orientierung.
+ Die Highlights jeder Etappe wie Sehenswürdigkeiten, Picknickplätze, Badeseen, Museen und Gasthöfe.
+ Für jede Etappe noch ein ganz spezieller Tipp vom Autor.
+ Alles inklusive: Touristeninformationen, Bahnverbindungen, Übernachtungsmöglichkeiten.

Deutschland: Winterbadespektakel auf Usedom

Unter dem Motto „Magie des Meeres“ wagen sich am 15. Februar 2014 mehr als 100 verkleidete Eisbader beim 20. Usedomer Eisspektakel in die winterkühle Ostsee. Ab 11.00 Uhr verwandelt sich der Strand links der Ahlbecker Seebrücke zu einem Schauplatz für furchtlose Wasserratten und neugierige Zuschauer. Um 13.00 Uhr präsentieren die Eisbader ihre märchenhaften Kostüme auf dem Laufsteg, bevor sie dann „eiskalt“ in die Fluten spazieren. Die außergewöhnlichsten Kostümierungen werden mit Pokalen ausgezeichnet. Neben dem ausgefallensten Einzelbader-Kostüm und der originellsten Eisbader-Kostüm-Gruppe werden auch der älteste und jüngste sowie der am weitesten angereiste Badegast mit Pokalen prämiert.

Deutschland: Mit Rad und Skizzenblock

Lyonel Feininger war nicht nur Architekturmaler, sondern auch passionierter Radfahrer. Auf seinen Radspuren führen zwei ausgeschilderte Rundwege zu Motiven des Künstlers auf Usedom und in Thüringen

Ein bisschen suchen muss man schon, doch wenn nicht gerade ein Auto auf der bronzenen Plakette parkt, ist sie schnell gefunden. Vor dem hölzernen Schlauchturm des alten Feuerwehrgebäudes in Benz liegt sie und zeigt mit einem Pfeil genau die Richtung an, in die der Betrachter schauen muss. Der Blickwinkel auf den Kirchturm der kleinen Gemeinde Benz auf Usedom beträgt ungefähr 45 Grad und ist ziemlich exakt der gleiche, mit dem der Maler, Grafiker und Karikaturist Lyonel Feininger (1887-1956) den Turm betrachtet und bis zuletzt wiederholt in unterschiedlichen Techniken auf seinen berühmten Bildern verewigt hat.

Ein Radweg führt seit einiger Zeit zu den Malorten des Deutsch-Amerikaners im hügeligen, mit Buchenwäldern bestandenen Hinterland der Ostseeinsel Usedom, knapp 40 Kilometer lang mit 45 bronzenen Sichtpunkten versehen. Ein aufwändig gestaltetes Buch mit dem Titel „Papileo auf Usedom“ und eine ebensolche Homepage geben Orientierungshilfe. Benz, Mellenthin, Alt-Sallenthin, Balm, Zirchow, Korswand, Gothen und natürlich Neppermin, das Feininger oft Peppermint nannte – kleine Dörfer auf der Insel, die im übergroßen Schatten der historischen Seebäder praktisch unsichtbar sind. Gäbe es nicht die kraftvollen Bilder Lyonel Feiningers, der dem Charme der Moränenlandschaft und der typischen Dorfarchitektur erlegen war.

Inmitten der Motive

Zwischen 1908 und 1918 verbrachte der Maler regelmäßig die Sommermonate an der Ostsee, logierte sowohl in der Villa Zander in Heringsdorf als auch im alten Gasthaus von Neppermin. „Ich bin inmitten der Motive, die ich kenne und lieb gewonnen habe“, schrieb der Künstler 1912 aus Benz. So ist die dortige Dorfkirche in New York ebenso ein Begriff wie in Australien – zumindest unter den Liebhabern Feiningers. Und davon gibt es einige. Nicht zuletzt unter der Dorfbevölkerung von Usedom, die den Maler praktisch nur noch mit seinem familiären Spitznamen „Papileo“ betitelt. Der einstige Bauhaus-Lehrer hat mittlerweile sogar eine eigene Fanpage bei Facebook.

