Österreich: Salzburg leicht verschneit

K1024_Altstadt_Salzburg_im_SchneeWer sich in Salzburg die stille Nacht wünscht, sollte noch vor der Weihnachstsaison koimmen, In der Zeit wo alle auf den Spuren von Franz Grubers „Stille Nacht“ Salzburg und die Umgebung nach einer Heiligen Atmosphäre absuchen, ist Stille wegen des hohen Andrangs nur schwer zu finden.

Blick vom Kapuzinerberg Salzburg cathedral in winter

Für stressgeplagte und eventmüde Besucher bietet das Kapuzinerkloster hoch oben auf dem Kapuzinerberg eine besondere Art der „inneren Einkehr“ an. Um sich ein Bild zu machen wie sich eine selbstauferlegte, bescheidene Auszeit anfühlt, lohnt es sich die steilen Stufen auf den Berg zu erklimmen. Die Anstrengung wird mit der grandiosen Aussicht belohnt.

Des weiteren empfehle ich an der Pforte den Klingelknopf zu drücken und nach Pater Karl zu fragen. Mit Sicherheit wird sich das Gespräch bezüglich Unterkunft anders entwickeln als mit einem Hotelportiere. Er strahlt die Ruhe aus, die man sich für sich selbst wünscht. Ohne anzupreisen erzählt er von den Einkehrtagen: Wir nennen sie „die Vater unser Tage“. Sie finden sieben mal statt im Jahr statt. Es gibt zehn Einzelzimmer. Geräumige Zellen mit Dusche und WC. Feste Preise gibt es nicht, Paterc Karl bittet, nach Selbsteinschätzung mit Spenden das Kloster zu unterstützen.Täglich nach dem entspannten Frühstück gibt es einen geistlichen Impuls aus dem Vater unser. Danach sollte man in einer stillen Zeit den eigenen Gedanken dazu, nachgehen. Nachmittags kann jeder ins Ambiente Salzburgs eintauchen, ganz wie es ihm gefällt. Die Gedanken vom Vormittag gehen dabei mit: Egal ob beim Schaufensterbummel, in einer Kirche, im Rummel der Touristen oder beim Wandern: die Impulse und Ideen aus dem Vater-Unser-begleiten. Am Abend gibt es die Möglichkeit zum Gedankenaustausch: Wie habe ich, wie haben die anderen den Tag erlebt? Was braucht es noch an diesem Abend?

Einen Tag im Pulverschnee

Bild 4Flachau_

Jeden Morgen fährt im Winter am Mirabellgarten der Snow Space Salzburg Ski-Shuttle ab und bringt die Gäste die eine Salzburgcard vorzeigen, innerhalb einer Stunde  zu den Pisten in Flachau. Mit an Bord der modernen Ski-Busse sind erfahrene und mehrsprachige Guides, die sich um die Organisation von Skipässen, Ausrüstung oder Kursen kümmern! Das Skigebiet verfügt über 120 bestens präparierte Pistenkilometer, modernste Lift- und Seilbahnanlagen, gemütliche Skihütten und flächendeckende Beschneiungsanlagen.

Mozart lebt!

 

K1024_Bild 5 Ronaldo Vilazon

Der Indenant Ronaldo Villazón gestaltet in den Jahre von 2019 bis 2023 das Programm.

In den kalten Winterwochen von Ende Januar bis Anfang Februar, schwingt er den Taktstock in Salzburg.„Meine intensive Reise mit Mozart begann eigentlich 2011, als ich meinen ersten Don Ottavio sang“, schwärmt Villazón.
Bei der Vorbereitung der Rolle hatte ich nicht nur die wunderbare Partitur im Blick, sondern begann, Mozarts Briefe zu lesen und bald zu verschlingen. Im ungefilterten Fluss seiner Gedanken gibt Mozart einen einzigartigen Blick in seine Seele frei: ein Genie, ein tiefernster Musiker und Denker, eine verspielte Seele. Mozart ist ein Mann der Aufklärung; Mozart ist auch ein liebenswerter Spaßvogel. Mozart ist tiefsinnig, reif und intelligent. Mozart ist zugleich verspielt, witzig und kindisch. Mozart ist so groß wie seine Unsterblichkeit und so nah bei uns wie die Liebe, die er für die Menschen empfand.Die Mozartwoche 2020 bietet rund 50 Veranstaltungen, darunter drei szenische Bühnenprojekte, eine konzertante Opernaufführung, Orchesterkonzerte, Kammermusik, Tanz und vieles mehr. „2020“, sot Villazón, „nähern wir uns auch den besonderen Freundschaften Mozarts an. Wir tauchen ein in Mozarts Welt. Dabei können wir all die wundervollen Schätze entdecken. Das weiß ich aus persönlicher Erfahrung.“

Veronika Zickendraht

 

 

 

 

 

 

Russland: 6 Pluspunkte für Skiferien in Sotchi

 

Bild 1Rosa Khutor, nur einen Katzensprung von Sotchi am schwarzen Meeren entfernt, ist der feinste Wintersportort Russlands. Tief im westlichen Kaukasus hat man 2014 am Reißbrett eine Musterstadt für die olympischen Spiele geschaffen, der es noch an Patina fehlt, die sich aber schon heute allemal sehen lassen kann.

