Indonesien: Der Inselstaat bietet eine unglaubliche Vielfalt alter Traditionen

„Alles, was wir tun, tun wir mit dem Herzen!“ Bewusst unterstreicht das Versprechen der indonesischen Ministerin für Tourismus und Kreativwirtschaft Dr. Mari Elka Pangestu die sprichwörtliche Gastfreundlichkeit und Herzenswärme des multi-ethnischen südostasiatischen Partnerlands der diesjährigen ITB Berlin. Wie ein roter Faden begleiten die für die größte Reisemesse der Welt aufgelegten Kampagnen „Wonderful Indonesia“ und „The World’s Heart of Wonders“ den Auftritt des Reiselandes.

Indonesien plant eine regelrechte Charmeoffensive, mit der es sich bei Fachbesuchern und Reisepublikum breit und als ökologisch nachhaltige Zukunfts-Destination aufstellen will. Dr. Pangestu hat vor, ein mögliches Vorurteil auszuräumen: „Indonesien ist mehr als ein Teil von Bali.“ An allen fünf Messetagen präsentieren 200 mitgereiste Künstler zwölf verschiedene Folkloreshows rund um die Messehalle 26A, wo das Partnerland beheimatet ist. Aber auch harte Fakten hat die erwartungsvolle indonesische Delegation im Reisegepäck: das Land arbeitet engagiert daran, die touristische Infrastruktur zu verbessern. Wie wichtig Indonesien die Partnerschaft zur ITB Berlin nimmt, dokumentiert die Teilnahme seines Präsidenten Susilo Bambang Yudhoyono an der Eröffnungszeremonie.

 

Was für ein Land! Über 17.500 Inseln und 13 Ozeane bilden den Staat Indonesien, es ist der größte Archipel der Welt. 6.044 dieser Inseln sind bewohnt. Die gesamte Küstenlänge beträgt gut 54.700 Kilometer, nach Kanada ist es die längste auf der Welt. Ein Strandspaziergang würde mehr als eine Weltumrundung bedeuten. Zwölf Prozent aller Korallenriffe der Erde finden Taucher und Schnorchler in indonesischen Gewässern. Knapp 240 Millionen Menschen leben im Inselstaat, über die Hälfte davon auf Java. In der Rangliste der bevölkerungsreichsten Staaten der Welt steht Indonesien auf Platz vier. Und es ist das größte muslimische Land. Die unglaubliche Vielfalt jahrhundertealter Traditionen und Kulturen belegen folgende Zahlen: In Indonesien leben über 300 verschiedene Ethnien, die zahlreiche Religionen pflegen und über 700 Sprachen und Dialekte sprechen. Die landschaftliche Vielfalt hält 90 Ökosysteme, unberührte Dschungel, endlose Sandstrände, artenreiche Tauchreviere, beeindruckende Vulkanlandschaften und pulsierende Metropolen bereit.

Kein Wunder, dass der Tourismus, der Urlaubern aus aller Welt diese Wunderwelt erschließt, zu einem der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren des Landes geworden ist. 9,2 Millionen Menschen arbeiten in diesem Wirtschaftszweig, das sind 6,9 Prozent aller Arbeitskräfte. Die Dynamik belegt diese Zahl: Mit über 730 Millionen US-Dollar verdreifachten ausländische Investoren im vergangenen Jahr ihren monetären Einsatz in Hotel- und Gastronomieprojekte im Vergleich zu 2011. Inländische Investitionen verdoppelten sich.

Alles andere als ein Nischenziel

Im Asien-Portfolio deutscher Reiseveranstalter ist Indonesien weit mehr als ein Nischenziel. Bei TUI gehört die asiatische Inselwelt ganzjährig zu den Top Ten der Fernreise-Destinationen. Im Reisesommer klettert das Ziel sogar auf Platz fünf der Hitliste. Ähnlich liegt der Fall bei Thomas Cook. Für Dertour und manchen Mitbewerber ist Indonesien nach Thailand sogar zweitwichtigste Destination im Asien/China-Katalog. EastAsia Tours widmet dem Indonesien-Angebot 48 Seiten seines 320 Seiten starken Katalogs; nach Indochina und Thailand ist Indonesien drittwichtigstes asiatisches Zielgebiet. Das gilt auch für Explorer Fernreisen. 18 Prozent vom Gesamtangebot nimmt die Destination bei Airtours ein – mit steigender Tendenz. Denn die Nachfrage wächst und wächst.