Vielleicht liegt es daran, dass der so wichtige Vertreter der Klassischen Moderne vor allem kleinen Städten und Dörfern große Aufmerksamkeit schenkte. Vielleicht hatten diese auch Glück, dass Feininger so ein passionierter Radfahrer war. Stets besaß er die neuesten Sporträder, Tausende Kilometer soll er im Jahr gefahren sein. Unterwegs füllte sich sein Skizzenblock mit seinen berühmten Natur-Notizen, mit Ansichten alter Scheunen, knorriger Alleebäume, weiter Ackerflächen, erhabener Kirchen oder pompöser Villen. Mit diesen Skizzen ist Feininger zugleich Chronist seiner Zeit geworden. Denn in ihrer Detailliertheit und Wiederholung über die Jahre geben sie auch heute einen Einblick in das Leben der damaligen Zeit. Die Natur-Notizen waren für den Künstler noch wertvolle Erinnerungshilfe, als er – in Deutschland als „entartet“ verfemt – längst zurück in den USA war. Viele seiner damaligen Malorte lassen sich zumindest erahnen, manche genau so besichtigen wie zu Lebzeiten des Künstlers.

Durch die Dörfer Thüringens

Nicht nur auf Usedom und später an der pommerschen Ostseeküste hat er seine Motive gefunden. Auch in den Städten und Dörfern Thüringens rund um das Weimarer Bauhaus. Die Marktkirche von Halle, die Dorfkirche von Gelmeroda, von Mellingen, von Vollersroda oder Niedergrunstadt, ohne Feininger wären sie kaum über ihren Sprengel hinaus bekannt geworden. So verwundert es kaum, dass auch Thüringen seit einigen Jahren einen knapp 30 Kilometer langen Feininger-Radweg ausgewiesen hat. Statt bronzener Plaketten im Boden stehen dort Pulte vor dem Malort, auf denen etwas zur Geschichte des Motivs zu lesen ist sowie das daraus entstandene Bild Feiningers gezeigt wird.

Die Initiatoren der Themenradwege mögen von der Strahlkraft des Feiningerschen Werks getrieben worden sein. Doch sie folgen damit einem Trend, sagt der Hamburger Tourismusforscher Dr. Ulrich Reinhardt von der Stiftung für Zukunftsfragen: Der gemeine Tourist heutzutage sucht das Erlebnis, will eintauchen in eine Traumwelt – und sei es die eines Anderen, eines Künstlers umso besser. „Bedingung ist, dass das angebotene Erlebnis authentisch ist und die Qualität stimmt“, sagt Reinhardt. Authentischer, als ein Motiv des Malers Feininger mit dem Fahrrad anzusteuern und praktisch den gleichen Blick darauf zu werfen, geht es wohl nimmer. Die umfangreichste Sammlung Feiningerscher Holzschnitte findet sich übrigens nur 200 Kilometer nördlich von Weimar: in der Lyonel-Feininger-Galerie zu Quedlinburg.

Papileo auf Usedom

Die Radtour besteht aus zwei Rundkursen, die miteinander verbunden werden können. Die kleinere Runde führt von Benz über Neppermin, Balm nach Mellenthin und zurück und ist etwa 15 Kilometer lang. Die größere Tour ist etwa 40 Kilometer lang und startet ebenfalls in Benz. Sie führt über Sallenthin in die Kaiserbäder Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin, weiter nach Swinemünde und zurück über Zirchow, Korswandt, Gothen und Neuhof nach Benz. Wen die häufigsten Motive Feiningers interessieren, der sollte unbedingt den kleinen Rundkurs abfahren – und sich dabei von der hügeligen und bewaldeten Landschaft des Usedomer Hinterlandes faszinieren lassen. Sehenswert ist auch die Villa Oppenheim in Heringsdorf, ebenfalls häufiges Motiv. Nehmen Sie sich unbedingt Zeit, die Punkte zu finden und den Blick lange ruhen zu lassen.

Feininger in Weimar und Weimarer Land

Start und Ziel der etwa 28 Kilometer langen Tour ist das Hauptgebäude der Bauhaus-Universität in Weimar. Von dort führt die Route zunächst zu Arbeits- und Wohnorten des Malers in der Stadt. Dann geht es ins Kirschbachtal und nach Niedergrunstedt. Nächste Stationen sind Gelmeroda, Possendorf, Vollersroda, Mellingen und Oberweimar. Von dort gelangt man durch den Goethepark von Weimar zurück in Stadtzentrum. Neben der Kirche von Niedergrunstedt, die Feininger 1919 in einem Gemälde verewigt hat, ist dort das an die sehenswerte Barockkirche angrenzende Hofatelier einen Besuch wert. Ebenfalls ein Muss: Die byzantinischen Secco-Malereien der ganzjährig geöffneten (Autobahn-)Kirche von Gelmeroda. Das Dorf ist durch allein zehn Ölgemälde Feiningers weltberühmt. Bei Vollersroda öffnet sich der Blick auf die bewaldeten Höhenzüge des „Mittleren Ilmtals“. Zwischen April und Oktober werden ein bis zweimal pro Monat jeweils an einem Samstag geführte Radtouren angeboten.