Unsere Dolmetscherin Galina Nisitarova unterstrich ihre Ausführungen in jedem dritten Satz mit Attributen wie am höchsten, am weitesten, am schnellsten. Gleich ob es um die Lage des Kurortes, die Qualität der Pisten oder den Service in den Hotels handelte. Lediglich die europäischen Besucherzahlen hinkten den Superlativen ein wenig hinterher. Zurzeit jedenfalls sind sie statistisch (noch) nicht erwähnenswert.

Dabei gibt es in Rosa Chutor 94 Kilometer perfekt präparierte Pisten. Davon sogar 13 Kilometer FIS zertifiziert. Manche Abfahrten sind bis spät in die Nacht beleuchtet. Die 27 Lifte und Seilbahnen sind von berühmten Herstellern, so steht es im Prospekt. In der Tat, das Umsteigen von einer Gondel in die nächste geht trotz der im Schnitt täglich 9000 Besucher reibungslos und flott. Die Schneequalität ist pulvriger als in den Alpen. Das verdankt man der Meeresbrise und dem mediterranen Klima, das hier am Meer, knapp 50 km entfernt, vorherrscht.

 

  1. Bild 2. Wer schon fünfzig Mal in Bayern oder Tirol war, sollte einen Schwenk nach Sotschi wagen. Das Abenteuer ist kalkulierbar. Auf der rot gepflasterten Promenade beiderseits des rauschenden Gebirgsflusses Msymta, verirrt sich keiner. Die Brand-Shops vermitteln ein Gefühl, als flaniere man in Kitzbühel. Alles ist vom Feinsten und noch ein bisschen teurer. Als Putin 2002 mit dem österreichischen Präsidenten Klestil in Tirol Ski fuhr, war er so angetan, dass er beschloss, ein „Alpen-Szenario“ im Kaukasus zu schaffen.

 

  1. K1024_Rosa Chutor (16)Wer Romantik liebt, kommt voll auf seine Kosten. Die Fassaden der 14 drei bis vier Sterne tragenden Hotels entlang der Promenade gestaltete man in einer Art „Zuckerbäcker-Architektur“. Sie erinnern an Disneyland. Bei Tageslicht mit nüchternem Auge betrachtet kam mir das Wort Kitsch leicht über die Lippen. Bei nächtlicher Stille und tausendfacher Beleuchtung kippte meine Kritik um in Verzauberung. Als dann noch zentimetergroße Schneeflocken fielen, verliebte ich mich in die Märchenwelt. Statt Autolärm einen rauschenden Gebirgsfluss zu hören, wann und wo hat man das schon?

 

  1. K1024_Rosa kleine Kamera (17) Autos braucht man nicht, man fährt Bahn, Gondel oder Lift. Die Infrastruktur in Rosa-Khutor ist perfekt. Vom Flughafen fährt in kurzen Takten eine Bahn, die einen in 45 Minuten fast ins Zentrum von Rosa Khutor bringt. Für die letzten 800 Meter Taxifahrt kann man noch ein Auge zudrücken. Die Seilbahnen sind allesamt nur ein paar hundert Meter von den Hotels entfernt und bis 23.00 Uhr in Betrieb. Wenn man sich dafür entscheidet, im Olympiadorf auf 1600 Meter Abendbrot zu essen, kann man zehn Minuten später – bei bester Aussicht – den Aperitif im Tal genießen.

 

  1. K1024_Rosa kleine Kamera (45)Dem Meer und dem milden Klima so nah. Wer dem Frost hinter sich lassen möchte,kann mit dem Bus in 40 Minuten in Sotschi sein, sich bei Frühlingstemperaturen am Meer entspannt die Bäderarchitektur der berühmten Sanatorien von Matsesta ansehen. Stalin schwor auf die Heilkraft dieser Quelle. Der gesamte Regierungsapparat übersiedelte manche Jahre wegen seiner geschwächten Gesundheit mit ins milde Sotschi. Der Botanische Garten gehört zu den drei sehenswertesten im ganzen Land. Oleander, Mandelblüten und die gelben Mimosen, sie alle blühen schon reichlich früh in den ersten Märztagen, kann man in den vielenParkanlagen der Stadt bewundern.