Zu seinem wichtigsten Expedientenseminar des Jahres, dem FarEastLifeSeminar, lädt Meier’s Weltreisen dieses Jahr 200 Expedienten im April nach Bali ein und erhofft sich davon einen weiteren, kräftigen Gästeschub. Zweistellige Zuwachsraten verzeichnete  die TUI im Vorjahr. Der Münchner Studienreisen-Veranstalter Studiosus freute sich über ein Teilnehmerplus von 23 Prozent. Mit 15 Prozent – auf hohem Niveau – rechnet in diesem Jahr EastAsia Tours. Das gleiche satte Plus erwartet Indonesien-Spezialist Geoplan. Bei Airtours erhofft man sich sogar eine Zunahme von 30 Prozent. Das sind Traumquoten.

Insgesamt reisten letztes Jahr 156.000 Deutsche nach Indonesien, das entspricht einem Zuwachs von deutlich über zehn Prozent. 2011 wurden 141.000 deutsche Touristen gezählt. Für dieses Jahr rechnet das Tourismusministerium mit 165.000 Gästen aus Deutschland. Die Tourismusministerin setzte auf ihrer ersten Pressekonferenz im Vorfeld der ITB Berlin die Latte höher, sie peilt „mindestens 180.000“ an. Im Vergleich zu Thailand ist das noch wenig. Das Nachbarland registrierte im Vorjahr über 680.000 deutsche Gäste. Der Word Travel Monitor (WTM), der 60 der wichtigsten Quellmärkte und somit knapp 90 Prozent des weltweiten Reisevolumens abdeckt, weist für Indonesien im Reisejahr 2011 insgesamt 4,5 Millionen Übernachtungsreisen auf. Zur Relation: In das weltweite Reiseziel Nummer eins Spanien reisten gut 51 Millionen Besucher. China, die Nummer eins in Asien, besuchten rund 25 Millionen Gäste. Für das Jahr 2012 meldet hingegen das Ministerium für Tourismus und Kreativwirtschaft über acht Millionen Ankünfte.

Ein Viertel Geschäftsreisen

Laut WTM sind drei Viertel der Indonesien-Reisen Urlaubs- und ein Viertel Geschäftsreisen. Die Tourismusministerin spricht von 30 Prozent Geschäftsreisen. Sie will das staatliche Investitionsvolumen in diesem Segment, das für sie Garant für Qualitätstourismus ist, um ein Viertel aufstocken. Bunt zusammengewürfelt präsentiert sich der Kundenstamm der indonesischen Inselwelt. Hauptquellmarkt ist laut WTM Australien mit knapp 700.000 Reisenden. Zweieinhalb Millionen Indonesien-Besucher kommen aus Asien, hiervon je 500.000 aus China und Malaysia und je 400.000 aus Japan und Singapur. Europa als Gesamtmarkt folgt im Gästeaufkommen gleich hinterher.

Die meisten Reisen aus dem alten Kontinent unternehmen die sonnenhungrigen Niederländer, nämlich 170.000 im Jahr 2011. Deutschland steht nach Frankreich an dritter Stelle der europäischen Quellmärkte. Die steten Zuwächse der wichtigsten Quellmärkte spornen die Ministerin an. Seit Oktober 2011 bekleidet sie das Amt im neugegründeten Ministerium für Tourismus und Kreativwirtschaft. Ihre Mission: die touristische Infrastruktur ihres großen Landes strategisch und umfassend weiterzuentwickeln. Dabei setzt die vorher sieben Jahre lang als Handelsministerin erfolgreiche Politikerin auf Qualität und ökologische Nachhaltigkeit.