Nadine Kraft

Via Verlag: Usedom

UsedomDas Buch von Rasso Knoller ist Reiseführer und Tourenplaner in einem: Die Ferieninsel Usedom wird ausführlich mit ihren Orten und Sehenswürdigkeiten, ihrer Landschaft und ihrer Geschichte vorgestellt. Im zweiten Teil führen Rad- und Wandertouren mit exzellenten Karten zu den schönsten Ecken der Insel. Viele Vorschläge für Übernachtung, Restaurants, Sport und Wellness.
– Übersichtlich Usedom Ort für Ort
– Detailliert mit vielen Karten und Ortsplänen
– Mit Extra-Tipps: Naturerlebnis, Urlaub mit Kindern
– Extra-Tourenteil: Wander- und Radtouren, Bootsausflüge und vieles mehr

Deutschland: Gänse-Verlosung und Weihnachtstauchen

Weihnachtsmärkte in Meck-Pomm

Wenn von den festlich geschmückten Ständen der Duft von Glühwein und anderen kulinarischen Spezialitäten durch die leuchtenden Straßen der Städte und Städtchen zieht, stimmen große und kleine Weihnachtsmärkte in Mecklenburg-Vorpommern auf das nahende Fest ein. Bis kurz vor die Feiertage und manchmal auch darüber hinaus vereinen die Märkte und auch andere weihnachtliche Veranstaltungen traditionelles Brauchtum mit internationalen Einflüssen und locken mit unterschiedlichen Angeboten über 2,5 Millionen Gäste aus Deutschland, Skandinavien und dem Baltikum nach Mecklenburg-Vorpommern. Mutige können am Weihnachtstauchen teilnehmen und Glückliche eine Weihnachtsgans gewinnen.

Größter Weihnachtsmarkt Norddeutschlands in Rostock

Die historische Innenstadt Rostocks verwandelt sich im festlichen Lichterglanz vom 24. November bis zum 22. Dezember 2011 in den größten Weihnachtsmarkt Norddeutschlands, der mit einem 34 Meter hohen Riesenrad, turmhohen Weihnachtsbäumen und einer sieben Meter hohen Weihnachtspyramide auch die höchsten Attraktionen bietet. Bis zu 1,5 Millionen Gäste werden erwartet. Sie können zahlreiche Fahrgeschäfte, den traditionellen Märchenwald und Glühweinpartys an der Märchenbühne, auf der ein vielfältiges Weihnachtsprogramm aufgeführt wird, besuchen. Auf einer mehr als drei Kilometer langen Bummelmeile werden zahlreiche regionale und exotische Köstlichkeiten und Geschenkideen von rund 300 prächtig geschmückten Verkaufsständen aus Deutschland, Skandinavien und dem Baltikum geboten. Viel zu entdecken gibt es für Gäste auch auf dem historischen Weihnachtsmarkt am Kloster zum Heiligen Kreuz, auf dem altes Handwerk zusammen mit mittelalterlicher Musik und historischer Gastronomie wie zum Beispiel Ziegengulasch und Mutzbraten präsentiert wird.

Weitere Informationen: www.rostocker-weihnachtsmarkt.de

Wer dem Trubel des Weihnachtsmarktes entfliehen möchte, dem bietet sich ein Besuch des Weihnachtsmärchens der Compagnie de Comédie „Die Schöne und das Tier“ auf der Bühne 602 vom 15. November bis 29. Dezember 2011 an. Das Weihnachtskonzert am dritten Adventssonntag in der Neuapostolischen Kirche Warnemünde regt dazu an, sich mit dem christlichen Geschehen am Weihnachtsfest zu befassen.

Weitere Informationen: www.rostock.de

Weihnachtsmarkt im Herrenschloss auf dem Rittergut Nustrow

Nahe Rostock lädt vom 9. bis 11. Dezember 2011 das Herrenhaus Rittergut Nustrow zum Weihnachtsmarkt ein. Im festlich geschmückten Foyer steht ein großer Weihnachtsbaum, und Besucher können von Ausstellern aus Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und der Pfalz Kunsthandwerk, Kleidung, Bio-Produkte und Wein erwerben. Außerdem findet ein Weihnachtsbaumverkauf statt. Das Rittergut Nustrow veranstaltet zudem an den zwei Weihnachtsfeiertagen einen festlichen Brunch.