 

 

  1. K1024_Rosa Chutor (35)Rosa Khutor ist leistbar. Wer es klug anstellt, kann schon Packages mit Flug und 7 Tage im Drei Sterne Hotel für 750,- Euro bei pulexpress.de oder go-east.de buchen. Condor plant für den Winter 2017/2018 Direktflüge von Berlin-Schönefeld nach Sotschi. Die Flugzeit beträgt knappe drei Stunden. So kann die Anfahrtszeit mit einer Reise in die Alpen konkurrieren. Den Skipass von morgens um 9.00 bis 23.00 Uhr gibt es ab 25.- Euro. Ein großes bayrisches Bier wird für sechs Euro frisch gezapft von strahlenden jungen russischen Mädeln in roten Dirndlkleider serviert. Bayrische Küche steht hoch im Kurs.

 

  1. K1024_Rosa Chutor (31) Rosa Khutor ist ein jungfräulicher Wintersportort für europäische Touristen. Aus dem Russischen übersetzt hat es den bezaubernden Namen: „Rose – abseits des Weges“. Es ist die gehobene russische Mittelschicht, die die Ski-Hänge bevö Modebewusst, brandorientiert gekleidet und gut geschminkt für Selfis. Weit entfernt vom Image der “All-inclusiv-Jogginghosen tragenden Touristen“. Und noch eins soll nicht unerwähnt bleiben. Man hat ein Herz für Kinder. Die Hälfte der eleganten Lobbys sind offene Spielwiesen für die Jüngsten.

 

Text : Veronika Zickendraht

Fotos :Bernd Siegmund, Rosaski-Tourism

Norwegen: Hol den Wagen, Harry!

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Mit Skiern und Pulka durch die winterliche Hardangervidda

Es gibt Dinge, die braucht man normalerweise nicht. Doch, was ist normal? Ist es normal freiwillig in den Schnee zu ziehen, zu frieren während sich die ganze Stadt auf den Frühling freut? Tagelang mit einem haarigen Kerl in einem viel zu engen Zelt zu verbringen, seine stinkenden Socken zu ertragen? Kälte ist nicht wirklich mein Ding – ich bin eben ein Normalbürger, bevorzuge es gemütlich. Es gibt aber auch Menschen, die gehören nicht zum Kreis dieser Normalbürger.

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Ein solcher ist Harry, er liebt die Kälte! 600 km Grönland, mit dem Zelt, natürlich im Winter, Herr habe Erbarmen! Harry und ich wir kennen uns schon seit Jahrzehnten. Nach vielen gemeinsamen Jahren beim Klettern, in Höhlen, auf den sommerlichen Gletschern der Alpen verloren wir uns aus den Augen. Karriere, Familie, das Übliche und dann führte uns ein Zufall nach 15 Jahren wieder zusammen. Wir wollten klettern, wandern, ich wollte ganz gewiss nicht in die Kälte.

Und Harry? Warum bestand er darauf bei unserer Winterbegehung der Alpspitz-Nordwand am Einstieg zu zelten, bei -17 °C? Das war ein Test, zugegeben, es war viel weniger unangenehm als erwartet. Im Gegenteil, in der Nacht musste ich mich Schicht für Schicht aus meinen Klamotten pellen, mir war zu warm in all den Dingen die ich mir aus Furcht zu frieren angezogen hatte! Auch die Raureif verzierten Zeltinnenwände, die weiß gepuderte Mütze konnten nichts daran ändern: es hat mir Spaß gemacht!

Auf den Spuren der Polarforscher

2012-03-04 155013 RawTja, und so rückte Harald mit seiner Idee heraus, gemeinsam die Hardangervidda auf Ski zu durchqueren. Die was bitte? Er klärte mich mit leuchtenden Augen auf: Die Hardangervidda ist diese riesige, unwirtliche, menschenarme Hochebene im Süden Norwegens, in der sich schon so berühmte Abenteurer wie Roald Amundsen, Robert Falcon Scott und Fridtjof Nansen auf ihre Arktistouren vorbereitet hatten. Stürme, Whiteouts und Temperaturen von -25  C sind dort ganz normal. Nicht umsonst wird die Region als das am südlichsten gelegene Trainingsgebiet für Arktisaspiranten betrachtet.

So reisten wir also mit 110 Kilo Gepäck, verstaut in zwei Pulken, nach Norwegen, dabei Nahrungsmittel für 14 Tage. Während der Anreise berichtete eine norwegische Bergführerin, dass die 120 km Tour von einigen sportlich ambitionierten jungen Leuten in zwei Tagen gemacht wird – natürlich ohne eine heftig bremsende Pulka an der Ferse. Wir aber wollten uns gemütliche 8-10 Tage Zeit lassen und die Natur genießen. In der Nähe des Valdalsvattnet spuckte uns der Bus von Oslo kommend aus, und da standen wir nun mit all unserem Plunder in der Pampa.

Ich stand hier am Rand der Wildnis das erste Mal vor einer Pulka und fühlte mit allen 2012-03-05 135125 RawLasteneseln der Welt. Hüüüüh, entfuhr es mir unwillkürlich, als ich die ersten Schritte wagte. Ach Harry, hol doch den Wagen, dachte ich mir als wir die Straße langsam hinter uns ließen – er holte ihn aber nicht. Stattdessen sah ich ein Bild vor mir, das sich mir in den kommenden Tagen einprägen sollte. Harry von hinten, die Pulka gemächlichen Schrittes ziehend – aus dem Manager wurde in wenigen Minuten der erfahrene Outdoormensch.