Value for Money

Die Akzeptanz bei den Gästen sieht gut aus. Mit Stolz verweist Dr. Pangestu darauf, dass Indonesiens touristische Angebote „value for money“ sind, das Verhältnis von Leistung und Preis beschert dem Land im internationalen Vergleich ein sehr gutes Ranking. Ein Billigland ist das Inselreich nicht. Im Schnitt geben Reisende aus aller Welt 1.658 Euro für ihre durchschnittlich 7,7 Tage dauernde Indonesienreise aus. Den qualitäts- und umweltbewussten Deutschen macht die Tourismusministerin ein großes Kompliment: „Für uns sind sie von großer Qualität.“  Denn die Statistik verrät: „Sie bleiben doppelt so lange wie der Durchschnitt und geben dreimal so viel aus“.

Mit ihren ausgeklügelten Arrangements tragen deutsche Veranstalter und Spezialisten zum anhaltenden Boom bei. Einige Beispiele: Premium-Veranstalter Windrose – dessen erstes Reiseziel im Gründungsjahr vor genau 40 Jahren Indonesien war – hat die Destination samt Jubiläumsreise von damals neu in die Kataloge „Deluxe 2013“ und „Individuell 2013“ aufgenommen. TUI rückt den Erlebnischarakter stärker in den Fokus – z.B. bei der neu kreierten privat geführten Rundreise „Im Herzen Javas“ zu den berühmten Tempelanlagen von Borobudur und Prambanan mit traditionell hinduistischer Ramayana Vorführung. In die Rundreise „Bali hautnah“ wurde eine Fahrradtour durch Reisterrassen und typisch balinesische Dörfer eingebaut. ITS und Jahn Reisen haben das Rundreisen-Programm auf der bei Touristen gefragten Insel Bali ausgebaut, z.B. um die Trips „Impressionen Bali“, „Java Classic“, „Inside Bali“ und „Naturerlebnisse Bali“. Jede der Rundreisen kann auch als Privat-Rundreise gebucht werden.

Studienreisen halten mit

Die Anbieter von Studienreisen halten mit. Der Südostasien-Katalog 2013 von Gebeco Länder erleben enthält vier neue Erlebnisreisen und eine neu konzipierte Wander- und Rad-Erlebnisreise. Erstmals im Marco Polo-Portfolio ist eine Mini-Gruppen-Reise, die Bali und die Inseln Komodo und Flores verbindet. Studiosus schickt drei Studienreisen ins Rennen, bei denen immer auch Begegnungen mit Einheimischen vorgesehen sind. „Indonesien – die umfassende Reise“ richtet sich an Erstbesucher, die auf der 20-tägigen Rundreise die vier Inseln Sumatra, Java, Bali und Sulawesi mit ausführlichem Besichtigungsprogramm kennenlernen. Die 15-tägige zweite Studienreise konzentriert sich auf die Höhepunkte der beiden Inseln Java und Bali, und in der dritten „Südostasien“-Studienreise kombiniert der Spezialist Indonesien mit Malaysia und Brunei.

Sechs von zehn Deutschen besuchen Bali

Apropos Flores: Die kleine Sunda-Insel östlich von Bali mit ihrem Kulturmix auf kleinstem Raum wird von den für Indonesien zuständigen Produktmanagern gern als ihr „privates Lieblingsziel“ weitergegeben. Sie ist noch nicht so überlaufen wie andere Inseln, und mittlerweile steht eine akzeptable Auswahl kleiner, feiner Unterkünfte zur Verfügung – Grund genug für Geoplan, eine fünftägige Kreuzfahrt ab und bis Flores sowie eine sechstägige Rundreise auf der Insel ins Programm zu heben.