Weitere Informationen: www.nustrow.de

Schweriner Weihnachtsmarkt – „Der Stern im Norden“ bis zum Jahresende

Der Schweriner Weihnachtsmarkt, „Der Stern im Norden“, stimmt rund um den imposanten Backsteindom und die historischen Plätze der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns auf das Weihnachtsfest ein. Vom 21. November bis zum 30. Dezember 2011, also länger als in den meisten anderen Orten, verwandeln sich die Altstadtgässchen zu einer weihnachtlichen Bummelmeile auf der knapp 800.000 Besucher flanieren werden. Eine Eislaufbahn auf dem Pfaffenteich mit Eisstockschießen-Turnier, eine Glühweinpyramide, eine Krippen- und erstmals eine Spieluhr-Ausstellung, die unter anderem elektrisch betriebene Karussells, eine Miniatur-Rodelbahn und Eislaufbahn mit beweglichen Mini-Schlittschuhläufern enthält, sowie ein Riesenrad und andere Kinderkarussells bringen winterlichen Spaß für die ganze Familie. Glanzlicht in der Landeshauptstadt ist ein 18 Meter hoher und mit mehr als 10.000 Lichtern geschmückter Weihnachtsbaum. Neben der Weihnachtsmann- und Märchensprechstunde bringen das Kinderzelt „Kids-World“ sowie ein Streichelzoo in der Märchenstraße und eine Band aus Eisbärenteddys den kleinen Besuchern viel Spaß.

Weitere Informationen: www.schweriner-weihnachtsmarkt.de

Ein weiterer Höhepunkt in der Vorweihnachtszeit ist der Kunst- und Handwerkermarkt der „wintersonnenWERKE“ vom 17. bis 18. Dezember 2011 im Freilichtmuseum Schwerin-Mueß. Dabei können Besucher inmitten des historischen Ambientes des alten Bauernhofes die Wintersonnenwende sehen, hören, fühlen und schmecken. Neben dem Verkauf von Kunsthandwerk wird es eine große Kunsttombola mit ausgewählten Unikaten geben. Die Wintersonnen-Wende wird auch auf der Strandkorbwiese im Ostseebad Nienhagen zum zehnten Mal gefeiert. Am 17. Dezember 2011 sind ab 17.00 Uhr am Strand verschiedene Zelte mit regionalen Spezialitäten wie Wurst, Fisch, Schaschlik und Glühwein aufgebaut, und in der Dämmerung wird ein Lagerfeuer entfacht.

Weitere Informationen: www.schwerin.de, www.ostseebad-nienhagen.de

Nach über 20 Jahren wird zudem im Marstall Schwerin wieder Theater gespielt: Das Schweriner Weihnachtsmärchen „Die zerbrochenen Weihnachtstage“ soll in der Vorweihnachtszeit vom 21. November bis 23. Dezember 2011 Groß und Klein festlich einstimmen. Premiere ist am 21. November 2011. Die Geschichte handelt von zwei Weihnachtshelfern, die bei der Rettung des Weihnachtsfestes einige Abenteuer bestehen müssen. Karten können für zehn Euro pro Person erworben werden.

Kontakt: Tel.: 0385 39364237, www.schweriner-weihnachtsmaerchen.de

In Wismarer kommt der Weihnachtsmann über die Ostsee

Wenn der Weihnachtsmann aus dem skandinavischen Wald am 26. November 2011 mit seinem Schiff am Hafen der Hansestadt Wismar anlegt und von Blasmusik begleitet in seiner Kutsche zum Marktplatz fährt, ist die Adventszeit offiziell eröffnet. Der traditionelle Weihnachtsmarkt findet vom 24. November bis 21. Dezember 2011 auf dem historischen Marktplatz statt, den rund 35.000 Gäste besuchen werden.

Zum 16. Wismarer Kunstmarkt wird am 10. und 11. Dezember 2011 erstmals in der Sankt Georgen Kirche eingeladen. Dort zeigen Künstler und Kunsthandwerker der Region Ergebnisse ihrer Arbeit aus Fotografie, Keramik, Weberei, Schmuck oder Flechtwerk- und Textilarbeiten.

Wer Weihnachten gern einmal anders kennen lernen möchte, kann am 11. Dezember 2011 die siebente Seemannsweihnacht mit der Lichterfahrt am Alten Hafen bestaunen oder das schwedische Lucia-Fest vor dem Rathaus am 13. Dezember 2011 miterleben, bei dem die schwedische Lichterkönigin mit zehn schwedischen Begleiterinnen auf dem Markt erscheint.