Zelten in Sturm und Schnee

Bereits am ersten Abend weihte er mich in die Routine des Zeltaufbaus ein, jeder Handgriff sollte sitzen. Weder durfte das Zelt im Sturm beschädigt werden, noch durften Teile verloren gehen. Etwa in der Mitte des 10 km langen Sees, bauten wir das Zelt in der Nähe einer kleinen Insel auf. Nur der Navi verriet uns, dass wir auf dem gefrorenen See zelteten. Schon die erste Nacht lehrte mich, welche Kraft der Wind hier entwickeln kann. Am Rande der Hardangervidda strömen Luftmassen von der Hochebene herunter und pfeifen durch das Vivassdalen. Die ganze Nacht zerrte der Wind knatternd an unserem Zelt. Am Morgen lag die große Pulka quer vor unserem Zelteingang, umgeblasen wie ein Ballen Stroh.

Für den zweiten Tag hatte Harry Wald versprochen, die letzten Bäume vor der weiten, baumlosen Hochebene. Gut, Wald ist ein großzügiger Begriff für das was ich zu sehen bekam. Kleinwüchsige, weit verstreute Birken, die Riesen unter ihnen maßen gerade 4 bis 5 Meter. Wir befanden uns auf dem Weg in eine klimatische Extremlandschaft. In der tundraartigen Hardangervidda existieren keine hoch wachsenden Pflanzen mehr, nur Felsen und weit geschwungene Berge prägen das Bild. Am Abend die nächste Ausbildungseinheit: „Wir bauen zum Schutz vor Sturm eine Schneemauer“.

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„Aber es geht doch kein Lüftchen“, beschwerte ich mich mit Blick auf das herrliche Abendlicht. Ich kam mir sehr ungeschickt vor. Während Haralds Schneeblöcke eine perfekte Mauer bildeten, zerbrachen meine immer wieder. Schon in der darauf folgenden Nacht erkannte ich die Notwendigkeit einer solchen Mauer. Nach einem Tag mit herrlichen Landschaftsbildern, ziehenden Wolken und Sonnenschein frischte der Wind am Nachmittag auf. Schneekristalle trieben über den Boden, die Landschaft schien im Gegenlicht zu gleiten. Wir bauten das Zelt in einem schmalen Hochtal auf. Nachts dann, ein fahler Mond beleuchtete die Szenerie, riss und zerrte der Wind so erbarmungslos am Außenzelt, dass wir unsere warmen Schlafsäcke verlassen mussten, um die vorhandene Schneemauer zu erhöhen. Gut geplant Harry!

Auch die kleine Plastikflasche mit der großen Öffnung lernte ich in jener Nacht zu schätzen. Wer verlässt schon gerne das schützende Zelt, zieht sich Schicht für Schicht komplett an, nur weil die Blase voll ist! Man stelle sich die Situation vor: Zwei gealterte Kerle hindern sich am Schlafen, weil im ohnehin engen Zelt die halbe Nacht jemand herumwühlt. Da hilft nur die Pippiflasche! … und das klingt einfacher als es ist! Wir haben Tabus verinnerlicht, zum Beispiel: „Im Schlafsack wird nicht gepinkelt“ ist so eine Regel. Da läuft dann zunächst gar nichts, aber ich will nicht zu sehr mit Details langweilen! Nur so viel: ich lernte meine Peebottle noch sehr zu schätzen – es ist doch so wunderbar warm und kuschelig des Nachts im Schlafsack!

Hütte oder Zelt

Der Lohn für die durchstandenen Nächte war immer ein herrliches Frühstück. Dort, in der Wildnis, lernt man einfache Dinge zu schätzen! Harry übernahm die morgendliche Aufgabe Schnee zu schmelzen und Wasser zu kochen. Das ist in einem engen Zweimannzelt eine logistische Herausforderung. Wenn dann aber der Pulverkaffee dampft, schmecken Knäckebrot und Bacon um so besser. Das abschließende Highlight war Morgen für Morgen die zweite Tasse Kaffee mit einem Stück sehr butterhaltigen Streuselkuchens. Köstlich!