Der Schwerpunkt deutscher Veranstalter liegt nach wie vor auf Bali. Knapp 60 Prozent aller deutschen Indonesien-Reisenden fliegen auf die Insel, die aus Kundensicht quasi als Synonym für Indonesien steht. Die von Vulkanen geprägte Landschaft und die Spiritualität machen Bali so anziehend, lautet das einhellige Credo. In den letzten Jahren sind so viele neue Hotelprojekte entstanden, dass die Reiseveranstalter unisono nach einer Verbesserung der Infrastruktur rufen: neue Straßen und Müllverbrennungs- und Recycling-Anlagen werden gebraucht. Nicht zuletzt, weil auf Bali die Preise für Benzin und Alkohol enorm gestiegen sind, was sich auch auf die Hotelpreise auswirkt, würde mancher Veranstalter gerne auf weniger bekannte Inseln ausweichen.

Doch das ist nicht einfach: Denn diverse innerindonesische Airlines stehen auf der Black List der EU und dürfen von deutschen Veranstaltern nicht angeboten werden. Daher ist ihr Hauptwunsch an Indonesiens Regierung eindeutig: Eine Verbesserung der Flugsituation im Land würde eine weitere touristische Erschließung beflügeln. Erste gute Nachrichten kann die Ministerin präsentieren. Mit dem bis zum Sommer des Jahres geplanten Ausbau der Flughäfen auf Bali und der Nachbarinsel Lombok soll die Anbindung internationaler Direktflüge verbessert werden. Neue Flugverbindungen von Garuda Indonesia ab Jakarta, Singapore oder Kuala Lumpur gibt es bereits. Nach Aussage des Ministeriums hat der National-Carrier 24 neue Fluggeräte gekauft, die ab November dieses Jahres Verbindungen zu mehreren europäischen und asiatischen Städten aufnehmen werden.

Bali bekommt Verstärkung

Die Wünsche der Veranstalter scheinen bei der Ministerin auf fruchtbaren Boden zu fallen. Nach Erstellung eines Nationalen Tourismus-Entwicklungsplanes vollzieht Dr. Pangestu die bereits angestoßene und künftige Entwicklung des Reiselandes in geordneten, streng definierten Bahnen. Auf intensiven Reisen durch ihr Land hat sie insgesamt 88 reizvolle, aber bislang noch eher weniger besuchte Regionen ausgemacht. Für sie hat ihr Ministerium ein umfassendes Entwicklungskonzept erarbeitet. In den nächsten drei Jahren, bis 2016, konzentriert sich die Tourismusförderung auf 16 Ziele. Neben den Regionen Menjangan, Nusa Dua und Kintermani, die Bali neue Anreize verleihen, sind das Zentraljava mit dem buddhistischen Tempel Borobudur (UNESCO-Weltkulturerbe) und Ostjava, die Altstadt von Jakarta, Nordsumatra mit dem Toba See, die Inseln Flores und Komodo mit den gleichnamigen Riesenechsen, Toraja, Tanjung Puting sowie die Tauchdestinationen Wakatobi, Derawan und Raja Ampat. Alternativen für Wiederholer, die 45 Prozent ausmachen, liegen der Ministerin am Herzen. „Es soll unseren Gästen gehen wie mir“, lächelt sie, „auf jeder Reise können sie ein neues Lieblingsziel für sich entdecken.“

Kein Wachstum um jeden Preis

Die Regierung werde sich dafür einsetzen, dass diese Ziele künftig per Flugzeug und Schiff besser erreichbar sein werden, verspricht die Ministerin. Die Angebotserweiterung an Hotels und Restaurants ist bereits in vollem Gange. Das geschieht mit staatlichen Mitteln und mit Hilfe ausländischer Investoren, die Indonesien zunehmend als lukrativ einschätzen. Auch das Kreuzfahrt-Geschäft will die Businessfrau in Schwung bringen. Bis 2014 sollen zehn Häfen modernisiert und in die Lage versetzt werden, große Luxusliner aufzunehmen. Die Zahl von derzeit 118.000 anlandenden Passagieren soll bis zum Jahr 2016 auf 500.000 gesteigert werden.