Auch die Weihnachtsmusik kommt nicht zu kurz: Der NDR präsentiert in Sankt Georgen am 17. Dezember 2011 ein Konzert des NDR Sinfonieorchesters unter der Leitung von Thomas Hengelbrock. Unter anderem werden Stücke von Mozart, Debussy, Strauß und Brahms gespielt.

Kontakt: www.wismar.de

Greifswald im Advent

In der altehrwürdigen Universitätsstadt finden in der Adventszeit verschiedene weihnachtliche Veranstaltungen wie der Greifswalder Weihnachtsmarkt auf dem historischen Marktplatz vom 26. November bis 21. Dezember 2011 statt. Offiziell wird der Markt, zu dem knapp 30.000 Gäste erwartet werden, am 27. November 2011 mit der Ankunft des Weihnachtsmannes am Marktplatz eröffnet, wo er mit einem Feuerwerk am Turm, dem Sternenregen, begrüßt wird. Danach wird ein Riesenstollen für wohltätige Zwecke angeschnitten. Die besinnliche Adventszeit wird unter anderem mit Chorkonzerten im Rathausfoyer begleitet. Zahlreiche Stände bieten regionale Spezialitäten an. Kinder können sich auf eine Weihnachtsmarktbühne, eine Märchenhütte oder eine Fahrt mit der Märcheneisenbahn rund um den Weihnachtsbaum freuen. An den Wochenenden wird im Rathauskeller ein Volkskunstmarkt veranstaltet, und immer freitagabends kann auf der Glühweinparty unter der 18 Meter hohen Weihnachtstanne gefeiert werden. Am 10. Dezember 2011 locken die Geschäfte zum Mitternachtsshopping in die Hansestadt.

Kontakt: www.greifswald.de

Zehnter Barocker Adventsmarkt in Ludwigslust

Vom 24. bis 27. November 2011 werden die Besucher des Adventsmarktes am Alexandrinenplatz in der jüngsten Barockstadt Deutschlands zum zehnten Mal zurück ins 18. Jahrhundert versetzt. Schausteller flanieren in Gewändern aus alten Zeiten vor dem märchenhaften Schloss auf dem kleinen historisch nachempfundenen Markt. Vorweihnachtliche Leckereien nach alten Rezepten, Weihnachtssingen, ein traditioneller Nussknacker-, Bauern- und Kunsthandwerkermarkt, ein Barockfeuerwerk, ein Märchenwald und ein lebender Adventskalender runden die Zeitreise ab.

Kontakt: www.stadtludwigslust.de, www.mecklenburg-schwerin.de

Weihnachtsmarkt Stralsund wieder im Rathauskeller

Der Weihnachtsmarkt vom Stralsunder Stadtmarketing heißt vom 25. November bis 23. Dezember Gäste und Einheimische in dem mit fast 1.500 Quadratmetern großen Gewölbekeller des Rathauses in einem ruhigen, weihnachtlichen Ambiente willkommen. Handwerker, Künstler und Händler bieten ihre Produkte sowohl im Rathauskeller als auch im Rathausdurchgang an. Ein Novum sind der Kunsthandwerkermarkt sowie weihnachtliche Konzerte in der Nikolaikirche. Auf dem Neuen Markt sind bis zum 19. Dezember 2011 Karussells jeglicher Art unter weihnachtlichem Sternenhimmel zu finden. Ein besonderer Tipp ist die Aussicht von der Spitze der Marienkirche über den Weihnachtsmarkt bis hin zur Rügenbrücke, dem größten Brückenbauwerk Deutschlands.

Kontakt: www.weihnachtsmarkt-stralsund.de

Nach individuellen Geschenken für die Lieben kann am 18. Dezember 2011 beim fünften Kunstmarkt im Speicher am Katharinenberg gesucht werden. Außerdem können Gäste vom 25. November bis zum 20. Dezember 2011 an Nachtwächterführungen durch Stralsund teilnehmen, die auch auf Schwedisch angeboten werden.