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Der starke Wind blieb uns nahezu immer erhalten. Er blies uns geradezu in Richtung Saundhaug, einer der wenigen Hütten an unserer Route. Ein wunderbares Gefühl, trotz der Felle unter den Ski und der schweren Pulken, ohne viel Zutun über das Land geschoben zu werden. Kurz vor der Hütte schlug das Wetter schlagartig um und der Sturm trieb Schneeregen waagerecht über das Land. Innerhalb weniger Minuten waren wir pitschnass. Nein, Harry, wir suchen ganz gewiss keinen „gemütlichen“ Zeltplatz im Windschatten der Gebäude. In der schnuckeligen Hütte steht ein Ofen, wir können dort die nassen Sachen trocknen, sogar im Stehen kochen! Ich setzte mich durch und so war Haralds Kummer beschlossen. Es folgte ein bemerkenswert behaglicher Abend bei Kerzenlicht und mit leckerem Essen aus der Vorratslager der Hütte – und einem latent schmollenden Harald – ich glaube aber noch immer, dass er den gemütlichen Hüttenaufenthalt ganz tief in seinem Inneren genossen hat!

Whiteout – Nullsicht bei Schneetreiben und Nebel

Auch der nächste Tag brachte keine Verbesserung der Wetterbedingungen: Sturm mit Windgeschwindigkeiten von 25–30 m/Sekunde trieb Schneefahnen waagerecht über das Land, die nahen Nachbargebäude waren im verwischten Weiß kaum auszumachen! Trotzdem entschieden wir uns diesen anheimelnden Ort zu verlassen und zogen in den Sturm hinaus – mein Alptraumtag begann. Treibender Schnee und Nebel verdichteten sich zu einem ausgemachten Whiteout – alles verschwamm zu weiß – links, rechts, vorne, hinten, oben, unten – überall weiß! Stundenlang kämpften wir uns vorwärts ohne etwas von der Landschaft zu sehen.

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Bloß nicht den Blickkontakt zum Vordermann verlieren, Rufe waren in diesem infernalischen Getöse kaum zu hören. Stimmung auf dem Tiefpunkt. „Dieser Tag kann dafür verantwortlich sein, dass ich so eine Scheiße nie wieder mache!“ brüllte ich Harald in einer der wenigen, kurzen Pausen zu. Ein unachtsamer Moment und meine Lieblingsmütze wurde ein Opfer für die Trolle – vom Sturm weggerissen war sie innerhalb einer Sekunde außer Sichtweite! Warum mache ich das nur? Noch am selben Tag sollte ich es erfahren – es sind die oft kurzen aber magischen Momente die es wert sind loszuziehen.

Am späten Nachmittag stiegen wir einige Höhenmeter in einem weiten, flachen Tal ab. Das reichte um die Sicht deutlich zu verbessern – und dann kam einer dieser unvergesslichen, zauberhaften Momente. Schemenhaft, wie mit Kreide in pastellenen Farben gemalt schälte sich das Bild einer Hirtenhütte aus dem Weiß – das Dach grasgedeckt, die steinernen Wände schneegepudert wie Mutters Käsekuchen. Auf der windgeschützten Ostseite fanden wir einen kleinen aber sicheren Platz für unser Zelt. Geschafft! Endlich Muße zum Ausruhen und Trocknen der nassen Klamotten.

Blick auf den Hardangerjøkulen

Zum Glück gab es während all dieser Tage von allem etwas: Schneefall, Sonnenschein, Kälte, Wärme, ziehende Wolken vor tiefem Blau, unendlich weite Blicke über die verschneite, sich wie ein erstarrtes Meer wellende Landschaft und natürlich immer Wind. So mussten wir uns noch zwei weitere Tage bei unwirtlichem Wetter in Richtung Norden durchschlagen. Doch was für ein Moment, als kurz nach der Kjeldebu Hytta der Wind nachließ, die Wolken aufrissen und den Blick auf den Hardangerjøkulen freigab. Der Hardangerjøkulen ist mit etwa 70 km2 einer der großen Plateaugletscher Norwegens. Ihn galt es in der Schlussetappe zur Hälfte zu umrunden. Während sich in den weiten der Hardangervidda nur selten unser Weg mit der Route anderer Wanderer kreuzte, begegneten wir hier nun häufiger anderen Naturfreunden.

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Eine letzte Nacht im Zelt, in traumhafter Lage, mit Blick auf sanft geschwungene Berge, ein letztes Frühstück im goldenen Morgenlicht. Aber auch die Vorfreude auf  eine ausgiebige Dusche, ein Bett und all den Luxus den wir zuhause im Alltag gar nicht mehr als solchen wahrnehmen. Nicht ohne einen gewissen Stolz es geschafft zu haben erreichten wir bei schönstem Wetter nach 10 Tagen die Bahnstation Finse. Ja, und welche Gedanken gingen mir am Beginn der Tour durch den Kopf? “ Harry, hol doch den Wagen“, ich muss mich revidieren: „Harry, lass die Kiste stehen“, es war grandios!

Bernd Leideritz

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Dänemark: Winterfreuden auf Rømø

Rasso Knoller, Familie am Sønderstrand auf Rømø

Über eine Million Feriengäste kommen pro Jahr nach Rømø. Die meisten von buchen ihre Urlaub aber für den Sommer, im Winter hat man die kilometerlangen Strände ganz für sich allein.   