Die Ministerin forciert kein Wachstum um jeden Preis. Alle Maßnahmen müssen ökologisch nachhaltig sein, denn das Land hat sich in einem nationalen Aktionsplan zum Klimawandel verpflichtet, die CO²-Emissionen zu reduzieren. „Unsere Gäste legen großen Wert auf eine intakte Natur und ein hochwertiges Ferienerlebnis“, sagt Dr. Pangestu. Wie wahr: Nach Aussage deutscher Veranstalter klagen Gäste immer häufiger über mangelndes Umweltbewusstsein der Gastgeber und fordern neue Müllverbrennungs- und Recycling-Anlagen.

Sieben Erfahrungswelten für individuelle Aufenthalte

Klare Vorstellungen hat die Tourismusministerin über Neigungen und Vorlieben der Besucher ihres Landes und aus welchem Grund sie nach Indonesien reisen. Im ihnen ein Höchstmaß an Gestaltung ihres individuellen Urlaubserlebnisses zu ermöglichen, clustert die Tourismusförderung die Hauptmotive ihrer Gäste in sieben thematischen Erfahrungswelten. Die special interests heißen Kultur und Erbe, Natur und Ökotourismus, Freizeitsport – hier verweist die Ministerin beispielsweise auf die über 60 Golfplätze des Landes -, Schiffsreisen, Küche und Einkaufen, Gesundheit – Wohlbefinden und Spa sowie Meetings, Tagungen und Kongresse (MICE). Entsprechend ihrer Erfahrung und der Statistik kombinieren Deutsche meist zwei oder drei in einem Aufenthalt. Ihre Hauptinteressen stehen stellvertretend auch für andere Europäer: Strand, Kultur und Natur, Wellness und Wohlbefinden, Abenteuer und Sport.

Einige Erfahrungswelten werden auf dem Messestand Indonesiens in Halle 26A während der ITB Berlin symbolisch vertreten sein. Für Gesundheit, Wohlbefinden und Spa verschenkt das Sari Ayu Spa Entspannung mit traditionellen Anwendungen, bei denen auch aromatische Gewürze zum Einsatz kommen. Die Massagen gibt es an allen Messetagen gratis für Fachbesucher. Einen Vorgeschmack auf Indonesiens vielseitige Küche verbreitet der exotische „Culinary Heaven“ von Vindex Tengker. Der Chefkoch des 5-Sterne Hotels Dharmawangsa in Jakarta verantwortet die kulinarische Verpflegung.

Die Ministerin, die sich im letzten Jahr schon einen ersten persönlichen Eindruck  von der weltgrößten Reisemesse verschafft hat, verspricht: „Indonesische Arabica Coffees aus Toraja, Aceh und Lampung erwecken an langen Messetagen erschöpfte Lebensgeister.“  Für das kulturelle Flair werden Tänzer das Messegeschehen beleben. Die mitgereiste große Zahl der Künstler gewährt Einblicke in die unterschiedlichen Kulturen der ethnischen Gruppen mit ihren eigenen Sprachen und Dialekten. Dargeboten werden u.a. ein ritueller Tanz aus Makassar (Pakarena), die Dajak Tänze von Kalimantan, dem indonesischen Teil der Insel Borneo, der feurige Kecak Tanz von Bali. Und ein weiteres Stück Kulturgeschichte bringen die Indonesier mit nach Berlin. Mittelpunkt ihres doppelstöckigen Messestands aus Holz und Glas ist ein in jahrhundertealter Handwerkskunst gefertigtes Zweimast-Segelschiff aus Holz, der sogenannte Pinisi-Schoner. Der Transportsegler wird heute auch zu Entdecker-Kreuzfahrten und umgebaut als Tauchschiff im Tourismus eingesetzt.

Einen Trumpf hält Ministerin Dr. Mari Elka Pangestu in der Hand im harten Wettbewerb um die Gunst der Reisebranche und des Reisepublikums auf der ITB Berlin: Möge es ihren Landsleuten gelingen, den Funken Gastfreundlichkeit und Herzenswärme überspringen zu lassen, der Indonesien so unverwechselbar macht. Ihre Botschaft ist klar: „Die wahre Schönheit Indonesiens kommt aus den Herzen der Menschen.“

Sabine Neumann & Horst Schwartz