Kontakt: www.stralsundtourismus.de

Weberglockenmarkt in Neubrandenburg mit Glühweinkreationen

Der historische Weberglockenmarkt in der Innenstadt Neubrandenburgs zeichnet sich durch seinen nostalgischen Charakter und seine Schlichtheit aus. Vom 25. November bis zum 20. Dezember 2011 locken Stände mit Kunsthandwerk und kulinarischen Spezialitäten vom Ofenbrot bis hin zu elf verschiedenen Glühweinsorten. Außerdem können die knapp 100.000 erwarteten Gäste eine Weihnachtsbühne mit Musik und Theater sowie Fahrgeschäfte bestaunen. Eine Eislaufhalle auf dem Marktplatz ist vom 25. November 2011 bis 3. Januar 2012 geöffnet. Auf weitere Überraschungen und Aktionen können sich die Gäste am Kunsthandwerkerwochenende am 3. und 4. Dezember 2011, beim Adventsshopping am 27. November und 17. Dezember 2011 sowie bei der Mühlenweihnacht am 10. und 11. Dezember 2011 freuen. Seinen Ursprung hat der Weberglockenmarkt in der Geschichte eines Webers, der im Schneegestöber dank der Weihnachtsglocken den rechten Weg nach Hause fand.

Kontakt: www.weberglockenmarkt.de

Adventsmarkt in der größten Feldsteinscheune Deutschlands

Der Adventsmarkt in der Bollewicker Scheune in der Nähe von Röbel (Müritz) verbreitet an den ersten drei Adventswochenenden jeweils samstags und sonntags mit weihnachtlichem Duft von Pfeffernüssen, interessanten Glühweinkreationen und Plätzchen weihnachtliche Stimmung. Auf zwei Etagen präsentieren Hand- und Kunsthandwerker ihre Fertigkeiten wie beispielsweise Schnitzen, Filzen, Räuchern, Bleiverglasen, Schmuckherstellen und Kerzenziehen an dekorierten Ständen. Ein umfangreiches Bühnen- und Kinderprogramm mit der Gestaltung von Pfefferkuchenhäuschen, Weihnachtsmannwunschbriefkasten und -besuch sowie ein überdimensional großer Adventskalender sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung. Am vierten Advent, dem 18. Dezember 2011, sind Gäste um 15.00 Uhr zu einem traditionellen Weihnachtskonzert mit der Neubrandenburger Philharmonie in die Scheune eingeladen.

Kontakt: www.scheune-bollewick.de und www.diescheune.de

Mecklenburger Seenplatte: Weihnachtsgans-Verlosung in Waren

Eine von hundert Weihnachtsgänsen können Gäste des Warener Weihnachtsmarktes am 10. Dezember 2011 um 15.00 Uhr bei der Gänseverlosung gewinnen. Die Lose können vorab durch Einkäufe in den Geschäften von Waren gesammelt werden und liegen nach dem Totensonntag aus. Vom 9. bis 11. Dezember 2011 können Gäste auf dem Alten Markt in Waren verschiedene herzhafte und süße Speisen sowie Punsch und Glühwein probieren, ein Weihnachtsbühnenprogramm erleben sowie Kinderfahrgeschäfte und die Weihnachtsmann-Sprechstunde besuchen. Am 11. Dezember findet zudem eine lange Einkaufsnacht statt.

Weitere Informationen: www.warener-weihnachtsmarkt.de, www.waren-tourismus.de

Die Mecklenburgische Seenplatte bietet daneben vor allem beschauliche und traditionelle Veranstaltungen an, zum Beispiel die kleinen Weihnachtsmärkte in Neustrelitz, Bornmühle oder Röbel und die Aufführung „Der Nussknacker“ vom Marion-Etten-Theater Lindenberg am 10. Dezember 2011 in der Regionalschule am Gotthunskamp in Röbel.

Kontakt: www.mecklenburgische-seenplatte.de

Größter Adventskranz bei Karls in Rövershagen

Vom 5. November 2011 bis zum 26. Februar 2012 erwartet Jung und Alt in Karls Erlebnis-Dorf in Rövershagen ein abwechslungsreiches Angebot: Der mit drei Metern Durchmesser größte Adventskranz Mecklenburg-Vorpommerns ist zu bewundern. Ab dem 15. Dezember 2011 stattet der Coca-Cola-Truck dem Erlebnis-Dorf einen Besuch ab. Gäste können zudem mit Ponyschlitten fahren, im Weihnachtspostamt werden Wunschzettel versandt, frisch gebrannte Mandeln gibt es in der Nussrösterei, in der Bonbon-Manufaktur finden Märchenstunden statt und bis zum Heiligen Abend bieten sechs verschiedene Bastelstationen die Möglichkeit, kreative Weihnachtsgeschenke zu gestalten.