Spaziergänger mit Hund am Sønderstrand auf Rømø

Der Wind pfeift ums Haus. Der Regen klatscht gegen die Scheiben. Perfektes Urlaubswetter auf der dänischen Insel Rømø. So müssen wir wenigstens kein schlechtes Gewissen haben, wenn das Frühstück mal wieder etwas länger dauert – ein paar Stunden länger. Erst kurz vor der Tagesmitte räumen wir Teller und Tassen in den Geschirrspüler. Die Küche in unserem dänischen Ferienhaus ist deutlich größer als die zu Hause, das Esszimmer mit dem langen Holztisch so gemütlich, dass uns erst mal nichts in die Winterkälte hinaustreibt. „Ein offener Kamin, eine Sauna und ein gutes Fernsehprogramm – wenn sie das bekommen, sind die deutschen Feriengäste zufrieden“, sagt Bodil Glistrup Thomsen, die Tourismuschefin der Insel. Offenbar wird das alles auf Rømø geboten, denn die Gäste von jenseits der nur wenige Kilometer südlich gelegenen Grenze stellen die größte Besuchergruppe.  

Dünen bei Lakolk auf Rømø

Einen offenen Kamin hat auch unser Haus. Jetzt am Morgen knistert darin noch kein Feuer.  Am Abend aber werden wir ihn anzünden – und uns nach dem Saunagang davor kuscheln. Die Aussage der Tourismuschefin, das Fernsehprogramm betreffend,  überprüfen wir deswegen nicht – immerhin, ein schicker Apparat steht im Wohnzimmer.

Mit dem Lenkdrachen am Strand 

Am Nachmittag klart das Wetter dann doch auf, also schnell aus dem Haus und hinunter zum Strand. Der zieht sich  auf knapp 20 Kilometern an der gesamten Westküste der Insel entlang – und ist so breit, dass man im Sommer sein Auto direkt neben Sonnenschirm und -liege parken kann. Obwohl dann der Strand zu einer offiziellen Straße wird, bleibt für die Badenden genügend Platz.
Jetzt, im Winter, lässt man sein Fahrzeug ohnehin besser am Parkplatz an der Strandeinfahrt stehen. Der Regen der vergangenen Tage hat den Sand in Matsch verwandelt, und so mancher abenteuerlustige Fahrer kann seinen Strandausflug nur mit Hilfe des örtlichen Abschleppunternehmers beenden.
Die Drachensteiger sind schon da, als wir zum Strand kommen. Nicht so viele wie im Sommer,  wenn ein ganzer Strandabschnitt für sie gesperrt wird und tausende Lenkdrachenfreunde zum berühmten Drachenfestival im September nach Rømø kommen. Ein halbes Dutzend Mutige trotzen der Kälte  und werden dafür mit einer steten Brise belohnt. Lustig flattern die bunten Fluggeräte  im Winterwind. Wir aber suchen keine sportlichen Herausforderungen, belassen es bei einem Spaziergang – den Wind im Gesicht und die Nachbarinsel Sylt im Blick. Die Sonne lugt durch die Wolkenfetzen und sorgt für magische Lichterspiele.

Hundefreunde Sønderstrand auf Rømø
Ein Paar mit Labrador spaziert in der Ferne am Meer entlang. Hand in Hand, der Hund ein paar Schritte voraus. Wie in einem Scherenschnitt heben sich die Drei vom Horizont ab. Der Wind zaubert uns rote Farbe ins Gesicht und bläst die Alltagsgedanken aus dem Kopf. Das Meer bietet den Augen Auslauf, nichts, das sich ihnen in den Weg stellt. Die Wasseroberfläche wird zur Projektionsfläche der eigenen Träume. Lediglich ein Fischkutter tuckert langsam durchs Bild.

Dänischer Fisch vom deutschen Koch 

Nach zwei Stunden ist der  Wind dann doch durch die Kleidung gekrochen. Doch bevor wir ins kuschelige Ferienhaus zurückkehren, steht ein Abstecher in den Hauptort Havneby auf dem Programm. Im Sommer stehen die Feriengäste hier in langen Schlangen an der Kasse des örtlichen Lebensmittelladens, und einen Tisch im Restaurant bucht man dann lieber schon am Vortag. Ab September kehrt aber Ruhe ein, und Havneby wirkt ein bisschen wie ein Geisterort. Nur, dass hier die Häuser nicht wirklich verlassen sind – und nirgends Türen und Fenster im Wind schlagen. In Havneby ist alles nur winterfest gemacht, die Wohnungen stehen nur zeitweise leer. Im Sommer kehren die Gäste dann wie Zugvögel zu tausenden zurück. Im Winter gibt es keine Platzprobleme im Restaurant. Man sitzt mit den wenigen Einheimischen zusammen im Lokal, und weil jetzt jeder viel Zeit hat, kommt es schnell zu einem grenzüberschreitenden Dialog.

Sonnenuntergang auf Rømø
In Holms Røgeri&Restaurant serviert man den besten Fisch auf der Insel – zubereitet von einem deutschen Koch, der nach Dänemark ausgewandert ist. So jedenfalls nennt er das. Genau genommen ist er nur aus dem Nachbarlandkreis jenseits der Grenze hierher gezogen. Rund 50 Kilometer von seinem Geburtsort entfernt kocht er jetzt –  in Dänemark. Nur eine halbe Stunde ist man mit dem Auto nach Deutschland unterwegs und doch sind die Unterschiede groß. Das spüren nicht nur Urlauber. Das bestätigt auch der Koch.Viel entspannter gehe es zu im Nachbarland, sagt er. Deswegen will er hier bleiben und hat für sich und seine Familie auf Rømø ein Haus gekauft. Die Tochter ist Leichtathletin und trainiert für Olympia. Irgendwann will sie da mal an den Start gehen – für Dänemark. 

Text und Bild: Rasso Knoller

Italien: Winterträume im Pustertal

Mit Kindern in Südtirol

Der Kronplatz ist ein ideales Ferienziel für Winterspass mit Kindern. Nicht nur familienfreundliches Skifahren ist dort angesagt, sondern auch Schneeschuhwandern, Rodeln, Langlaufen und gutes Essen.

So gut spurt unser Nachwuchs selten und das auch noch bei Nacht und Nebel im dunklen Wald. Aber hier geht es ja auch nicht darum, den Eltern zu folgen.

Meterhoch liegt der Schnee. Tief versinkt der siebenjährige Felix bei jedem Schritt im flockigen Weiß. Denn ausgerechnet er als Jüngster will unsere Gruppe anführen und die Spur treten bei unserer nächtlichen Schneeschuhwanderung durch das Pustertal in Südtirol. Das kostet nicht nur Kraft, sondern fordert auch Mut. Denn im Licht der Fackeln werden die Schatten der Bäume und Menschen zu Riesen, ächzen die Äste unter der weißen Last.

Wege durch die Dunkelheit

Nur manchmal setzt sich unser Führer Paul Sapelza an die Spitze, wenn er einen Übergang über das kleine Flüsschen sucht. Doch entweder sind die quer liegenden Stämme zu glitschig oder die Eisfläche trägt nicht. So müssen wir einen anderen Weg finden. Dabei ist es der Gruppe ein Rätsel, wie Paul hier im Dunkel des Waldes, in dem nur die vom Feuerschein erleuchteten Eiskristalle wie Diamanten funkeln, nicht die Orientierung verliert. „Ich richte mich nach den Gipfeln“, erklärt der staatlich geprüfte Bergführer, der die Gegend wie seine Westentasche kennt.

Bereits als Bub hat er hier Skitouren gemacht, da seine Eltern nicht das Geld für eine Liftkarte aufbringen konnten. Gebannt lauschen die Kinder seinen Geschichten über Tierspuren und Sagen und fassen schnell Vertrauen in seine ruhige Art. Vielleicht liegt es daran, dass der passionierte Bergführer viele Jahre in Kursen schwer erziehbare Jugendliche betreute und weiß, wie man Kinder begeistert, ihr Durchhaltevermögen weckt. Auch unser Jüngster will am nächsten Tag lieber nicht auf die Piste, sondern rein in die Schneeschuhe. Und wieder spurt

er begeistert zwei Stunden lang vornweg gegenüber dem imposanten Hohen Gaisl den Weg. Danach schmeckt die köstliche Südtiroler Spezialität, selbst gemachte Tritlans– frittierte mit Käse und Spinat gefüllte Teigtaschen – im Berggasthof Plätzwiese besonders gut.

Wandern und Abfahren

Bereits vor vielen Jahren setzte Paul Sapelza, Inhaber der Alpinschule Pustertal, auf Alternativangebote zum reinen Skifahren und verdeutlicht: „Schneeschuhwandern verzeichnete in den vergangenen Jahren zweistellige Zuwachsraten.“

Auch wenn Paul den sanften Tourismus unterstützt, liebt er das Skifahren. Und der Kronplatz ist Südtirols Skiberg Nummer Eins, wie der örtliche Tourismusverband in der Werbung propagiert. Dabei ist der Berg der sich im Winter wie ein Gugelhupf mit Zuckerguss gegen den stahlblauen Himmel abhebt, ein optimales Skigebiet für Familien „Hier ließ sich die Tochter Bergvolkes Fanes, zur Königin krönen“, erzählt Paul Sapelza, daher der Name Kronplatz oder Plan de Corones, wie er in Südtirol genannt wird. 116 Kilometer beträgt das Pistennetz mit breiten Abfahrten. Geboten wird alles von blau bis schwarz. Ideal für Familien mit Kindern oder Snowborder sind die zahlreichen modernen und Sechser-Sessellifte mit Windschutz und Kabinenbahnen. Schlepper gibt es nur wenige.