Kontakt: www.karls.de

Fischland-Darß-Zingst: Weihnachtstauchen in Prerow

Das traditionelle Weihnachtstauchen findet am 26. Dezember dieses Jahres erstmalig im Ostseebad Prerow statt. Wenn rund 50 Taucher für einen guten Zweck an der Seebrücke um 14.00 Uhr in die Ostsee steigen und mit Weihnachtsbaum und Schatzkiste im Gepäck zurückkehren, werden hunderte Schaulustige erwartet. Kleine und auch große Gäste sind zudem zur Weihnachtsmannsprechstunde und zu weihnachtlicher Live-Musik eingeladen.

Am Freitag vor dem ersten Adventswochenende wird zudem der Weihnachtsmarkt „Lütten Wiehnacht“ auf dem Museumshof im Ostseeheilbad Zingst gehalten. Schwedische Lichtermädchen singen am 3. Dezember in der Seemannskirche von Prerow und erinnern so an das Luciafest, das am 13. Dezember in Schweden gefeiert wird. Außerdem werden an den Wochenenden zwischen dem 27. November 2011 und dem 6. Januar 2012 jeweils auf dem „Advents- und Rauhnächtemarkt“ im Kaminzimmer des Darß-Museums in Prerow feine kunsthandwerkliche Arbeiten aus der Region und anderen Ostseeländern ausgestellt.

Kontakt: www.fischland-darss-zingst.net, www.prerow.de

Usedom: Zauberhafte Winterwelt in den 3 Kaiserbädern

Auch auf der Insel Usedom gibt es in diesem Jahr viel Weihnachtliches zu entdecken: Zum vierten Mal eröffnet Väterchen Frost am 27. Dezember 2011 um 15.00 Uhr den Wintermarkt der drei Kaiserbäder an der Promenade des Seebads Heringsdorf. Neben einem abwechslungsreichen Kinderprogramm bietet der Wintermarkt mit musikinszenierten Feuerwerken auch Attraktionen für die großen Gäste. Bis zum Neujahrstag sorgen außerdem der Handwerkermarkt und die kleinen Gastronomiestände mit allerlei kulinarischen Angeboten und Glühwein für eine gemütliche Atmosphäre. Außerdem lohnen sich ein Besuch auf der Eisbahn nahe der Seebrücke Heringsdorf oder ein wärmender Glühwein am Strand.

Am ersten Adventssamstag wird in Heringsdorf eine Weihnachtsausstellung von Holger Koch mit musikalischer Begleitung von Anette Richter und Maria Schüler eröffnet, und am ersten Adventssonntag können Gäste einem Adventskonzert vom Barock Orchester Berlin im Kaiserbädersaal des Maritim Hotels lauschen.

Kontakt: www.usedom.de

Binzer Weihnachtsmarkt „Engel, Licht & Meer“

Weiß wie die Kreidefelsen auf Rügen sind die reich verzierten Fassaden der berühmten Bäderarchitektur-Villen im Ostseebad Binz – mit dieser Kulisse empfängt der Weihnachtsmarkt „Engel, Licht & Meer“ seine Gäste vom 8. bis zum 11. Dezember 2011 um 16.30 Uhr im erleuchteten Kurpark und im Haus des Gastes. In diesem Jahr feiert „Binz im Kerzenschein“ seine Premiere: In der Adventszeit verzichtet die Stadt jeden Samstag ab 16.00 Uhr möglichst auf elektrisches Licht – so auch bei der Wunderkerzen-Wunschminute, bei der im Dunkeln jeder Besucher eine Wunderkerze erhält und sich etwas wünschen kann, worauf gemeinsam ein Weihnachtslied gesungen wird. Auf dem Markt können Besucher eine lebendige Krippe bewundern, kulinarische Köstlichkeiten probieren oder mit der Kindereisenbahn fahren. Zudem gibt es ein Weihnachtskino und -postamt. Ab dem 10. Dezember 2011 wird zudem die Eisbahn „Eiszeit“ im Seepark wieder für winterliches Vergnügen sorgen. Am 29. Dezember 2011 findet dort auch eine Eisparty statt.

Kontakt: www.ostseebad-binz.de

Englische Weihnachten in Mirow

Anlässlich des 250-jährigen Krönungsjubiläums von der aus Mirow stammenden Königin von Großbritannien Sophie Charlotte lädt das „Drei Königinnen Palais“ in Mirow vom 27. November 2011 bis zum Neujahrstag 2012 an den Adventssonntagen und in der letzten Dezemberwoche zur „Englischen Weihnacht“ ein. Nach einer winterlichen Entdeckungstour über die Schlossinsel warten ein Basar mit original englischen Weihnachtsprodukten und Spezialitäten wie Minced Pies und Plumpudding sowie Informationen zu englischen Traditionen und Brauchtum auf die Gäste. Danach schließt sich ein Besuch der Erlebnisausstellung des Drei Königinnen Palais an, wo der englischen Tradition entsprechend der eine oder andere auf einen Mistelzweig treffen kann.