Auch die Kleinsten sind willkommen

Selbst Eltern samt Kinderwagen oder Babyschale, die auf dem kahlen Gipfel, in 2.275 Meter Höhe das traumhafte 360-Grad Panorama genießen, sind keine Seltenheit. Denn hier würden nicht nur kleine Pistenflitzer, sondern auch Windelflitzer auf Absprache betreut, erzählt Martin Tüchterle, Inhaber der Skischule Olang/Rasen.

Licht durchflutet ist das rundum verglasten Croniworld, in dem auch die Skieleven nach dem Unterricht Mittagessen und spielen können. Das genießen auch die Ritters mit ihren drei Sprösslingen. „Unser Jüngstes ist gerade sieben Monate alt. Vormittags sind die Älteren im Skikurs und nachmittags können wir trotz unseres Nachzüglers alle Skifahren“, freut sich das Ehepaar Ritter aus Augsburg und schwingt ab in Richtung Tal.Angesichts der schweren Zusammenstöße, die in den vergangenen Jahren passierten, wie zum Beispiel der Unfall des damaligen thüringischen Ministerpräsidenten Dieter Althaus, verweist Tüchterle darauf, dass hier bereits die Jüngsten in den Skikursen mit den FIS-Regeln für sicheres Skifahren vertraut gemacht werden.

Zudem besteht in Südtirol Helmpflicht für Kinder. Aber auch Erwachsene sind hier viel öfters als in Deutschland mit Kopfschutz anzutreffen. Und Raser kommen hier nicht unbedingt ungestraft davon. Denn immer wieder patrouillieren Gendarmen auf Skiern und ziehen Rowdys zur Rechenschaft.

„Auch wenn wir dank Beschneiungskanonen schneesicher sind, bieten wir zahlreiche weitere Attraktionen“, informiert Anna Mayrhofer vom Tourismusverband Ferienregion Kronplatz. Für Langläufer ist die Höhenloipe am Würzjoch das Zuckerl schlechthin. Am Fuß des mächtigen Peitlerkofels führt sie auf 2000 Meter Höhe durch die traumhaft schöne Dolomitenlandschaft.

Der Nachwuchs dagegen fiebert zusammen mit Papa dem Aufstieg auf die Taistner Alm auf mehr als 2000 Meter Höhe entgegen – oder eher der Abfahrt. Denn belohnt wird der Fußmarsch mit einer rasanten vier Kilometer langen Schlittenfahrt ins Tal. Insgesamt 25 Rodelbahnen in der Region sorgen – teilweise sogar nachts – für viel Gaudi auf zwei Kufen.

Freudig erwartet uns nach der Rückkehr in unser Domizil Pension Brückele in Prags der treue und kinderliebe Schäferhund Bruno. Wie ein verwunschenes Märchenschloss wirkt das Häuschen mit seinen Holztürmchen, das ganz allein in Mitten des Naturparks Fanes Sennes Prags liegt. Die Preise sind günstig, die Zimmer einfach, aber das Essen hervorragend. Jeden Abend verwöhnt uns Sepp Schuster mit einem köstlichen Dreigänge-Menü. Selbst der Schauspieler und Westernheld Terence Hill zog während seiner Dreharbeiten dort Heidis Gastfreundschaft und die Kochkünste ihres Mannes einem Fünf-Sterne-Etablissement vor. Beim Schlafengehen blicken wir noch in den funkelnden Sternenhimmel und freuen uns über die herrliche Stille und gute Luft, die unsere Träume hier begleiten.

Petra Keidel-Landsee

 

Info

Ferienregion Kronplatz

Tourismusverband Ferienregion Kronplatz;

Michael-Pacher-Strasse 11a; I-39031 Bruneck; Tel: (+39) 0474/555447;  www.kronplatz.com

Das Feriengebiet umfasst 13 Gemeinden mit abwechslungsreichen Programmen für Winter wie Sommer. Gratis-Skibusse zum Kronplatz.

Das Skigebiet Kronplatz: 116 Pistenkilometer, 32 Beförderungsanlagen; Beförderungskapazität ca. 60.000 Personen pro Stunde.

(Kronplatz-Skipässe können gegen geringen Aufpreis mit dem Dolomiti-Skigebiet mit 1.200 Pistenkilometern, kombiniert werden.)

Übernachtung

Pension Gasthof Brückele, Familie Schuster, Ausserprags 4, 39030 Prags (BZ)

Dolomiten – Südtirol, Telefon +39 0474 748613, www.gasthof-brueckele.it

Hotel Garberhof **** Superior
Fam. A. Pobitzer
Staatsstraße 25, 39024 Mals
Italien – Südtirol

Telefon +39 0473 83 13 99
www.garberhof.com

Anreise: über die Brennerautobahn, vor Brixen Richtung Bruneck nach Prags

Flughäfen: Innsbruck, Verona, Treviso, Venedig