Weitere Informationen: www.3koeniginnen.de

20 Jahre „Dörpwihnachten up de Tellowsche Däl“

Zum 20. Mal wird am 11. und 12. Dezember 2011 ab 10.00 Uhr in die Tellower Thünen-Scheune auf dem Gut Tellow zur traditionellen Dorfweihnacht unter der großen Tanne eingeladen. Der Weihnachtsmann begrüßt kleine und große Gäste. Handwerker und Händler bieten ihre Produkte, die aus der unmittelbaren Region stammen wie Wolle, Keramik und kulinarische Köstlichkeiten, auf dem Weihnachtsbasar feil.

Kontakt: www.thuenen-museum-tellow.m-vp.de

Weihnachtskonzert im Schloss

Wer die Weihnachtszeit nach Fürstenart erleben möchte, sollte am 11. Dezember um 17.30 Uhr das Jagdschloss in Gelbensande besuchen. Dann präsentiert die Jazzsängerin Jacqueline Boulanger mit französisch-afrikanischen Wurzeln ihren „Weihnachts-Jazz“ im Kaminzimmer des Schlosses und lässt die Besucher mit bekannten Weihnachtsliedern im Stil des Jazz in die Besinnlichkeit der Adventstage eintauchen.

Weitere Informationen: www.jagdschloss-gelbensande.de

„Europäischer Weihnachtsmarkt“ in der Mecklenburgischen Schweiz

In Lohmen bei Güstrow können sich Besucher auf dem „Europäischen Weihnachtsmarkt“ mit Ausstellern aus Tschechien und Dänemark am 26. November 2011 von 11.00 bis 18.00 Uhr auf die Weihnachtszeit einstimmen. Um 14.30 Uhr erreichen gleich zwei Weihnachtsmänner und Väterchen Frost den Dorfplatz. Danach erwartet die Besucher ganztägig ein buntes Unterhaltungsprogramm unter anderem auf der 7,80 Meter hohen Weihnachtspyramide.

Kontakt: www.mecklenburgische-schweiz.com

 

Glühweinwettbewerb in Dargun

In der Kloster- und Schlossanlage Dargun findet am 10. Dezember 2011 ein Weihnachtsmarkt mit Glühweinwettbewerb statt, bei dem die Gäste per Zettel abstimmen, an welchem Stand der beste Glühwein verkauft wird. Der Sieger erhält den Wanderpokal.

Kontakt: Tourismusverband Mecklenburgische Schweiz e.V., Tel.: 03994 299780, info@mecklenburgische-schweiz.de

Weitere Informationen: www.dargun.de

Weihnachtsmarkt und Märchenburg in Neustadt-Glewe

Der Weihnachtsmarkt im westmecklenburgischen Neustadt-Glewe lockt mit der im Märchenstil dekorierten Burg: Geschichten im Burgturm, Puppentheater im Remter der Burg, Eisenbahn fahren, Zimtzucker herstellen, Plätzchen backen, Weihnachtsgeschenke basteln oder Kinderschminken werden geboten.

Weitere Informationen: www.mecklenburg-schwerin.de

Tauchender Weihnachtsmann in Güstrow

In der Ernst-Barlachstadt Güstrow läutet der Natur- und Umweltpark Güstrow am 27. November die Adventszeit mit tauchendem Weihnachtsmann im „Aqua-Tunnel“, Basteln und einem Weihnachtsprogramm ein. Sportlich geht es für Kinder von sechs bis sechzehn Jahren am Nikolaustag beim Nikolauswettschwimmen in dem Schwimmbad „Oase“ zu. Am 11. Dezember 2011 sind dann Erwachsene ab 17 Jahren beim „Weihnachtsbratenwettschwimmen“ dran.

Der Güstrower Weihnachtsmarkt ist in der Zeit vom 9. bis 18. Dezember 2011 geöffnet.

Weitere Informationen: www.guestrow-tourismus.de, www.nup-guestrow.de

Informationen zu weiteren Weihnachtsmärkten im Land, wie zum Beispiel auf dem Gut Brook (25. November 2011 13.00 bis 19.00 Uhr, 26. und 27. November 2011 10.00 bis 18.00 Uhr) oder im Ostseebad Rerik (4. und 11. Dezember 2011) sind im Veranstaltungskalender des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern unter www.auf-nach-mv.de zu finden.